Hermann Bräuer Haarweg zur Hölle

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Inhaltsangabe zu „Haarweg zur Hölle“ von Hermann Bräuer

Munich Rock City, Mitte der 80er. Sie sind jung, sie sind laut, sie spielen Hair Metal. Hair Metal? Genau, jener berüchtigte Musikstil, bei dem hautenge Spandex-Hosen und kunstvoll toupierte Haare wichtiger sind als Fähigkeiten am Instrument. Es dauert nicht lang, bis Llord Nakcor (rückwärts gelesen 'Rock and Roll') zur gefeierten Lokalband aufsteigt und erste Groupies behutsame Annäherungsversuche starten. Doch mit einem größenwahnsinnigen Sänger, der an der AxlRose-Disease leidet, und einem unfähigen Manager an der Seite gestaltet sich der Weg zum Hardrock-Olymp schwieriger als gedacht.

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    Haarweg zur Hölle

    Xenir

    25. November 2013 um 17:37

    eines direkt zu Beginn. Wer kein Metal Fan ist oder nicht weiß, was Hair-Metal ist und welche Bedeutung er hatte und welches Lebensgefühl sich dahinter verbirgt, der wird mit diesem Buch Probleme haben. Aber alle, die damals zu "Invasion of your Privacy" oder "Under Lock and Key" gebangt und gefeiert haben, die werden dieses Buch lieben. Mich hat es wieder zurückversetzt in meine Vinyl-Jugendjahre, in die Zeit, als die "Kutte" das Heiligste war was man hatte und jeder Aufnäher sorgsam überlegt wurde (hier noch Mal, ein dank an meine Oma, die mit viel Geduld abgetrennt und immer wieder neu aufgenäht hat). Ja, auch Headbanger haben Omas, die sie gerne haben und dort sind wir auch in der Lage andere Musik zu hören, aber nur bei Oma ;-)) Also, wer sich bei den Themen angesprochen fühlt, der sollte dem buch eine Chance geben.

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  • Rezension zu "Haarweg zur Hölle" von Hermann Bräuer

    Haarweg zur Hölle

    winter-chill

    12. July 2012 um 19:14

    Erst mal vorneweg: Dieses Buch ist ein Spartenbuch und gefällt vielleicht wirklich nur den Leuten, die auf Romane über Musikbands stehen bzw. vielleicht noch speziell etwas mit der Musikrichtung Hair Metal oder eben Metal und Rock im Allgemeinen anfangen können. Denn das ist es, worum es in dem Buch geht: um den Versuch von vier Teenagern als Hair-Metal-Band berühmt zu werden, ihren Erfolg und ihren Fall. Wem das aber gefällt bzw. wen dieses Thema nicht stört, hat mit dem Buch wirklich seine Freude. Die Geschichte - wenn auch ohne großen Konflikt - ist wahnsinnig witzig geschrieben. Ich musste wirklich mehrmals laut lachen. Und auch die Charaktere sind toll ausgearbeitet. Ich fands super.

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  • Rezension zu "Haarweg zur Hölle" von Hermann Bräuer

    Haarweg zur Hölle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2010 um 23:59

    Ein wirklich witziges Buch über eine aufsteigende Hairmetal-Band. Es gibt jede Menge Anspielungen auf reale Ereignisse und Bands, die Charaktere sind sympathisch und ich habe mehrmals laut lachen müssen.
    Ein Muss für alle, die Hair Metal mögen!

