Heribert Schwan

 3.8 Sterne bei 53 Bewertungen
Heribert Schwan

Lebenslauf von Heribert Schwan

Heribert Schwan wurde 1944 geboren. Er studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft. Schwan arbeitete als Fernsehautor für Radio Bremen, den Saarländischen Rundfunk und den Südwestfunk und ab 1974 als Redakteur für Politik und Zeitgeschehen beim Deutschlandfunk. Später wechselte er dann zum Westdeutschen Rundfunk wo er für seine Arbeit für den ARD-Kulturweltspiegel mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Neben seiner Arbeit für das Fernsehen ist er Autor und Co-Autor historischer Bücher und Biographien u.a. über Richard von Weizsäcker, Oskar Lafontaine und Erich Mielke. Zuletzt veröffentlichte er »Helmut Kohl - Virtuose der Macht« im Patmos Verlag.

Alle Bücher von Heribert Schwan

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Heribert SchwanDie Frau an seiner Seite
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Die Frau an seiner Seite
Die Frau an seiner Seite
 (33)
Erschienen am 07.06.2011
Heribert SchwanVermächtnis. Die Kohl-Protokolle
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Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle
Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle
 (13)
Erschienen am 13.10.2014
Heribert SchwanDer SS-Mann
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Der SS-Mann
Der SS-Mann
 (1)
Erschienen am 01.04.2005
Heribert SchwanMein 9. November 1989
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Mein 9. November 1989
Mein 9. November 1989
 (0)
Erschienen am 20.05.2009
Heribert SchwanDie Frau an seiner Seite: Leben und Leiden der Hannelore Kohl
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Die Frau an seiner Seite: Leben und Leiden der Hannelore Kohl
Heribert SchwanDie Bonner Republik
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Die Bonner Republik
Die Bonner Republik
 (0)
Erschienen am 03.04.2009
Heribert SchwanDas Spinnennetz
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Das Spinnennetz
Das Spinnennetz
 (0)
Erschienen am 01.10.2005
Heribert SchwanHelmut Kohl
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Helmut Kohl
Helmut Kohl
 (0)
Erschienen am 15.01.2010

Neue Rezensionen zu Heribert Schwan

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TanteGhosts avatar

Rezension zu "Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle" von Heribert Schwan

Herr Kohl hat sich auch Verfehlungen geleistet...
TanteGhostvor 7 Monaten

Das Streben nach Höherem und doch Mensch bleiben. Es scheint mir, Herrn Kohl ist das ganz gut gelungen.

Von Anfang an habe ich ich auf dieses Buch gefreut. Und es war so quälend weit unten auf meinem SuB. Ich glaube, deswegen habe ich in diesem Jahr auch so viele Bücher schon gelesen. es hat gezogen.
Gleich zu Anfang hatte es zwei Bilder von Heribert Schwan und Helmut Kohl. Man sah die zwei, wie sie im lockeren Gespräch saßen. - auf jeden Fall habe ich mich von Anfang an fest gelesen. Schon am ersten Abend konnte ich nicht mehr davon lassen.
Ich frage mich, was Herrn Kohl dazu bewogen hat, sich mit seiner zweiten Frau einzulassen. Diese Frau kommt in diesem Buch absolut gar nicht gut weg. Einmal mehr bin ich der Meinung, dass diese Person nur hinter dem Erbe des Herrn Kohl her war. - Also vom Inhalt her, war das Buch schon einmal mehr als interessant. Das Lesen hat Spaß gemacht.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass es jetzt als Feierabendlektüre nicht unbedingt komplett entspannend ist. Helmut Kohl war ja nicht aus Dummland. Und deswegen sind auch die einen oder anderen Fachbegriffe gefallen. Auch in Schachtelsätzen wurde viel geschrieben. - Trotzdem habe ich es gelesen. Ich habe nicht jede Fußnote nachgelesen und auch den einen oder anderen Fachbegriff nicht verstanden. Aber im Gesamten habe ich begriffen worum es geht.
Seltsamer Weise hatte ich aber Bilder im Kopf, als ich gelesen habe. Bei einem Sachbuch recht ungewöhnlich. Aber ich habe Herrn Kohl gesehen, wie er damals leibhaftig vor mit stand, in dem Hotel, und einen Espresso bei mir bestellt hat. Deswegen hatte ich auch arge Probleme, mir vorzustellen, wie so ein sanft erscheinender Reise aufbrausend werden sollte.
Die geschwärzten Stellen im Text, haben wir unter anderem der zweiten Frau Kohl zu verdanken. Sie wirken leicht störend beim Lesen, da die Passagen mitunter ziemlich lang sind. Aber bei aufmerksamen Lesen ist es durchaus möglich, sich seinen eigenen Text da hin zu denken. - So ist weder Herrn Kohl, noch der gerade besprochenen Person, ein Gefallen getan.

