Herman van Veen

 4.3 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Einige Gedichte, Ein zärtliches Gefühl und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Herman van Veen

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Erinnerte Tage

Erinnerte Tage

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Erschienen am 01.12.2017
Das Leben ist ein Wunder

Das Leben ist ein Wunder

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Erschienen am 01.03.2000
Unter einem Hut

Unter einem Hut

 (1)
Erschienen am 01.01.2003
Alfred J. Kwak, Mein abenteuerliches Leben

Alfred J. Kwak, Mein abenteuerliches Leben

 (1)
Erschienen am 01.02.1993
Lieber Himmel

Lieber Himmel

 (1)
Erschienen am 17.09.2007
Bevor ich es vergesse

Bevor ich es vergesse

 (1)
Erschienen am 15.03.2010
Solange es leicht ist

Solange es leicht ist

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Erschienen am 02.05.2019
Kwak und seine Freunde

Kwak und seine Freunde

 (0)
Erschienen am 01.01.1990

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sommerleses avatar

Rezension zu "Erinnerte Tage" von Herman van Veen

Herman blickt zurück
sommerlesevor 10 Monaten

"Erinnerte Tage" ist ein Buch mit autobiografischem Inhalt vom Künstler Herman van Veen. Das Buch erscheint im Knaur Verlag.

Herman van Veen ist der populärste niederländische Musiker und Liedermacher, seit 50 Jahren ist er auch auf deutschen Bühnen unterwegs. Seine Lieder hat er stets auch auf Deutsch verfasst.

In diesem Buch lässt uns der Künstler Herman van Veen rückblickend in sein Leben schauen. Man erhält in Annekdoten, Briefen und Gedanken einen genauen Blick in seine Seele.

Herman van Veen wurde im letzten Kriegsjahr 1945 in eine Utrechter Arbeiterfamilie hineingeboren. Als Nachkriegskind hat er viel erlebt, seine Jugend widmete er der Musik und dem Geigenspiel.
Auf dem Konservatorium entdeckte er die Musik, das Theater und den Tanz. Dies veränderte sein Leben, er wurde der bekannteste niederländische Musiker und ist über die Grenzen der Niederlande hinaus bekannt.

In "Erinnerte Tage" richtet van Veen den Blick auf sein eigenes und das Leben allgemein. Er sieht die Ungerechtigkeit, das Elend der Welt und zeigt in seinen Texten die Unterschiede klar und deutlich auf.
Mal sind das heitere Erinnerungen an seine Jugend, mal besinnliche Erfahrungen, häufig frohe Gedanken, aber auch nachdenkliche Töne über den Lauf der Welt.
Mit Liedtexten, Gedichten und Annekdoten aus seinem Leben und Zeitungsschlagzeilen und Briefen kommt man dem Menschen Herman durch dieses Buch näher. Er lässt uns tief in seine Gedanken eintauchen. Aber er zitiert auch fremde Gedichte und Texte

So wie man ihn von Bühnenauftritten her kennt, erzählt er auch hier. Er geht nicht chronologisch vor, schweift mal hierhin ab, erinnert sich beim Anblick seiner schlafenden Enkelin an andere Erlebnisse. Es ist insgesamt ein liebevoller Blick zurück auf sein Leben und Wirken, auf seinen ganzen Erfahrungsschatz der 72 Lebensjahre.

Für mich ist er vor allem der Vater von Alfred Jodocus Kwak. Dieses Lied zeigt, wie sehr er Kinder liebt, nicht nur seine eigenen, sondern alle Menschenkinder. Das blitzt auch in seinen Gedichten und Liedertexten immer wieder hervor.

Sein Leben ist geprägt von einigen Freundschaften, die er über seine Künstlerlaufbahn kennengelernt hat. Diesen privaten Freunden widmet er einige Kapitel seines Buches, leider kenne ich diese niederländischen Personen nicht, doch man bekommt einen guten Überblick über Herman, wie er lebt, denkt und handelt und wie sich seine Karriere entwickelte. Auch ein ganz besonderer Brief von Willi Brandt ist ein eindrucksvolles Zeichen seiner künstlerischen Wirkungskraft.

