Heribert Prantl Gebrauchsanweisung für Populisten

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Inhaltsangabe zu „Gebrauchsanweisung für Populisten“ von Heribert Prantl

Wider den populistischen Extremismus – Für die Wehrhaftigkeit der liberalen Demokratie! Es ist an der Zeit, für einen demokratischen Populismus einzutreten, der nicht die niederen Instinkte bedient, sondern mit Vernunft und Leidenschaft begeistert.

Rechtspopulisten enttarnen – jeder sollte Bescheid wissen.

— Bücherfüllhorn-Blog
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    Gebrauchsanweisung für Populisten
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    28. May 2017 um 12:08

    Das Buch ist klein und handlich und mit fast 80 Seiten schnell zu lesen. Allerdings ist der Inhalt im detaillierten gar nicht so schnell zu erfassen, vieles musste ich mir erst mal durch den Kopf gehen lassen. Die Wort- und Sprachspielereien muss man auch erst mal verstehen, ich würde meinen, dafür muss man eine gewisse politische Bildung haben. Mir ergaben sich, wie auch in dem Buch „Deutsch sein“ (*hier Rezi*) von Peter Siebenmorgen aus demselben Verlag, neue und ungewohnte Sachverhalte, die ich vielleicht vorher erahnte, mir aber nie weitere Gedanken darum gemacht habe. Der Text war für mich nicht einfach so zum „runterlesen“. Die „Moral von der Geschichte“ fasse ich als „Man muss dem Rechtspopulismus gegensteuern, die Sprache und die Handlungen enttarnen und eine Lösung finden“ zusammen. Der erste Weg dahin geht über die Aufklärung verschiedener Sachverhalte wie mit diesem Buch.   Alles in allem: Für politisch Interessierte ein Muss, und eigentlich für jeden andern auch. Man muss sich damit befassen, damit man hinter die Fassaden blicken kann.

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  • Gebrauchsanweisung für Populisten

    Gebrauchsanweisung für Populisten
    Sikal

    Sikal

    20. April 2017 um 17:32

    Populismus als Werbemittel für Politik – so lässt sich Heribert Prantls umschreiben – und recht hat er damit. Keine politische Partei, die in ihrem Namen nicht auch Populismus betreibt und damit ihr Programm und die Meinung der Vorsitzenden (oder auch anderer Mitglieder) unters Volk bringt. Kein Problem – so Prantl, solange es sich nicht um populistischen Extremismus handelt. Erst in diesem Fall gilt es, gegenzusteuern. Aber wie? Wer sich als Privatmensch von Prantls Buch ein Rezept erwartet wie mit einzelnen Populisten umzugehen ist, wird hier leider enttäuscht werden. Das Buch richtet sich vielmehr an die Regierenden und Politiker Deutschlands (österreichische Politiker und Parteien dürfen sich hier meiner Meinung nach gerne anhängen). Den regierenden Parteien scheinen die Mittel auszugehen oder gar ganz zu fehlen, wie dem populistischen Extremismus zu entgegnen ist. Populismus dürfen laut Prantl gerne alle Parteien ausüben – Populismus als Volksnähe, nicht zur Angstverbreitung – Populismus zur Konturenschärfung, nicht zur Panikmache und Populismus als Ermunterung und Ermutigung, nicht als Demütigung. Wahlen werden nicht mittels Analysen zum Arbeitsmarkt gewonnen, sondern damit dem einfachen Menschen zu erklären wie man seine Arbeit erhalten möchte. Wahlen werden nicht mit Erklärungen gewonnen warum es um mehr als den Einzelnen geht, sondern damit, die Wünsche einzelner nicht  als Gefährdung für das Ganze darzustellen. Wahlen werden gewonnen, indem man die Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt und deren Eltern bezahlbare Wohnungen verschafft. Nicht zuletzt gewinnt man Wahlen aber auch, indem man es schafft, die Angst vor dem/den Fremden abzubauen. Genau solche Themen sind es, die dem extremen Populismus immer mehr Zulauf bescheren und das nur mittels Angst- und Panikmache – nicht mit Fakten oder gar Lösungen. Diese Lösungen müssen von den regierenden Parteien bereitgestellt und mittels Populismus unter das Volk gebracht werden, nur so wird der extremistische Populismus an Attraktivität verlieren. Populismus ist Werbung und als solche zu nutzen und einzusetzen – als positives Mittel um positive Veränderungen dem Volk nahezubringen. Heribert Prantl ist Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung und wird oftmals auf Grund seiner Ansichten als linksliberal eingestuft. Die Aussage in seiner Streitschrift „Wir sind viele“, wonach Europa nicht auf dem Euro basiere, sondern auf seinen Bürgern, die die Grundlage der Demokratie bilden, hat mitunter ebenso dazu beigetragen wie seine Einstellung zum Finanzkapitalismus oder seine Beurteilung der Rechtsprechung als ehemaliger Justizbeamter. Heribert Prantl bringt auf den Punkt wonach viele Politiker suchen – eine Lösung gegen den extremistischen  Populismus. Leider keine Lösungen wie man sich als Einzelner dagegen wehren kann oder diesen erkennt, um nicht in die Falle zu tappen. Hier hat jeder noch eine gewisse Eigenverantwortung, indem Aussagen hinterfragt und Ergebnisse überprüft werden … 3 Sterne aufgrund der schwierigen Umsetzbarkeit für den Einzelnen.

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