Herbert Lackner Die Flucht der Dichter und Denker

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Inhaltsangabe zu „Die Flucht der Dichter und Denker“ von Herbert Lackner

Deutschlands und Österreichs Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle entkamen den Nationalsozialisten auf oft abenteuerlichen Wegen. Eine Flüchtlingsgeschichte mit vielen Parallelen zu heute - die Betroffenen kommen allerdings nicht aus Syrien und Afghanistan. Sie waren Nobelpreisträger, Universitätslehrer, weltberühmte Schriftsteller und gefeierte Dirigenten, Juden und Christen, Politiker und Zeitungsredakteure, die ein gemeinsames Schicksal einte: Die Nationalsozialisten wollten sie ermorden. Unter den Flüchtlingen: Sigmund Freud, Stefan Zweig, Joseph Roth, Thomas, Heinrich, Golo und Erika Mann, Franz Werfel und seine Frau Alma Mahler-Werfel. Alfred Polgar, Hermann Leopoldi, Ödön von Horvath, Anna Seghers, Robert Stolz, Friedrich Torberg, Karl Farkas, Billy Wilder, u.v.m.

Ein spannendes, wichtiges Buch, ein lesenswertes Stück Zeitgeschichte.

— Sikal

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  • Die Flucht der Dichter und Denker

    Die Flucht der Dichter und Denker

    Sikal

    02. December 2017 um 12:32

    Menschen auf der Flucht – ein allzu bekanntes Bild in derheutigen Zeit. Vertriebene, die nichts als ihr Leben retten wollen und doch sooft daran scheitern … Leider ist es kein Thema, das ganz neu ist. Immer gab esFlüchtlingsströme quer über den Globus, Menschen auf der Flucht vor ihrenVerfolgern. Und hier setzt das Buch  vonHerbert Lackner an und erzählt uns eine Flüchtlingsgeschichte, deren Akteureuns wohlbekannt sind – Nobelpreisträger, Schriftsteller, Politiker, Künstlerund viele andere. Sie waren nicht alle Juden (aber häufig), oftmalsregimekritisch und in Nazideutschland unerwünscht – eines hatten sie gemeinsam: Sie mussten weg aus Deutschland, dann aus Europa … Der Autor Herbert Lackner erzählt kurz dieEntstehungsgeschichte dieses Buches, den Impuls setzte hierzu kein geringererals Heinz Fischer (ehem. österreichischer Bundespräsident), selbst mit einemFlüchtlingskind verheiratet, und als Sozialdemokrat spielt er in der ehemalsgefährdeten Liga. Der zeitliche Rahmen des Buches reicht vom 1. September 1939als der erste Schuss in Danzig fiel, bis hin zu „Amerika, Amerika“ 1941, alsdie heißbegehrten Visa nur mehr für auserwählte erreichbar waren. Dazwischenviel Leid, Tragik, Angst und dann doch wieder Hoffnung der Flüchtenden undHilfe durch Retter. Ein ganz großer Bereich widmet sich dem Amerikaner VarianFry, der mit Unterstützung Mrs. Roosevelts u.a. mit einer Liste nach Europareiste, um über 2000 Menschen das Leben zu retten, indem er ihnen half nachAmerika auszureisen. Darunter viele bekannte Namen, wie Heinrich Mann, FranzWerfel und seine Frau Alma Mahler-Werfel, Karl Farkas, Friedrich Torberg … Herbert Lackner hat hier einen interessanten Bericht überein dunkles Kapitel unserer Geschichte zusammengefasst, toll recherchiert undin kurzen Kapiteln die Schrecklichkeit eingefangen. Man wechselt während desLesens zwischen Betroffenheit ob der furchtbaren Ereignisse damals und derBetroffenheit, dass sich nichts geändert hat – Toleranz, Hilfe und Mitgefühlsind auch heutzutage rar und auf einzelne wenige verteilt. Ein spannendes, wichtiges Buch, ein lesenswertes StückZeitgeschichte. Anna Mahler-Werfel: „Hätte ich mich nicht vor den anderen geniert – ich hätte den Boden Amerikas geküsst.“

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