  • Rezension zu "Haarweg zur Hölle" von Hermann Bräuer

    Haarweg zur Hölle

    Leserrezension2010

    24. August 2010 um 18:11

    A172 Haarweg zur Hölle von Hermann Bräuer Kategorie: Allgemein Zugegeben: solche Bücher „muss man mögen“, sonst wird das nichts. Ich mag derartige Geschichten: Ein paar Leute erzählen einfach nur, was sie so machen oder gemacht haben. Aber dann müssen sie auch wirklich was machen und nicht nur daherlabern und über ihre Gefühle reflektieren! Gemacht wird hier eine Menge, und zwar in erster Linie erwachsen geworden (oder naja… „erwachsen“ halt). Zu diesem Zweck gründet man eine Band, um total erwachsen Frauen aufzureißen. Die Thematik hat mich ein wenig an das von mir sehr geschätzte Im Jahr der Weiber von Kurt Appaz erinnert. Das Buch war dann auch tatsächlich irgendwie ähnlich, und doch ganz anders. Im Jahr der Weiber liegt der Handlungszeitraum in den 70ern, der Haarweg zur Hölle ist ein Jahrzehnt später angesiedelt, in den 80ern. 80er Jahre und Musik – da denkt man natürlich als erstes an Modern Talking oder Depeche Mode, aber eher nicht in erster Linie an eine völlig verkannte Musikstilrichtung: Den Hair Metal. Und der heißt wirklich so, was ich auch erst beim Nachlesen auf Wikipedia herausfand. Gemeint sind Bands wie Europe, Cinderella, Bon Jovi oder Guns n Roses – die stets perfekt gestylt und mit enorm auftoupierter Matte anzutreffen waren. Und bei denen es „gar nicht darauf ankommt, wie brillant das Solo ist, dass der Gitarrist gerade sielt, sondern welche Hose er dabei trägt und dass diese im Idealfall vorne richtig gut bestückt ist.“ So gründet man denn die Band „Llord Nakcor“, nennt sich selbst in Anlehnung an Idole wie Nikki Sixx statt Andi und Dirk eben obertough Rexx und Stikki und ist der festen Überzeugung, ein paar harte Gitarrenriffs, enge Hosen und taffe Songs, in denen sich Night grundsätzlich auf Fight reimt, reichen aus, um ganz groß rauszukommen. Es war erheiternd und rührend zugleich, zu lesen, wie die Hauptperson und Ich-Erzähler Andi (ich lese am liebsten Ich-Erzähler Romane, da ist man immer gleich mittendrin statt nur dabei…) und seine Mannen sich selbst für arschcool und total rockig-tough halten mit ihren Gitarren und den harten, selbstgedichteten Metal Songs, während andere Gruppierungen Hair Metal absolut „schwul“ finden – und umgekehrt! Das Buch lebt vor allem von dem schnodderigen Erzählstil und dem offensichtlichen Insiderwissen. Hermann Bräuer spielte in seiner Jugend selbst in mehreren Hair Metal Bands, und die Vermutung liegt nahe, dass weite Teile des Buches autobiographisch geprägt sind. Besonders gefallen hat mir die ordentliche Prise Selbstironie, mit der erzählt wird. Einerseits scheint dem Autor die Entwicklung seiner pubertären Helden am Herzen zu liegen, andererseits merkt man 20 Jahre später meistens ja selber, wie lächerlich manche verzweifelten versuche, erwachsen zu wirken, doch gewirkt haben müssen – vor allem, wenn man sich nicht anmerken lassen will, dass man im Grunde gar keine Ahnung hat. Trotz dieser Fixierung auf Äußerlichkeiten der neugegründeten Hair Metal Band, trotz des Fehlens eines klassischen Spannungsbogens und trotz des eher seichten Dahinplätscherns der Handlung ist ist das Buch nie oberflächlich, sondern gerade wegen der lakonischen Retrospektive eigentlich richtig herzerwärmend. Es ist ein bisschen Roadmovie, ein bisschen Popliteratur im weiteren Sinne, ein bisschen Alltagsblala und ein bisschen „Buch über das Erwachsenwerden“. Ein Buch über Träume, Wünsche und den Versuch, diese wahr werden zu lassen, aber auch über die Erkenntnis, dass manche Träume ganz schön desillusionierend sind, wenn man sie denn erreicht und auch darüber, dass leider das meiste im Leben vergänglich ist. Ich finde dieses sicherlich eher ungewöhnliche Buch schwer zu rezensieren, aber bei mir hat es eindeutig einen Nerv getroffen. Insofern kann ich nur eine Leseempfehlung aussprechen für alle, die schon immer gern Popliteratur gelesen haben und denen das Fehlen einer Handlung im eigentlichen Sinne nichts ausmacht, solange das, was beschrieben wird, dabei wenigstens ordentlich komisch ist. Definitiv eins der unterhaltsamsten und flottesten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe und das leider viel zu schnell vorbei war!

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  • Rezension zu "Haarweg zur Hölle" von Hermann Bräuer

    Haarweg zur Hölle

    mezzomix

    16. November 2009 um 23:04

    Der Aufstieg und Fall einer Hair-Metal Band, erzählt aus der Sicht des Bassisten. Sehr witzig geschrieben. Das Buch hat mich an einigen Stellen an eine Metalversion von "Fleisch ist mein Gemüse" erinnert. Lesenswert

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