Hermann Bauer

 3.6 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Verschwörungsmelange, Philosophenpunsch und weiteren Büchern.

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Hermann BauerVerschwörungsmelange
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Verschwörungsmelange
Verschwörungsmelange
 (11)
Erschienen am 11.01.2010
Hermann BauerKarambolage
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Karambolage
Karambolage
 (8)
Erschienen am 04.02.2009
Hermann BauerPhilosophenpunsch
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Philosophenpunsch
Philosophenpunsch
 (8)
Erschienen am 11.07.2011
Hermann BauerFernwehträume
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Fernwehträume
Fernwehträume
 (6)
Erschienen am 01.02.2008
Hermann BauerLenauwahn
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Lenauwahn
Lenauwahn
 (6)
Erschienen am 01.07.2013
Hermann BauerNestroy-Jux
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Nestroy-Jux
Nestroy-Jux
 (5)
Erschienen am 09.07.2012
Hermann BauerSchnitzlerlust
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Schnitzlerlust
Schnitzlerlust
 (3)
Erschienen am 02.07.2014
Hermann BauerKostümball
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Kostümball
Kostümball
 (2)
Erschienen am 06.07.2016

Neue Rezensionen zu Hermann Bauer

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Sikals avatar

Rezension zu "Mord im Hotel" von Hermann Bauer

Wiener Schmäh trifft Verbrechen
Sikalvor 3 Monaten


 

Oberkellner Leopold gehört wohl bereits zum Inventar des Café Heller und mutiert immer wieder zum Ermittler diverser Verbrechen, manches Mal auch während der Dienstzeit – sehr zum Leidwesen seiner Chefin. Dieser Fall wird sehr persönlich, feiert doch seine Freundin Erika Haller ihren Geburtstag im Café Heller, mit vielen alten Freunden und auch ihrem Ex-Freund. Erikas Freunde übernachten zum Großteil im nahe gelegenen Hotel Floridus. Als nach einem Feueralarm der Charmeur und Frauenheld Eberhard Aichholzer ermordet aufgefunden wird, ist Leopold natürlich äußerst neugierig und beginnt anfangs oberflächlich (später engagierter) zu ermitteln. Gar nicht passt ihm, dass ausgerechnet Erika von der Polizei eingeladen wurde, mit ihnen zusammen zu arbeiten. Obwohl dies doch eigentlich Leopolds Terrain wäre… Außerdem ist er ganz schön damit beschäftigt, seine Eifersucht nicht überschwappen zu lassen…

 

Der Autor Hermann Bauer beschreibt das fiktive Floridsdorfer Café Heller mit seinem Oberkellner Leopold sehr authentisch. Man fühlt sich während des Lesens direkt ins Kaffeehaus versetzt und schaut Leopold über die Schulter. Der Schreibstil hat Charme, Schmäh und ist mit einer gehörigen Portion Humor gewürzt.

 

Für mich war es der erste Fall mit Leopold, doch bestimmt nicht der letzte. Der Krimi punktet nun nicht mit viel Tempo und Schwung, sondern vermittelt die Wiener Kaffeehausatmosphäre mit dem netten Leopold. Die Charaktere sind teilweise sehr zwielichtig und man vermutet gleich in mehreren den Täter … Doch zum Glück ist Leopold sehr engagiert und unterstützt die Polizei wo er nur kann.

 

Netter atmosphärischer Wiener Kaffeehauskrimi für den ich gerne vier Sterne vergebe.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Kostümball" von Hermann Bauer

Wer hat Kerschbaumer auf dem gewissen?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Dies ist der neunte Fall von und mit Oberkellner Leopold, der im bekannten Café Heller einerseits seinem Beruf andrerseits seiner Berufung als Detektiv nachgeht.

Es ist der Jahreswechsel und im „Heller“ wie das Café von den Einheimischen des 21. Bezirks von Wien, Floridsdorf, genannt wird, findet ein Kostümball statt. So wirklich recht ist Leopold dieses Spektakel nicht, aber die Chefin braucht die Einnahmen. Doch nicht nur bunte Masken treiben sich herum. Während sich die Gäste laben und den Versen von Ferdinand Raimunds Zauberposse „Der Bauer als Millionär“ lauschen, hat Leopold alle Hände voll zu tun.

Im Morgengrauen wird der Parfumerzeuger Kerschbaumer tot in seinem Auto aufgefunden. Der Tote war jetzt nicht rasend beliebt und so haben einige Personen ein Mordmotiv.

Wird Oberkellner Leopold den Fall wieder mit Bravour lösen können? Diesmal ist er beinahe auf sich allein gestellt, muss doch sein bester Freund, der Lehrer Korber, seine eigenen Probleme lösen und fehlt daher.

Dies ist mein erster Krimi von Hermann Bauer. Ich habe ihn ausgeborgt, weil mir die Titel der Reihe gut gefallen. Jeder Krimi hat irgendwie einen Konnex zu Wiens Literaturszene oder zu Wien.

Die Handlung ist eher einfach. Die Dialoge hätten ein wenig mehr Esprit vertragen. Aber vielleicht liegt es daran, dass im neunten Fall, der Oberkellner schon ein wenig müde ist. 

Kommentare: 2
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twentytwos avatar

Rezension zu "Schnitzlerlust" von Hermann Bauer

Kalter Kaffee
twentytwovor 3 Jahren

Während die 7. Schulklasse des Floridsdorfer Gymnasiums sich mit der Analyse und späteren Aufführung von Schnitzlers Werk beschäftigt, wird in der Pension Vogelsang gewissermaßen der Ernstfall, sprich die Praxis geprobt. Dummerweise ist am Ende des frivolen Wochenendes eine Tote zu beklagen, die die Teilnehmer dazu zwingt sich ihren Ehepartnern zu erklären.
Die ganze Geschichte ist hochnotpeinlich und jeder versucht seine Haut, vor allem aber seine Ehe zu retten. Dies ergibt ein undurchsichtiges Wirrwarr dem die Polizei nicht recht gewachsen ist, so dass man lieber den Oberkellner Leopold ermitteln lässt. Als ambitionierter Hobbyermittler lässt er sich nicht lange bitten und verlagert die Ermittlungsarbeiten kurzerhand an seinen Arbeitsplatz. Unter Zuhilfenahme des ein oder anderen alkoholischen Getränks, entlockt er den verdächtigen Personen so manches Geheimnis. Eines dieser Geheimnisse ist es dann auch, dass ihn auf die richtige Spur bringt und so kann er am Ende tatsächlich klären wer Klara erschlagen hat.

Fazit
Eine sehr spannungsarme Geschichte weitab von Realität und Glaubwürdigkeit, die sich leider ohne den aufgrund des Untertitels zu erwartenden Wiener Schmäh, mühsam dahinschleppt. Am Ende ist man daher heilfroh wenn der Mörder endlich gestellt ist und verzichtet demzufolge auch nur allzugerne gerne darauf, das der Tat zugrundeliegende Geschehen infrage zu stellen. Schade, denn die Idee hätte durchaus das Potential für eine spannende Krimi-Satire gehabt.

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