Moby Dick

von Herman Melville 
3,6 Sterne bei49 Bewertungen
Moby Dick
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Shannons avatar

Ein etwas schwer zugänglicher Klassiker

_nifelheims avatar

Das Buch zu lesen ist selbst ein Abenteuer

Alle 49 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Moby Dick"

Moby-Dick; or, The Whale is a novel by Herman Melville, in which Ishmael narrates the monomaniacal quest of Ahab, captain of the whaler Pequod, for revenge on the albino sperm whale Moby Dick, which on a previous voyage destroyed Ahab's ship and severed his leg at the knee. Although the novel was a commercial failure and out of print at the time of the author's death in 1891, its reputation grew immensely during the twentieth century. D. H. Lawrence called it "one of the strangest and most wonderful books in the world," and "the greatest book of the sea ever written." Moby-Dick is considered a Great American Novel and an outstanding work of the Romantic period in America and the American Renaissance. "Call me Ishmael" is one of world literature's most famous opening sentences. The product of a year and a half of writing, the book is dedicated to Nathaniel Hawthorne, "in token of my admiration for his genius," and draws on Melville's experience at sea, on his reading in whaling literature, and on literary inspirations such as Shakespeare and the Bible. The detailed and realistic descriptions of whale hunting and of extracting whale oil, as well as life aboard ship among a culturally diverse crew, are mixed with exploration of class and social status, good and evil, and the existence of God. In addition to narrative prose, Melville uses styles and literary devices ranging from songs, poetry and catalogs to Shakespearean stage directions, soliloquies and asides. The author changed the title at the very last moment in September 1851. The work first appeared as The Whale in London in October 1851, and then under its definitive title Moby-Dick in New York in November. The whale, however, appears in both the London and New York editions as "Moby Dick," with no hyphen. The British edition of five hundred copies was not reprinted during the author's life, the American of almost three thousand was reprinted three times at approximately 250 copies, the last reprinting in 1871. These figures are exaggerated because three hundred copies were destroyed in a fire at Harper's; only 3,200 copies were actually sold during the author's life.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781503280786
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:378 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:20.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.09.2010 bei Der Audio Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne14
  • 4 Sterne13
  • 3 Sterne14
  • 2 Sterne5
  • 1 Stern3
  • Sortieren:
    Shannons avatar
    Shannonvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein etwas schwer zugänglicher Klassiker
    Moby Dick oder Der weiße Wal

    Lange schon hab ich den Klassiker vor mir hergeschoben. Einmal hatte ich damit begonnen und nicht lange ausgehalten. Mit Hilfe der Klassikerleserunde ist es mir nun endlich gelungen das ganze Werk zu lesen.
    Als Erstes ist festzuhalten, dass wie bei kaum einem anderen Buch ganz wesentlich die Ausgabe bzw. Übersetzung darüber entscheidet, wie das Werk ankommt. Es gibt stark gekürzte Fassungen, die sich rein auf eine Abenteuergeschichte reduzieren - und all jenen, die solch eine Version gelesen haben, kann ich nur sagen - ihr wisst gar nichts über Moby Dick.
    Das Werk zeichnet sich vor allem durch die Brüche in der Abenteuergeschichte aus, durch plötzliche Regieanweisungen, das Philosophieren über Gott und die Welt und endlos lange Kapitel über Wale, Walfang, Walskelette, Walarten, Walzitate, etc.
    Melville hat wirklich versucht einen Gesamteindruck zum Thema Wal zu seiner Zeit zu geben.
    Weiters gibt es endlose - eigentlich innere - Monologe einiger Hauptfiguren.
    Ein schwer zugängliches Werk, das sicherlich mit einigen der besten Charaktere der Weltliteratur glänzt ... so man sich nach 800 teils schwer zugänglichen Seiten noch die Mühe machen will, sich näher damit auseinanderzusetzen.
    (Die Fassung, die ich gelesen habe, war die amerikanische Originalfassung.)

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    _nifelheims avatar
    _nifelheimvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch zu lesen ist selbst ein Abenteuer
    Moby Dick

    Moby Dick hatte ich vor etlichen Jahren einmal begonnen zu lesen, aber irgendwie wurde ich nie fertig damit. Mein Buch vor 5 Jahren war eine Jugendbuch-Ausgabe und hat mit dem Original nur wenig zu tun. So versprach ich mir auch von der 900 Seiten langen Version ein Abenteuerbuch, tätowierte Piraten und Walfänger auf offener See, Wind und Stürmen ausgesetzt und wurde eines besseren belehrt.

    Klappentext:

    Das gewaltige Epos vom großen weißen Wal und Kapitän Ahab erzählt die Geschichte von Ismael, der sich, des Festlands müde, auf den Ozean der Möglichkeiten begibt, indem er auf dem Walfänger Pequod anheuert. Nach abenteuerlichen Reisen durch alle stürmischen Meere findet er als einziger der Mannschaft nach Hause zurück - im Sarg seines Freundes Queequeg.

    Wer zum ersten Mal Moby Dick liest, wird mit Sicherheit - so wie ich auch - feststellen, dass er sich etwas ganz anderes darunter vorgestellt hat. Moby Dick ist ein Monstrum von Buch, wenn man es einmal so nennen darf. Nicht nur wegen der beachtlichen Seitenanzahl, auch wegen dem Inhalt. Ich glaube ich habe noch nie ein Buch im Romanformat gelesen, welches so viel Information enthielt wie Moby Dick.

    Hermann Melville lässt es sich nicht nehmen auf 900 Seiten die Kreatur Wal in all ihren Beschaffenheiten zu schildern und zu sezieren. Gleich mehrere Seiten füllt er mit der Beschreibung der verschiedenen Walarten, ihren Lebensweisen und ihrem Charakter. Der enzyklopädische Ehrgeiz, der Melville antreibt, macht das Buch zu einer sehr langen und schwierigen Lesekost.

