Hermann Bauer Schnitzlerlust

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Inhaltsangabe zu „Schnitzlerlust“ von Hermann Bauer

Fünf Abgänger des Floridsdorfer Gymnasiums treffen sich zu einem lustvollen Wochenende in einer abgelegenen ehemaligen Pension, um sich Abwechslung von ihrem Ehealltag zu verschaffen. Klara Gassner, als »Gast« eingeladen, wird nachts im Garten mit einem Stein erschlagen. Im Floridsdorfer Gymnasium wird gleichzeitig eine szenische Adaption von Schnitzler-Texten vorbereitet. Elisabeth Dorfer, die das Fräulein Else spielt, erhält obszöne Briefe. Chefober Leopold ermittelt in beiden Fällen ...

...spannungsarm und unglaubwürdig.

— twentytwo
twentytwo

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    Schnitzlerlust
    twentytwo

    twentytwo

    13. January 2016 um 20:35

    Während die 7. Schulklasse des Floridsdorfer Gymnasiums sich mit der Analyse und späteren Aufführung von Schnitzlers Werk beschäftigt, wird in der Pension Vogelsang gewissermaßen der Ernstfall, sprich die Praxis geprobt. Dummerweise ist am Ende des frivolen Wochenendes eine Tote zu beklagen, die die Teilnehmer dazu zwingt sich ihren Ehepartnern zu erklären. Die ganze Geschichte ist hochnotpeinlich und jeder versucht seine Haut, vor allem aber seine Ehe zu retten. Dies ergibt ein undurchsichtiges Wirrwarr dem die Polizei nicht recht gewachsen ist, so dass man lieber den Oberkellner Leopold ermitteln lässt. Als ambitionierter Hobbyermittler lässt er sich nicht lange bitten und verlagert die Ermittlungsarbeiten kurzerhand an seinen Arbeitsplatz. Unter Zuhilfenahme des ein oder anderen alkoholischen Getränks, entlockt er den verdächtigen Personen so manches Geheimnis. Eines dieser Geheimnisse ist es dann auch, dass ihn auf die richtige Spur bringt und so kann er am Ende tatsächlich klären wer Klara erschlagen hat. Fazit Eine sehr spannungsarme Geschichte weitab von Realität und Glaubwürdigkeit, die sich leider ohne den aufgrund des Untertitels zu erwartenden Wiener Schmäh, mühsam dahinschleppt. Am Ende ist man daher heilfroh wenn der Mörder endlich gestellt ist und verzichtet demzufolge auch nur allzugerne gerne darauf, das der Tat zugrundeliegende Geschehen infrage zu stellen. Schade, denn die Idee hätte durchaus das Potential für eine spannende Krimi-Satire gehabt.

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