Herbert Wetterauer

 4.4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Du sollst nicht vertrauen, tod.com und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Herbert Wetterauer

Du sollst nicht vertrauen

Du sollst nicht vertrauen

 (2)
Erschienen am 17.02.2013
tod.com

tod.com

 (1)
Erschienen am 10.09.2013
Stromness

Stromness

 (1)
Erschienen am 01.10.2009
DANEBEN - Geschichten aus der Nachbarschaft

DANEBEN - Geschichten aus der Nachbarschaft

 (1)
Erschienen am 27.04.2013

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A

Rezension zu "Stromness" von Herbert Wetterauer

Insel-Atmosphäre und viel viel Spannung
Amoebiusvor 3 Jahren

Ganz unterschiedliche Leute lernen sich kennen und gehen eine Beziehung ein - mit ganz unterschiedlichen Erwartungen. Alle tragen etwas mit sich herum, über das sie nicht hinweggekommen sind. Das alles spielt sich auf einer abgelegenen Insel im Atlantik ab. Und nach und nach kommmt das Schreckliche ins spiel. Kann amn jemanden vergewaltigen, den man liebt? Gibt es Gespenster? -
Mit viel Inselatmosphäre und wahnsinnig spannend erzählt. Und am Ende denkt ein alter Mann über den Sinn des Lebens nach ..,.

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Calanthas avatar

Rezension zu "Du sollst nicht vertrauen" von Herbert Wetterauer

Das Streben nach Macht, Geld und Sex.
Calanthavor 6 Jahren

Eines der zehn Gebote lautet: Du sollst nicht töten.

Giacomo, in Sizilien geboren, sieht das jedoch anders. Für ihn, ist das Töten von Menschen zweckmäßig und vergleichbar mit dem Töten eines Tieres. Darum ist es auch sein Beruf. Ein gut bezahlter Beruf. Sehr gut.

Evelyn hingegen, tut das Selbe, wie alle anderen Frauen in ihrem Alter: Büro, Freundinnen, Fitness, Ausgehen und nach einem Mann suchen. Dann trifft sie Giacomo.


In diesem Buch geht es im Grunde nicht vorrangig nur um Giacomo und Evelyn, auch fast alle Nebencharaktere haben ihr eigenes kleines Kapitel bekommen, wo man einen Einblick in deren Leben bekommt. Erst fand ich das etwas verwirrend, weil sich Evelyn und Giacomo erst nach der Hälfte überhaupt begegnen, dann doch genial. Die Charaktere sind sehr authentisch gezeichnet und liefern ein erschreckendes Abbild unserer Gesellschaft. Mit jeder Seite nimmt die Abneigung gegenüber den Handlungen zu. Hat man Anfang noch das Gefühl, es ist ein netter Roman , tuen sich mit der Zeit immer mehr Abgründe auf.


Das was die Charaktere antreibt, ist vorrangig Macht, Geld und Sex. Wo man erst denkt, das allein Giacomo seine Freude an Machtspielchen hat, merkt man schnell, dass jeder der Charaktere diese drei Dinge auf verschiedene Arten auslebt und sich danach gelüstet.


Ein provokativer Roman über die Abgründe der menschlichen Gesellschaft und dem Streben nach Sex, Macht und Geld. Nicht immer schön, teilweise abstoßend aber irgendwie fesselnd. Stellenweise hat das Ganze noch ein paar Schönheitsfehler, wie bei der Rechtschreibung. 

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