Hermann Alexander Beyeler

 3.3 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Bozzetto, Bozzetto und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hermann Alexander Beyeler

Hermann Alexander Beyeler, 1952 in der Nähe von Luzern geboren, ist Kunstsammler, Galerist, Mäzen und Autor. Seit vielen Jahren verfolgt er das Projekt «Bozzetto», das er hier, zusammen mit Gerd J. Schneeweis, zu einem Roman verdichtet hat. Beyeler lebt in und bei Luzern.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hermann Alexander Beyeler

Cover des Buches Bozzetto (ISBN:9783863370695)

Bozzetto

 (12)
Erschienen am 06.10.2014
Cover des Buches Bozzetto (ISBN:9783724522331)

Bozzetto

 (0)
Erschienen am 01.11.2017
Cover des Buches Bozzetto (ISBN:9783724521785)

Bozzetto

 (0)
Erschienen am 01.07.2019
Cover des Buches Bozzetto (ISBN:9783903020023)

Bozzetto

 (0)
Erschienen am 07.10.2014
Cover des Buches Bozzetto (ISBN:9783724521822)

Bozzetto

 (0)
Erschienen am 01.10.2016

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Rezension zu "Bozzetto" von Hermann Alexander Beyeler

Bozzetto
Franziska88vor 5 Jahren


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Rezension zu "Bozzetto" von Hermann Alexander Beyeler

Ein hochbrisantes Thema
beate_bedesignvor 5 Jahren

Inhalt:
Drei Männer und eine Frau auf der Suche nach dem „Bozzetto“.
Der Bozzetto ist der Entwurf, den Michelangelo für sein Gemälde „Jüngstes Gericht“ in der Sixtinischen Kapelle in Rom auf einer vergleichsweise kleinen Holztafel angefertigt hat. Anfangs stand auch diese „kleine Ausgabe“ des Wandgemäldes im Vatikan, doch dann hat ein Kardinal den Bozzetto verschenkt und diese Holztafel geht durch viele Hände, ist unglaublich kostbar – ist sie doch ein echter Michelangelo -, bringt aber auch viel Leid. Er scheint eine ganz eigene Magie zu entwickeln und Habgier und Machtbesessenheit zu bestrafen.
Hans A. Bilgrin hat es sich zum Ziel gesetzt den Bozzetto zu finden und ihn an seinen ursprünglichen Platz im Vatikan zurückzubringen. Hilfe bekommt er dabei von Max und Alois, später auch noch von Sofie. Der derzeitige Besitzer des Bozzetto ist schnell gefunden, aber verkaufen möchte der ihn nicht. Um mehr herauszufinden versuchen sie die Geschichte und den Weg des Bozzetto herauszufinden.
Aber sie sind nicht die einzigen, da ist noch eine Gruppe ehemaliger Nazis, die ein starkes eigenes Interesse haben den Bozzetto in ihre Hände zu bekommen und dafür gehen sie durchaus über Leichen.

Meine Meinung:
Das Buch ist im Genre „Thriller“ eingeordnet. Ein Thema, das ich nur selten lese. Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch auf der Buchmesse Frankfurt im Oktober, dort hatte es einen eigenen Stand und was mir da über den Inhalt des Buches erzählt wurde, hat mich sehr neugierig gemacht, obwohl ich mit Kunst und Geschichte noch weniger „am Hut“ habe, als mit Thrillern. Deswegen ist es dann auch bei mir eingezogen. Es ist ein recht dickes (587 Seiten) Hardcoverbuch mit einem, wie ich finde sehr schönen Schutzumschlag, auf dem der Vatikan zu sehen ist und ein Gesicht. Der Titel ist hervorgehoben/geprägt und glänzt. Und es hat ein Lesebändchen, was ich immer ganz besonders liebe.
Es besitzt sogar eine eigene Homepage [klick] und dort ist unter anderem auch das Fresko von Michelangelo zu sehen, um dessen Entwurf es hier geht. Ich habe das Bild während des Lesens gegoo..lt . Es lohnt sich auf jeden Fall das Bild (wenn man es noch nicht kennt) anzuschauen, denn einige Details aus dem Bild werden auch im Laufe der Geschichte immer mal erwähnt.
Das Buch startet mit einem Prolog im Oktober 1541. Hier erfährt der Leser ein bisschen was über Michelangelo und wie es dazu kam. Danach geht es mit „Hinweisen zu wichtigen Personen und Abkürzungen“ weiter. So etwas mag ich immer, vor allen Dingen, wenn es wirklich einiges an Abkürzungen und Charakteren in einem Buch gibt.
Dann steigt man in die eigentliche Geschichte ein. Sie startet im Dezember 2012, also in der Gegenwart. Es beginnt sehr interessant und die ersten 100 Seiten sind nur so verflogen, dann wurde es für mich persönlich etwas langatmiger. Die Geschichte, die dahinter steckt war nach wie vor fesselnd aber der Schreibstil hat die Spannung doch stellenweise ganz schön ausgebremst. Da waren recht viele Namen, dann gab es immer mal wieder viel Geschichte (ich sagte ja schon, das ist gar nicht mein Ding). Hin und wieder gab es auch Zeitsprünge und relativ viele Ortswechsel. Die einzelnen Kapitel sind fast alle recht kurz gehalten, manche haben nur zwei Seiten, eins hat sogar nur ganze acht Sätze – dadurch konnte sich für mich persönlich oft keine richtige Spannung aufbauen. Das Thema ist absolut spannend und außerdem hochbrisant, aber irgendwie kommt das im Schreibstil nicht so richtig rüber. Es kam mir stellenweise so vor, als ob mir jemand diese Geschichte relativ emotionslos erzählt. In einer immer gleichbleibenden Tonlage, ohne die Stimme zu heben oder zu senken. Wisst Ihr, was ich meine?
Und neben dem eigentlich hochbrisanten Thema, das mir alleine schon bei dem Gedanken daran, dass nur ein Bruchteil davon wahr sein könnte das Blut in den Adern gefrieren lässt, kommt auch wirklich noch ein Thriller-Aspekt hinzu. Denn da sind ja noch diejenigen, die über Leichen gehen, um selbst an den Bozzetto zu kommen. Aber auch hier hätte das sicher noch spannender erzählt werden können.

