Hermann Alexander Beyeler , Gerd J. Schneeweis Bozzetto

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Inhaltsangabe zu „Bozzetto“ von Hermann Alexander Beyeler

Der Roman erzählt die packende Jagd nach Michelangelos Entwurf, dem geheimnisumwobenen Bozzetto.

Mehr Groschenroman als Kultur-Thriller

— Franziska88
Franziska88

interessantes thema, aber nicht sehr spannend umgesetzt

— Buecherspiegel
Buecherspiegel

WOW - dieses Buch hat mich absolut umgehauen! Absoluter Lesetipp!

— sarabow
sarabow

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  • Bozzetto

    Bozzetto
    Franziska88

    Franziska88

    01. April 2015 um 19:42


  • Geld ist ein schlechter Schriftsteller

    Bozzetto
    Franziska88

    Franziska88

    28. March 2015 um 14:14


  • Ein hochbrisantes Thema

    Bozzetto
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    31. January 2015 um 12:58

    Inhalt: Drei Männer und eine Frau auf der Suche nach dem „Bozzetto“. Der Bozzetto ist der Entwurf, den Michelangelo für sein Gemälde „Jüngstes Gericht“ in der Sixtinischen Kapelle in Rom auf einer vergleichsweise kleinen Holztafel angefertigt hat. Anfangs stand auch diese „kleine Ausgabe“ des Wandgemäldes im Vatikan, doch dann hat ein Kardinal den Bozzetto verschenkt und diese Holztafel geht durch viele Hände, ist unglaublich kostbar – ist sie doch ein echter Michelangelo -, bringt aber auch viel Leid. Er scheint eine ganz eigene Magie zu entwickeln und Habgier und Machtbesessenheit zu bestrafen. Hans A. Bilgrin hat es sich zum Ziel gesetzt den Bozzetto zu finden und ihn an seinen ursprünglichen Platz im Vatikan zurückzubringen. Hilfe bekommt er dabei von Max und Alois, später auch noch von Sofie. Der derzeitige Besitzer des Bozzetto ist schnell gefunden, aber verkaufen möchte der ihn nicht. Um mehr herauszufinden versuchen sie die Geschichte und den Weg des Bozzetto herauszufinden. Aber sie sind nicht die einzigen, da ist noch eine Gruppe ehemaliger Nazis, die ein starkes eigenes Interesse haben den Bozzetto in ihre Hände zu bekommen und dafür gehen sie durchaus über Leichen. Meine Meinung: Das Buch ist im Genre „Thriller“ eingeordnet. Ein Thema, das ich nur selten lese. Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch auf der Buchmesse Frankfurt im Oktober, dort hatte es einen eigenen Stand und was mir da über den Inhalt des Buches erzählt wurde, hat mich sehr neugierig gemacht, obwohl ich mit Kunst und Geschichte noch weniger „am Hut“ habe, als mit Thrillern. Deswegen ist es dann auch bei mir eingezogen. Es ist ein recht dickes (587 Seiten) Hardcoverbuch mit einem, wie ich finde sehr schönen Schutzumschlag, auf dem der Vatikan zu sehen ist und ein Gesicht. Der Titel ist hervorgehoben/geprägt und glänzt. Und es hat ein Lesebändchen, was ich immer ganz besonders liebe. Es besitzt sogar eine eigene Homepage [klick] und dort ist unter anderem auch das Fresko von Michelangelo zu sehen, um dessen Entwurf es hier geht. Ich habe das Bild während des Lesens gegoo..lt . Es lohnt sich auf jeden Fall das Bild (wenn man es noch nicht kennt) anzuschauen, denn einige Details aus dem Bild werden auch im Laufe der Geschichte immer mal erwähnt. Das Buch startet mit einem Prolog im Oktober 1541. Hier erfährt der Leser ein bisschen was über Michelangelo und wie es dazu kam. Danach geht es mit „Hinweisen zu wichtigen Personen und Abkürzungen“ weiter. So etwas mag ich immer, vor allen Dingen, wenn es wirklich einiges an Abkürzungen und Charakteren in einem Buch gibt. Dann steigt man in die eigentliche Geschichte ein. Sie startet im Dezember 2012, also in der Gegenwart. Es beginnt sehr interessant und die ersten 100 Seiten sind nur so verflogen, dann wurde es für mich persönlich etwas langatmiger. Die Geschichte, die dahinter steckt war nach wie vor fesselnd aber der Schreibstil hat die Spannung doch stellenweise ganz schön ausgebremst. Da waren recht viele Namen, dann gab es immer mal wieder viel Geschichte (ich sagte ja schon, das ist gar nicht mein Ding). Hin und wieder gab es auch Zeitsprünge und relativ viele Ortswechsel. Die einzelnen Kapitel sind fast alle recht kurz gehalten, manche haben nur zwei Seiten, eins hat sogar nur ganze acht Sätze – dadurch konnte sich für mich persönlich oft keine richtige Spannung aufbauen. Das Thema ist absolut spannend und außerdem hochbrisant, aber irgendwie kommt das im Schreibstil nicht so richtig rüber. Es kam mir stellenweise so vor, als ob mir jemand diese Geschichte relativ emotionslos erzählt. In einer immer gleichbleibenden Tonlage, ohne die Stimme zu heben oder zu senken. Wisst Ihr, was ich meine? Und neben dem eigentlich hochbrisanten Thema, das mir alleine schon bei dem Gedanken daran, dass nur ein Bruchteil davon wahr sein könnte das Blut in den Adern gefrieren lässt, kommt auch wirklich noch ein Thriller-Aspekt hinzu. Denn da sind ja noch diejenigen, die über Leichen gehen, um selbst an den Bozzetto zu kommen. Aber auch hier hätte das sicher noch spannender erzählt werden können. Mein Fazit: Ein sehr interessantes und hochbrisantes Thema, das in meinen Augen deutlich spannender umgesetzt sein müsste, um es zu einem echten Thriller zu machen. Dennoch kann einem der Gedanken, dass auch nur ein Bruchteil dieser Geschichte wahr sein könnte, das Blut in den Adern gefrieren lassen. Meine Wertung: 2 von 5 Herzen – weil ich persönlich einfach nicht wirklich gepackt wurde, obwohl das Thema hochspannend ist.

