Herlinde Koelbl , Michael Krüger Stille Post

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Inhaltsangabe zu „Stille Post“ von Herlinde Koelbl

»Stille Post« ist ein weltweiter Klassiker – egal, ob man das beliebte Kinderspiel als »Flüsterpost«, »Chinese whispers«, »téléphone arabe«, »passaparola« oder »teléfono estropeado« kennt, die Regeln sind einfach und immer dieselben: hören, verstehen, weitersagen. Genauso funktioniert die Kommunikation von Mensch zu Mensch – zwischen Alt und Jung, Schwarz und Weiß, Mann und Frau. Mit ihrem interkulturellen Fotoprojekt hat Herlinde Koelbl die intimen Momente des Flüsterns und Lauschens mit ihrer Kamera festgehalten. Dazu brachte die renommierte Künstlerin 28 ungleiche Paare zusammen: Frauen, Männer und Kinder aus 16 Nationen, fünf verschiedenen Kontinenten und jeden Alters, darunter auch Prominente wie etwa die Schauspielerin Sunnyi Melles, der Barbesitzer Charles Schumann oder die Moderatorin Amelie Fried. Sie alle flüstern einander Botschaften zu. Dabei versteht jeder etwas anderes und entscheidet individuell, wie er das Gehörte interpretiert und weitergibt. Auch wenn uns als Betrachtern der Inhalt verborgen bleibt: Die in den Schwarz-Weiß-Fotografien dokumentierten Begegnungen offenbaren Vertrauen, das jegliche Sprachbarriere überwindet, kulturelle Unterschiede aufhebt und eine Kette des Verstehens bildet.
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