Herbert Wetterauer Du sollst nicht vertrauen

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Inhaltsangabe zu „Du sollst nicht vertrauen“ von Herbert Wetterauer

Ich kann der Rezension von Calantha nur zustimmen: eine provokante und geniale Studie unserer modernen Gesellschaft. Für Leser mit Anspruch.

— Amoebius
Amoebius
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  • Das Streben nach Macht, Geld und Sex.

    Du sollst nicht vertrauen
    Calantha

    Calantha

    21. March 2013 um 13:29

    Eines der zehn Gebote lautet: Du sollst nicht töten. Giacomo, in Sizilien geboren, sieht das jedoch anders. Für ihn, ist das Töten von Menschen zweckmäßig und vergleichbar mit dem Töten eines Tieres. Darum ist es auch sein Beruf. Ein gut bezahlter Beruf. Sehr gut. Evelyn hingegen, tut das Selbe, wie alle anderen Frauen in ihrem Alter: Büro, Freundinnen, Fitness, Ausgehen und nach einem Mann suchen. Dann trifft sie Giacomo. In diesem Buch geht es im Grunde nicht vorrangig nur um Giacomo und Evelyn, auch fast alle Nebencharaktere haben ihr eigenes kleines Kapitel bekommen, wo man einen Einblick in deren Leben bekommt. Erst fand ich das etwas verwirrend, weil sich Evelyn und Giacomo erst nach der Hälfte überhaupt begegnen, dann doch genial. Die Charaktere sind sehr authentisch gezeichnet und liefern ein erschreckendes Abbild unserer Gesellschaft. Mit jeder Seite nimmt die Abneigung gegenüber den Handlungen zu. Hat man Anfang noch das Gefühl, es ist ein netter Roman , tuen sich mit der Zeit immer mehr Abgründe auf. Das was die Charaktere antreibt, ist vorrangig Macht, Geld und Sex. Wo man erst denkt, das allein Giacomo seine Freude an Machtspielchen hat, merkt man schnell, dass jeder der Charaktere diese drei Dinge auf verschiedene Arten auslebt und sich danach gelüstet. Ein provokativer Roman über die Abgründe der menschlichen Gesellschaft und dem Streben nach Sex, Macht und Geld. Nicht immer schön, teilweise abstoßend aber irgendwie fesselnd. Stellenweise hat das Ganze noch ein paar Schönheitsfehler, wie bei der Rechtschreibung. 

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