Hermann Bauer Nestroy-Jux

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Inhaltsangabe zu „Nestroy-Jux“ von Hermann Bauer

Eine Floridsdorfer Amateurschauspieltruppe soll Nestroys »Einen Jux will er sich machen« aufführen. Regisseur ist der ehemalige Profi Herwig Walters, der sich den Unmut der Schauspieler zuzieht, als er den jungen Haslinger wegen einer Lappalie ausschließt. Man beschließt nicht zur nächsten Probe zu kommen. Doch auch Walters verschwindet spurlos. Ein schwieriger Fall für Chefober Leopold, dem diesmal nur Nestroy helfen kann.

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  • Wiener Kaffehauskrimi Nestroy-Jux

    Nestroy-Jux
    awogfli

    awogfli

    20. March 2013 um 16:43

    Mittlerweile ist mir der philosophische Oberkellner und Hobbydedektiv Leopold schon richtiggehend ans Herz gewachsen, vor allem seine reaktionäre Ablehnung von allen Veränderungen ist sehr witzig konzipiert. Hermann Bauer wartet mit extrem liebevoll entwickelten Figuren und einer diesmal auch sehr undurchsichtigen Story im Theatermilieu auf. Zumindest ich hatte diesmal keine Ahnung, wer der Mörder sein könnte. Die Einbeziehung von Nestroy in den Krimi hat mir anfangs sehr gut gefallen, die Hinweise des berühmten österreichischen Literaten im Traum inkl. beinahe Auflösung des Mordfalles waren mir aber etwas zuviel (Esorterik) des Guten. Ganz gute Sprache, sehr gemächliches Tempo, ein hervorragender Plot mit einigen Überraschungen und ganz liebevoll konzipierte Mitspieler sind das, was diesen Krimi auszeichnet und den Roman mittlerweile schon fast gegen 4 Sterne tendieren läßt. Fazit: Für Liebhaber von Regionalkrimis absolut lesenswert und sehr unterhaltsam!

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