Hermann Bauer

 3.7 Sterne bei 62 Bewertungen
Autor von Verschwörungsmelange, Philosophenpunsch und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Grillparzerkomplott

Erscheint am 08.07.2020 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Hermann Bauer

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Cover des Buches Verschwörungsmelange9783839234907

Verschwörungsmelange

 (11)
Erschienen am 11.01.2010
Cover des Buches Philosophenpunsch9783839211922

Philosophenpunsch

 (9)
Erschienen am 11.07.2011
Cover des Buches Karambolage9783899777963

Karambolage

 (8)
Erschienen am 04.02.2009
Cover des Buches Fernwehträume9783839230794

Fernwehträume

 (8)
Erschienen am 01.02.2008
Cover des Buches Lenauwahn9783839214145

Lenauwahn

 (6)
Erschienen am 01.07.2013
Cover des Buches Nestroy-Jux9783839213018

Nestroy-Jux

 (5)
Erschienen am 09.07.2012
Cover des Buches Philosophenpunsch9783839221846

Philosophenpunsch

 (3)
Erschienen am 11.10.2017
Cover des Buches Schnitzlerlust9783839244609

Schnitzlerlust

 (3)
Erschienen am 02.07.2014

Neue Rezensionen zu Hermann Bauer

Neu

Rezension zu "Fernwehträume" von Hermann Bauer

"Wiener Blut" bei einem Stammgast...
Sonnenschein12vor 2 Monaten

„Fernwehträume“ von Hermann Bauer ist ein Wiener Kaffeehauskrimi – so steht es im Untertitel. Und ja, das kann ich bestätigen: die Wiener Kaffeehauskultur (ach, ich liebe sie so!) wird gut eingefangen und ich bekam auf der Stelle Lust, mal wieder nach Wien zu reisen...

Ich habe kein Kaffeehaus in Florisdorf besucht (als Touristin kenne ich natürlich leider nur einige der bekannten Cafés), aber das Kaffeehaus „Heller“ scheint etwas Besonderes zu sein: Chef-Ober Leopold entdeckt den Mord an einem Stammgast, Frau Susanne (Susi) Niedermayer – da werden sofort seine kriminalistischen Instinkte geweckt, denn „Verbrechen gehören zu den geheimen Passionen des Obers Leopold. Er liebte nichts mehr als eine Schreckenstat in seiner näheren Umgebung.“ (S. 23 des E-books). Schnell stellt sich heraus, dass Susi großes Fernweh hatte, sie wollte unbedingt nach Amerika reisen – aber mit wem?

Wie gut, dass er Richard Juriscek noch aus der gemeinsamen Zeit im Gymnasium kennt: Richard arbeitet jetzt als Oberinspektor bei der Mordkommission. Aber die Polizei – und damit auch sein Freund - haben einen Betrunkenen (natürlich auch einen Stammgast vom Leopold) in Verdacht! Also muss Leopold selbst ermitteln... Und sagen wir es mal so: Oberinspektor Juriscek und Leopold finden gemeinsam den wahren Mörder...

„Fernwehträume“ ist der erste von mittlerweile zwölf Krimis um das fiktive Café und dessen Oberkellner Leopold.

Man merkt, dass der Autor Wien liebt, es ist viel Lokalkolorit zu finden, der Stil ist ruhig und die Charaktere werden ausführlich vorgestellt. Mir hat der Krimi insgesamt gut gefallen, da schadete es nicht, dass es im Mittelteil zu einigen (kleineren) Längen kam, bei denen ich Leopold nur zu gern überredet hätte, seine Recherchen etwas zügiger voranzutreiben. Aber ich habe ja das Buch nicht nur als Krimi gelesen, sondern auch um etwas gegen mein persönliches „Fernweh“ nach Wien zu unternehmen – und das ist gelungen... Und ganz bestimmt werde ich auch noch das eine oder andere Buch aus dieser Reihe lesen!

