Moby-Dick; oder: Der Wal

von Herman Melville 
3,8 Sterne bei433 Bewertungen
Moby-Dick; oder: Der Wal
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (278):
anchsunamuns avatar

Ein Abenteuerbuch nicht nur für Jungen., Moby Dick ist absolut zeitlos.

Kritisch (55):
SomeBodys avatar

Ich habe zwar gewusst, dass wohl einiges von einem Lexikon in dem Buch steckt, aber für meinen Geschmack war alles, wirklich alles zu lang!

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Inhaltsangabe zu "Moby-Dick; oder: Der Wal"

»Moby-Dick« ist ein Abenteuer im doppelten Sinn: Mit seiner Geschichte vom fanatischen Kapitän Ahab und dessen Jagd nach dem Weißen Wal erzählt Herman Melville eine der packendsten Geschichten der Weltliteratur. Wie er das macht und
woraus er dabei schöpft, ist das noch weitaus größere Abenteuer: in sämtliche Windrichtungen ausgreifend, in wechselnden Tonlagen, exzessiver Rhetorik und einer Sprache von wilder Schönheit und fantastischem Reichtum lotet er alle Höhen und Tiefen dieses mythischen Kampfes aus, in den sich der Mensch in seiner Hybris verstrickt.
Friedhelm Rathjen, »einer der strengsten Diener fremder Sprachen in Deutschland«, hat für den vielschichtigen Text dieses Ungetüms von einem Roman eine deutsche Fassung erarbeitet, die die sprachliche Gestalt des Urtextes möglichst getreu nachbildet. Kein Übersetzer vor ihm ist dem Monströsen und Ungebändigten des »Moby-Dick« so nahe gekommen. Und erst aus der Nähe zeigt sich, wie modern diese Schöpfung in all ihrer Archaik ist, wie frisch und kraftvoll, und warum sie uns bis heute fasziniert.
Mit einem neu gestalteten, umfassenden Anhang, einem Kommentar des Übersetzers, Nachwort und Zeittafel zu Leben und Werk des Autors.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783990270875
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:976 Seiten
Verlag:Jung u. Jung
Erscheinungsdatum:18.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.06.2011 bei ZWEITAUSENDEINS erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    suse9s avatar
    suse9vor 15 Tagen
    Spannend und lehrreich

    Von Moby Dick wusste ich bisher nur, dass es sich um einen Klassiker handelt, der die Jagd nach einem Wal thematisiert. Aber wie nur soll ein so dickes Buch allein damit gefüllt werden, ohne langweilig zu werden? Ziehen sich die Sätze in die Länge, dümpelt die Geschichte wie das Segelschiff bei Flaute vor sich hin? Ich scheute deshalb so lange, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass der Autor über 900 Seiten einen Spannungsbogen aufbauen konnte, der mich fesseln würde. Da das Werk aber zur Weltliteratur gehört, wollte ich es letztendlich doch gelesen haben.

     

    Ich bin begeistert.

     

    Wie es der Autor schaffte, die über 900 Seiten zu füllen, ohne dass Langeweile aufkam, weiß ich immer noch nicht, aber es gelang. Neben der eigentlichen Suche nach dem Wal, wird das Leben auf dem Schiff präzise und bildhaft erzählt, so dass ich die salzige Gischt auf der Haut und den Wind im Haar spürte. In vielen Kapiteln werden die verschiedenen Walarten und ihre Eigenheiten sowie die Jagdszene auf dem Wasser geschildert, so dass ich interessante Details lernte. Einige Passagen hätten für meinen Geschmack ein bisschen kürzer und gebündelter gefasst werden können, aber das mindert nicht meine Begeisterung für diesen Roman. Er ist spannend, lehrreich, dramatisch und sehr ehrlich. Einfach ein Stück Literatur, das zu recht zu den Klassikern zählt.

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    anchsunamuns avatar
    anchsunamunvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Abenteuerbuch nicht nur für Jungen., Moby Dick ist absolut zeitlos.
    Kampf Mensch gegen Wal

    Moby Dick von Hermann Melville ist ein wunderbarer Roman über den Walfang, wie er früher war mit Harpune.