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  • Zwischen Fantasie und Realität, von Michelangelo bis Facebook: Bozzetto

    Bozzetto
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    06. January 2015 um 20:32

    In dem Kunstthriller der Autoren Hermann Alexander Beyeler und Gerd J. Schneeweis geht es eigentlich um ein Kunstwerk. Besser gesagt um ein sagenumwobenes Holzbild von Michelangelo, dem Bozzetto, das ihm als Vorlage für sein „Jüngstes Gericht“ in der Sixtinischen Kapelle diente. Auf seinem Weg durch die Geschichte wird diesem Holzbild magische Kräfte angedichtet, genauso wie einem dazugehörigen, nicht zu entschlüsselndem Begleittext, der Idola, das als Anleitung für den Bozzetto dienen soll. Man wird aber das Gefühl nicht los, dass die wirklichen Hauptdarsteller die beiden Autoren spielen, die sich in den beiden Hauptfiguren ein literarisches Zweitleben gegeben haben. Dass sich ein Protagonist des Buches mit den Abkürzungen seiner Namensbestandteile nennen lässt, wird es öfter geben. Aber so unaussprechlich wie HAB, und immer nur in Großbuchstaben, wirkt störend, vor allem, wenn sich alle anderen Beteiligten ohne Schwierigkeit mit ihren Vornamen anreden lassen. HAB möchte nun also den Bozzetto kaufen und dem Vatikan selbstlos übergeben, denn dort gehört er seiner Meinung nach hin. Denn allen vorherigen Eigentümern/Besitzern hat er nichts als Unglück gebracht. Das ist aber alles andere als leicht. Gerade die Eigentums-/Besitzrechte sind verworren. Und außerdem ist eine Gruppe hinter dem Bozzetto beziehungsweise der Anleitung her, die sich von den magischen Kräften allerhand versprechen. Das ist der Punkt, ab dem allen Verschwörungstheoretikern das Herz aufgehen wird: niemand geringeres als Kinder und Enkel der Anhänger Hitlers wollen der Magie des heiligen Grals, dem Hitler anhing, auf ihre Art weiter verfolgen. Warum? Lesen Sie selbst. Möge die Jagd beginnen. Das liest sich alles soweit ganz gut, wenn nur die permanenten Übertreibungen nicht wären. Speisen, Getränke, Menschen, Beziehungen sind ständig „Spektakulär“, „Herausragend“, und so weiter. Wenn es dann auch noch „voll gefüllte“ Bücherregale gibt, dann ist es eine Übertreibung zu viel. Teilweise werden die Besuche eines Restaurants so  detailliert beschrieben, dass ich mich frage, ob es auch einfacher geht. Das tut es auch, aber wenn, entschuldigt sich die Protagonistin dafür, dass sie keine so gute Köchin ist. Einige Figuren ereilt das Schicksal, dass schon viele Romanpersönlichkeiten teilen, sie verschwinden aus der Geschichte, werden nicht mehr erwähnt.  Da stellt man sich als Leser beziehungsweise Leserin die Frage, ob und wieviel gekürzt und gestrichen wurde. Manche Stelle liest sich etwas holprig weiter, als wenn im Nachhinein festgestellt wurde, dass es doch besser wäre, das ein oder andere zu erwähnen. Fazit: von Michelangelo über Adolf Hitler bis Facebook eine Geschichte zu entwickeln, die historischen Daten standhält, eine gehörige Portion Fiktion beigemischt ist, autobiografische Züge der Autoren beinhaltet und auch Verschwörungstheoretiker befriedigt, keine leichte Aufgabe. Mäßig spannend, aber mit Abstrichen lesenswert. Mit einem guten Drehbuch und entsprechendem Regisseur wird bestimmt ein ansprechender Spielfilm daraus.  

