Hermann Hesse Der Steppenwolf

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Inhaltsangabe zu „Der Steppenwolf“ von Hermann Hesse

'Der Steppenwolf' ist die Geschichte von Harry Haller, der sich im Zustand völliger Entfremdung von seiner bürgerlichen Welt 'eine geniale, eine unbegrenzte furchtbare Leidensfähigkeit herangebildet' hat. Die innere Zerrissenheit Hallers spiegelt die Erscheinungen der modernen Massen- und Industriegesellschaft wider und reflektiert kultur- und zivilisationskritische Strömungen des 20. Jahrhunderts.

Der Spiegel, der die 'Fratze' der Wahrheit zeigt, wird von den Dummen gehasst.

— Hofmann-J
Hofmann-J

Verwirrend aber grandios

— Julo
Julo

Zu Beginn wollte ich es fast wieder weglegen, aber wenn man die ersten 100 Seiten durchhält, lohnt es sich allemal!

— Markustalash
Markustalash

Wieder ein gelungenes Werk mit tiefer Einsicht in die Gesellschaft.

— hmosach
hmosach

Ich vermisse Harry Haller jetzt schon! Er hat mir aus der Seele gesprochen! <3

— Hazel93
Hazel93

Einfühlsam beschrieben: Die Seele zerrissen zwischen Wolf und Hase.

— jobahar
jobahar

Für mich der beste Roman Hesses!!!

— Gedankennomade
Gedankennomade

In der Gegenwart von Harry Haller konnte ich mich unsagbar heimisch fühlen. Der Steppenwolf war ein meiner Seele wohltuendes Buch.

— diesteppenwoelfin
diesteppenwoelfin

Auch dieses Buch von Hermann Hesse beinhaltet autobiografische Züge. Es ist speuiell und schön zugleich.

— janett_marposnel
janett_marposnel

Roman, der besser als die übliche Schullektüre ist, sich jedoch an manchen Stellen sehr zieht.

— elysian
elysian

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  • Gelungene Kritik an der Gesellschaft

    Der Steppenwolf
    Hofmann-J

    Hofmann-J

    18. September 2017 um 11:30

    Die Figur Harry Haller versinnbildlicht hier nicht nur das eigene Hin- und Hergerissen-sein des Autors, sondern auch das der damaligen Gesellschaft. Die Hauptfigur des Romans sieht sich in seiner künstlerischen Entwicklung gehemmt, so dass er sich letztendlich einbildet, seine beiden widersprüchlichen Naturen Eins werden lassen zu müssen. Erzählt wird das Ganze in drei unterschiedlichen Perspektiven, was Hesse meines Erachtens sehr gut gelungen ist.

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  • Zerrissenheit eines großen Autoren.

    Der Steppenwolf
    hmosach

    hmosach

    06. July 2017 um 15:53

    Der Autor beschreibt im Steppenwolf nicht nur die Zerrissenheit der eigenen Gedanken, welche sich personifizieren in der Hauptfigur des Harry Haller, sondern ebenso die Zerrissenheit der damaligen Gesellschaft, welche die Vorstufe unserer eigenen, heutigen haltlosen Zeit verdeutlicht.

  • Einsamkeit gegen bürgerloiche Behaglichkeit.

    Der Steppenwolf
    jobahar

    jobahar

    21. May 2017 um 11:58

    Hermann Hesse eifert hier gegen das Bürgertum, das sich seiner Ansicht allzu gemütlich eingerichtet hat und keinerlei Engagement für gesellschaftliche Werte entwickeln mag. Hesse sieht den nächsten Krieg kommen und erkennt niedere Beweggründe als Auslöser. Die Fragen in diesem Roman sind zeitlos und können auf das Heute übertagen werden. Hier geht es um das menschliche Zerrissensein zwischen Bequemlichkeit des Spießbürgers und natürlichem Trieb des Wolfes, deer gnadenlos unterdrückt scheint. Wie üblich, schaut Hesse tief in die menschliche Seele und suchtz nach Wegen zu deren Rettung. Absolute Leseempfehlung!

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  • Hesses beeindruckendstes Werk

    Der Steppenwolf
    Gedankennomade

    Gedankennomade

    11. April 2017 um 14:03

    Fünf Romane habe ich bisher von Hesse gelesen. Jeder einzelne davon gefiel mir, der "Steppenwolf" jedoch mit Abstand am besten. Der Konflikt der zwei Seelen des Protagonisten ist genial beschrieben. Darüber hinaus bekam ich an vielen Stellen des Buches Gänsehaut weil Hesse Gedanken zu Papier bringt, die ich selbst bereits oft angedacht habe ... Auch auf www.gedankennomade.net/5-romane-von-hermann-hesse/ habe ich über den Steppenwolf und vier weitere Romane Hesses reflektiert.

