Herbert von Korff Hollywood - Das goldene Zeitalter: Die großen Produzenten und ihre Leibeigenen

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Inhaltsangabe zu „Hollywood - Das goldene Zeitalter: Die großen Produzenten und ihre Leibeigenen“ von Herbert von Korff

Hollywood und sein goldenes Zeitalter. Über die Anfänge der großen Zeit in Hollywood, über Studios, Stars und Sternchen. Wer waren sie und woher kamen sie - die großen Hollywood-Pioniere. Eine spannende Zeitreise mit einem Blick hinter die Kulissen - voller Anekdoten, Skandale und überraschenden Offenbarungen. Der Publizist Herbert von Korff hat selbst eine Zeitlang für die großen Studios in Hollywood gearbeitet. Sein Buch ist besonders für alle Einsteiger in die Materie geeignet.

Eine interessante Zeitreise in die Frühzeit Hollywoods, die unbekanntes aus der Entstehungszeit der Traumfabrik verrät.

— Frank1
Frank1

Liest sich gut, ist sehr kompakt, aber informativ.

— IngmarGregorzewski
IngmarGregorzewski
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  • Die Anfänge der Traumfabrik

    Hollywood - Das goldene Zeitalter: Die großen Produzenten und ihre Leibeigenen
    Frank1

    Frank1

    04. May 2017 um 20:02

    Klappentext: Hollywood und sein goldenes Zeitalter. Über die Anfänge der großen Zeit in Hollywood, über Studios, Stars und Sternchen. Wer waren sie und woher kamen sie - die großen Hollywood-Pioniere. Eine spannende Zeitreise, voller Anekdoten, Skandale und überraschenden Offenbarungen. Der Publizist Herbert von Korff hat selbst eine Zeitlang für die großen Studios in Hollywood gearbeitet. Sein Buch ist besonders für alle Einsteiger in die Materie geeignet. Rezension: Anfang der 20. Jahrhunderts etablierte sich Hollywood als Nabel der Filmwelt. Innerhalb weniger Jahre wurden mehrere große Filmstudios gegründet, die auch heute noch große Rollen im internationalen Kinomarkt spielen. Universal, Paramount, MGM, Warner und Columbia kennt wohl jeder. Während die großen Stars und auch Regisseure der Frühzeit des Kinos Cineasten auch heute noch - zumindest dem Namen nach – ein Begriff sind, kennen wohl nur wenige die ursprünglichen Bosse dieser Imperien. Auf deren Vorstellung liegt der Schwerpunkt dieses Buches. Es erstaunt, dass die Gründer all dieser Firmen aus eher bescheidenen Verhältnissen stammten – und mehr oder weniger bildungsfern waren. Manche waren (wenn man diesem Buch glauben darf) kaum in der Lage, ein Manuskript zu lesen. Um so despotischer gaben sie sich ihrem Personal gegenüber. Selbst die großen Stars und Regisseure dieser Zeit wurden zwar relativ gut bezahlt, aber wie Leibeigene behandelt. Autoren zählten nur als Rohstofflieferanten. All das änderte sich erst deutlich nach dem 2. Weltkrieg. Doch zu dieser Zeit waren die Gründer der Filmfabriken meist schon im Ruhestand oder gestorben. Was Herbert von Korff hier ausführt, dürfte in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sein. Neben den Studiobossen stellt er jedoch auch Schauspieler, Regisseure und Autoren dieses Zeitalters kurz vor und beleuchtet damit auch die andere Seite der Traumfabriken. Damit präsentiert er ein für Kinofreunde interessantes Werk. Ein etwas strukturierterer Aufbau des Buches würde die Übersichtlichkeit allerdings verbessern. Fazit: Eine interessante Zeitreise in die Frühzeit Hollywoods, die unbekanntes aus der Entstehungszeit der Traumfabrik verrät. – Blick ins Buch – Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

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  • Hinter den Kulissen Hollywoods