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  • Tipp!

    Bozzetto
    unclethom

    unclethom

    17. December 2014 um 11:18

    Der Klappentext: 1543: Michelangelo beginnt mit seiner Arbeit am »Jüngsten Gericht« für die Sixtinische Kapelle in Rom. Der Entwurf, ein sogenannter »Bozzetto«, enthält bereits alle Elemente des später weltberühmten Freskos. Zwölf Jahre bleibt die Holztafel in den Archiven des Vatikan, bis ihn Kardinal Farnese verschenkt – an Vittoria Colonna, Michelangelos ehemalige Geliebte und Muse. "Ich fand den Roman sehr packend, gerade die geschickte Kombination aus Thrill und kunsthistorischen Hintergründen macht 'Bozzetto' zu etwas Besonderem. Spannend wie Dan Brown, dabei auch noch lehrreich. Wer sich für Kunstgeschichte interessiert, wird große Freude daran haben." (Britta von Hacht, Thalia, Erlangen) Von da an wechselt der Bozzetto über die Jahrhunderte immer wieder seinen Besitzer – mächtige Königinnen und Könige, Großinquisitoren, Revolutionäre – bis er 1944 in Paris in die Hände der Nazis fällt. Ihnen, wie allen Anderen, die sich die Macht des Bozzetto zu dunklen Zwecken aneignen wollten, bringt er Unglück, Tod, Verderbnis. Liegt ein Fluch auf Michelangelos Werk? Quelle: http://www.weissbooks.com/b%C3%BCcher/herbst-2014/beyeler-schneeweis/   Die Rezension: Gelesen und rezensiert von unclethom Während der Buchmesse in Frankfurt am Main kamen mir sehr viele Menschen mit Tragetaschen entgegen wo das Cover von Bozzetto, wie ich später erfuhr, abgebildet war. Neugierig geworden, sprach ich einen der Taschenträger an und erfuhr wo der Stand dazu zu finden ist. Soviel zur Vorgeschichte eines Buches welches mich wirklich überrascht hatte. Was ich erwartet habe, ich denke einen historischen Roman, der sicherlich spannend zu lesen sein wird, aber ansonsten kaum vom bekannten abweicht. Was ich bekommen habe, einen Thriller ganz in der Tradition Dan Browns, der sich absolut nicht hinter dem Meister zu verstecken braucht. Die Story ist rasant, aber nicht so, dass es einem schon zu viel wird und man sagen würde, dass es eine gute Story ist, aber zu viele Informationen. Die Mischung zwischen Fiktion und realem ist sehr gut gelungen und mir fiel es schwer, das Buch nur kurz beiseite zu legen. Die Figuren sind sehr plastisch beschrieben und wirken durchweg glaubhaft. Ebenso bildhaft erscheinen die Schauplätze, so sehr, dass man glaubt sich dort auch ohne Hilfe zu Recht finden könnte. Der Schreibstil der beiden Autoren ist sehr flüssig und so natürlich sehr gut zu lesen. Sehr gut gelungen auch der Spannungsaufbau, der mich schnell in seinen Bann gezogen hatte und bis zum Schluss angehalten hatte. Ich fand, für meinen Geschmack auch keine Längen wo es langweilig werden könnte. Alles in allem ein sehr gut gelungener Roman? Nein ich denke, wenn ich schreibe Thriller ist das eher zutreffend. Und so vergebe ich 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • gute 3,5 Sterne für dieses spannende Buch.....

