Hermann Hesse Erlebnis in der Knabenzeit

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Inhaltsangabe zu „Erlebnis in der Knabenzeit“ von Hermann Hesse

Dieser erste Band der Sämtlichen Erzählungen Hermann Hesses enthält seine frühesten Geschichten. Er schrieb sie im Alter von 22 bis 25 Jahren. Nur zwei davon (»Der Novalis« und »Erlebnis in der Knabenzeit«) hat er in seine Bücher aufgenommen, acht weitere erschienen in Zeitungen und Zeitschriften. Die sechs übrigen (»Erwin«, »Der Dichter«, »Das Rathaus«, »Sommeridyll«, »Julius Abderegg« und »Peter Bastians Jugend«) dagegen wurden zu seinen Lebzeiten nie veröffentlicht. Sie fanden sich im Nachlaß. Alle sind autobiographisch und schildern Episoden aus seiner Kindheit und Jugend in Calw, Basel und Maulbronn, den Lehrjahren in Tübingen sowie von seiner ersten Italienreise im Jahre 1901.

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  • Rezension zu "Erlebnis in der Knabenzeit" von Hermann Hesse

    Erlebnis in der Knabenzeit
    Sokrates

    Sokrates

    26. January 2011 um 14:32

    Der erste Band der gesammelten Erzählungen des 1877 geborenen Hermann Hesse enthält die jüngsten seiner Erzählungen, geschrieben im Alter zwischen dem 22. und. 25. Lebensjahr. Wie Volker Michels in seinem Nachwort zu berichten weiß, sind nur zwei der im ersten Band veröffentlichten Kurzgeschichten ein Teil seiner veröffentlichten Bürger geworden („Novalis“, „Erlebnis in der Knabenzeit“); die restlichen sind mehrheitlich in Zeitschriften publiziert worden. Die frühen Werke Hesse’s sind noch stark autobiographisch geprägt, viele sind aus der Ich-Perspektive des Autors geschrieben, spielen in bekanntem Milieu wie dem Maulbronner Seminar, welches Hesse selbst besucht hatte („Erwin“). Fasziniert und amüsiert hat mich die zweite Kurzgeschichte „Der Novalis – Aus den Papieren eines Bücherliebhabers“. Der Ich-Erzähler erzählt die Geschichte eines Bücherliebhabers, eines Menschen, der es liebt in alten Bänden zu blättern, sie zu sammeln, in den von ihnen verkörperten Erinnerungen zu schwelgen – und: der sich nur sehr, sehr schwer von ihnen trennen kann. Nun kommt aber der Augenblick, da er sich von einer Reihe seiner Bände doch trennen muss und sein Freund und Kollege, der Theophil Brachvogel, interessiert sich ganz besonders für zwei Bände des deutschen Dichters Novalis. Er kauft ihm den Novalis ab. Hesse erzählt in dieser Geschichte nicht das Schicksal des Herrn Brachvogel, sondern verfolgt vielmehr – in der Person des Ich-Erzählers – den seltsamen Weg der Novalis-Bände. So findet der Erzähler Aufzeichnungen Brachvogels, die ihm berichten, wann und wie oft er in den Novalis-Bänden gelesen hat, dass sie mit in Italien waren, dass sie über Jahrzehnte hinweg immer wieder geliebte Lektüre waren. Eine romantische Schwelgerei im Leben zweiter Bücher. Weitere, bekannte Erzählungen in diesem Band sind u.a. Der Kavalier auf dem Eise, Erlebnis in der Knabenzeit, Sommeridyll, Peter Bastians Jugend. Der Stil Hesses ist noch nicht „vollendet“; zwar hat er bereits sein Themenspektrum und seine Motive weitgehend gefunden, sein Schreibstil hat aber noch nicht den formvollendeten Schliff, den seine Romane und Erzählungen in späteren Jahren haben werden. Insgesamt sehr lesenswert, und wen die Entwicklung Hesses im Schreiben interessiert, der lese die Erzählungen in ihrer chronologischen Reihenfolge.

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