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  • Kein Werk über psychische Störungen konnte mich bisher so berühren und anregen - 5 Sterne

    Der Steppenwolf
    diesteppenwoelfin

    diesteppenwoelfin

    08. March 2017 um 12:09

    Kurz zum Inhalt:Der Protagonist Harry Haller, das Alter Ego von Hermann Hesse, sieht sich im inneren Konflikt zwischen seinem Dasein als der Gesellschaft angepasster Bürger und dem vereinsamten Steppenwolf, der sich gegen jenes bürgerliche Leben sträubt. Über lange Passagen und unterschiedliche Perspektiven wird dieser Konflikt beschrieben und findet am Ende seine Auflösung, die Spielraum für eigene Interpretationen lässt.Warum mir der Schreibstil gefiel:Der Steppenwolf ist sprachlich keine besonders schwere Kost. Und dennoch empfand ich die Sprache als äußerst ästhetisch, was vor allem seinen langen Sätzen, deren Rhythmik und den eindringenden, tiefen Beschreibungen von kühlen Emotionen zu verdanken ist.Warum ich diesem Werk 5 Sterne gebe:Hermann Hesse beschreibt Harry Hallers Kampf mit dem Leben und seine depressiven Züge in einer solchen Tiefe, dass für mich kein Zweifel daran bestand, dass Herr Hesse hier sein eigenes Erleben beschreibt. Eine psychisch gesunde Seele wäre nicht in der Lage, so authentisch die Innenwelt eines Depressiven zu beschreiben. Seine Worte regen zum eigenen Nachdenken und Reflektieren an. Auch nach Beendigung des Buches nehme ich es mir immer mal wieder zu Hand: In Zeiten, in denen ich selbst in eine das Leben anzweifelnde Lage gerate, lese ich mir beispielsweise die Passage zum Selbstmördertum aus dem Tractat vom Steppenwolf (S. 54 – 86) durch und finde darin meine Lage erklärt. Für wen empfehle ich das Buch?„Nur für Verrückte“, schreibt Hesse und ich möchte ihm zu einem Teil zustimmen.„Für Verrückte“ – ja. Wer selbst Erfahrungen mit Depressionen, Gefühlen der Hoffnungslosigkeit und Zweifeln am Lebenssinn gemacht hat, wird sich mit Harry Haller gut identifizieren können. „Nur“ – nein. Auch wer sich intensiv mit den Themen Lebenssinn und Anpassung an die Gesellschaft beschäftigt und gerne über sich und das Leben reflektiert, wird seine Erkenntnisse aus dem Steppenwolf ziehen können.Fazit:Bisher konnte mich kein Buch über psychischen Krankheiten emotional wie intellektuell so sehr berühren und anregen. Den Steppenwolf werde ich sicherlich noch öfter in den Händen halten.

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  • Nur für Verrückte

    Der Steppenwolf
    janett_marposnel

    janett_marposnel

    24. February 2017 um 14:38

    Der introvertierte Intellektuelle Harry Haller raucht und trinkt zu viel und tanzt und lacht zu wenig. Mit seinen 48 Jahren ist er auf der Suche nach sich selbst und findet in seinem Inneren einen Steppenwolf. Er fasst den Entschluss, sich und den Steppenwolf umzubringen. Doch dann lernt er Hermine kennen und es beginnt eine turbulente Reise in einem magischen Theater. Harry Haller forscht nach dem Sinn des Lebens und prallt dabei immer wieder auf sein Ego angestachelt von seinem rastlosen Geist. Es ist eine kunterbunte Achterbahnfahrt der Gefühle und am Ende ist alles und nichts wie vorher. Nicht umsonst warnt Hermann Hesse alias Harry Haller im Laufe der Geschichte in einigen Überschriften davor, dass dieses Buch „Nur für Verrückte“ ist.

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  • "Nur für Verrückte"

    Der Steppenwolf
    PaulaAbigail

    PaulaAbigail

    21. February 2017 um 17:51

    Erzählt wird die Geschichte des Harry Hallers, der sehr unter der Zerrissenheit seiner Zeit leidet; ausgerechnet er, der sich nach starken Gefühlen sehnt, wie er sie beispielsweise beim Studieren von Literatur oder während eines klassischen Konzerts empfindet, soll sich in dieser stumpfen Gesellschaft zurecht finden. Er mietet sich im Zürich der 20er Jahre in einem Mansardenzimmer ein und hinterlässt der Vermieterin und deren Neffe seine Aufzeichnungen. Das Buch ist in drei Teile gegliedert; zum einen ist da das Vorwort des Neffen, der - wie er erzählt - zehn Monate lang "Wand an Wand" mit dem Steppenwolf gelebt hat; der zweite Teil sind die Aufzeichnungen von Harry Haller. Nachdem er Ehe, Job und alles, was ihm lieb war, verloren hat, entschliesst er sich zum Selbstmord. — Als er eines Nachts durch die Strassen streift, fällt ihm eine Leuchtreklame auf, die lautet: Magisches Theater. Eintritt nicht für jedermann. Nur für Verrückte. Kurz darauf bekommt er in den Strassen von einem fremden Mann das Tractat des Steppenwolfs geschenkt und fühlt sich angesprochen, ja sogar verstanden. Der Steppenwolf hat zwei Wesen; das menschliche und das wölfische, der Körper ist also eins, die Seele aber besteht aus vielen Teilen - im Alltag schwer zu vereinbaren. Und nun erkennt auch Harry Haller: Entweder muss er sterben oder sich nun mehr ändern, ein Anderer werden. Nachdem ich Demian gelesen und lieben gelernt hatte, wollte ich unbedingt mehr von Hesse lesen - und was würde sich da besser eignen als Der Steppenwolf, von dem mir schon so oft erzählt wurde und scheinbar auch das Lieblingsbuch des The Doors-Sängers Jim Morrison war? Was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat, war seine Aktualität. Wieder einmal übt Hesse heftige Kritik an jeglichsten gesellschaftlichen Themen, sei es an der Beziehung zwischen Mann und Frau, am Alltagsleben, an der Kirche. Das Buch hat mich ziemlich zum Nachdenken gebracht, auch jetzt kommen mir immer mal wieder Passagen und Situationen aus dem Buch in den Sinn. Während der Lektüre fühlte ich mich des Öfteren an Freunde erinnert, erkannte auch mich selbst zwischen den Zeilen und Gedankengängen des Steppenwolfs. Ein Buch, das ich auf jeden Fall gerne weiterempfehlen werde, wenn's eine Lektüre mit Inhalt sein soll.

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  • "Der Steppenwolf" als Schullektüre

    Der Steppenwolf
    elysian

    elysian

    18. February 2017 um 16:25

    Ich musste das Buch „Der Steppenwolf“ von Hesse das erste Mal in der letztes Jahr für die Schule lesen, also nicht ganz freiwillig – jedoch muss ich zugeben, dass ich mir das Buch ausgesucht hatte, da eine Freundin von mir sehr von diesem Buch geschwärmt hatte. Leider kann ich ihre Begeisterung nicht ganz teilen. Der Roman erschein erstmals 1927, also kurz nach dem 1. Weltkrieg. Die Entstehungszeit des Romans fällt in die „Goldenen Zwanziger“, ein Jahrzehnt in dem sich die Gesellschaft technisierte und motorisierte, was von vielen Zeitgenossen als ebenso radikaler Umbruch wahrgenommen wurde wie das Aufkommen der modernen Massenkultur (z. B. Jazzmusik). Dies wird im Buch sehr deutlich herausgestellt. Der Protagonist ist Harry Haller, der das Buch aus der 1. Person erzählt; das Buch sind seine eigenen Erfahrungen, die er aufschrieb. Er ist ein ambivalenter (von Gegensätzen bestimmter) Charakter: die menschliche, zivilisierte Natur in ihm steht im Gegensatz zu der wölfischen Natur; seinen Depressionen steht die Lebenssehenssucht entgegen. Ein weiterer wichtiger Charakter ist Hermine, eine lebenslustige Gelegenheitsprostituierte, die ihr Leben glücklich vor sich hin lebt und keine intelektuelle ist. Auch Maria, eine andere Prostituerte, spielt in Hallers Leben eine große Rolle, wird jedoch nicht weiter charakterisiert, Auch Pablo, ein Jazzmusiker, spielt eine große Rolle. In kann man mit diesem Zitat am besten beschreiben: "Ich hatte Pablo in meinem Gedächtnis als eine hübsche Null verzeichnet, einen kleinen, etwas eitlen Beau, ein vergnügtes und problemloses Kind, das mit Freude in seine Jahrmarktstrompete faucht und mit Lob und Schokolade leicht zu regieren ist. Aber Pablo fragte nicht nach meinen Urteilen, sie waren ihm ebenso gleichgültig wie meine musikalischen Theorien. Höflich und freundlich hörte er mich an, immerzu lächelnd, gab jedoch nie eine wirkliche Antwort." Das Buch ist in drei Teile geteilt: Vorwort des Herausgebers, Harry Hallers Aufzeichungen mit dem Untertitel „Nur für Verrückte“ und dem „Traktat vom Steppenwolf“, das Harry Hallers Aufzeichnungen unterbricht. Im Vorwort erzählt der Herausgeber“ von seiner Zeit mit Harry Haller, der sich in dem Haus des „Herausgebers“ ein Zimmer mietet und sich selbst der „Steppenwolf“ nennt; die beiden lernen sich kennen. Als der Steppenwolf später verschwindet, findet der Herausgeber das Manuskript – den „Steppenwolf“ - und bringt diesen heraus. Nun beginnen Harry Hallers Aufzeichnungen. In diesen berictet Haller, wie er einsam vor sich hinlebt; eines Tages stößt er in einer Stadt auf ein Theater und kauft einem Mann auf der Straße ein Büchlein – das „Taktrat vom Steppenwolf“ - ab. Dieses unterbricht die Aufzeichnungen. Im Taktrat vom Steppenwolf wird das Wesen Hallers genau beschrieben: es ist das Wesen eines Steppenwolfes und Selbstmörders. Diese sind Außenseiter dser Gesellschaft, und haben mehrere Selelen, weshalb sich die Integration in die Gesselschaft als sehr erschwerlich herausstellt. Danach werden Hallers Aufzeichnungen weiter geführt. Haller zieht aus dem Traktat die Erkenntnis, dass er entweder sterben oder sich ändern und neu werden muss. Er entschließt sich für den Selbstmord, setzt jedoch erst sein normales Leben fort. Als eine Abendeinladung bei einem jungen Professor im Streit endet, beschließt Haller sich zu Hause umzubringen. Aus Angst vor dem Tod irrt Haller durch die Stadt, und trifft in einem Wirtshaus auf eine Gelegenheitsprostituierte(sie verrät ihm ihren Namen nicht). Sie behandelt Harry wie einen kleinen Jungen und hält ihm vor, akademisch gebildet zu sein, jedoch einfache Dinge wie Tanzen nicht zu beherrschen. Harry fühlt sich von ihr verstanden. Sie verabreden sich zum Essen, und da sie seinem Jugendfreund Hermann ähnelt, errät er ihren Namen: Hermine. Hermine behauptet, ein Spiegel für Harry zu sein, in dem er Antworten auf seine Fragen finde. Er müsse deswegen ihre Befehle befolgen, und der letzte werde sein, sie zu töten. In den nächsten Tagen lehrt Hermine Harry das Tanzen und besucht mit Hermine Tanzlokale, die Harry bisher verhasst waren. ermine bringt Harry mit der Prostituierten Maria zusammen und macht ihn mit dem Saxofonisten Pablo bekannt. Haller verliebt sich in Marie und