Hermann Hesse Das Glasperlenspiel

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Inhaltsangabe zu „Das Glasperlenspiel“ von Hermann Hesse

Dies ist Hermann Hesses letztes, sein wichtigstes und anspruchsvollstes Werk. Es ist ein Buch der Zukunft: Der Autor transportiert das Leben seines Helden Josef Knecht in das Jahr 2200. Er entwickelt mit dem 'Glasperlenspiel', in dem nicht weniger als das Streben nach Wahrheit auf dem Spiel steht, eine Utopie. 'Er hat Ratsuchenden gezeigt, wie sie bei sich selbst Rat finden konnten. Die persönlichste Hilfe hat er dadurch geleistet, daß er das Bescheidwissen verweigerte … Dies war sein Engagement, daß er sich für kein Programm engagieren ließ, keinen Zement für eine Weltanschauung lieferte. … Hesse war ein Meister im Sinn des Tao: er spricht, damit sich der Schüler selbst versteht; spricht er dem Meister aber nach, so hat er nichts verstanden. Hesses Schriften sind Wittgensteinsche Leitern; ist die Mauer erstiegen, werden sie nicht mehr benötigt.' Adolf Muschg

Wundervoll!

— KyraCade

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    Das Glasperlenspiel

    KyraCade

    19. March 2017 um 14:19

    Das Leben des Magister Ludi Josef Knecht wird wie eine Biografie recht nüchtern beschrieben. Knecht ist Schüler, dann Gesandter und schließlich Lehrmeister, der sich ganz der Wissenschaft und vor allem dem hochgeistigen Glasperlenspiel hingegeben hat. Obwohl er in Kastalien in klosterähnlichen Verhältnissen aufgewachsen ist und dort bis nach seiner Studienzeit verblieb - später auch dahin zurückkehrte - ist Knecht relativ weltoffen. So wird er auch in ein katholisches Kloster entsandt, um dort für gute Stimmung zu sorgen und den Orden Kastalien gegenüber aufgeschlossener werden zu lassen. Doch Josef Knecht zweifelt immer wieder, diskutiert und versucht letztendlich vergebens, seine Ordensbrüder und den wichtigen Führungskreis davon zu überzeugen, dass man sich der Welt gegenüber öffnen muss, und nicht als kleine Enklave abgeschottet als Elite leben kann. Schließlich verlässt er Kastalien und widmet sich dem Sohn seines alten Widersachers, dem stets weltlichen Plinio Designori. Bei einem Bad in einem Bergsee kommt Knecht ums Leben. Das Glasperlenspiel. Versuch einer Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht samt Knechts hinterlassenen Schriften. Ein langer Titel für das letzte Werk Hermann Hesses. Der Autor, daraus kann man keinen Hehl machen, mag ein schwieriger Mensch gewesen sein, aber ein großer Literat, der seine eigenen Jünger hatte, die er vor allem in den 1970er Jahren, nach seinem Tod, begeistern konnte. Hesse ist nicht nur einer der deutschen Autoren, von dem man etwas gehört und bestenfalls gelesen haben muss - meist ist das Der Steppenwolf -, er spaltet seine Leser gerne in zwei Lager: Diejenigen, die ihn nicht verstehen, und diejenigen, die als Hessianer so etwas wie einen geistigen Führer in ihm und seinen Werken sehen. Das Glasperlenspiel gilt als eines seiner schwersten Werke. So habe ich es auch kennengelernt und mich lange vor der Lektüre gedrückt. Ein Fehler, wie ich