Herbert Rhein

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Sommerregens avatar

Rezension zu "Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im Kampf gegen das Verbrechen" von Herbert Rhein

Sehr faszinierende Einblicke in die Arbeit der Pathologen!
Sommerregenvor 3 Jahren

Wenn eine Leiche gefunden wird ist nicht sofort eindeutig, ob es sich um einen Unfall, Selbstmord oder um einen Mord handelt. Oder auch wer von zwei möglichen Tätern, die sich gegenseitig beschuldigen, die Schuld trägt, ist zumeist unklar. War Gift im Spiel und wenn ja: Wer hat es verabreicht?
Hier ist die Arbeit der Pathologen gefragt, die sich auf eine sehr genaue Spurensuche begeben, um die Umstände des Todes zu klären. Dabei werden auch winzige Hinweise am Tatort sichergestellt und ausgewertet. Zusammen mit den Beweisen, die die Leiche bereithält, kann so ein sehr genaues Bild von dem Tathergang gezeichnet werden.
Hierbei gibt es viel mehr Wege, um die Geheimnisse des Toten zu lüften als normalerweise in Kriminalromanen oder Filmen gezeigt wird. In diesem Buch werden eben jene Wege genau beschrieben und erklärt, sodass man mehr von den Arbeiten in der Gerichtsmedizin weiß.
Es ist faszinierend, welche Möglichkeiten die Forensik bietet und wie Hinweis um Hinweis gesammelt wird, sodass selbst bei scheinbar nicht zusammenhängenden Gegebenheiten ein klarer Handlungsablauf sichtbar wird.
Gezeigt werden die Arbeiten der Pathologen an ganzen 15 Beispielen. Diese in Wirklichkeit geschehenen Fälle sind beeindruckend, da ein vollkommen anderer Blick auf die Verbrechen gegeben wird. Die Motive und Tathergänge sind erschreckend, besonders wenn man sich vor Augen führt, dass sie wirklich genauso passiert sind.

Nach „Todesart: Nicht natürlich. Mit Mikroskop und Skalpell auf
Verbrecherjagd“ ist “Todesart: Nicht natürlich. Gerichtsmediziner im
Kampf gegen das Verbrechen” das zweite Buch der Reihe von Herbert Rhein.

Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen, da es zum einen viele interessante Einblicke in die Arbeit von Pathologen gibt und zum anderen, da es noch spannender ist, als ein gewöhnlicher Krimi. Es macht sehr viel Spaß dieses Buch zu lesen, da die beschriebenen Methoden sehr faszinierend sind und man sonst von ihnen kaum etwas erfährt.

Ich bin von diesem Buch sehr begeistert und ganz gespannt auf den anderen Teil der Reihe. Spannend, informativ und sehr faszinierend!

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Handbuch für das Überleben in Krisenzeiten" von Herbert Rhein

Meine kleine Farm?
R_Mantheyvor 3 Jahren

Wenn man wirklich alles das machen wollte, was in diesem Buch vorgeschlagen wird, dann bräuchte man nicht nur ein recht großes Stück Land, sondern auch Stallungen, eben einen Bauernhof . In Krisenzeiten lässt es sich am besten auf dem Lande überleben. Das ist keine große Neuigkeit. Wer also Schlimmes befürchtet und einen kleinen Hof kaufen möchte, für den ist dieses Buch eine erste grobe Annäherung, wenn man eigentlich keine Ahnung, aber einen guten Willen und geschickte Hände besitzt. Damit ist so ungefähr die Zielgruppe umrissen, für die sich dieses Handbuch wohl eignet.

Der Text besteht aus 11 Kapiteln und einem Anhang mit zahlreichen nützlichen Checklisten, Tabellen und Hinweisen. Damit man sich einen gewissen Eindruck verschaffen kann, seien die Kapitelüberschriften genannt:

1. Vorsorge zur Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln
2. Erzeugung und Verwertung von Nahrungsmitteln
3. Artgerechte Nutztierhaltung
4. Nutztierschlachtung
5. Verarbeitung von Tierprodukten
6. Unabhängigkeit in Haus und Hof
7. Reparatur an der Elektrik
8. Restaurierungsarbeiten am und im Haus
9. Verarbeitung von Tierprodukten zu Kleidung und Accessoires
10. Selbstversorgung bei Krankheit und Unfall
11. Vorsorge und Hilfe in Not-, Krisen- und Katastrophenfällen.

Das letzte Kapitel befasst sich mit dem absoluten Ernstfall und der Produktion von Tauschware wie Alkohol, Seife und Tabak.

Wer wirklich auf diese Reise gehen möchte, muss es wohl bald tun, denn um all die Dinge, die in diesem Buch beschrieben werden, zu lernen, braucht es wohl neben einem gewissen Grundkapital viel Zeit und Erfahrung. Das grenzt die Zielgruppe für dieses Buch wohl noch mehr ein.

Bei den Dingen, die ich verstehe, war mein Eindruck, dass der Text lediglich erste und deshalb nur oberflächliche Ratschläge gibt. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Insbesondere bei der Tierhaltung ist schwer vorstellbar, dass man sie einfach aus einem Buch lernen kann, in dem alles auf lediglich ein paar Seiten abgehandelt wird.

Dieses Werk eignet sich also bestenfalls als eine erste Annäherung oder als Überblick. Und dann natürlich auch nur für Menschen, die die oben genannten Voraussetzungen mitbringen. Wenn man es so betrachtet, ist es ganz gut. Ansonsten bedient es lediglich Illusionen.

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Baphos avatar

Rezension zu "Todesart: nicht natürlich - Band 2" von Herbert Rhein

Rezension zu "Todesart: nicht natürlich. Bd.2" von Herbert Rhein
Baphovor 9 Jahren

Ich finde das Buch nicht schlecht.
Es basiert auf Tatsachen und macht einem schrecklich bewusst wozu Menschen in der Lage sind

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