    Bozzetto
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    Kurzbeschreibung 1543: Michelangelo beginnt mit seiner Arbeit am »Jüngsten Gericht« für die Sixtinische Kapelle in Rom. Der Entwurf, ein sogenannter »Bozzetto«, enthält bereits alle Elemente des später weltberühmten Freskos. Zwölf Jahre bleibt die Holztafel in den Archiven des Vatikan, bis ihn Kardinal Farnese verschenkt - an Vittoria Colonna, Michelangelos ehemalige Geliebte und Muse. Von da an wechselt der Bozzetto über die Jahrhunderte immer wieder seinen Besitzer - mächtige Königinnen und Könige, Großinquisitoren, Revolutionäre - bis er 1944 in Paris in die Hände der Nazis fällt. Ihnen, wie auch allen zuvor, die seine ihm innewohnenden Kräfte und Mächte nutzen wollten aus Gründen der Habgier und Machtbesessenheit, bringt er Unglück, Tod, Verderbnis. Liegt ein Fluch auf Michelangelos Werk? Meinung Der Einstieg in dieses Buch gelang mir ganz gut und ich fühlte mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Spannung stieg stetig an und blieb auch. Dadurch ließen sich die ca. 600 Seiten auch schnell lesen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Aber dann, bis ungefähr zur Hälfte war alles ok, dann aber wurde mir das Ganze zu „Hitler“ lastig. Gut, dieses Thema gehörte dazu, aber wie gesagt die letzte Hälfte dann nur noch darüber zu lesen, war nicht ganz so gut. Es zerstörte die gruselige und mystische Atmosphäre. Der Plot wurden von dem Autorenduo sehr gut recherchiert und ich erhielt viele Einblicke in die Vergangenheit. Die Vermischung von Historik und Mytik wurde klasse hervorgehoben und ich fühlte mich ständig in eine andere Zeit versetzt und durfte das dort Geschehene hautnah miterleben. Die Hauptprotagonisten erschienen mir gut durchdacht und ausgearbeitet. Ich sah viele Parallellen zu den Autoren, vielleicht wirkten sie deshalb so lebensnah. Nur manchmal war mir deren Handlungsweise nicht ganz logisch. Sie handelten unüberlegt und teilweise sogar etwas leichtsinnig und verließen sich meistens auf den Zufall. Ansonsten kamen sie sympathisch rüber. Aber auch alles anderen Charakteren, egal ob ob sie eine große Rolle oder nur eine kleine spielten, waren gut dargestellt und jede einzelne hatte etwas an sich. Ganz gut von ich das Personenregister am Anfang des Buches. Da doch viele Personen im Buch mitwirkten, kam ich schon manchmal etwas durcheinander und war froh, das ich immer wieder zurückblättern konnte. Dies machte die Sache etwas verständlicher. Der Schluß war ziemlich heftig, mehr will ich dazu nicht sagen. Ein abgeschlossenes Ende ja, aber wie. Für so ein Buch aber dennoch genau richtig. Cover Das Cover gefällt mir ganz gut. Schlicht in der Farbwahl, aber trotzdem hat es etwas an sich und macht einem gespannt darauf, um was es geht. Fazit „Bozzetto“ ist ein tolles Buch mit einigen Mankos. Trotzdem fühlte ich mich einige Stunden gut unterhalten. Es war spannend und interessant und die Charakteren gut durchdacht und ausgearbeitet. Es bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung. 