nun feststellen musste. In seinem letzten Roman steckt vieles: Wissenschaft, Philosophie, Mathematik, Religion, Gesellschaftskritik, Phantasie. Wer sich mit Hesse beschäftigt, kommt nicht um drei Dinge herum: Philosophie, Religion und Musik. So ist es auch hier. Viele Querverweise zu Weltreligionen und Anschauungen kann man wiederfinden, wer damit nichts anfangen kann, dem hilft heutzutage Google schnell weiter. Beispielsweise stößt man auf das I Ging, das Buch der Wandlungen, dessen grobe Kenntnis bereits weiterhilft. Wie immer sind zahlreiche Parallelen zu Hesses Leben zu erkennen. Er selbst war Rebell, lehnte sich gegen das Diktat des Elternhauses auf, brach das Studium der Theologie ab und hatte zeitlebens ein eigenwilliges Verhältnis zur Theologie, die er jedoch nie ganz ablehnte. Wer Hesses Werk ein bisschen kennt, findet immer wieder zwischen den einzelnen Romanen Verknüpfungen und Ideologien, die sich durchziehen. Vor allem die Rebellion, die oben schon angesprochen wurde, findet sich immer wieder. Ein bisschen fühlt man sich an Narziß und Goldmund erinnert, wobei man Knecht in beide Rollen pressen kann, das rebellische, suchende Herz jedoch ist eindeutig Goldmund zuzuschreiben. Auch Emil Sinclair kann in die Erinnerung rücken, das Suchende bleibt halt doch immer in den Romanen übrig. Je mehr ich versuche, das Glasperlenspiel in eine Rezension zu quetschen, desto mehr fällt mir auf, dass es nicht geht. Das Buch ist lesenswert in meinen Augen, verlangt dem Lesenden einiges ab und regt ihn zu eigenen Nachforschungen an, wenn er nicht purer Konsument ist, sondern gerne in die Tiefe geht. Andererseits kann man Hermann Hesse nicht rezensieren, ohne einen Blick auf sein Leben und auf seine Werke zu lenken, ohne Verbindungen zu suchen und immer wieder zu finden. Man kommt nicht an philosophischen Lehren vorbei und springt gleichzeitig immer wieder zu anderen, jüngeren Autoren, bei denen Parallelen zu finden sind. Von daher muss auch ich lernen, mich kurz zu fassen und mich nicht in Details zu verlieren. Das Glasperlenspiel. Ein wundervolles Buch, eine spannende Geschichte, die tiefer geht und weiterführt. Kratzt man an der Oberfläche, so kann man sich fragen, ob es wirklich realistisch und möglich ist, alle Wissenschaften miteinander zu verbinden, Musik als mathematische Formel darzustellen, Sprache oder Thesen im Glasperlenspiel (sei es der Einfachheit halber einmal als eine Art Abakus gedacht) zu veranschaulichen. Oder bleibt dies eine phantastische Welt, die erschaffen wurde, um den Leser zu fesseln - oder um ihn auf eine ganz andere Spur zu bringen, ihm selbst die Augen zu öffnen und ihn sehen zu lassen? Hesse schreibt: "Die Wahrheit wird gelebt, nicht doziert" - und wenn es nur dies ist, das man aus dem Buch mitnimmt, so kann man bereits hier hinterfragen, was der Nobelpreisträger damit gemeint hat oder ob er gar den biblischen Büchern gleich sein eigenes Evangelium verfasst hat, mit Wahrheiten, mit Lehrsätzen, mit Anfechtungen und der Hoffnung auf das Gute?

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  • Viel Lärm um nichts.