    Für viele Leser ist genau auch das das Problem und mitunter ein Grund das Buch nach wenigen Seiten wieder zuzuklappen. Etwa 200 Seiten muss man gelesen haben, bis das Walfänger-Schiff Pequod mit seiner bunt zusammengewürfelten Mannschaft letztendlich in See sticht und sich auf eine Reise ins Ungewisse macht.

    Die eigentliche Geschichte Mann gegen Wal spielt sich nicht einmal auf einem Drittel der Seiten ab, sie wird immer nur kurz eingeschoben und geht in den vielen Kapiteln sozusagen unter. Der Rest des Buches sind detailreiche Informationen über wissenschaftliche Studien zu verschiedenen Themen, im Focus liegt aber der Wal und der Walfang. Wenn man sich überhaupt nicht dafür interessiert, wird man bestimmt absolut keine Freude beim Lesen von Moby Dick empfinden und das Buch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zu Ende lesen. Vor allem an nautischen Begriffen wird nicht gespart. Es gibt auch keine wirklichen Protagonisten, an die man sich klammern kann oder für die man Sympathie entwickeln könnte. Der Erzähler nimmt nach und nach eine untergeordnete Rolle ein, man erfährt auch nicht viel über ihn. Lediglich seine Freundschaft mit einem Südsee Kannibalen wird immer wieder in die Geschichte aufgenommen, und das passiert mit viel Ironie. Melville's Schreibstil hat mir besonders an diesen Stellen gefallen, an denen er weg von der sachlichen Schreibart abkommt und im fiktiven, dichterischen Stil schreibt. Diese Passagen sind aber sehr kurz.

    Der Erzähler Ismael erzählt die Geschichte in der Ich-Form. Es finden sich oft lange und verschachtelte Sätze mit komplexen Strukturen und vielen Metaphern. Neben der vielen Fachausdrücken bedient sich Melville auch der Schilderung religiöser Aspekte und auch die Mythologie kommt nicht zu kurz. Obwohl ich mich sehr für Mythologie interessiere, musste sogar ich öfters nachschlagen, was jetzt wirklich gemeint war und warum Melville das gerade an dieser oder jener Stelle einschiebt. Bevor man das erste Kapitel zu lesen beginnt, finden sich auf 14 Seiten Auszüge und Phrasen, die sich alle mit Walen beschäftigen. Einige Bibelstellen, Sammlungen anderer Mythen und Reiseberichte sowie Zitate anderer Schriftsteller, draunter Goethe, werden von Melville zitiert.

    Aber der Herr verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. Jona

    Der Stil ist chaotisch und alles andere als chronologisch. Hat Melville auf Seite 319 noch vom Tran geschrieben, dazu wirklich alles eingebaut, von der Geschichte bis zur biologischen und chemischen Zusammensetzung, von der Gewinnung und Verwendung, schreibt er im nächsten Kapitel über was ganz anderes. Und ja, wenn man bei der Kapitelüberschrift denkt, er wird doch jetzt kein ganzes Kapitel über die Fontäne schreiben, die der Wal beim Ausatmen hochschießt, dann folgen fast 15 Seiten explizite Schilderung über die Fontäne des Wales. So setzt sich das Buch aus 135 Kapitel zusammen, in denen es eigentlich immer um den Wal geht. Dabei fehlen oft einfach die Übergänge.

    Verglichen mit Thomas Hardy's Büchern, der es ja schafft in seinen Geschichten das viktorianische Zeitalter einzubauen und die Informationen fließend einzubringen, ist es bei Melville's Buch nicht so der Fall. Ich mochte an diesem Buch zwar die vielen Informationen über Wale, Mythologie, Walfang, Seefahrer und Seefahrt aber ein zweites Mal würde ich das Buch sicher nicht lesen.

    Fazit:

    Moby Dick ist ein Buch, das nicht jeden Leser glücklich machen wird. Es ist kein Abenteuerbuch, das Abenteuer besteht darin, das Buch zu lesen. Viel Ausdauer und Zeit wird nötig sein, bis man schließlich am Ende auf Seite 900 ankommt und staunend feststellt, man hat Moby Dick gelesen!

    Kommentare: 2
    42
    Teilen
    BeverlyMarsh19s avatar
    BeverlyMarsh19vor 7 Jahren
    Rezension zu "Moby Dick (Norton Critical Editions)" von Herman Melville

    Erst bis zum 54. Kapitel gelesen, aber im Rahmen literaturwissenschaftlicher Analyse macht dieses Buch wirklich richtig Spaß, ist spannend und ist nur jedem zu empfehlen, der nach Geschichten sucht, die auf dem weiten Meer spielen. Man hat das Gefühl, man wäre an Bord der Pequod und sähe den weißen Wasserstrahl Moby Dicks, dem man bereitwillig bis zum bitteren Ende folgen wird, hat man einmal angeheuert.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Phil_Skurrils avatar
    Phil_Skurrilvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Lesen und Sehen
    Kommentieren0
    PhilippSchmidts avatar
    PhilippSchmidtvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Auch beim späteren zweiten Lesen schlicht großartig.
    Kommentieren0
    Neles avatar
    Nelevor 9 Jahren
    Kurzmeinung: ein toller roman, der zwischendurch allerdings seine längen hat. man erfährt allerlei sinnvolles und wird spannend unterhalten!
    Danyels avatar
    Danyel
    kiraras avatar
    kirara
    K
    Korinna
    Clios avatar
    Clio

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks