Hermann Burger Schilten

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Inhaltsangabe zu „Schilten“ von Hermann Burger

Unter dem Künstlernamen Armin Schildknecht arbeitet der 30-jährige Peter Stirner im abgelegenen Dorf Schilten im Kanton Aargau als Lehrer. Allerdings unterrichtet er längst nicht mehr das, was der Lehrplan vorsieht. Der nahe gelegene Friedhof bestimmt das Thema: Todeskunde. In seinem Debüt von 1976, einem der wichtigsten Romane der Nachkriegszeit in der Schweiz und nun in der Kollektion von Peter von Matt endlich wieder zugänglich, zeichnet Hermann Burger minutiös eine Obsession und dabei so subtil wie gnadenlos die Psyche eines ganzen Landes.

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  • Rezension zu "Schilten" von Hermann Burger

    Schilten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. October 2012 um 11:45

    Ein Lehrer im aargauischen Bergland verzweifelt langsam und verliert allmählich den Verstand. In weiten Teilen nachvollziehbares misanthropes Wettern gegen die schleichende Verwahrlosung in einer Landschule im 20. Jahrhundert. Genial die fortwährenden Einbauten von Belanglosigkeiten in den Unterricht durch verwissenschaftlichendes Betrachten und Beobachten. Unbedingt lesenswert vor allem die Stelle an der über das Lehrer sein an sich gesagt wird: "Der grosse Lehrer weiss: Es braucht Hunderte von Lebensstunden, um eine einzige Schulstunde zu überstehen. Jede Lektion muss mit dem Tausendfachen an Lebenserfahrung gedeckt sein. In Wirklichkeit ist es aber umgekehrt in unserem Beruf: Jede Erfahrung muss tausendfach ausgebeutet werden." S. 303

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  • Rezension zu "Schilten" von Hermann Burger

    Schilten
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    08. June 2008 um 19:57

    ich glaube, ich habe dieses buch nicht verstanden.. die ganzen seltsamen vorfälle: haben die sich nun ereignet oder fanden sie in form von hirngespinsten nur im kopf bzw. der gedankenwelt des lehrers statt? denn sollte uns der autor erzählen wollen, dass es KEINE fiktion des lehres war, so tauchen fragen auf, weshalb niemand schon vorher etwas dagegen unternommen hat.. muss wohl einfach daran liegen, dass alle leute ein wenig seltsam waren.. hmm.. habe leider keinen zugang zu dieser geschichte gefunden..

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