    Das Glasperlenspiel

    Zeilenwurm

    Die Hauptfigur Josef Knecht lebt ein langweiliges Leben und stirbt. Das war's, mehr kommt nicht. Ein Buch darf alles sein - provozierend, ungerecht, eklig, von mir aus auch beleidigend. Nur eines darf ein Buch nicht sein: langweilig. Doch genau damit quält uns Hesse. Das, was man nur mit viel gutem Willen als 'Handlung' bezeichnen kann, kriecht wie klebriger Sirup über die Seiten. Ich könnte diese Zumutung noch verzeihen, wenn der Autor statt dessen Ideen präsentieren würde, neue Gedanken, etwas Wichtiges, Erkenntnisse oder wenigstens eine neue Bestandsaufnahme des gesellschaftlichen Zustandes. Vielleicht gar eine Utopie? Oder wenigstens eine Frage! Doch da ist nichts; kein Tiefgang, keine Botschaft, keine Dramaturgie, kein roter Faden, keine Leidenschaft, keine Visionen. Geht es um Ideale? Um Vervollkommnung, um Gewissen, um Hingabe? Alles ist denkbar und ausgelutscht - wässrige Suppe wird nicht gehaltvoller wenn man sie wiederkäut. Nicht einmal auf unsere Moral abzielende Schelte übt Hesse, wo die doch als Qualitätsmerkmal allgemein geschätzt wir. Eine derartige Leere will gefüllt sein, Vakuum saugt Intellektuelle an. Also wird interpretiert, ausgelegt, gedeutet und gelobt bis zum Nobelpreis. Und das Lamm sprach: „Hurtz!“ Ja, es ist peinlich zuzugeben, dass man 'das Glasperlenspiel' nicht versteht. Aber zweifelt nicht an euch, denn wo nichts ist, da gibt es auch nichts zu verstehen. Nicht einmal Hesse selbst hat verstanden, was er schrieb. Beispiel? Gerne - was ist denn eigentlich das Glasperlenspiel? Hesse wusste das auch nicht. Aber er hätte sich wenigstens die Mühe machen können, es zu erfinden. Das ist nämlich die Aufgabe eines Schriftstellers. Statt dessen zieht er sich auf den Standpunkt zurück, das Spiel sei zu kompliziert, um es in Worte zu fassen. Gibt es einen größeren Offenbarungseid für einen Autor? Etwas benennen, dann aber kneifen weil die Sprachkraft fehlt? Hesse selbst hat das Glasperlenspiel zu einer Art wissenschaftlicher Universalsprache à la Leibniz mutieren lassen - natürlich ist die kompliziert. Aber wenn der Autor damit überfordert ist, warum ist er dann nicht ehrlich genug und verzichtet auf den Roman? Dem fehlt es genau dadurch nämlich am Wichtigsten - dem Sinn. Josef Knecht stellt sein Leben in den Dienst des Glasperlenspiels. Doch nach was er strebt, vermag Hesse nicht zu nennen. Wie also kann der Leser Knechts Tun bewerten, so ganz ohne Maßstab! Ist Knecht gut? Ist er böse? Ist er ein Genie oder ist er ein Dummkopf? Oder etwas dazwischen? Ist das Glasperlenspiel eine Metapher für 'Weltfrieden' oder für 'genetische Reinheit'? Oder doch nur für 'Kreuzworträtsel'? Weil Hesse sich um diese Antwort drückt, wissen wir nichts über die Hauptfigur. Und damit hat der Roman sich selbst überflüssig gemacht, seine Botschaft ist: „Alles ist irgendwie“. Kein Wunder, dass in diesen Roman alles hineininterpretiert wurde. Aber auch eine Leere hat ein Ende, und so erlebt der Leser zu guter Letzt doch noch einen kleinen Höhepunkt in Form einer gelungenen Metapher: Um sich dem Selbstzweck der eigenen Entfaltung hingeben zu können, wurde Josef Knecht Zeit seines Lebens von jedem Leistungsgedanken und Konkurrenzdruck freigehalten. Er verlässt diesen goldenen Käfig aus freien Stücken. Doch schon beim ersten Kräftemessen in der freien Wildbahn - einem spielerischen, freundschaftlichen, unbedeutenden Wettschwimmen während der Morgentoilette in einem Teich - verliert er sowohl den Wettkampf als auch sein Leben. Und der Leser denkt: Endlich! Josef Knecht hat sein ganzes Leben an Banalitäten verschwendet - der Leser möge sich damit trösten, dass es bei ihm nur einige Stunden waren.