Hier spreche ich ganz klar und deutlich eine Leseempfehlung aus. Für jeden, dem seine dreibändige Biografie zu viel ist, sind die Protokolle auf jeden Fall eine sehr gute Alternative.
Man lernt den Menschen Helmut Kohl etwas genauer kenne. Und ich habe mich echt gefragt, was das mit seiner 2. Frau gewesen sein soll. Liebe wohl kaum...

(Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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mcallonnecs avatar

Rezension zu "Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle" von Heribert Schwan

Entlarvend
mcallonnecvor 3 Jahren

Der Leser wird die geschwärzten Stellen als besonders entlarvend für Kohls Denk- und Handlungsweise erkennen und das Fehlen derselben verschmerzen können. Es fügt sich alles ins Bild, das man sich von diesem Machtpolitiker und seinem System über viele Jahre machen konnte.

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KateDakotas avatar

Rezension zu "Die Frau an seiner Seite" von Heribert Schwan

Eine bemerkenswerte Frau, aber dennoch eine tragische Figur!
KateDakotavor 3 Jahren

Nach der Lektüre dieses Buches muss ich Abbitte leisten. Hannelore Kohl ist jetzt seit vierzehn Jahren tot und ich gestehe, dass ich sie zu Lebzeiten absolut nicht leiden konnte. Vermutlich lag es daran, dass ich ihrem Mann als Politiker und Bundeskanzler nichts abgewinnen konnte und in ihr nie mehr als ein naives Blondchen gesehen habe.

Genau das Gegenteil ist der Fall! Hannelore Kohl war ein Mensch mit vielen interessanten Facetten und mit einer bewegenden Vergangenheit. Dass sie als zwölfjähriges Mädchen von russischen Soldaten mehrfach vergewaltigt wurde, war mir neu und es hat mich zutiefst erschüttert. Auch wenn sie dieses Erlebnis zeit ihres Lebens verfolgt hat, konnte sich doch zu einer starken Persönlichkeit heranreifen.

Das sage ich, obwohl sie sich hat von ihrem Mann, dem Kanzler der Einheit, ein ums andere Mal unterbuttern lassen. Niemals hat er sie ernsthaft gefragt, wenn es um seine politische Karriere ging, sondern hat da mehr oder minder sein eigenes Ding gemacht. Wenigstens bei ihm lag ich also mit meiner Einschätzung nicht daneben, denn ich halte Helmut Kohl für einen rücksichtslosen Egomanen.

Nein, es wahr Hannelore Kohls Leben neben ihrer Rolle als "Ehefrau", das mich beeindruckt hat. Wie sie in all den Jahren ihre Söhne aus der Öffentlichkeit herausgehalten und sie wie eine Löwin beschützt hat. Wie sie das Kuratorium ZNS aufgebaut hat, das sich für hirngeschädigte Menschen einsetzte, einer Gruppe, die bis dato eher im Abseits der Gesellschaft stand. Hier hat sie sich große Verdienste erworben.

Tragisch waren ihre letzten Lebensjahre. Sie litt unter einer Lichtallergie, die sie auf den Kunstfehler eines Arztes zurückführte. Ich selbst jedoch kann den Mutmaßungen des Autors durchaus etwas abgewinnen, dass die Allergie das äußere Zeichen einer schweren Depression war. Vieles spricht dafür.

Dem Autor, der die Familie Kohl über viele Jahre begleitet hat und gerade eben erst eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Altkanzler hatte, ist eine bemerkenswerte Biografie mit einer bemerkenswerten Person im Mittelpunkt gelungen. Nur zeitweise gab es leichte Längen.

4 Sterne

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