Nachsitzen

von Herbert Molzbichler 
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Das Bildungssystem in seiner jetzigen Form: sehr gut analysiert (durch jahrelange Praxis des Autors) mit Lösungsansätzen für die Zukunft.

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Österreichisches Bildungssystem am Pranger (Buchuntertitel)

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Inhaltsangabe zu "Nachsitzen"

Wer heute von Bildung spricht, spricht von ihrer Reform. Aber nichts scheint so reformbedürftig wie die Bildung, und diese Bedürftigkeit steigt
mit jeder Reform.
Eine warnende Stimme aus der Praxis. Der Pädagoge Herbert Molzbichler beleuchtet konstruktiv-kritisch das österreichische Bildungssystem, die Bildungspolitik, das ausufernde Expertentum und die in aller Regel wenig
nachhaltigen Reformversuche im heimischen Schulwesen.
Anachronismen, Schieflagen, Schwächen, Fehlentwicklungen werden sachkundig aufgezeigt - nicht ohne Korrektur- oder Lösungsvorschläge zu entwickeln. Vorhandene Stärken und richtige Ansätze werden betont. Zudem wird ein aufschlussreicher Insider-Blick auf das Lehrpersonal sowie auf Widersacher und Hemmschuhe passionierter Lehrkräfte gegeben. Das Buch ist ein Plädoyer für eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung, das dem Leser ein umfassendes,
detailliertes, facettenreiches Bild vom österreichischen Schul-und Bildungsgeschehen präsentiert und darauf hinweist, dass es so nicht weitergehen kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783991002154
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Braumüller Verlag
Erscheinungsdatum:01.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    munterdovor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Das Bildungssystem in seiner jetzigen Form: sehr gut analysiert (durch jahrelange Praxis des Autors) mit Lösungsansätzen für die Zukunft.
    Gut, dass es Herr Mag. Dr. Molzbichler endlich auf den Punkt bringt!

    Das Buch ist nicht nur sehr verständlich verfasst, es zeugt auch von dem immensen Wissen und der langjährigen Praxis des Autors. Das Bildungssystem ist mittlerweile wirklich sehr "überarbeitungswürdig" und auch "überarbeitungsbereit". Nur: Leider sehen das die zuständigen Menschen, die sich ja hauptsächlich in der Politik befinden, derzeit noch naturgemäß anders. Gut, dass es Herr Mag. Dr. Molzbichler endlich auf den Punkt bringt. Ich hoffe, dass dadurch einige Menschen wirklich aufgerüttelt werden, und auch die Lösungsansätze des Autors beherzigen!

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    kvelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Österreichisches Bildungssystem am Pranger (Buchuntertitel)
    Österreichisches Bildungssystem am Pranger (Buchuntertitel)

    Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite):
    Herbert Molzbichler bietet einen Insider-Blick auf Problemfelder der Bildungspolitik und Fehlentwicklungen im alltäglichen Schulleben.
    Anachronismen, Schieflagen, Schwächen werden sachkundig aufgezeigt – nicht ohne Korrektur- oder Lösungsvorschläge zu entwickeln. Vorhandene Stärken und richtige Ansätze werden betont. Zudem wird ein aufschlussreicher Einblick auf das Lehrerpersonal sowie auf Widersacher und Hemmschuhe passionierter Lehrkräfte gewährt. Das Buch zur aktuellen Bildungsdiskussion.


    Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
    - (Bildungs-)Politik im Zugzwang
    - Reformitis und Neophilie
    - Vermarktet und ausverkauft: Schule im Sog der neoliberalen Marktwirtschaft
    - Expertentum
    - Heraus aus der Sachgasse: Fundierte Ausbildung aller Schulleute
    - Menschenbild – Menschenbildung


    Meine Meinung:

    Ich habe mich für dieses Buch interessiert, um etwas über das Bildungssystem und dessen Problemen außerhalb unserer Landesgrenzen zu erfahren und somit „Vergleichswerte“ und einen Blick über den Tellerrand zu erhalten.


    Insgesamt ist das Buch ohne holprige Formulierungen einfach und flüssig zu lesen.


    Der Autor richtet den Blick auf die Punkte, die zu ändern wären, und gibt Punkte vor, die eine Lösung / Verbesserung herbeiführen würden.


    Eine der Forderungen des Autors möchte ich besonders hervorheben (S. 107):
    Dass nämlich viel mehr damit gewonnen wäre, wenn man sich nicht so sehr darauf versteifen würde „... den Großteil unserer Zeit und Energie darauf verwenden, nur die Schwächen der SchülerInnen einigermaßen auszumerzen“, da sonst „die Stärkung ihrer Stärken weitgehend auf der Strecke“ bleibt.


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