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  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    JulianeS

    24. July 2012 um 09:18

    Das Glasperlenspiel ist eine Disziplin einer gebildeten Elite, in der Intellektuelle unterschiedliche Fachbereiche wie Mathematik mit Musik oder Kunst mit Geschichte verknüpfen und dabei erstrebt sind einer Ganzheit der geistigen Welt näher zu kommen. Die Glasperlenspieler wandeln Inhalte in bestimmte (Sprach-) Zeichen um, die sie dann gegeneinander setzen und neu kombinieren. Diese Zeichen sind die Glasperlen. Glasperlen, weil man ursprünglich mathematische Inhalte auf Glasperlen übertrug und diese neu zusammensetzte, um Verknüpfungen (wie mit der Musik) und neue Erkenntnisse zu erringen. Aus der Mathematik und den Glasperlen entwickelte sich dann die hochkomplizierte Disziplin des Glasperlenspiels. Für den Leser ist das Spiel nur von der Idee fassbar und in der Praxis sowie vom Ergebnis nur schwer vorstellbar. Somit kreiert Hermann Hesse in seinem Roman ein Element, das durch seine Abstraktheit den Charakter von Science Fiction inne hat. Erzählt wird von Josef Knecht, wie er zum Obersten, zum Magister Ludi, dem Glasperlenspiel-Meister dieser Welt heranwächst. Dabei ist die berichtende Erzählweise mit ihrem sprachlich präzisen, und „amtlichen“ Erzählton die Besonderheit des Romans. Unter anderem verleitet diese Erzählweise dazu. Hesses Werk als Roman mit Zukunftsvision bzw. als einen utopischen Roman zu verstehen. Damit hätte Hesse auch einen Fuß in die Romansparte gesetzt, in der Huxleys „Schöne neue Welt“ und Orwells „1984“ zu Hause sind. Die Atmosphäre, in der Josef Knecht lebt und studiert, erinnert an das Ordensleben eines Mönchs, jedoch ist diese elitäre Welt von der „Außenwelt“ noch abgeschossener, da nur von den Obersten außerwählte Schüler in Kastalien (dem Sitz des Ordens) Zutritt erhalten. Hier gibt es einige Analogien zu seinem Werk „Narziss und Goldmund“, wo der Konflikt zwischen geistiger und weltlicher Welt ebenfalls eine Rolle spielt und auch die Kritik an dem Prinzip von geistigen Auserwählten mitschwingt. Das Ende ist ein wenig unbefriedigend, andererseits irgendwie doch passend. Die Hörspielfassung (Sprecher Rudolf Wessely, Ulrich Matthes und Barbara Nüsse) mit ihren disharmonischen Klängen ist manchmal etwas anstrengend und vermittelt eine schwere, leicht depressive Stimmung. Dennoch passt dies an vielen Stellen ganz gut. Mit den unterschiedlichen Sprechern erhält Hesses Roman fast schon den Charakter eines Dramas. Ich kann diese Hörfassung nur empfehlen! Lässt man sich auf die eigenwillige Stimmung und auf Hesses gedankliche Pfade ein, so ist „Das Glasperlenspiel“ ein Lese-/Hörerlebnis. Überdies ist Hesses Roman ein Sprachkunstwerk. Die deutsche Sprache wird hier in ihren besten Eigenschaften ausgeschöpft: komplex, kunstvoll und zugleich präzise und deutlich. Es scheint beinahe so, als wollte Hesse zeigen, dass er im Sprachbereich selber ein Glasperlenspieler ist. Für Liebhaber der deutschen Sprache ist das Sprachspektrum in „Das Glasperlenspiel“ ein Genuss. Insgesamt besitzt dieses Werk vor allem Originalität. gelesen Juli 2012 - Buchwertung 8/10

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  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    luckyup

    10. November 2011 um 23:57

    Eine so realistische wie unwahrscheinliche Geschichte mit einem Ende nach Wunsch. Eine Welt so real wie irreal.
    Für alle, die genug Fantasie für eine eigene Welt haben.