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Rezension zu "Kostümball" von Hermann Bauer

Wiener Oberkellner als Amateurdetektiv
InaRomvor 2 Monaten

Klappentext:

Im Floridsdorfer Café Heller findet zu Jahresbeginn
ein Kostümball statt. Den Höhepunkt sollen um Mitternacht eine Zaubervorführung
und das „Brüderlein fein“ aus Ferdinand Raimunds „Bauer als Millionär“ bilden.
Doch alles läuft schief. Einige Gäste bekommen ein Abführmittel in ihr
Begrüßungsgetränk, Geld und Schmuck werden gestohlen und nach der
Mitternachtseinlage liegt der Parfümerzeuger Rainer Kerschbaumer erdrosselt in
seinem Auto am nahen Parkplatz. Der Kreis der Verdächtigen ist groß. Kein leichter
Fall für Oberkellner Leopold ..

Das ist nun der dritte Band einer Buchreihe, den ich
mit Vergnügen gelesen habe, indem wieder der Oberkellner Leopold der ortsansässigen
Polizei als Amateurdetektiv unter die Arme greift. Der Schreibstil des Autors
Hermann Bauer ist ungebrochen flüssig und manche Dialoge werden in einem
herrlichen Wiener Dialekt geführt. „Oiso so wos! Des gibt’s jo ned! San denn
scho olle teppert wurd’n? (Seite: 266), seufzte zB eine Dame mit Hund während
sie in einem kleinen Zeitungsformat blätterte und ein großes Glas Fruchtsaft
trank.

Die einzelnen Charaktere wurden sehr gut vorstellbar
herausgearbeitet und es ist immer eine Freude altbekannten Gesichtern wie
Leopolds bestem Freund Thomas Korber zu begegnen. Man kann sehr leicht und
beschwingt in die Atmosphäre eines Wiener Kaffeehauses eintauchen. Ich empfehle
diese Bücher mit einem Augenzwinkern gerne Lesern, die Krimis mit einer Portion
Humor bevorzugen. 

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Rezension zu "Philosophenpunsch" von Hermann Bauer

Wiener Oberkellner mit detektivischem Gespür
InaRomvor 5 Monaten

Ein Wiener Oberkellner glänzt mit detektivischem Gespür

An den Tagen vor dem Heiligen Abend, hat Ober Leopold besonders viel im Cafe Heller zu tun. 

Neben seinen Stammgästen muss er auch die Angestellten der Bekleidungsfirma Frick betreuen, die zur Weihnachtsfeier in das Kaffeehaus eingeladen wurden. Auch die Mitglieder des wöchentlichen „Philosophenzirkel“- Stammtisches haben sich wieder eingefunden, um über Gott und die Welt zu diskutieren. Ein weibliches Mitglied, Veronika Plank, glänzt mehr durch ihr verführerisches Aussehen und ihre offenherzige Art als durch ihre Intelligenz. Nach einigen Gläsern Punsch, die Aggression und Streit erzeugen, verlässt sie das Lokal. Kurze Zeit später wird ihre Leiche im frischen Schnee gefunden, offenbar erwürgt mit einem Schal. Als Leopold von diesem Mord erfährt, kann ihn niemand mehr davon abhalten in eigener Sache zu ermitteln. Auch nicht seine alte Tante Agnes Windbichler, die es sich in den Kopf gesetzt hat, Weihnachten mit ihrem Neffen in Wien und nicht allein in Weitra, im Waldviertel, zu verbringen.

Auch dieses Buch von Hermann Bauer, in dem er den gewitzten Oberkellner Leopold ermitteln lässt, hat mich wieder vollends überzeugt. Der Roman liest sich flüssig und sehr unterhaltsam. Man kann sich so herrlich die verschiedenen Typen im Kaffeehaus vorstellen und in die Atmosphäre von weihnachtlichem Punsch, Weihnachtsvorfreude aber auch aufsteigender Aggression und Streitlust eintauchen. Ich sehe förmlich das hektische Herumwirbeln des Obers vor mir und schmunzle über seinen Wiener Schmäh und sein Herumgranteln. Die altbekannten Charaktere wie Leopolds Freund Thomas Korber und das Kaffeehausbesitzer-Ehepaar Heller erzeugen Wiedersehensfreude beim Lesen, aber hier schießt Leopolds Tante Agnes den Vogel ab. Sie nervt Leopold mit ihrer direkten und fordernden Art und schenkt dem Leser ein paar sehr humorvolle Momente. Dieser Roman gefällt bestimmt, wenn man gerne Cosy Crimes, hier mit Wiener Lokalkolorit, liest. 

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