Heribert Prantl Trotz alledem!

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Inhaltsangabe zu „Trotz alledem!“ von Heribert Prantl

Trotz des Brexit, trotz der Eurokrise, trotz des Scheiterns einer solidarischen Politik in der Flüchtlingskrise; trotz alledem – und erst recht angesichts der neuen nationalistischen Front quer durch Europa: Heribert Prantl hält ein leidenschaftliches Plädoyer für die Europäische Union als der größten Errungenschaft in der Geschichte des Kontinents. Dieses Europa, so Prantls Anliegen, soll gestärkt aus seiner Krise hervorgeht: demokratischer, sozialer, bürgernäher.

nicht nur trotzdem, sondern gerade weil die EU so mieserabel erscheint, muss Europa gestärkt werden,

— klausschulzvobach
klausschulzvobach

"Demokratie ist Selbstbestimmung von Menschen"

— mojstrovka
mojstrovka

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  • Das richtige Buch zur richtigen Zeit

    Trotz alledem!
    karl-hermann

    karl-hermann

    15. March 2017 um 16:13

    Heribert Prantl hält ein engagiertes Plädoyer für die europäische Zusammenarbeit. Er erinnert daran, dass die europäische Zusammenarbeit, von der EWG über die EG bis zur EU, das Beste ist, was dieser Kontinent jemals zustande gebracht hat. Er führt vor Augen, dass die europäische Zusammenarbeit nach Jahrhunderten mit zahllosen Kriegen West- und Mitteleuropa die längste Friedenszeit beschert hat, die diese Region jemals erleben durfte. Prantls Schrift ist eine emotionale Schrift, ein Aufruf - vielleicht auch ein Weckruf - an Europa, sich dessen zu besinnen, was dieser Kontinent zu verlieren hat, wenn das gemeinsame Europa beschädigt wird. Prantl verschließt keineswegs die Augen vor den demokratischen und sozialen Defiziten der europäischen Gemeinschaft. Er macht aber auch deutlich,  dass diese Defizite nicht abgebaut werden können, wenn man zunächst das kaputt macht, was man reformieren will. Ein Rückfall in nationale Kleinstaaterei würde nicht mehr, sondern weniger Demokratie und weniger Sozialstaat bedeuten. Dieses Buch kommt zur richtigen Zeit, weil zur Zeit Sonntag für Sonntag in mehr als 30 Städten Deutschlands die schweigende Mehrheit für Europa auf die Straße geht und endlich ihre Interessen artikuliert. Wenn dieses Buch dazu beiträgt, dieser Bürgerbewegung weitere Unterstützer zuzuführen, dann hat es bereits seinen Zweck erreicht.  

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  • Europa nicht nur heilen, sondern stärken

    Trotz alledem!
    klausschulzvobach

    klausschulzvobach

    02. February 2017 um 21:41

    Recht  hat der Autor: die kranke alte Dame Europa muss nicht nur geheilt werden, sondern auch gestärkt aus dem Tohowabohu hervorgehen. Es gärt in Europa. Das bedeutendste Projekt der neuzeitlichen Geschichte steht auf dem Spiel. Die Furien eines tot gewähnten Nationalismus sind wieder entfesselt. In einer wehrhaften Demokratie ist Widerstand angesagt. Wer mit Europa  hadert, kann vielleicht nach der Lektüre klarer sehen.

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