Mein Fazit:
Ein sehr interessantes und hochbrisantes Thema, das in meinen Augen deutlich spannender umgesetzt sein müsste, um es zu einem echten Thriller zu machen. Dennoch kann einem der Gedanken, dass auch nur ein Bruchteil dieser Geschichte wahr sein könnte, das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Meine Wertung:
2 von 5 Herzen – weil ich persönlich einfach nicht wirklich gepackt wurde, obwohl das Thema hochspannend ist.

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Rezension zu "Bozzetto" von Hermann Alexander Beyeler

Zwischen Fantasie und Realität, von Michelangelo bis Facebook: Bozzetto
Buecherspiegelvor 5 Jahren

In dem Kunstthriller der Autoren Hermann Alexander Beyeler und Gerd J. Schneeweis geht es eigentlich um ein Kunstwerk. Besser gesagt um ein sagenumwobenes Holzbild von Michelangelo, dem Bozzetto, das ihm als Vorlage für sein „Jüngstes Gericht“ in der Sixtinischen Kapelle diente. Auf seinem Weg durch die Geschichte wird diesem Holzbild magische Kräfte angedichtet, genauso wie einem dazugehörigen, nicht zu entschlüsselndem Begleittext, der Idola, das als Anleitung für den Bozzetto dienen soll.

Man wird aber das Gefühl nicht los, dass die wirklichen Hauptdarsteller die beiden Autoren spielen, die sich in den beiden Hauptfiguren ein literarisches Zweitleben gegeben haben. Dass sich ein Protagonist des Buches mit den Abkürzungen seiner Namensbestandteile nennen lässt, wird es öfter geben. Aber so unaussprechlich wie HAB, und immer nur in Großbuchstaben, wirkt störend, vor allem, wenn sich alle anderen Beteiligten ohne Schwierigkeit mit ihren Vornamen anreden lassen.

HAB möchte nun also den Bozzetto kaufen und dem Vatikan selbstlos übergeben, denn dort gehört er seiner Meinung nach hin. Denn allen vorherigen Eigentümern/Besitzern hat er nichts als Unglück gebracht. Das ist aber alles andere als leicht. Gerade die Eigentums-/Besitzrechte sind verworren. Und außerdem ist eine Gruppe hinter dem Bozzetto beziehungsweise der Anleitung her, die sich von den magischen Kräften allerhand versprechen. Das ist der Punkt, ab dem allen Verschwörungstheoretikern das Herz aufgehen wird: niemand geringeres als Kinder und Enkel der Anhänger Hitlers wollen der Magie des heiligen Grals, dem Hitler anhing, auf ihre Art weiter verfolgen. Warum? Lesen Sie selbst. Möge die Jagd beginnen.

Das liest sich alles soweit ganz gut, wenn nur die permanenten Übertreibungen nicht wären. Speisen, Getränke, Menschen, Beziehungen sind ständig „Spektakulär“, „Herausragend“, und so weiter. Wenn es dann auch noch „voll gefüllte“ Bücherregale gibt, dann ist es eine Übertreibung zu viel. Teilweise werden die Besuche eines Restaurants so  detailliert beschrieben, dass ich mich frage, ob es auch einfacher geht. Das tut es auch, aber wenn, entschuldigt sich die Protagonistin dafür, dass sie keine so gute Köchin ist. Einige Figuren ereilt das Schicksal, dass schon viele Romanpersönlichkeiten teilen, sie verschwinden aus der Geschichte, werden nicht mehr erwähnt.  Da stellt man sich als Leser beziehungsweise Leserin die Frage, ob und wieviel gekürzt und gestrichen wurde. Manche Stelle liest sich etwas holprig weiter, als wenn im Nachhinein festgestellt wurde, dass es doch besser wäre, das ein oder andere zu erwähnen.

Fazit: von Michelangelo über Adolf Hitler bis Facebook eine Geschichte zu entwickeln, die historischen Daten standhält, eine gehörige Portion Fiktion beigemischt ist, autobiografische Züge der Autoren beinhaltet und auch Verschwörungstheoretiker befriedigt, keine leichte Aufgabe. Mäßig spannend, aber mit Abstrichen lesenswert. Mit einem guten Drehbuch und entsprechendem Regisseur wird bestimmt ein ansprechender Spielfilm daraus.

 

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