beginnt eine Beziehung zu ihr. Haller schafft es, sich zu verändern: durch Pablo kommt wieder Leichtigkeit in sein Leben, und durch Maria und Hermine lernt er ein schönes Leben kennen. Hermine unterrichtet ihn weiterhin im Tanzen mit dem Ziel, an einem großen Maskenball teilzunehmen. Auf dem Maskenball fühlt Harry sich so lange fremd und nicht dazugehörig, bis er Hermine begegnet. Diese hat sich als Harrys Jugendfreund Hermann verkleidet und versteht es, Harry zu bezaubern. Er genießt Musik und Rhythmus und ist Teil der Gemeinschaft, etwas, das ihm nie zuvor geschehen ist. Pablo lädt Harry und Hermine zum Konsum von zu Haller unbekannten Mitteln (wahrscheinlich Drogen) ein und verschafft ihnen so Zutritt ins »Magische Theater«, wo Harry das Lachen lernen und so den Steppenwolf töten soll. Beim Blick in einen Spiegel erkennt Harry zunächst unzählige verschiedene Figuren, die sämtlich Facetten seiner selbst darstellen. Hinter geschlossenen Türen erwarten Harry Fantasiewelten: Mit seinem verschollenen Jugendfreund Gustav macht er in einem Krieg der Menschen gegen die Technik Jagd auf Autos. Harry trifft einen Schachspieler, der ihm zeigt, dass sich die verschiedenen Seelenteile wie Figuren auf dem Schachbrett zu immer wieder neuen Persönlichkeiten ordnen lassen. Noch einmal erscheinen ihm vergangene Lieben und Gelegenheiten, die er versäumt hat. Er begreift, wie reich an Liebe sein Leben gewesen ist. Als Harry in seine alte Zerrissenheit zurückfällt, findet er Hermine nackt neben Pablo liegen und ersticht sie. Als Mozart, modern gekleidet, den Raum betritt, ein Radio anstellt, und Händels Musik verzerrt erklingt, ist Harry entsetzt. Mozart dagegen behauptet, dass der Geist großer Musik von der unzulänglichen Technik des Radios nicht zerstört werden könne und vergleicht dies mit der ebenfalls unzerstörbaren Idee vom Leben. Mozart wird zu Pablo, der Hermine in eine kleine Figur verwandelt. Harry erkennt, dass er das Lachen Lernen muss. Damit endtet der Roman. Der Charakter Harry Hallers entwickelt sich über das Buch hinweg weiter: von einem einsamen, depressiven Mann, der seine Gefühle nicht unter Kontrolle bekommt, zu einem (fast) glücklichen Mann, der denn Sinn des Lebens endlich versteht. Diese Entwicklung verdeutlicht, dass es möglich ist, seinen eigenen Lebensstil zu verändern. Spiegelmotiv: Im "Steppenwolf" symbolische und tatsächliche Spiegel. Zum einen wird die Person Hallers aus dem Blickwinkel des Bürgertums (Vorwort) und von einem höheren Punkt (Traktat) aus beschrieben, dann spiegelt sich Hallers Person in dem Magischen Theater. So sagt Hermine, deren Name eine weibliche Variante des Autorenvornamen ist: "Begreifst du das nicht, du gelehrter Herr: daß ich dir darum gefalle und für dich wichtig bin, weil ich wie eine Art Spiegel für dich bin, weil in mir innen etwas ist, was dir Antwort gibt und dich versteht? Eigentlich sollten alle Menschen füreinander solche Spiegel sein und einander so antworten und entsprechen ..." (S. 119). Im Magischen Theater wird dann Haller auch mit seinem "wirklichen" Spiegelbild konfrontiert (S. 191, 192-95). Realität und Traum vermischen sich oft in dem Roman. Die Grenzen zwischen den Unsterblichen, dem Magischen Theater und den wirklichen Erlebnissen Harry Hallers verwischen sehr, man kann die einzelnen Teile nicht wirklich abgrenzen. Auch wissen Hermine und der Verfasser des Traktates zu gut über Haller bescheid und lassen vermuten, dass das Treffen von Haller und Hermine kein Zufall gewesen ist. Daraus folgt, dass man den Plot auf verschiedene Weise interpretieren kann: - alles real, am Ende ist der Protagonist auf Drogen - Magie existiert, und das magisches Theate istr real - Pablo, Hermine, Hermann, Maria sind Teil einer Organisation, die für „Steppenwölfe“ das magische Theater veranstaltet - es ist egal, ob es real ist oder nicht, alles ist metaphorisch gemeint Ich bin mir nicht sicher, wie ich den Plot interpretieren soll – es ist jedem sich selbst überlassen. Interessant zu untersuchen wäre auch die Rolle des Humors, sowie Harrys midlife-crisis gewesen. Eigene Meinung: „Der Steppenwolf“ ist einmal etwas anderes zu lesen, da es hauptsächlich umd die Charakterisierung des Protagonisten geht. Jedoch macht die dauernde Charakterisierung des Protagonisten das Buch teilweise etwas langatmig und langweilig.

