Heribert Schwan , Tilman Jens Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle

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Inhaltsangabe zu „Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle“ von Heribert Schwan

Innenansichten der Macht Es geht um nichts weniger als ein historisches Vermächtnis: In 630 Stunden hat Helmut Kohl seine Lebenserinnerungen zu Protokoll gegeben. Sein Gesprächspartner: der Historiker, Journalist und Autor Heribert Schwan, den Helmut Kohl als Ghostwriter seiner Memoiren ausgewählt hatte. Drei Bände der Erinnerungen des Kanzlers sind erschienen, dann endete die Zusammenarbeit jäh. Zuletzt ist auf öffentlicher Bühne ein Kampf um die 'Deutungshoheit über ein politisches Leben' (Berliner Zeitung) entbrannt: Wie ist Helmut Kohls Wirken zu verstehen? Was ist wahr, was ist verzerrt am Bild dieses Jahrhundertpolitikers? Durch wen erfahren wir, wie er dachte, taktierte, handelte? Am besten durch den Altkanzler selbst, ungefiltert, in seinen eigenen Worten – anhand der 'Kohl-Protokolle'. Erstmals werden sie hier der Öffentlichkeit vorgelegt.

Das Streben nach Höherem und doch Mensch bleiben. Es scheint mir, Herrn Kohl ist das ganz gut gelungen.

— TanteGhost
TanteGhost

Spannend und manchmal schüttelt man wirklich nur mit dem Kopf.

— vivaherz
vivaherz

Ein Buch für jeden, der gerne einen kurzen Einschub in Politik/Zeitgeschichte mag. Kurzweilig, aber durchaus lesenswert.

— Masau
Masau

Helmut Kohl unverfälscht: In diesem Buch kommt der Ex-Kanzler persönlich zu Wort.

— Splashbooks
Splashbooks

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    Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle
    mcallonnec

    mcallonnec

    24. August 2015 um 08:43

    Der Leser wird die geschwärzten Stellen als besonders entlarvend für Kohls Denk- und Handlungsweise erkennen und das Fehlen derselben verschmerzen können. Es fügt sich alles ins Bild, das man sich von diesem Machtpolitiker und seinem System über viele Jahre machen konnte.

  • Vermächtnis

    Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle
    Masau

    Masau

    22. February 2015 um 16:27

    Ein Buch für jeden, der gerne einen kurzen Einschub in Politik/Zeitgeschichte mag. Es gibt einem Einblicke in die Gedankenwelt des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl. Kurzweilig, aber durchaus lesenswert.

  • Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle, besprochen von Götz Piesbergen

    Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle
    Splashbooks

    Splashbooks

    09. December 2014 um 09:56

    Der Streit um das politische Erbe von Helmut Kohl ist in vollem Gange. Es geht dabei vor allem die Tonbänder, die Heribert Schwan als Ghostwriter der Autobiographie des Ex-Kanzlers angefertigt hat. 630 Stunden waren darauf zu finden, die er auf gerichtliche Anordnung an die Familie Kohl zurückgeben musste. Eine kontroverse Entscheidung. Immerhin hat er die Aufnahmen vorher abgeschrieben. Und jetzt präsentiert er gemeinsam mit Tilman Jens einen Auszug davon. Der Titel des Bandes ist programmatisch "Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle". Heribert Schwan hat bereits zuvor für Aufsehen gesorgt. Seine Biographie über Hannelore Kohl, "Die Frau an seiner Seite", war nicht unumstritten. Und dann natürlich der öffentlich geführte Streit um die Aufnahmen. Ihm zur Seite steht der 1954 geborene Journalist Tilman Jens. Jener wohnt in Frankfurt am Main und hat über Mark Twain oder Axel Springer geschrieben. Des Weiteren hat er zahlreiche Fernsehdokumentationen für ARD und arte produziert und arbeitet regelmäßig für Kulturmagazine wie zum Beispiel "Kulturzeit" auf 3sat. Bereits vor Veröffentlichung des Buches gab es viel Aufmerksamkeit, als einige Zitate vorab veröffentlicht wurden. Besonders die nicht sehr schmeichelhafte Beschreibung Angela Merkels, dass sie nicht richtig mit Messer und Gabel essen könne, sorgte für Furore. Und so gab es Versuche, die Publikation des Bandes zu verhindern, oder zumindest einige Passage rauszunehmen. Tatsächlich konnte der Band zunächst ohne Veränderungen erscheinen. Erst nach einiger Zeit gelang es dem Anwalt von Helmut Kohl, vor Gericht einen Erfolg zu erringen. Laut dem Urteil dürften zahlreiche Äußerungen aus dem Buch nicht mehr veröffentlicht werden.

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