    Hollywood - Das goldene Zeitalter: Die großen Produzenten und ihre Leibeigenen
    Legeia

    Legeia

    23. April 2017 um 13:07

    Beschreibung:Hollywood und sein goldenes Zeitalter. Über die Anfänge der großen Zeit in Hollywood, über Studios, Stars und Sternchen. Wer waren sie und woher kamen sie - die großen Hollywood-Pioniere. Eine spannende Zeitreise, voller Anekdoten, Skandale und überraschenden Offenbarungen. Der Publizist Herbert von Korff hat selbst eine Zeitlang für die großen Studios in Hollywood gearbeitet. Sein Buch ist besonders für alle Einsteiger in die Materie geeignet.Meine Meinung:Herbert von Korff erzählt von den Anfängen in Hollywood, davon, wie die Filmstudios entstanden sind, wie die Schauspieler zu Stars geformt wurden und dass das Goldene Zeitalter durchaus seine Schattenseiten hatte. Und sicher ist das heute nicht anders, auch wenn sich bestimmt viel verbessert hat.Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie sich z. B. Louis B. Mayer (Metro Goldwyn Mayer), die Warner-Brothers oder Harry Cohn (Columbia Pictures) ohne hohe Bildung, aber mit gewissem Gespür hochgekämpft und ihre Filmstudios aufgebaut haben. Dabei erfährt man aber auch, was sie für Despoten waren, und dass mit ihnen durchaus nicht zu spaßen war. Sie machten die Leute nieder, nutzten ihren Rang aus, den sie besaßen und gaben an, wo es langging. Wer nicht parierte, konnte seine Sachen packen und wurde auch in anderen Studios nicht angenommen.Die Autoren hatten einen ganz schwerden Stand. Sie verfassten die Bücher, die ihnen vorgeschrieben wurden und konnten nur selten mit eigenen Ideen aufwarten. Schließlich schrieben mehrere Leute an einem Buch, das sich dann ganz anders entwickelte als gedacht. Und sie waren froh, überhaupt Geld zu verdienen.Auch mussten sich damals erst einmal die Gewerkschaften gründen; die Schauspieler suchten sich Agenten, damit diese die Gagen für sie verhandelten. Und die berüchtigte Besetzungscouch ist auch keine Erfindung. Ganz im Gegenteil, denn die Bosse von Hollywood testeten die neuen Starlets höchstpersönlich.Wer hat schon gewusst, dass Cary Grant sich vor seiner Karriere mal im Zirkus verdingte? Oder dass die große Greta Garbo Kinder hasste und acht Abtreibungen hatte? Die Monroe sogar 13?Ich gebe zu, ich lese gern Geschichten, Anekdoten und Skandale über Hollywood, auch aus früheren Zeiten, aber alles kann man nicht wissen.Besonderes Augenmerk wird neben den Filmproduktionsfirmen nicht nur auf die Stars, sondern auch auf die Regisseure gelegt. Dabei werden einzelne besondere Filmemacher näher beleuchtet. Wo sie geboren wurden, wie sie sich durchschlugen, bis sie in die Traumfabrik gelangten, und was danach in ihrem Lebenslauf folgte.Ob Clark Gable, Rita Hayworth, Katharine Hepburn oder Spencer Tracy - sie alle bekamen es mit schwierigen Regisseuren zu tun, die trotzdem Kinogeschichte schrieben und sie zu Ikonen machten.Ich hätte mir noch mehr Informationen gewünscht, da bin ich ehrlich. Aber vermutlich hätte das dann den Rahmen gesprengt. So war es auch spannend, zu lesen, dass die Anfänge in Hollywood kein Zuckerschlecken waren und man die bewunderte, die sich durchgebissen haben.Eine entlarvende Reise in die frühen Jahre, die das Kino entscheidend geprägt haben, garniert mit vielen Zitaten und Anekdoten.4 Sterne.

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