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  • Nur für Verrückte!

    Der Steppenwolf
    Stehlblueten

    Stehlblueten

    01. February 2016 um 20:11

    Mit dieser Rezension habe ich mir wirklich Zeit gelassen. Hauptsächlich, da ich bei einem Klassiker wie dem Steppenwolf wohl kaum über Schreibstil und ähnliches schreiben brauche. Stattdessen habe ich mir überlegt, mir einfach drei Fragen zum Buch zu stellen und diese zu beantworten. Daraus geht meine Meinung dann hoffentlich recht eindeutig hervor. Wieso stand das Buch auf meiner Liste? Was habe ich mir erwartet?Wieso hat gerade der Steppenwolf die Challenge eröffnen dürfen? Der Steppenwolf lag schon eine ganze Weile auf meinem SuB und Hesse zählt einfach zu einem meiner absoluten Lieblingsautoren. Zuletzt habe ich von Hesse Peter Camenzind gelesen – zum zweiten Mal und dieses Mal für die Uni, also mit einer Menge Recherche. Nach der Recherche bin ich noch neugieriger auf Hesse und seine Werke geworden. Bisher haben mir nämlich wirklich alle gut gefallen. Vom Steppenwolf habe ich mir also viel erwartet, vor allem aber wollte ich, dass er mich zum Nachdenken bringt und ich einiges aus der Geschichte auch auf mein Leben anwenden kann. Denn das hat bei Hesse bis jetzt immer irgendwie geklappt.Wurden die Erwartungen erfüllt?Ich muss sagen, dass ich beim Steppenwolf nicht so leicht in das Buch gefunden habe wie gewöhnlich. Es ist sehr komplex, triftet teilweise in Szenen ab, bei denen man nicht Wirklichkeit von Wahn unterscheiden kann und der Protagonist Harry Haller ist eine Kuriosität für sich. Nach einer Zeit jedoch habe ich mich richtig gut in dem Buch zurechtgefunden. Man sollte sich definitiv Zeit zum Lesen und Nachdenken nehmen. Es ist kein Buch, das man in einem Rutsch lesen kann. Es will zur Seite gelegt und reflektiert werden. Wenn man sich diese Zeit nimmt, ist es einfach wundervoll. Meine Erwartungen wurden dennoch absolut erfüllt. Hesses Bücher sind immer die einzigen, denen ich Eselsohren verpasse. Etliche. Weil es so viele bemerkenswerte Stellen gibt, die ich noch einmal lesen will. Und da nicht immer ein Post-it zur Hand ist, muss ausnahmsweise mal eine Ecke der Seite dran glauben. Es gab einfach so viele Stellen, die mich zum Nachdenken brachten. Zum Lächeln, zum Zweifeln. Also genau das, was ich mir erhofft habe. "Gewiß, das Leben ist immer furchtbar. Wir können nichts dafür und sind doch verantwortlich. Man wird geboren, und schon ist man schuldig. Sie müssen einen merkwürdigen Religionsunterricht genossen haben, wenn Sie das nicht wußten."Hesse übt wieder einmal an zahlreichen Stellen Kritik. Manchmal so offen, dass sie einem förmlich ins Gesicht springt. Manchmal versteckter, sodass man manche Stellen mehrmals lesen sollte, um alles zu verstehen. Es war definitiv von Vorteil, dass ich Hesses Biographie gelesen habe. Man versteht das Buch auch ohne etwas über Hesse zu wissen, jedoch erhält es einfach eine ganz andere Dimension, wenn man sich doch ein bisschen auskennt. Denn Hesses Werke enthalten immer auch Autobiographisches.Was ist das Besondere an dem Buch?Wer ähnlich denkt und fühlt wie ich, wird sich verstanden fühlen. Hesse war sehr egozentrisch und so ist auch sein Alterego Harry Haller, der Steppenwolf, sehr egozentrisch. In vielem ist er meinem Geschmack nach zu extrem, zu pessimistisch. Aber auch wenn er in seinen Charakterzügen sehr überspitzt ist, kann ich seine Gedanken so gut nachvollziehen. Habe vieles selbst schon gedacht. Und das ist die Magie, die Hesse auf mich ausübt. Das Heimkommen. Das Gefühl, das da vor einiger Zeit noch ein Herz geschlagen hat, das ähnlich gefühlt hat, wie man selbst es oft tut. "Allzu gut versteh ich sie, und ebenso deinen Abscheu vor der Politik, deine Trauer über das Geschwätz und verantwortungslose Getue der Parteien, der Presse, deine Verzweiflung über den Krieg, über den gewesenen und über die kommenden, über die Art, wie man heute denkt, liest, baut, Musik macht, Feste feiert, Bildung betreibt! Recht hast du, Steppenwolf, tausendmal recht, und doch mußt du untergehen. Du bist für diese einfache, bequeme, mit so wenigem zufriedene Welt von heute viel zu anspruchsvoll und hungrig, sie speit dich aus, du hast für sie eine Dimension zuviel. Wer heute leben und seines Lebens froh werden will, der darf kein Mensch sein wie du und ich. Wer statt Gedudel Musik, statt Vergnügen Freude, statt Geld Seele, statt Betrieb echte Arbeit, statt Spielerei echte Leidenschaft verlangt, für den ist diese hübsche Welt hier keine Heimat…"FazitIch habe das Buch, wie bisher jedes von Hesse, genossen. Mein Lieblingsbuch ist es aber nicht. Ich konnte über vieles nachdenken und viele Aussagen und Diskussionen auch auf mich beziehen, wer mit Hesse jedoch komplett neu startet, dem empfehle ich eher Unterm Rad als Einstieg.

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  • Der Schwabe dreht durch

    Der Steppenwolf
    TerenceHorn

    TerenceHorn

    Nur für Verrückte! So gehts schon mal los. Ein Anarchist dreht durch. Er dreht sich in sein Innerstes. Starke Weltliteratur!

