Herbert Nette

 4.2 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Elisabeth I., Jeanne d'Arc und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Herbert Nette

Herbert Nette, geboren 1902 in Oberhausen (Rheinland). Studium der Geschichte, Germanistik und Rechtswissenschaft, Dr. jur.; 1927 bis 1941 Feuilletonredakteur des «Darmstädter Tagblatts», 1941 bis 1943 der «Kölnischen Zeitung», 1946 bis 1949 Literarischer Leiter des Classen & Roether Verlags, Darmstadt. 1950 bis 1953 Feuilletonredakteur der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». 1954 bis 1973 Cheflektor des Eugen Diederichs Verlags, Düsseldorf. Langjähriges Mitglied des PEN der Bundesrepublik (ausgetreten 1977). Herbert Nette starb 1994.Publikationen: «Die großen Deutschen in Italien» (1938); «Wort und Sinn. Von den Elementen der Sprache» (1946); «Adieu Les Beiles Choses. Eine Sammlung letzter Worte» (1971); «Varia aus vier Jahrzehnten» (1975); Editionen aus Werken, Briefen und Tagebüchern von Goethe, Wilhelm von Humboldt, Lichtenberg. Viele Publikationen in Zeitungen, Zeitschriften und Sammelbänden. Für «rowohlts monographien» schrieb er die Bände über Friedrich II. von Hohenstaufen, Jeanne d'Arc, Karl V. und Elisabeth I.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Herbert Nette

Cover des Buches Elisabeth I. (ISBN: 9783499503115)

Elisabeth I.

 (15)
Erschienen am 01.12.1982
Cover des Buches Jeanne d'Arc (ISBN: 9783499502538)

Jeanne d'Arc

 (8)
Erschienen am 05.05.1977
Cover des Buches Karl V. (ISBN: 9783499502804)

Karl V.

 (1)
Erschienen am 08.12.1979
Cover des Buches Friedrich II. von Hohenstaufen (ISBN: 9783499502224)

Friedrich II. von Hohenstaufen

 (1)
Erschienen am 01.03.1976
Cover des Buches 'Hier kann ich doch nicht bleiben' (ISBN: 9783423101981)

'Hier kann ich doch nicht bleiben'

 (1)
Erschienen am 01.01.1987

Neue Rezensionen zu Herbert Nette

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Rezension zu "Elisabeth I." von Herbert Nette

Kurz ist schön und gut, aber manchmal ist mehr doch etwas schöner!
Insider2199vor 6 Jahren

Kurz ist schön und gut, aber manchmal ist mehr doch etwas schöner!

Alles Wissenswerte, das ein interessierter Leser über die 45 Jahre währende Regierungszeit und das fast 70.-jährige Leben der englischen Königin im 16. Jhd. wissen möchte, ist in diesem kleinen, informativen Büchlein in kompakter Form zusammengefasst.

Aufgelockert wird die Biografie mit Abbildungen von Gemälden der Königin und der Menschen, die sie umgaben sowie viele Briefauszüge, die dem Leser den menschlichen Aspekt dieser charismatischen Frau näher bringen. Natürlich ist am Ende des Buches auch eine Zeittafel mit den wichtigsten Ereignissen angehängt sowie Quellenverzeichnis, Bibliografie, Namensregister und sogar „Zeugnisse“, also Zitate über Elisabeth.

Besonders gut finde ich das letzte Kapitel „Elisabeth und das Elisabethanische Zeitalter“, das eine abschließende Zusammenfassung der Regentin und des Menschen Elisabeth gibt.

Der Autor, geb. 1902 in Oberhausen, gest. 1994, hat Geschichte, Germanistik und Rechtswissenschaft studiert, war dann Redakteur und Literarischer Leiter diverser Verlage, von 1954-1973 z.B. Cheflektor des Eugen Diederichs Verlags.

Das Buch schließt mit dem schönen Epitaph (Grabinschrift) von G.M. Trevelyan: „Diese großartige Frau war 45 Jahre lang ihr eigener Ministerpräsident in Krieg und Frieden, und dies in einer Zeit voll Gefahren für den Staat und für ihr eigenes Leben. Dabei war sie Stimmungen, Launen und Nervenkrisen unterworfen, die sie zwar erschütterten, aber niemals aus der Bahn warfen. Ihr Herz war vielleicht kalt, aber es war stark und fest wie Eichenholz.“

Fazit: Eine kurze, informativ und gut geschriebene Biografie! Als kleine Ergänzung habe ich mir noch die beiden sehr guten und empfehlenswerten Spielfilme „Elizabeth“ (1998) und „Elizabeth – The Golden Age (2007)“ von Regisseur Shekhar Kapur mit Cate Blanchett in der Hauptrolle wieder angesehen. Für beide Rollen wurde die schöne Australierin für einen Oscar nominiert, ging aber leider leer aus. Natürlich wurden aus Gründen der Dramaturgie einige Details verändert, nichtsdestotrotz haben mich die Filme emotional mehr angesprochen und mir den Menschen Elisabeth näher gebracht als das Buch und daher ziehe ich einen Stern ab. Kurz ist schön und gut, aber manchmal ist mehr doch etwas schöner! :-)

Kommentare: 6
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Rezension zu "Elisabeth I." von Herbert Nette

Rezension zu "Elisabeth I." von Herbert Nette
barionivor 10 Jahren

Gibt Einblick in die Elisabethanische Zeit, verständlich geschrieben, bringt dem Leser mit guten Texten und Abbildungen diese interessante Zeit näher.

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Zusätzliche Informationen

Herbert Nette wurde am 14. März 1902 in Oberhausen (Deutschland) geboren.

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