  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. October 2010 um 20:27

    Hermann Hesse entwirft in diesem seinem Alterswerk eine Gegenwelt zum nazionalsozialistischen Staatsapparat, zur kriegsaffinen Ideologie des dritten Reiches. Er beschreibt dieses Kastalien, das, gebildet aus der geistigen Elite Deutschlands, ein utopisches Reich innerhalb deutscher Grenzen darstellt. Kastalien sei ein Teilstaat, in dem in einer Art Epistokratie eine Hierarchie der intelligenten Menschen für Regierungsgeschäfte, Planung, Bewahrung von Traditionen und auch Diplomatie zuständig ist und Verantwortung zu übernehmen hat. Dabei geht diese Gesellschaft auch mit ziemlich unzimperlichen Methoden vor, wenn jemand zu wenig oder die falschen Talente für einen Posten mitbringt. Hesse erklärt uns diese notabene rein männliche Lebens- und Glaubensgemeinschaft anhand einer fiktiven Biographie eines ihrer verdienstvollsten Mitglieder, das es in der Hierarchie zuoberst hinauf gebracht haben soll. Bis zum Magister Ludi des Glasperlenspiels, eine den Kastaliern eigene, für diese Gesellschaft als zentralen Lebensnerv zu bezeichnende Beschäftigung. Josef Knecht verliert früh die Eltern und wächst in einem Internat auf, wo seine musikalischen Fähigkeiten und seine besondere Intelligenz früh auffallen. Schliesslich wird er versetzt in eine Grundschule in Kastalien, wo er extrem gefördert wird, und schliesslich zum Glasperlenspiel-Meister heranwächst. Die Idee dreht sich dabei aber immer am Ort und bereits vor der Hälfte des Buches weiss ich, dass es das Beste ist, dieses wegzulegen und Hesse für den Rest meines Lebens nie mehr auf meine Leseliste zu nehmen. Andere Zeiten waren das, aber das ist keine Entschuldigung… wahrscheinlich hätte ich auch damals dieses Buch nur mit Mühe ertragen, genauso wie ‚Unterm Rad’. Die Idee stimmt irgendwie nicht. Diese pausenlose Mission für eine bessere Gesellschaft, die aber schon im Ansatz nicht annähernd menschliche oder angenehme Züge zeigt, sondern nur verstaubte, witzlose, freudlose Kopfmenschen hervorbringt und erträgt ist einfach zum Kotzen. Das Leben ist zu kurz, schlechte Bücher zu lesen...

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  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. December 2009 um 14:08

    Die sprachliche Präzision Hesses fordert die volle Aufmerksamkeit, man wird dafür mit der elektrisierenden Nüchternheit einer (schein-utopischen) Intellektuellenwelt belohnt, die ihresgleichen sucht. Empfehlenswert!

  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    Cam

    30. September 2009 um 20:33

    Was ist das Glasperlenspiel? Wenn man das nur in Worte fassen könnte. Und selbst bei ihnen gibt es eine Hackordnung. Warum bricht ein Glasperlenspielmeister aus? Weil er in seinem Dasein erfahren hat, dass das Spiel gar nicht das wirkliche Leben ist. Er hat sich auf die Suche gemacht. Auf die Suche nach dem wahren Leben. Dem wahren Sinn. Er bekommt nicht immer Antworten, aber er entwickelt sich durch Erfahrungen stetig. Das Glasperlenspiel" ist das wahrste Meisterwerk von Hesse. Es beinhaltet eine wunderschöne und absolut stimmige Lebensphilosophie. Auch wenn die Geschichte in Form eines dicken Wälzers in Erscheinung tritt - man mag ihn kaum aus der Hand legen. So sehr fesselt einen die Geschichte. Und vor allem: Beim Lesen wird es still um einen herum. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass einem das bedruckte Papier etwas Wichtiges zu sagen hat.