    • 2
    wandablue

    wandablue

    26. January 2016 um 09:37
  • Überleben in unserer Gesellschaft

    Der Steppenwolf
    sommerlese

    sommerlese

    22. December 2015 um 10:59

    "*Der Steppenwolf*" ist eine Erzählung von "*Hermann Hesse*" , die vor 70 Jahren erschien. Harry Haller hat sich der bürgerlichen Welt entfremdet. Er leidet an seiner Zerissenheit und empfindet halb als Mensch, halb als Wolf. Er sehnt sich nach Zugehörigkeit, nach Harmonie und Liebe, will aber auch unabhängig und frei sein und verabscheut alles Normale. Dieser Zwiespalt führt ihn immer tiefer in eine existenzielle Krise, in der er Selbstmord als einzigen Ausweg sieht. Doch Hermine, eine Prostituierte, und das Magische Theater helfen ihm, sich selbst zu erkennen und das Leben leichter zu nehmen. Dieses Werk Hesses ist durch seine intensive Sprache ein ganz besonderes Leseerlebnis. Man muss hier die Sätze auf sich wirken lassen und das braucht Zeit. Aber die Zeit sollte man sich nehmen, um auch die eigene Position im Leben und in unserer Welt zu überdenken. Harry Haller versucht seine Ideale zu leben. Genau das wünscht sich jeder junge Mensch bis er erlebt, dass die Lebensgrundlage auch auf Routine und Alltagsgeschäft und damit einem angepasstem Leben besteht. Harry will einerseits unabhängig sein, andererseits sucht er aber auch den Schutz durch die Gesellschaft. Auf jeden Fall hinterfragt er das Leben und so findet sich der Leser in der Situation, für sich selbst die Parallelen zwischen dem Buch und seinem eigenen Leben zu suchen. Steppenwolf ist sicherlich keine Mainstream-Lektüre, man muss sich auf dieses Werk einlassen und auch die magische Theaterwelt ein wenig als selbst erschaffene Lebensphilosophie oder als eigenes Leben anerkennen, dann findet man hier interessante Denkanstösse.   Was ich aus diesem Buch für mich selbst mitgenommen habe, ist die Erkenntnis: nie aufgeben und das Leben so annehmen wie es kommt. Man kann immer noch das Beste daraus machen.   Der Steppenwolf ist zeitlos und lesenswert. Er spricht all die Menschen an, die das Leben hinterfragen und die noch Ideale haben. Die ihren Platz im Leben sinnvoll nutzen wollen und nicht der Allgemeinheit hinterher rennen und jedem modischen Hype nacheifern.  

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  • Fremd und doch liebenswert: "Der Steppenwolf"

    Der Steppenwolf
    SicaUee

    SicaUee

    10. October 2015 um 23:50

    Ohne eine wirkliche Erwartung habe ich mich an die Lektüre von "Der Steppenwolf" gemacht und fand mich daher positiv überrascht vom Anfang, der unglaublich großartig war. So eine skurrile und seltsame Geschichte, dieser fremde und doch liebenswerte Charakter namens Harry, der in und mit der bürgerlichen Gesellschaft lebt, ohne doch Teil von ihr zu sein... Die Sprache ist kraftvoll und intensiv und man kann nur staunen über viele der Sätze, in denen man regelrecht schwelgen kann. Das Ende fand ich dann leider ziemlich schwach, es war ziemlich verworren und nichtssagend und ließ mich enttäuscht zurück. Nach dem Anfang hätte ich da etwas ganz anderes, etwas viel besseres erwartet. Trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen, vor allem wegen der Sprache, aber auch die Geschichte ist (größtenteils) interessant und vor allem überraschend, man weiß echt nie, was als nächstes passieren wird. Es war das erste Buch, das ich von Hermann Hesse gelesen habe und ja, trotz dieses enttäuschenden Endes hier, es wird bestimmt nicht das einzige bleiben. Ich bin gespannt, wie er andere Geschichten erzählt hat und wie mir die gefallen werden.

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  • Der Steppenwolf...

