Heribert Becker Das surrealistische Gedicht

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Inhaltsangabe zu „Das surrealistische Gedicht“ von Heribert Becker

„Die größte Sammlung surrealistischer Poesie, die je erschienen ist“ (3sat). „Eine solch umfassende Zusammenstellung hat es noch nie gegeben. Zusammen mit der schönen Buchgestaltung … ein Kleinod für den Surrealismus-Interessierten“ (Blitz) Ein „kostbares Schmuckstück voll der tollsten Unsinnigkeiten, das nur einen Fehler hat: Es besitzt nur zwei Lesebändchen, wo doch 13 angebracht wären, um all die schönen Stellen anzumerken.“ Mit diesem Stoßseufzer begrüßten Westermanns Monatshefte vor 20 Jahren, als wir den „Wälzer im Miniformat“ (NDR) zum ersten Mal herausbrachten, die Anthologie „Das surrealistische Gedicht“. Es handelt sich um die umfangreichste Sammlung surrealistischer Poesie, die je irgendwo erschienen ist. Ihre Autoren stammen aus 40 Ländern. Herausgeber des ungewöhnlichen Buchprojekts sind der Franzose Edouard Jaguer, Ex-Mitglied der „Cobra“-Bewegung und Gründer der Künstlergruppe „Phases“, der Prager Schriftsteller Petr Král, der heute auch in Paris lebt, und der deutsche Publizist Heribert Becker. Er gehörte zu den Organisatoren der legendären, großen Surrealismus-Ausstellung des Museums Bochum, die 1978 das Revival einer Bewegung einleitete, die eigentlich nur in Deutschland verstummt war - erstickt von den Nazis. Überall sonst auf der Welt haben die Aktivitäten der Surrealisten, die sich erstmals nach dem Ersten Weltkrieg in Paris organisierten, bis heute kaum nachgelassen. Unsere Sammlung bringt Beispiele selbst aus Ägypten und Chile, Haiti und dem Irak, Japan, Kuba, dem Libanon und Mauritius. Rund 200 Autorinnen und Autoren werden vorgestellt; die biografischen Einleitungen, die ihren Texten voranstehen, ergeben zusammen ganz nebenbei ein Panorama der gesamten surrealistischen Bewegung von den Anfängen bis in die Gegenwart. Manche sind, wie Pablo Picasso (von Paul Celan übersetzt) oder Francis Picabia (mit dem Jahrgang 1879 der früheste Surrealist), eher als Maler bekannt - hier sind sie als Dichter zu entdecken. Als „aktuelle Kampfansage des radikal poetischen, d.h. von Grund auf alternativen Denkens an die Herrschaft der spätbürgerlichen ‚Vernunft-Kultur‘“ wollen die Herausgeber ihre Anthologie verstanden wissen. Jedes Gedicht durchbricht die uns auferlegten geistig-psychischen Grenzen und ist eine Aufforderung an die Leser/innen, selber „das Weite zu suchen“ (André Breton). „Ein Buch, das man gern mit dem Beiwort ‚monumental‘ schmücken möchte“ (NDR): Rund 200 Autorinnen und Autoren: Louis Aragon, Hans Arp, Antonin Artaud, Robert Benayoun, André Breton, Aimé Césaire, René Char, Giorgio de Chirico, Salvador Dalí, Robert Desnos, Paul Eluard, Max Ernst, David Gascoyne, Camille Goemans, Julien Graq, Zbynek Havlícek, Max Hölzer, Annie Le Brun, Michel Leiris, António Maria Lisboa, Léo Malet, Joyce Mansour, Dusan Matic, Enriqua Molina, César Moro, Meret Oppenheim, Alice Paalen-Rahon, Octavio Paz, Aldo Pelligrini, Roland Penrose, Benjamin Péret, Francis Picabia, Pablo Picasso, Gisèle Prassionos, Raymond Queneau, Jacques Prévert, Marko Ristic, Shuzo Takiguchi, Tristan Tzara, Philippe Soupault, Roger Vitrac, Emilio Adolfo Westphalen, Unica Zürn u.v.a.##Solch ein nie dagewesenes Buch muss auch aussehen wie ein nie dagewesenes Buch. Mit seinen fast zweitausend Seiten kommt es daher wie ein kleiner, dicker, roter Ziegelstein - nur nicht so hart: Es hat einen seidigen, wattierten Einband. Auch sonst sind Ausstattung und Bindung so sorgfältig wie die Edition und die Übersetzungen, was den NDR beim Ersterscheinen in bibliophile Begeisterung versetzte: „Im Aufriss kleiner als eine Postkarte, in der Tiefe dicker als ein Mammutroman, … makellos gedruckte Seiten, ein Quader von Büchlein, mithin … eine Augenweide.“ „Das surrealistische Gedicht“. Mit einer von Heribert Becker aktualisierten und sehr nützlichen Bibliografie. 1.888 Seiten. Format 9x12 cm. Fadenheftung. Zwei Lesebändchen. Dreiseitiger Farbschnitt. Wattierter Seideneinband.

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