    Ismael, der Erzähler, berichtet von seiner Suche nach einer Anstellung als Matrose auf einem Walfänger. Diese Suche führt ihn nach Nantucket. Hier trifft er auf Queequek, der ihm  zunächst unheimlich ist, weil er ja ebensogut ein Menschenfresser sein könnte. Bei heuern auf der Pequod an, obwohl sie gewarnt werden, dass Kaptiän Ahab einen schlechten Ruf habe und wahnsinnig geworden sei, seit ihm ein Wal das Bein abgebissen habe.

    Dieser Wal war Moby Dick, man kann es sich schon beinahe denken und in der Tat verfolgt Ahab ihn mit unbändigem Hass. Dieser Hass ist so groß, dass er alles andere vergisst und alle in den Abgrund reißt.

    Ich habe diese Geschichte als Kind schon gelesen und fand sie wunderbar. Der Sarg des Freundes rettet ihm das Leben.

    Ein wunderbares Buch für alle Generationen und auch zum Vorlesen gut geeignet.

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    D
    Dennis_Riemscheidvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Episch.
    Lektionen für's Leben

    Über Moby Dick höre ich oft Schüler stöhnen, die den Text zu lang finden. Lässt man sich aber vollkommen darauf ein, wird man als Leser schnell mit in die Tiefen von Ahabs Seele gerissen.

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    Yolandes avatar
    Yolandevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Es war ein hartes Stück Arbeit, dieses Buch zu lesen. Wer nur auf die Abenteuergeschichte hofft, wird schnell eines Besseren belehrt ;o)
    Ein Monumentalwerk

    Herman Melville wurde am 1. August 1819  in New York City geboren. 

    Nach dem Konkurs seines Vaters und der daraus folgenden Verarmung der Familie war er gezwungen, die verschiedensten Arbeiten anzunehmen. Nach einigen gescheiterten Versuchen, u.a als kaufmännische Hilfskraft in einer Bank oder als Lehrer, heuerte er 1841 in Nantucket auf dem Walfänger Acushnet an. Obwohl er aufgrund der unzumutbaren Bedingungen an Bord 1842 in der Südsee desertierte, scheint ihn die Zeit auf diesem Schiff nachhaltig beeindruckt zu haben. Ab 1849 arbeitete er mehr oder weniger erfolgreich als Schriftsteller. 
    Nachdem sein "Moby-Dick" bei dem amerikanischen Publikum durchfiel, veröffentlichte Melville noch einige Bücher, die aber alle nicht besonders erfolgreich waren. In seinen späten Jahren arbeitete Melville als Zollinspektor. Er starb am 28. September 1891, nahezu vergessen, in New York City.

    "Moby-Dick" - fast jeder kennt diesen Begriff und denkt sofort an eine spannende Abenteuergeschichte mit dem besessenen einbeinigen Kapitän Ahab und seinem, letzten Endes vergeblichen, Kampf mit dem legendären weißen Wal. 
    Es war für mich ein hartes Stück Arbeit, dieses Buch zu lesen und das lag nicht nur an seinen über 1.000 Seiten. Melville hat so viele Brüche in dieses Buch verpackt, dass man es unmöglich einer Kategorie zuordnen kann. 
    Es beginnt mit dem berühmten ersten Satz: "Nennt mich Ismael." Dieser Ismael ist zu Anfang der Erzähler, der in einem amüsant-ironischen Tonfall von dem Beginn der Reise auf dem Walfänger Pequod erzählt. Unterbrochen wird dieser Erzählfluss immer wieder durch philosophische Aufsätze und Kapiteln über Walkunde, Walskelette usw., die teilweise an ein Sachbuch erinnern. Zwischendurch wechselt immer mal wieder die Erzählperspektive. Manche Kapitel sind wie ein Theaterstück geschrieben, dann wieder scheint es ein anderer (allwissender) Erzähler als Ismael zu sein. 
    Die Handlung kommt zwischenzeitlich völlig zum Erliegen und das macht es unheimlich schwierig bei der Sache zu bleiben.
    Melville war ein sehr belesener Mann und er hat eine Vielzahl seiner "erlesenen" Ekenntnisse in seinem "Moby-Dick" verarbeitet. Gerade sein besessener Kapitän Ahab zeigt in seinen Monologen shakespearische Züge. 
    Meiner Ausgabe mit der Übersetzung von Matthias Jendis hängt ein wirklich lesenswertes und interessantes Nachwort und Anmerkungen von Daniel Göske an. Mit diesen Informationen sind viele Brüche und Fragen erklärbarer. 