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  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    Mesonline

    01. September 2009 um 13:05

    Habe vor ein paar Jahren, nach sehr positiver Steppenwolf-Lektüre, versucht das Glasperlenspiel zu lesen und bin gescheitert. Habe leider keinen Zugang gefunden. Allerdings habe ich es noch nicht ad acta gelegt, werde einen erneuten Versuch starten.

  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    ChaosQueen13

    28. May 2009 um 09:47

    „Glasperlenspiel“ von Hermann Hesse ein unbeschreibliches hervorragendes großes Meisterwerk! Denn das Glasperlenspiel ist ein undurchdringliches, kluges Werk über die Verbindung von Geist und Gesellschaft. Ich würde gerne dieses Glasperlenspiel beherrschen. Es lohnt sich immer wieder Hesse zu lesen, ein wunderschöner Roman! Hesse einfach überragend genial!

  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    slyker

    08. April 2009 um 14:22

    Das Glasperlenspiel ist eines der besten mir bekannten Bücher. Mir gefällt an diesem Buch gerade seine Komplexität und die poetische Erzählweise Hermann Hesses. Es ist ein Meisterwerk, das ich allen empfehle, auch wenn sie zu Beginn ratlos vor dem für Hesse untypisch umfangreichen Werk stehen.

  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2009 um 15:34

    Dass ich das Buch in gänze lesen würde, hätte ich nach den ersten Kapiteln nicht gedacht. Und normalerweise habe ich auch keine Skrupel. einen Roman, der nicht in Gang kommt, unbeendet der Blindenschrift-Bücherei zurückzusenden. Aber nun hieß der Autor des Glasperlenspiels Hermann Hesse. Und bisher hatte mich der Meister der romantisch-psychologischen Moderne nie enttäuscht. somit hielt ich durch. Und darüber bin ich sehr froh. Denn das Glasperlenspiel ist ein dichtes, kluges Werk über das verhältnis von Geist und Gesellschaft. Es proklamiert das Ideal der freien Wissenschaft, was in Zeiten von Leistungsdruck, Studiengebühren und einer ausschließlichen Ausrichtung der Studiengänge auf den Beruf topaktuell ist. Und Hesse entwirft eine Utopie des Austauschs zwischen den wissenschaftlichen disziplinen. Diesen Austausch wünscht man sich in Zeiten immer komplexerer globaler Problemlagen. Aber der Autor verarbeitet in seinem letzten großen Werk auch die Gefahren, die in einer Separierung der Wissenschaft vom Rest der Gesellschaft und vom Transzendentalen liegt. Und wenn man schließlich bedenkt, dass das Glasperlenspiel 1943 erschien, inmitten des zweiten Weltkriegs und des Holocausts, dann ist dieser etwas skurile und schwierige Roman ein grandioser Ausdruck von Hesses Humanismus. Hesse lohnt sich immer.

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  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    Bernhard

    13. December 2008 um 20:33

    Hab ich geschenkt bekommen zu der Zeit als es nobel war es gelesen zu haben.
    Hab es nach dem ersten Kapitel weggelegt. War mir zu mühevolle die Fäden zu entwirren wen das überhaupt möglich ist.

  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    Illaria

    08. December 2008 um 18:42

    Meine größte Herausforderung! Die Einleitung schon hat mich Stunden und massenhaft Falten gekostet! Eines Tages werde ich dieses Buch meistern und dann bin ich gespannt, was der versteckte Schatz war

  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    nymphadora

    21. November 2008 um 15:05

    Ein ewiges Meisterwerk!

  • Rezension zu "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse

    Das Glasperlenspiel

    gerhard

    18. November 2008 um 20:16

    Sehr gutes Buch, schwierig zu lesen

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