Herbert G. Wells

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Rezension zu "The War of the Worlds. Krieg der Welten, englische Ausgabe" von Herbert G. Wells

Gute Unterhaltung, auch nach über 100 Jahren
Schlehenfeevor 2 Jahren

Merkwürdige Zylinder landen in der Nähe von London und man vermutet dass sie mit beobachteten Explosionen auf dem Mars in Zusammenhang stehen. Als der erste Zylinder sich öffnet, wird klar, dass die Marsianer nicht in friedlicher Absicht auf die Erde gekommen sind.

H. G. Wells' „The War of the Worlds" ist einer der Sci-Fi Klassiker die das ganze Genre geprägt haben, quasi die Mutter aller Alien-Invasionsgeschichten.
Der Autor spart nicht mit gruseligen Details, angefangen von einer Massenpanik der flüchtenden Erdbewohner bis hin zur Nahrungsaufnahme der Marsianer. Im Vergleich zu heute eher harmlos, beim Lesen dachte ich schmunzelnd an die vermutlichen Reaktionen der viktorianischen Leserschaft.

Hinter der Invasion feindlich gesinnter Marsianer steht allerdings eine politische Botschaft: H.G. Wells kritisiert den Umgang der Kolonialmächte mit indigenen Völkern und Tieren allgemein, indem er die Menschen, die von den Marsianern überrollt und unterjocht werden mit Tieren vergleicht, die durch die Menschheit ausgerottet bzw. gejagt wurden. Diese Anregung zur Empathie mit Schwächeren finde ich auch heute noch wichtig.
Dass der Autor sich dafür eine Science-fiction Geschichte ausgedacht hat, finde ich sehr clever. Manche Aspekte, vor allem was die Vergleiche zwischen Menschen und Marsianern, halten den heute allgemein bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen zwar nicht mehr stand, mich konnte „The War of the Worlds“ aber dennoch sehr gut unterhalten.

Der berichtende, emotional distanzierte Schreibstil passt meiner Meinung nach sehr gut zur Story.
Insgesamt konnte mich „The War of the Worlds“ überraschen und ich schätze die Bedeutung dieses Romans für die Entwicklung eines ganzen Genres sehr. Mein zweiter Wells-Roman wird definitiv nicht mein letzter sein.

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Rezension zu "The Time Machine. Die Zeitmaschine, englische Ausgabe" von Herbert G. Wells

Reise in die vierte Dimension
Schlehenfeevor 2 Jahren

Ein namenloser Erfinder, nur der Zeitreisende genannt, erzählt seinen Freunden von seiner neuesten Kreation: eine Zeitmaschine. Dies wird jedoch nur ungläubig aufgenommen. Am nächsten Abend gibt er ein Abendessen, erscheint aber verspätet, mit staubigem Anzug und hinkend. Der erstaunten Gesellschaft erzählt er von seiner Reise ins Jahr 802.701 zu den Eloi und Morlocks, sowie später bis ans Ende der Zeit.

Mein erster Science-Fiction Klassiker von H.G. Wells konnte mich gleich überzeugen: Vom Beginn und den Erklärungen zur vierten Dimension Zeit bis zum offenen Ende.

Wichtige Themen der damaligen Gesellschaft (1865) werden in „The Time Machine“ mehr oder weniger offensichtlich aufgegriffen: die Spaltung der Gesellschaft in Wohlhabende und Arbeiterklasse, die Ausbeutung der letzteren, Darwin und die natürliche Auslese, Imperialismus, Stärke und Forscherdrang. Bei manchen Aspekten, die der Zeitreisende beschreibt, spürt man deutlich den Zeitkolorit, der „Untergang“ der Menschheit wird z.B. mit Verweichlichung in Zusammenhang gebracht.

Mit seiner pessimistischen Sicht auf die Menschheit und deren Ende konnte mich der Autor überzeugen. Zur damaligen Zeit der menschlichen Hybris waren diese Vorstellungen wohl eher verpönt.

Der Charakter des Zeitreisenden bleibt einem eher fern, man erfährt nicht einmal seinen Namen oder seine Motivation. Hier hätte ich mir ruhig etwas mehr Tiefe und Charakterentwicklung gewünscht.
Insgesamt hat mich „The Time Machine“ gut unterhalten, nachdenklich gemacht und vor allem animiert, mehr von H.G. Wells zu lesen.

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metalmueller1807s avatar

Rezension zu "Der Luftkrieg" von Herbert G. Wells

Rezension zu "Der Luftkrieg" von Herbert G. Wells
metalmueller1807vor 9 Jahren

Dieses Buch ist das mit Abstand faszinierendste, was Wells je geschrieben hat. Wenn man das Buch liest, hat der Leser den Eindruck, dass Wells das Buch auf den zweiten Weltkrieg basieren lässt. Allerdings ist "Der Luftkrieg" bereits 1908 - also noch vor dem 1. Weltkrieg erschienen! Wahnsinn! Man hat im Nachhinein sogar fast den Eindruck, dass der 2. Weltkrieg in Wirklichkeit auf diesem Buch basierte!!

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