    Fazit: Schwer zu lesen, es hat mich manches mal wirklich zur Verzweiflung gebracht, umso "stolzer" bin ich, dieses Monumentalwerk gemeistert zu haben. 



    Kommentare: 2
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    Chrissy87s avatar
    Chrissy87vor 10 Monaten
    Herman Melville - Moby Dick

    Zum Inhalt dieses Klassikers muss ich ja wohl nichts schreiben, der sollte ja allseits bekannt sein.
    Dank "Moby Dick" habe ich festgestellt, dass mir Geschichten die auf oder im Wasser spielen so gar nicht liegen. Ich weiß, die Geschichte ist schon älter, aber ich habe andere Klassiker gelesen die sich um ein vielfaches leichter lesen ließen als "Moby Dick".
    Ich habe mich echt durch diese Geschichte gequält und hatte teilweise das Gefühl sie würde nie zu Ende gehen.

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    Gegen_den_Strom_lesens avatar
    Gegen_den_Strom_lesenvor 2 Jahren
    Moby Dick

    Ich habe es wirklich versucht... Wahrscheinlich ist Melville ein brillanter Kopfgewesen! Moby Dick war mir aber einfach zu zäh, zu sachlich, zu dick.
    Der Anfang gefiel mir noch gut, wobei ich es schon recht anstrengend fand, dass es ewig gedauert hat, bis die Crew endlich auf der Pequod anheuerte.
    Die schier endlosen Beschreibungen und Systematisierungen der verschiedenen Rückenflossen von Walen war mir dann aber leider einfach zu viel. Wenn ich mich mit den Erwartungen ein Sachbuch lesen zu wollen, an den Roman herangetastet hätte, wären diese bestimmt nicht so sehr enttäuscht worden.

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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor 2 Jahren
    Moby-Dick

    Ein Klassiker schlecht hin- Moby Dick.
    Die Geschichte von Kapitän Ahab, seiner Manschaft und dem berühmten weißen Wal Moby Dick.
    Die unmögliche Jagd nach diesem Großen Tier, bringt den Kaptiän fast um den Verstand und stürzt die Mitglieder des Schiffes ins Unglück, aber die Jagd kann nicht zu ende sein, bevor der Wal nicht erlegt ist.

    Es ist eine klassische Geschichte, die oft im TV gezeigt wurde.
    Das Buch ist zwar nicht einfach zu lesen, stellenweise etwas schwer, aber es ist gut beschrieben und man lernt damit die Wale, die Natur und das Meer kennen.
    Man bekommt Respekt vor dem ganzen und kann nur den Kopf schütteln über die sturheit des Kapitän Ahab.
    Das am ende natürlich alles schrecklich endet, ist nur natürlich dabei.

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    Lesemaus85s avatar
    Lesemaus85vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Klassiker mit gewöhnungsbedürftigem Stil
    Der schreckliche große weiße Wal

    Moby Dick - jedem hinreichend bekannt.
    Für den modernen Leser ein sicher gewöhnungsbedürftiger Schreibstil.
    Für mich sehr schwer zu lesen, schwer dran zu bleiben, nicht ganz geschafft...

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    ThomasMajhens avatar
    ThomasMajhenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Klassiker, den man gelesen haben muss. Doch Vorsicht: Die meisten Ausgaben sind stark gekürzt!
    Großartiges Buch!