Besonders interessant finde ich seine gesammelten Zeitungsschlagzeilen, die erkennen lassen, wie er sich um die politische Situation auf der Welt Gedanken macht. Die Zukunft seiner Enkelkinder ist sicherlich ein Grund dafür, wie er interessiert am Zeitgeschehen teilnimmt und die Grausamkeiten der Welt aufzeigt.
Er zeigt mit dem Finger auf die Wunden der menschlichen Zerstörung. Er mahnt mit aussagekräftigen Schlagzeilen ohne selbst Worte darüber zu verlieren.

Das Buch endet so, dass man das Gefühl hat, hier ist jemand mit sich im Reinen und blickt voller Dankbarkeit und zurück auf sein Leben.


Ein gelungener Blick hinter die Fassade des Künstlers und Menschen Herman van Veen.

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HEIDIZs avatar

Rezension zu "Erinnerte Tage" von Herman van Veen

Literarischer Erinnerungen
HEIDIZvor 2 Jahren

Herman van Veen werde ich, wenn nichts dazwischen kommt, zur Buchmesse in Frankfurt kennenlernen - ich freue mich !!!!

 

Im Vorfeld habe ich mich mit seiner Biografie beschäftig, die dieser Tage im Verlag Knaur erschienen ist. Die knapp 300 Seiten gingen mir recht schnell "von der Hand" - die Biografie ließ sich prima lesen und war für mich kurzweilig und informativ. Sie ist in 75 Kapitel gegliedert und erzählt aus dem Leben van Veens in der Ich-Schreibweise.

 

Das Buch beginnt mit den Gedanken eines Opas und mit einem Brief an seine Enkeltochter.

 

Leseprobe:
========

 

Eine Badewanne voller Blut

 

Als ich zum ersten Mal von zu Hause weglief, kam ich bis zum großen Kirmesplatz. Ich brauche meine Augen nur zu schließen, und schon sehe ich den Kirmesfilm vor mir. Die Buden mit Pfannkuchen, Zuckerwatte, Zuckerstangen und Zimtstangen, die Wurfbude, die Geisterbahn, an der ich schnell vorbeiging, die seltsame Frau mit Bart, die Liliputaner, die gefärbten Pudel, die Ringkämpfer, die Karussells, den Hau-den-Lukas. ...

 

Im Buch gibt es ergänzend 16 Seiten  privates Bildmaterial Herman van Veens.

 

Das Buch beinhaltet einen Rückblick, beinhaltet Erinnerungen und beinhaltet außerdem einen Blick hinter die Kulissen eines Künstlerlebens und breitet es vor dem Leser aus.

Ich finde, dass Herman van Veen sein Leben hat sehr persönlich Revue passieren lassen. Man erhält sozusagen einen Blick in seine Seele - einen Blick in seine Kindheit in der Nachkriegszeit, in seine Jugendzeit und in seine Erlebnisse in Deutschland, seine beginnende Karriere - und die Hochs und Tiefs spart er nicht aus. Man nimmt ihm zu 100 Prozent das Geschriebene ab, es scheint tatsächlich aus dem Herzen zu kommen und nicht einfach mal so dahin geschrieben worden zu sein. Die Biografie liest sich durchweg flüssig und kurzweilig spannend sowie informativ.

 

Auch erhält man einen Blick hinter die Kulissen der Musikszene, die van Veen mit entwickelt hat. Interessant auch für mich die Passage zu seinen Auftritten damals in der DDR und von seinen Eindrücken rund um die Wende als Niederländer, der uns Leser an seinem Zeugnis teilhaben lässt, welches er ablegt zu seiner Geschichte - seiner Biografie - seinem Leben in seiner Zeit und seinen Wegbegleitern.

 

So wie er schreibt, erlebt man ihn auch als Menschen in der Öffentlichkeit - ich bin sehr auf den Menschen live gespannt !!!

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PrinzessinMurkss avatar

Rezension zu "Unter einem Hut" von Herman van Veen

Rezension zu "Unter einem Hut" von Herman van Veen
PrinzessinMurksvor 9 Jahren

Eine typische Biografie. Doch eine Biografie eines feinsinnigen, poetischen, dennoch bodenständigen Menschens. Gibt auch Einblick in die Lebenswelt der Niederlande. Ganz hübsch - ich habs damals gekauft, weil van Veen bei uns in der Buchhandlung gelesen hat. Signiert mach ne Biografie schon noch was her Eigentlich mag ich dieses Genre ja nicht, aber die Niederländer, ihre Kunstszene und van Veens Gedanken machen es sehr unterhaltsem.

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Herman van Veen wurde am 14. März 1945 in Utrecht (Niederlande) geboren.

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