Herbert Feuerstein Frauen fragen Feuerstein

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Inhaltsangabe zu „Frauen fragen Feuerstein“ von Herbert Feuerstein

Eine berechtigte Frage. Die gerade Frauen Herbert Feuerstein immer wieder stellen. Bisher lautete Feuersteins Antwort stets: »Hoffentlich nicht.« Doch in seinem neuen Buch erzählt er erstmals schonungslos von der frühkindlichen Fehlentwicklung eines Hirnlappens, der an allem schuld sein soll. Natürlich gibt’s auch was zu lachen im ersten großen Feuerstein-Sammelband.

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  • Rezension zu "Frauen fragen Feuerstein" von Herbert Feuerstein

    Frauen fragen Feuerstein
    metalmel

    metalmel

    30. October 2007 um 09:44

    Hm, warum sollte ich wohl Feuerstein etwas fragen? Und was? Und welche Antwort würde ich kriegen? Und würde ich diese auch verstehen? Da bin ich mir bei Feuerstein immer nicht so sicher, denn nicht alles, was er sagt, kann ich einordnen. So weiß ich zum Beispiel bis heute nicht, ob er wirklich witzig ist oder nur ein griesgrämiger alter Miesepeter, der durch seinen Missmut komisch wirkt. Vermutlich ist genau das seine Masche. Nicht schlecht, die Menschen in andauerndem Zweifel verharren zu lassen, so verdient er ganz gut. Nun also dieses Buch: „Frauen fragen Feuerstein“. Obwohl Frauen in dem Buch gar nie etwas fragen, ja sogar kaum vorkommen, hat der Titel seine Berechtigung. Er entstammt nämlich einer alten Radiorubrik, mit der Feuerstein mehrere Jahre die Hörer diverser Sender beglückte. Gewählt hat er ihn, als ihn Mitarbeiterinnen des Verlags ständig fragten, wie denn das neue Buch heißen soll. Nun heißt es so, aber der Titel hat nun rein gar nichts mit dem Inhalt zu tun. Vielmehr ist das Buch eine lustig-fade Sammlung des von Feuerstein über die Jahre produzierten Mülls, wie er selber sagt. Darin findet sich seine erste Satire von 1961 genauso wie sein letzter Kalauer, es gibt Interviews, Fragebögen, Reiseberichte, Glossen, Statistiken und noch einen Haufen anderes Zeug. Feuerstein zusammenfassend: „Dieses Buch ist eine Art gelber Sack. Von einem alten Sack.“ Natürlich fehlen auch Fotos nicht. Jetzt weiß ich endlich, wie Feuerstein aussah, als er noch jung war. Genauer gesagt 21. In Paris weilte er da mit seiner ersten Freundin. Brille trägt er damals schon und er sieht aus wie eine Mischung aus Gregory Peck und einem Versicherungsvertreter. Kann ja mal vorkommen. Im Buch verstreut habe ich eine Menge witziger Antworten auf meistens ernsthafte Fragen gefunden. Diese Trockenheit treibt mir die Tränen in die Augen: Was können Sie kochen? Alles. Leider schmeckt es nicht. Wie meistern Sie einen Stromausfall? Ich drücke die Sicherung wieder rein. Was wollten Sie schon immer mal machen, haben sich aber nie getraut? Sterben. Was würden Sie zuerst durchsetzen, wenn Sie einen Tag lang Deutschland regieren könnten? Meine Wünsche. Schön, oder? Wer Fan von Feuersteins Reisen war, wird ebenfalls im Buch fündig. Ein paar kleine Reisebeschreibungen gibt es, kurz und fein. Nun gehört Feuerstein zu den Menschen, die gerne Strapazen aller Art auf sich nehmen (Verzicht aufs Mittagsschläfchen), wenn es des Nachts ein klimatisiertes, mückenfreies Hotel als Ausgleich gibt. Nicht so in Kambodscha: „In Kompot landete ich in einer Art Einzelzelle mit grünen Wänden, Neonlicht und einer Klimaanlage, die dem Geräusch nach die Luft nicht filterte, sondern wie Gesteinsbrocken zermahlte. Aus der Dusche kamen nur einzelnen Tropfen, egal, ob man den Wasserhahn auf- oder zudrehte, und der Plastikdeckel des Klos hatte einen Riss, den man aber erst merkte, wenn man sich draufsetzte und dabei hochempfindliche Hautteile einklemmte. Da ich zusätzlich in einer grässlichen Kneipe eine grässliche Fischsuppe gegessen hatte, wälzte ich mich sterbenselend im grässlichen Bett und versuchte, meine Schlaflosigkeit durch Fantasien vom ADAC-Rettungshubschrauber zu bekämpfen, der gleich kommen und mich rausholen würde...bis dann endlich, gegen zwei Uhr morgens, das große, erlösende Kotzen kam.“ Das ist doch besser als alles was Sangriasaufende Pauschalis erleben! Das ist wahres Abenteuer! Da kann man sich noch eine Scheibe abschneiden! Und wenn schon nicht selber erleben, dann wenigstens selber lesen.

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