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  • Ein absoluter Lesetipp

    Bozzetto
    sarabow

    sarabow

    29. October 2014 um 21:50

    In diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse konnte mein ein Buch und einen Stand definitiv nicht übersehen. Natürlich handelte es sich hierbei um den Roman Bozzetto von Hermann Alexander Beyeler und Gerd J. Schneeweis. Ein wunderschöner Messestand und eine ganz tolle Werbeaktion mit den Riesentüten, die man an jedem 3. Besucher sehen konnte. Vielen Dank an dieser Stelle an den Weissbooks Verlag und das nette Gespräch auf der Buchmesse. Kommen wir aber zum Buch. Der Roman handelt um Michelangelo’s Bozzetto der Sixtinischen Kappelle in Rom. 3 Männer haben es sich zur Aufgabe gemacht die Holztafel zu finden und in den Vatikan zurückzubringen. Im Roman geht es vor allem darum die Geschichte und die Reise des Bozzettos nachzuvollziehen, die Geschichten seiner Vorbesitzer zu erforschen und ihn sicher in Besitz bringen zu können ohne das er in die Hände der Nazis fällt. Was die Nazis mit einer alten Holztafel zu tun haben und was so besonders und fantastisch an dem Bozzetto ist, sollte man allerdings selbst herausfinden. Mich persönlich hat das Buch einfach nur umgehauen – also im positiven Sinne! 587 Seiten wurden innerhalb von einem Tag verschlungen und selbst danach war mein Durst um den Bozzetto noch lange nicht gestillt. Die historischen Hintergründe, der Mythos um einen Entwurf eines der berühmtesten Kunstwerke, Verschwörungen, Mystik und auch die Einbindung von den sagenumwobenen Nazi Kunstraubzügen macht den Roman für mich zu einem 5 Sterne Buch. Jeder Charakter, egal ob Haupt- oder Nebencharakter, ob gut oder böse – jeder konnte mich auf seine Weiße für sich gewinnen. Der Spannungsbogen ist bis zum Schluss stetig gestiegen. Aufatmen konnte ich wirklich erst beim Epilog. Absolute Leseempfehlung von mir!

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  • Rezension zu Bozzetto - Kunstthriller

    Bozzetto
    awogfli

    awogfli

    04. October 2014 um 19:08

    Dieser Kunstthriller ist ganz im Stile von Dan Browns " Da Vinci Code" konzipiert. Die große Stärke des Romans ist, dass gekonnt historische Fakten, Orte, Fiktion und halbbewiesene Verschwörungstherorien aus dem Nazimetier miteinander derart genial verwoben sind, dass die Grenzen zwischen Wahrheit und Erfindung perfekt verschwimmen und somit eine rasante spannende Geschichte rund um ein historisches Kunstwerk, Naziraubkunst und aktueller Einfluss von bestehenden Naziorganisationen gesponnen wird. Das hat mir ausnehmend gut gefalen Auf der Minusseite der Geschichte steht ein un-säglicher un-logischer un-nöiger mystisch esoterischer Touch des Romans. Warum sollte ein Kunstwerk in einer DACH (Deutsch Österreich Schweiz) Story wirklich zu Leben anfangen, Protagonisten bedrohen, Finger verbrutzeln, Visionen verursachen, Seelenwanderungen initiieren ... und dann auch noch den "guten" unschuldigen Robbespierre plötzlich zum Bösen verführen - was für ein Schwachsinn!!! Ja solche aufmerksamkeitsheischenden Kniffe kennen wir von WollyHood und Indiana Jones-Filmen aber in einem deutschen Roman - was soll das? Ohne all diesen eso-mystischen Firlefanz hätte die Geschichte genausogut funktioniert und wäre damit viel glaubwürdiger geworden, obwohl sie sich dann möglicherweise nicht mehr so an das vermutete eso-affine weibliche Publikum angebiedert hätte. Ein zweiter Kritikpunkt ist die sehr schwache Figurenentwicklung. Die Hauptprotagonisten HAB und Max kenne ich mit all ihren Hintergründen & Motiven und bei all dem, was wir im Laufe der Seiten miteinander mitgemacht haben, noch immer fast gar nicht. Ich weiss nicht, warum Max mit Sophie shakert, ob er überhaupt Probleme mit seiner Frau hat...kurz gesagt, ich kann keine der Handlungen der Leitfiguren nachvollziehen, da ich sie zu wenig kenne. Fazit: Rasanter Kunst Thriller mit perfekten historischen und politischen Bezügen aber mit extrem schwachen Figuren und einem massiv störenden pseudo- esoterischen Schwerpunkt

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