Herbert Tingsten Königin Viktoria und ihre Zeit

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Inhaltsangabe zu „Königin Viktoria und ihre Zeit“ von Herbert Tingsten

Königin Viktoria (1819-1901): Der Name beschwört Bilder aus der Blütezeit des British Empire herauf. Was aber genau der -Viktorianismus- war, und wieso eine einzelne Person einer ganzen Epoche ihren Namen verlieh, sind die Themen dieses Buches. Mit Sorgfalt und souveräner Beherrrschung des Stoffes zeichnet der schwedische Historiker Herbert Tingsten hundert Jahre britischer Geschichte nach: ausgehend von der Privatperson Viktoria bis zu den wichtigsten Persönlichkeiten aus Politik und Kultur.

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  • Interessantes Sachbuch über die viktorianische Zeit

    Königin Viktoria und ihre Zeit
    PMelittaM

    PMelittaM

    Der schwedische Politikwissenschaftler Herbert Tingsten hat mit diesem, 1965 erschienenen, Buch ein sehr umfassendes Werk über das viktorianische Zeitalter vorgelegt. Tingsten hat seine Ausführungen in drei Teile gegliedert: Der erste Teil ist Queen Viktoria selbst gewidmet, Tingsten stellt sie vor und legt u. a. dar, inwieweit diese Epoche Viktorias Namen zu Recht trägt. Im zweiten Teil werden ausführlich die wichtigsten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Ideen und Entwicklungen der Zeit erläutert, Theorien wie z. B. der Utilitarismus oder der Freihandelsgedanke, Entwicklungen wie z. B. die Stimmrechtsreform oder der Imperialismus. Im dritten Teil stellt Tingsten wichtige Persönlichkeiten der Zeit dar, Politiker, Militärs, Literaten, aber auch prägende Ereignisse, wie z. B. der Krimkrieg oder der indische Aufstand, finden hier Raum. Ein Teil der Texte hat Tingsten schon früher veröffentlicht, man merkt das auch, denn es gibt einige Wiederholungen. Dass Tingsten ein Kenner der Zeit war, merkt man in jedem einzelnen Text, zumal er durchaus nicht nur objektiv berichtet sondern auch durchgehend seine eigene Meinung einfließen lässt, er nimmt Stellung zu Meinungen anderer Theoretiker oder Biographen, bietet dem Leser dadurch auch ein Forum für eigene Meinungsbildung. Man muss beim Lesen bedenken, das die Texte bereits mehrere Jahrzehnte alt sind. Einige Theorien sieht man heute eventuell mit etwas anderen Augen, meine Ausgabe ist zudem schon älter und beinhaltet Begriffe, die man heute als nicht mehr politisch korrekt ansehen würde, mir ist nicht bekannt, ob es eine Neuübersetzung gibt, aber, es stört auch nicht, so lange man es im Kontext der Zeit, in der es geschrieben wurde, betrachtet. Die Texte sind sehr ausschweifend, ich hätte mir manchmal gewünscht, Tingsten hätte eine klarere Gliederung verwandt oder seine Ausführungen pointierter dargelegt. Dass die beleuchteten historischen Persönlichkeiten nur Männer sind, ist zu erwarten, allerdings wäre es schon möglich gewesen, auch Frauen aufzunehmen, ich hätte mir Florence Nightingale gewünscht, die nur kurz im Rahmen des Krimkrieg-Kapitels erwähnt wird. Auch manche gesellschaftlichen Entwicklungen abseits der „großen Politik“ wären erwähnenswert gewesen, z. B. die, vor allem durch Florence Nightingale, angestoßene Verbesserung der Verhältnisse in den Krankenhäusern. Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich für das viktorianische Zeitalter interessiert und sich nicht von viel Theorie abschrecken lässt.

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