Hermann Borgerding

 4.9 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Ausgehöhlt, Mein Mittelfinger dem Krebs und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Hermann Borgerding

Ausgehöhlt

Ausgehöhlt

 (3)
Erschienen am 04.12.2011
Mein Mittelfinger dem Krebs

Mein Mittelfinger dem Krebs

 (3)
Erschienen am 11.03.2011
Versuch: Die Liebe

Versuch: Die Liebe

 (1)
Erschienen am 02.02.2013
Ausgehöhlt - Im Krebsstrudel

Ausgehöhlt - Im Krebsstrudel

 (1)
Erschienen am 02.02.2013
the last song

the last song

 (0)
Erschienen am 31.01.2017

Neue Rezensionen zu Hermann Borgerding

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Second993s avatar

Rezension zu "Ausgehöhlt" von Hermann Borgerding

Rezension zu "Ausgehöhlt: Im Krebsstrudel" von Hermann Borgerding
Second993vor 7 Jahren

Vielleicht hätte ich einen anderen Titel gewählt, einen Titel, der das Positive, die Kraft und die Lebensfreude des Ich-Erzählers mit transportiert, welche dem Roman von Hermann Borgerding innewohnt. Denn das ist die unglaubliche Stärke dieses autobiografischen Werks: Der Leser geht am Ende nicht niedergeknüppelt von den Schrecken, welche die Krankheit 'Mundhöhlenkrebs' mit sich führt, aus der Lektüre sondern mit dem Gefühl, wenn der Hermann das geschafft hat, sich trotz all der furchtbaren Dinge, die er durchlebt hat, seine Lebensfreude zu bewahren, was stelle ich mich dann so an mit meinen vergleichsweise winzigen Problemen'
Der Roman ist äußerst unterhaltsam, bisweilen gar humorvoll erzählt und dazu von exakt der Spannung, die einen das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen lässt. Ein durch und durch gelungenes Romandebüt!!!
Wann kommt die Fortsetzung?

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Fledermaus-Zines avatar

Rezension zu "Ausgehöhlt" von Hermann Borgerding

Rezension zu "Ausgehöhlt: Im Krebsstrudel" von Hermann Borgerding
Fledermaus-Zinevor 7 Jahren

Hermann Borgerding
Ausgehöhlt - Im Krebsstrudel

Roman
190 Seiten
14,95 €
Edition PaperONE
ISBN 978-3-941134-71-3
www.hermann-borgerding.de

Emotional. Ehrlich. Fundiert. Fair. Ein Krankenpfleger erzählt von seiner Krebserkrankung, angefangen bei den ersten Symptomen über OP und Bestrahlung bis hin zur körperlichen Behinderung. Aber er beobachtet nicht nur sich und seine Krankheit, sondern auch die Wirkung der Medikamente, zudem gibt er konstruktive Kritik. Ein Patient hört, sieht, kapiert mehr, als ihm oft zugetraut wird. Ein wichtiges Buch für Ärzte und Pflegepersonal, dabei gleichzeitig ein rundum gelungener Roman: unterhaltsam, witzig, spannend, mit dem nötigen Charme und Tiefgang, anregend statt lähmend, auf viele Lebenslagen übertragbar. Hermann Borgerding führt den Leser mit seinem angenehmen Schreib- und Erzählstil sicher und wohlbehalten durch die dunkle Schlucht des Beinahe-Sterbens.

Jörg Herbig

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Rezension zu "Mein Mittelfinger dem Krebs" von Hermann Borgerding

Rezension zu "Mein Mittelfinger dem Krebs" von Hermann Borgerding
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Inhalt:
47 Gedichte + 1 anstelle eine Vorwortes.

Meinung:
Wenn ich richtig liege, ist dies die erste Veröffentlichung seit "Die Leichen werden wohl warten müssen", 2007, von Hermann Borgerding. Das Titel gebende Gedicht ist auch in diesem Band vertreten.
Der 2007 an Mundhöhlenkrebs erkrankte Dichter arbeitet hier seine Ängste und Hoffnungen auf, die mit der Diagnose einher gingen. Wie schon bei seinen früheren Arbeiten, nimmt er kein Blatt vor den Mund und legt seine Gefühle offen vor uns hin. Dabei ist er jedoch immer kämpferisch, niemals jammernd und manchmal, wenn er meint vielleicht ein wenig zuviel aufgetragen zu haben, beschließt er lakonisch:
"Ich habe Krebs/ich darf so etwas schreiben:" (Station 17 Zimmer 8)
Hermann hat den Schlag hingenommen, hat ihn eingesteckt und teilt jetzt wieder aus. Denn bei einem ist er sich sicher:
"Wie das endet/ist mir egal/…/hoffe nur/dass es noch lange weiter gehen wird" (Wie das endet)
Dabei kann er jederzeit wütend werden, melancholisch, aber er behält seinen Humor, er bleibt über Wasser, wenn er schreibt:
"Ich habe fünf Abstiege des VfL Bochum überlebt/da lasse ich mich doch nicht von Krebs besiegen" (Die Leichen werden wohl warten müssen)
Das Hermann dabei ganz und gar nicht nur auf Papier beschränkt bleibt, habe ich auf der Monsters of Poetry Tour 2009 erfahren, als er gerade frisch mit neuen Zähnen bestückt mit uns mit fuhr und dem Krebs seinen gestreckten Mittelfinger darbot. "Viel zu früh", wie er in "Die Geduld in Person" beschreibt, aber größtenteils immer auf der Höhe.
Er schreibt auch über Rock and Roll, über die Liebe und auch die Politik kommt nicht zu kurz. Er ist wieder da, spürt den Herzschlag der unruhigen Tage und Nächte, den Zwang zu schreiben. Er ist wieder da, denn:
"Manchmal ersetzt ein Gedicht einen Roman/manchmal eine Bananenflanke, manchmal/eine volle Rechte ans Glaskinn/Ein Gedicht/das ist Leben/Und davon kann ich nie genug kriegen" (Dichter und Gedichte)
Im Herbst 2011 soll der Roman erscheinen, in dem er ausführlicher seine Krebserkrankung schildert.

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