Herfried Münkler Die neuen Kriege

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Inhaltsangabe zu „Die neuen Kriege“ von Herfried Münkler

Das Zeitalter der zwischenstaatlichen Kriege geht offenbar zu Ende. Aber der Krieg ist keineswegs verschwunden, er hat nur seine Erscheinungsform verändert. In den neuen Kriegen spielen nicht mehr die Staaten die Hauptrolle, sondern Warlords, Söldner und Terroristen. Die Gewalt richtet sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung; Hochhäuser werden zu Schlachtfeldern, Fernsehbilder zu Waffen. Herfried Münkler macht die Folgen dieser Entwicklung deutlich. Er zeigt, wie mit dem Verschwinden von klassischen Schlachten und Frontlinien auch die Unterscheidung von Krieg und Frieden brüchig geworden ist, und erörtert, wie man den besonderen Gefahren begegnen kann, die von den neuen Kriegen ausgehen.

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  • Rezension zu "Die neuen Kriege" von Herfried Münkler

    Die neuen Kriege

    Steerpike

    29. September 2007 um 09:43

    Habe die Einleitung gelesen und hatte den Eindruck eines etwas wirren Feuilleton-Textes. Mir persönlich ist das zu wenig systematisch und zu beispiellastig. Klar, Münkler weist immer wieder darauf hin, dass die neuen Kriege ebenaus einer Gemengelage unterschiedlichster Gründe am Laufen gehalten werden. Wenn man dieser Logik folgt, macht es das natürlich etwas unübersichtlich. Die Frage ist nur, ob das wirklich ein solches Alleinstellungsmerkmal dieser "neuen" Kriege ist. Auch die anderen Thesen Münklers überzeugen mich spontan nicht so recht. Der ökonomische Aspekt ist sicherlich sehr ins Zentrum gerückt. Neu ist er nicht, das gibt sogar Münkler zu und um wie viel hat sein Gewicht zugenommen? Wie ist es damit, dass Kriege am Laufen gehalten werden sollen, weil sie zu Wirtschaftsfaktoren geworden sind? Ist das überhaupt flächendeckend der Fall? Oder sollen die Partisanenstrategien nicht am Ende doch zu einem Sieg im herkömmlichen Sinne führen? Ein typisches Sachbuch, das sehr deskriptiv vorgeht. Vielleicht tue ich dem Buch etwas unrecht, vielleicht geschieht in den hinteren Kapiteln noch mehr an Analyseleistung. Meine Leseerfahrung sagt mir aber, dass dies wohl nicht der Fall sein wird.

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