Hermann Hesse Die Morgenlandfahrt

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Inhaltsangabe zu „Die Morgenlandfahrt“ von Hermann Hesse

Hermann Hesses Erzählung berichtet von dem Geheimbunde der Morgenlandfahrer, der die in allen Völkern und Zeiten zerstreute Gemeinschaft der Gläubigen, der Träumer, Dichter, Phantasten darstellen soll, symbolisch in ein gleichzeitiges Schicksal zusammenfaßt. Günter Eich

Unerwartet, vieldeutig und aus der Seele des Verfassers kommend.

— loveisfriendship

Märchenhaft, fantastisch und einfach nur wunderschön. Hesse's pittoreske Sprache verzaubert einen immer wieder aufs neue!

— Loony_Lovegood

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  • Rezension zu "Die Morgenlandfahrt" von Hermann Hesse

    Die Morgenlandfahrt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Erzählung, „Die Morgenlandfahrt“ von Hermann Hesse ist ein Buch über das Leben als Künstler und sein Selbstverständnis, verpackt in eine märchenhafte, phantastische Reise zwischen Traum und Wirklichkeit. Der Protagonist und Ich-Erzähler H.H. schließt sich kurz nach dem ersten Weltkrieg einem Geheimbund an, der scheinbar schon seit Jahrhunderten existiert. Hier trifft er auf viele Künstler, Schriftsteller aber auch aus Figuren der Literatur. Gemeinsam ist man auf der Suche, nach dem persönlichen Traum aber auch nach einem gemeinsamen großen Geheimnis. Doch dann verschwindet einer der Bundesbrüder auf seltsame Art und Weise und mit den daraus entstehenden Zweifeln zerbricht die Brüderschaft um H.H. Jahre später will H.H. über diese Reise schreiben und stellt dabei fest, wie schwer es ist, ohne die Geheimnisse der Brüderschaft zu verraten... Er findet den verlorenen Mann wieder und damit beginnt ein weiterer Teil der Suche... die Suche nach der Bruderschaft selbst. Das ist kein Buch über Illuminaten oder ähnliches, sondern die Geschichte einer Reise, bildlich wird durch Jahrhunderte, Epochen und Ereignisse gehüpft und der Leser bemerkt das Imaginäre bald. Es handelt sich wohl eher um die Beschreibung einer inneren Odyssee, auf der Suche nach des Pudels Kern, dem Antrieb von Künstlern im allgemeinen sich ganz und gar in den Dienst ihres Werkes zu stellen. Hesse benutzt dabei Bilder, die wie Märchen anmuten, Ideen die an die Kreuzzüge erinnern. Die Grundstimmung ist dabei kafkaesk bis hin zu Hesses eigener Beschreibung eines Prozesses... und es ist fast schon ein wenig grotesk wie H.H. über Gestalten aus Hesses anderen Büchern stolpert ohne darüber nachzudenken. Das ganze trägt viele autobiographische Züge. Hesses Werke türmen sich in meiner Bibliothek, weil mein Mann ihn früher so gerne gelesen hat, und um diese Bücher nicht ewig schlummern zu lassen, greife ich ab und an zu einem seiner Bücher, auch wenn sie mir oft ein wenig zu esoterisch, verklärt und lebenserläuternd sind. Von all dem hat auch diese Erzählung einiges zu bieten, allerdings ist Hesses Sprache hier deutlich klarer als sonst und die Parallelen zu Kafka bieten einen ganz anderen Reiz als es seine Werke sonst für mich tun... zudem ist das Grundmotiv der Erzählung, das sich spätestens auf den letzten Seiten des Werkes enthüllt, den einen oder anderen Nachgedanken wert und hat für mich etwas ganz persönlich ansprechendes und nachvollziehbares. Vielleicht ergeht es jedem so, der schon einmal versuchte ein Buch zu schreiben, ein Lied zu komponieren oder sich anderweitig künstlerisch zu betätigen. Die Morgenlandfahrt ist ein interessanter Einblick in die Natur des Künstlers, liest sich leicht und wirkt doch nach und regt zum Nachdenken an.

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    • 3

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. June 2011 um 15:33
  • Rezension zu "Die Morgenlandfahrt" von Hermann Hesse

    Die Morgenlandfahrt

    Sokrates

    06. March 2011 um 21:48

    Die Morgenlandfahrt erschien 1932 und ist noch heute in ihrer Deutung umstritten. Der Protagonist H.H. (ein seltsame Ähnlichkeit) erzählt zu Beginn der Erzählung von seinen Jahren als Mitglieder des „Bundes vom Hohen Stuhl“. Mit diesem war er lange Zeit unterwegs, ging auf Wanderschaft, hatte dort „Brüder im Geiste“. Diese Reise wird insbesondere als philosophische, als eine immerwährende Reise beschrieben. In der Erinnerung reisen wir mit H.H. durch Deutschland, nach Italien und weiter, erfahren von Andachten und ähnlichem. Der Bund endet, als ein Mitglied verschwindet. H.H. beginnt nun – Jahre später – seiner Erinnerungen zum Bund aufzuschreiben und nach Resten des Bundes zu suchen. Dazu trifft er auf Lukas, einen Jugendfreund, der sich gegenüber H.H. allerdings spottend über den „Bund“ äußert und dessen Sinn in Abrede stellt. Er findet indes Leo, der offensichtlich mit dem Bund in Verbindung steht, er verfolgt ihn. Schließlich findet allerdings Leo ihn und sagt, dass der Bund selbst H.H. schon lange suche. Man begibt sich gemeinsam zum Bund, H.H. wird förmlich angeklagt, dem Bund untreu geworden zu sein. Am Ende wird H.H. freigesprochen, allerdings mit einem doppeldeutigen Ende. Hesses Erzählung hat mich sehr fasziniert. Sie kündet von Reife und steht bereits thematisch eng beim „Glasperlenspiel“ und dem späten Hesse. Hesse beschäftigt sich in seiner Erzählung insbesondere mit den Urmotiven der eigenen Einsamkeit, der Suche nach Sinn, dem Streben nach Vervollkommnung und der Sehnsucht des Einzelne, im Unendlichen Gleichgesinnte fürs Leben zu finden. Hierfür schafft er einen Kosmos aus vorhandenen Ideen älterer Weltliteratur, bekannter Motive, bekannter Persönlichkeiten. Mit weniger Pathos geschrieben wie „Siddhartha“ und deshalb m.E. angenehmer zu lesen. Die verwendete Symbolik erschließt sich so auch wesentlich einfacher.

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  • Rezension zu "Die Morgenlandfahrt" von Hermann Hesse

    Die Morgenlandfahrt

    Atey

    08. December 2008 um 21:39

    Ein traumhaftes Buch.

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