    Der Steppenwolf
    Fabula

    Fabula

    15. June 2015 um 11:07

    " Als ob es nicht schon genug Unglück wäre, was Sie angerichtet haben! Aber mit Pathetik und den Totschlägen soll es jetzt ein Ende haben. Nehmen Sie endlich Vernunft an! Sie sollen leben, und und Sie sollen das Lachen lernen. Sie sollen die verfluchte Radiomusik des Lebens anhören lernen, sollen den Geist hinter ihr verehren, sollen über den Klimbim in ihr lachen lernen. Fertig, mehr wird nicht von Ihnen verlangt." So lautet das Urteil über den vereinsamten Intellektuellen Harry Haller, der mit der bürgerlichen Gesellschaft nicht mehr viel anzufangen wusste. Der fast fünfzigjährige Haller hat die Freuden des Lebens verloren, sitzt einsam und sinnierend in seinem mit Bücher vollgestopften Mansardenzimmer oder vor einem Glas Wein in seinem Lieblingslokal. Er ist zum potentiellen Selbstmörder geworden, der von der Spaltung seiner Persönlichkeit in das Idealbild des Intellektuellen und dasjenige des Steppenwolfes beherrscht wird. Alles änderte sich durch die Bekanntschaft mit Hermine. Langsam führt die junge Kurtisane Haller ins Leben zurück... Allzu viel brauche ich über den Inhalt gar nicht zu sagen. Der Steppenwolf ist ein vielgelesener Klassiker. Zu Recht, finde ich. Ich bin jung, finde mich und mein näheres Umfeld in den einzelnen Zeilen wieder. Die Entgrenzung des eigenen Ichs von den Routinen der Gesellschaft, die verschiedenen Rollen des eigenen Ichs, die Frage nach dem Sinn des Lebens und schlussendlich den Drang sein Leben auszuleben... Die Lektüre des Steppenwolfs hat mich berührt, zum Denken angeregt. Obwohl nicht alles ganz fassbar war (insbesondere das magische Theater) wird man vom Strom der Schreibweise Hesses mitgerissen. Selten hat mich ein Buch so berührt. Obwohl das Werk die Stimmung einer längst vergangenen Zeit (1927) wiederspiegelt, denke ich dass das Buch nicht an Aktualität eingebüsst hat. Viel zu sehr erinnert mich die Figur Hallers, ihre Zerrissenheit in der Persönlichkeit, an Menschen die ich kenne. An junge Menschen, die noch viel zu lernen haben. Daher denke ich, dass die Lektüre des Steppenwolfes vor allem meine Generation anspricht. :) Irgendwie nimmt es mich Wunder, wie ich den gleichen Text in 30 Jahren finden werde, dann wenn ich hoffentlich mit beiden Beinen fest in der Gesellschaft stehe und mich selbst vollständig gefunden habe... Auf jeden Fall finde ich das Endurteil gelungen: Zum Leben gezwungen oder Das Leben zu lernen. Niemals aufgeben. Sich nicht in seinem Unglück und Alleinsein zu suhlen, sondern raus in die Welt zu gehen und deren Schönheit zu entdecken!

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  • Philosophisches Buch

    Der Steppenwolf
    Dorfwolf

    Dorfwolf

    11. June 2015 um 16:29

    Das Buch war sehr philosophisch Veranlagt, was mich manchmal zum nachdenken gebracht hat. Mit dem Protagonisten, habe ich mich manchmal selbst identifizieren können und auch seine Schlussfolgerungen verstehen können. Manchmal war es jedoch zu verwirrend, was jedoch zum Buch gehört. Im großen und ganzen ist es ein lesenswertes Buch gewesen.

  • Rezension zu "Der Steppenwolf" von Hermann Hesse

    Der Steppenwolf
    marcelsarman

    marcelsarman

    Harry Haller ist ein Steppenwolf, einsam, verzweifelt und mit einem Gefühl der Verlorenheit in einer ihm scheinbar feindlich gesinnten Welt. Der fast fünfzigjährige hat die Wurzeln seiner bürgerlichen Existenz schon lange gekappt: von seiner Frau hat er sich getrennt, einer geregelten beruflichen Tätigkeit geht er nicht nach und aufgrund einiger pazifistischer Äußerungen wird er von der konservativen Presse als vaterlandsloser Geselle verunglimpft. Er lebt in einer winzigen mit Büchern zugestellten Wohnung und eckt durch sein rebellisches Wesen oft an. Der Steppenwolf in ihm drängt nach außen und die Verlogenheit und Spießigkeit der bürgerlichen Welt wird für ihn zusehends zur Pein. Sein eintöniges Leben wird durch die plötzliche Begegnung mit der ebenso zauberhaften wie geheimnisvollen Hermine auf den Kopf gestellt. Die junge Frau öffnet ihm, dem rationalen Kopfmenschen das Tor zu einer neuen Welt: der Welt des Tanzes, der Sinnlichkeit und der Liebe. Harry verändert sich schnell und wird offener und geselliger und lernt schließlich eine neu junge Frau kennen. Schließlich öffnet sich für Harry das magische Theater, durch welches er dem Geheimnis der menschlichen Existenz auf die Schliche kommen soll. Die surrealistische Welt des magischen Theaters birgt allerlei Gefahren und Überraschungen und Harry hat auch noch einen Auftrag erfüllen, er muss seine geliebte Hermine auf ihren eigenen Wunsch hin umbringen. Bewertung: Der erste Teil der Geschichte ist sehr ausführlich und durch zahlreiche Wiederholungen gekennzeichnet, sodass auf den ­ersten 70 bis 80 Seiten relativ wenig passiert. Ab der Begegnung mit Hermine wird das Buch deutlich spannender und inhaltsreicher. Die Vermischung von Realität und Fantasie wird durch Hesses blumige Sprache gut bewältigt. Hesses rationaler Antiheld Harry Haller befindet sich in einer Lebenskrise, kann diese aber durch die einfache Lebensphilosophie der Künstler und Tänzer überwinden. Insgesamt ist mir der erste Teil zu ausführlich geschrieben und das magische Theater ein bisschen zu verwirrend und unübersichtlich, daher nur 3 Sterne.

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    • 2
    BrittaRoeder

    BrittaRoeder

    09. December 2014 um 18:00
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