Herbert Somplatzki Morgenlicht und wilde Schwäne. Ein Sommer in Masuren. Erzählung (Woiwodschaft Ermland-Masuren / Ostpreußen)

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Inhaltsangabe zu „Morgenlicht und wilde Schwäne. Ein Sommer in Masuren. Erzählung (Woiwodschaft Ermland-Masuren / Ostpreußen)“ von Herbert Somplatzki

Herbert Somplatzki: Morgenlicht und wilde Schwäne. Ein Sommer in Masuren. Arena Verlag, 1. Auflage 1989. 171 Seiten

Erlebte Zeitgeschichte. Authentisch, poetisch und ergreifend.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Morgenlicht und wilde Schwäne. Ein Sommer in Masuren. Erzählung (Woiwodschaft Ermland-Masuren / Ostpreußen)

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. October 2016 um 08:30

    Eigentlich war es der Titel, der mich zuerst angesprochen hat. "Morgenlicht und wilde Schwäne" ... das klang irgendwie romantisch. Hätte ich gewusst, dass auch vom 2. Weltkrieg, Vertreibung, Misshandlung und Tod die Rede sein wird, hätte ich das Buch womöglich nicht gelesen. Jetzt bin ich froh drum, die Geschichte zu kennen. Eine Tochter begibt sich mit ihren Eltern und dem Großvater in die alte Heimat, die Masuren. Im Angesicht der Erinnerungen werden Großvater und Vater gesprächig. Sie erzählen von ihren Erfahrungen im 2. Weltkrieg, wie das Leben davor und danach gewesen ist. Dazwischen wird der Leser in die herrliche Naturlandschaft der Masuren entführt. Wortgewaltig und poetisch schreibt der Autor von glitzernden Seen und wogendem Schilf und befriedigt meine romantischen Vorstellungen, welche der Buchtitel "Morgenlicht und wilde Schwäne" in mir ausgelöst hatte. "Dann schwieg die Erde. Als sie wieder zu sprechen begann, war ihre Stimme verändert. Ich kann nichts vergessen, und ich weiß alles, was in mir und auf mir geschah. Aber jetzt, zum ersten Mal seit Milliarden von Jahren, hab´ich Angst. Und er spürte, wie die Erde leicht zitterte." (S. 28)Authentisch, einfühlsam und ehrlich erhält der Leser ein Gefühl für Gegensätze. Er lernt brutale Menschen kennen, denen Gefühle fremd zu sein scheinen und Menschen, die ein Herz haben und sich für andere einsetzen. Manchmal heißt es einfach die Zähne zusammenbeißen und durch. Mich hat die Geschichte Demut gelehrt. Im Vergleich zu damals ist unser Leben heute bequem, so bequem ... bequemer geht es wohl kaum noch. Sehr lesenswert ... daher fünf Sternchen von mir.  

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