Hermann Hesse Bilder aus der Toskana

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Inhaltsangabe zu „Bilder aus der Toskana“ von Hermann Hesse

»Angesichts dieser Kultur und dieses Landes sinkt mein Nationalgefühl auf Null«, schrieb Hermann Hesse 1901 in einem Brief von seiner ersten Italienreise. Seitdem hat er bis 1914 dieses Land immer wieder bereist und Venedig, Florenz, die Toskana und Umbrien auf ganz untouristisch-eigenwillige Weise für sich entdeckt und erwandert. Worüber »Baedeker unverantwortlich schweigt«, finden wir in diesem Lesebuch über Florenz und die Toskana so anschaulich und poetisch geschildert, daß es ein Abenteuer ist, die Landschaften, Städte und Sehenswürdigkeiten Oberitaliens mit Hesses Augen zu erleben.
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  • Die ungeteilte Liebe zu bella Italia

    Bilder aus der Toskana
    Duffy

    Duffy

    17. June 2017 um 08:55

    Hesse hat ja im Laufe seines Lebens die Wohnsitze nur in Richtung Süden gewechselt. Italien war schon immer ein Sehnsuchtsort und in der Zeit von 1901 bis 1914 hat er das Land immer wieder schwerpunktmäßig besucht. Dabei war er mitnichten Tourist, er hat sich an Land und Leute orientiert und so den Lebensrhythmus und die Atmophäre Italiens aus der Nähe erlebt. Was ihn wiederum zu einer Menge Texten, Fragmenten, Beobachtungen und Gedichten inspiriert hat, die in diesem Band über die Toskana zum Teil wiedergegeben wurden. Der unermüdliche Hesse-Editor Volker Michels hat dieses wunderbare, kleine Lesebuch zusammengestellt und ist dabei nicht chronologisch vorgegangen, sondern einer Reiseroute von Nord nach Süd gefolgt. Die Notizen zu den Kunstwerken, die Hesse besichtigte, die Beobachtungen der Leute und der Landschaften und die ausgesuchten Gedichte zeichnen ein schönes Bild dieses zauberhaften Landstrichs. Vieles von dem, was der Autor vor hundert Jahren gesehen und empfunden hat, lässt sich mühelos in die heutige Zeit übertragen. So wird das Lesebuch zum willkommenen Begleiter für eine Reise durch die Toskana, wenn man bereit ist, sich abseits der Touristenströme zu bewegen. Wer hier allerdings einen Reiseführer erwartet, der wird enttäuscht, denn um die Toskana so zu erleben wie Hesse, muss man schon ein genauso offenes Herz haben.Das Nachwort von Volker Michels sei noch erwähnt, das einige interessante Aspekte über Hesses Reisetätigkeit in italien enthält.

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