    Der vorliegende Band aus dem Drehbuchverlag ist bereits die vierte Ausgabe von Moby Dick, die ich mir zugelegt habe - nicht etwa weil ich einen verdrehten Fetisch für weiße Wale hätte. Als ich mir vor Jahren vorgenommen hatte, dieses berühmte Werk endlich einmal zu lesen (bis dahin kannte ich die Geschichte lediglich dank zahlreicher Verfilmungen), war ich überrascht, wie dünn doch das Taschenbuch war, das ich nach kurzer Suche in Händen hielt. Der Inhalt wirkte denn auch auf mich irgendwie abgehackt und wie im Schnelldurchlauf behandelt. Ich war enttäuscht.

    Sehr viel später wollte ich einen neuen Versuch wagen und kam auf den Gedanken, es einmal mit dem englischen Original zu probieren. Dort entdeckte ich nun Passagen, die mir völlig neu waren und Moby Dick in einem ganz anderen Licht erscheinen ließen. Das Problem war nur: Mein Englisch reicht zwar für eine simple Unterhaltung, der Stil des toten Melville mit einer ganzen Schiffsladung an mir fremden Vokabeln, die ich teilweise nicht einmal in meinem Wörterbuch finden konnte, machten die Lektüre anstrengend und zäh. Es musste also erneut eine ungekürzte deutsche Fassung her.

    Was einfach klingt, lässt sich tatsächlich nur mit einigem Suchen und Recherchieren bewerkstelligen. Der Einfachheit halber griff ich zu einem Band, der bei Amazon mit "vollständige Ausgabe" gekennzeichnet war - nur, um schon nach ein wenig Herumblättern festzustellen, dass auch hier im Vergleich zum Original viele Passagen fehlten. Also fahndete ich weiter und stieß bald auf die hier bewertete Ausgabe des Drehbuchverlages.

    Um es vorweg zu nehmen: Auch hier scheint mir ein wenig gestrichen und gekürzt worden zu sein. Dennoch macht die Handlung nun endlich lückenlos Sinn, anders als in meinen anderen deutschen Versionen, wo einen die plötzlichen Handlungssprünge zwischen zwei Kapiteln manchmal mit einem Fragezeichen über dem Kopf zurücklassen. Auch die Übersetzung scheint mir sehr gut zu sein. Zwar wirkte Melvilles Sprachstil im Englischen ganz anders auf mich, aber das ist schließlich stets das große Problem, wenn man einen Text von der einen in die andere Sprache übertragen will.

    Wie ich herausgefunden habe, existieren doch tatsächlich auch Ausgaben, die 1:1 ins Deutsche übertragen worden sind - sodann habe wir es plötzlich mit einem Buch von annähernd tausend Seiten zu tun. Auch die eigentümliche Schreibweise des Autors soll dort so gut es eben ging übertragen worden sein, was viele Leser als sehr anstrengend empfunden haben. Dennoch, meine Neugier ist geweckt. Wer weiß, vielleicht stelle ich mir in ein paar Jahren die fünfte Ausgabe von "Moby Dick" ins Regal.

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    Aprils avatar
    Aprilvor 3 Jahren
    Verstörendes Ende

    Da Moby Dick zu den berühmtesten literarischen Werken zählt, wollte ich es schon lange mal lesen. Im Sinne meiner Klassiker Challenge hat sich dies nun endlich angeboten.
    Insgesamt fand ich die Geschichte wirklich beeindruckend. Die Sprache war einfach zu verstehen und hat einem so viele Eindrücke vom Walfang vermittelt.
    Leider finde ich Walfang sehr grausam und hab manche Passagen nicht komplett gelesen, da ich die Vorstellung einfach nicht ertragen konnte.
    Dennoch war es mal ein richtiges Abenteuerbuch über Schiffsreisen, Freundschaft und Rache.
    Wenn das Ende nicht so dramatisch und unglücklich wäre, hätte es mir allerdings noch besser gefallen.
    Dennoch lohnt es sich, sich an Moby Dick heranzuwagen und einen so berühmten Klassiker zu lesen.

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