Ein Krimi wo die ein oder andere Tasse Kaffee nicht fehlen darf.
Das Cover ist wieder richtig klasse und hat mich direkt neugierig gemacht auf den Inhalt.
Den Autor kenne ich noch nicht aber ich mag es ja sehr wenn ich neue Autoren kennen lernen darf.
Es ist ein Krimi der sich richtig gut lesen lässt und mit Kaffee ist es eine wunderbare Kombination zum wohlfühlen.
Der Schreibstil ist toll locker und und flüssig sodass mit im Geschehen ist und es auch versteht bis zum Schluss.
Die Charaktere sind richtig klasse und machen den Kaffeehauskrimi richtig spannend.
Sie sind sympathisch und jeder ist so wie er sein sollte😀
Auch die Handlungen sind perfekt erzählt
Mord oder Liebe sind hier eine klasse Kombination ,schnappt euch das Buch und liest selbst
Hermann Bauer
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Hermann Bauer
Philosophenpunsch
Fernwehträume
Karambolage
Verschwörungsmelange
Lenauwahn
Nestroy-Jux
Schnitzlerlust
Philosophenpunsch
Neue Rezensionen zu Hermann Bauer
Dieser Krimi ist der zehnte Fall für den Wiener Oberkellner Leopold W. Hofer aus dem fiktiven Café Heller in Wien-Floridsdorf.
Diesmal muss Leopold Hofer seinem Freund, dem Direktor des Floridsdorfer Gymnasiums aus der Patsche helfen. Der wird nämlich neben der Leiche einer jungen Studentin angetroffen. Dass er sich nur eine Vorlesungsmitschrift ausleihen wollte, glaubt ihm die Polizei natürlich nicht.
Wird Leopold es schaffen, den wahren Täter zu finden, damit Direktor Marksteiner die Biografie des österreichischen Dichters Adalbert Stifter schreiben kann?
Nebenbei muss sich Leopold entscheiden, ob er mit seiner neuen Freundin zusammenziehen will und wenn ja wo, denn seine geliebte Junggesellenwohnung in Floridsdorf ist für beide zu klein.
Meine Meinung:
Ich kenne schon einige Krimis dieser Reihe. Diesen hier finde ich leider nicht ganz so spritzig wie seine Vorgänger. Keine Ahnung, woran es liegt. Vielleicht an mir?
Leicht irritierend ist, dass Leopolds Freundin Haller heißt, was manchmal beim Lesen mit dem Café Heller kollidiert. Da wäre ein anderer Name vielleicht griffiger gewesen.
Wie immer zelebriert Hermann Bauer seine Liebe zu Floridsdorf und zum fiktiven Café Heller, das im Café Fichtl ein reales Vorbild hat. Dem Vernehmen nach hat der Autor in diesem Etablissement eine nicht unbeträchtliche Zeit seiner Schulzeit mit Billardspielen verbracht.
Fazit:
Nicht der allerbeste Krimi rund um Ober Leopold, daher nur 3 Sterne.
Thomas Korber, Lehrer am Floridsdorfer Gymnasium und Stammgast im Café Heller, soll mit seiner siebenten Klasse die Werke Arthur Schnitzlers „Fräulein Else“, Liebelei“, „Leutnant Gustl“ und natürlich den „Reigen“ für eine Schulaufführung szenisch neu interpretieren. Elisabeth. eine Schülerin, erhält erotische Briefe von einem unbekannten Verehrer, die sie nur ihrem Lehrer Korber zeigt. Mit ihrem Einverständnis strecken Korber und der Oberkellner Leopold ihre Fühler aus, um dem Briefeschreiber auf die Spur zu kommen.
Gleichzeitig vergnügen sich drei Paare, die nicht miteinander verheiratet, aber seinerzeit gemeinsam obiges in Gymnasium gegangen sind, in einer nahe gelegenen, schmuddeligen Pension. Man lebt an diesem Wochenende, ähnlich wie in Schnitzlers Werken beschrieben, diverse erotische Bäumchen-wechsle-dich-Spiele aus, bis am Sonntagmorgen, eine der Teilnehmerinnen tot im Garten liegt.
Da die drei Paare zu ihren Schulzeiten mehr im Café Heller als im Unterricht waren, und dem Oberkellner Leopold daher nicht ganz unbekannt sind, beginnt er neben der zur Polizei ermitteln. Dass dann noch im Café Heller der Haussegen des Cafétier-Ehepaares wegen eines möglichen Kurschattens des Ehemanns schief hängt, und Leopold seinen Arbeitsplatz bei einer drohenden Scheidung in Gefahr sieht, bringt den Oberkellner an die Grenze seines kriminalistischen Spürsinns.
Meine Meinung:
Ich kenne schon einige dieser durchaus humorvollen Krimis von Hermann Bauer. Doch diesmal hat er ein wenig zu dick aufgetragen. Manche (Kaffeehaus)Szenen hätten durchaus gekürzt werden können. Auch das Liebesgesülze von Thomas Korber hätte ich nicht haben müssen. Korber benimmt sich manchmal wie Pubertierender.
Zahlreiche Wendungen und Seitensprünge lassen sowohl die Kriminalpolizei als auch die Hobbyermittler ein wenig alt aussehen. Es hat ein wenig gedauert, bis ich auf der richtigen Spur gelandet bin.
Die Charaktere sind bekannt humorvoll. Oberkellner Leopold hat so einen herrlich trockenen Schmäh, der mir gut gefällt. Der Schreibstil ist witzig und geistreich.
Fazit:
Diesmal gibt es für den „Reigen“ à la Bauer nur 3 Sterne.
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