Hermann Hesse Knulp

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Inhaltsangabe zu „Knulp“ von Hermann Hesse

<p>Die drei Geschichten aus dem Leben des Landstreichers Knulp, einem Nachfahren von Eichendorffs »Taugenichts«, zählen zu den reizvollsten Stücken der frühen Prosa Hermann Hesses. In der Folge seiner Werke gehören sie zum großen Zyklus seiner »Gerbersau«-Erzählungen, der uns das Leben in einer schwäbischen Kleinstadt um die Jahrhundertwende am Beispiel zahlreicher charakteristischer und größtenteils authentischer Einzelschicksale überliefert.</p>

Hesse. Ein Wanderer.

— Markustalash
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  • Rezension "Knulp" von Hermann Hesse

    Knulp
    marcelsarman

    marcelsarman

    Knulp ist ein Landstreicher, der um 1910 durch Deutschland wandert und der mit seinem Wanderbüchlein in dem zahlreiche Arbeiten, die er angeblich ausgeführt hat stehen, seinen Mitmenschen ein arbeitsreiches Leben vorgaukelt. Durch seine charmante Art kann der Lebenskünstler, sowohl Männer als auch Frauen für sich gewinnen. Die Menschen nehmen den ziellosen Rumtreiber und feinsinnigen Plauderer gerne bei sich auf, denn er hat die Gabe es "froh und hell im Haus" zu machen. Knulp erweist sich in Gesprächen als hintersinniger Lebensphilosoph und äußert seine Gedanken zu existenziellen Fragestellungen wie Heimat, Familie oder Tod. Nach Jahren der scheinbar sorglosen Rumtreiberei beichtet Knulp einem Freund das Geheimnis seiner gescheiterten Existenz und schon kurz danach bekommt Knulp mit knapp über 40 ernsthafte gesundheitliche Schwierigkeiten, aber Knulp möchte nicht ins Krankenhaus, stattdessen möchte er ein letztes Mal die Düfte und den Zauber seiner Heimat wahrnehmen und macht sich auf seine letzte Wanderung. Bewertung: In diesem Buch "tut sich ein kleiner Schatz an Erlebnissen auf" und die Melodie des Buches ist "recht fein". Dieses Buch ist wunderbar geschrieben und Hesse beweist seine hervorragenden erzählerischen Fähigkeiten: 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Knulp" von Hermann Hesse

    Knulp
    Nierla

    Nierla

    12. February 2011 um 09:48

    Das Buch ist ganz schön zu lesen, allerdings ist mir Knulp einfach zu perfekt. Obwohl er Landstreicher ist, sind seine Kleider sauber, ist er immer frisch rasiert und zudem kommt er gut bei den Frauen an. Außerdem spielt er diverse Musikinstrumente, verfasst Gedichte, singt und ist allgemein auf fast jedem Gebiet tiefergehend gebildet.
    Dennoch fand ich das Ende traurig.

  • Rezension zu "Knulp" von Hermann Hesse

    Knulp
    Sokrates

    Sokrates

    15. January 2011 um 21:47

    Knulp, ein Umherstreifender, einer, der noch träumen kann, der noch keinen festen Bindungen sich hingegeben hat, der noch selbstbestimmt über seine Zeit verfügen kann und umherwandert, einkehrt, übernachtet wo er will. Knulp besucht - nach längerem Aufenthalt im Spital - seinen ehemaligen Wanderkollegen der zufällig das Gesellenbett frei hat und Knulp so eine Schlafstätte bieten kann. Man unterhält sich, schwälgt in gemeinsamen Erinnerungen, genießt schöne Stunden zusammen. Für Emil Weißgerber, Knulp's alten Weggefährten, wird die Freiheit des anderen deutlich; sein Leben ist mittlerweile von Verlässlichkeit, Häuslichkeit und beruflichem Erfolg geprägt - auf das er stolz ist, Knulp hier aber nicht erwärmen kann. Er ist lieber frei. Das Motiv der Knulp'schen Lungenkrankheit kehrt im Buch immer wieder; fast wie ein Metapher für die Vergänglichkeit. Denn gerade dem doch so freien und ungebundenen, nur sich selbst verantwortlichen Knulp droht die Krankheit das Leben zu nehmen. Aus seinen Spitalaufenthalten büchst er aus, wandert durch die Gässchen der Stadt, erreicht die Felder, nimmt alle Gerüche und Eindrücke seiner Umwelt wahr, erlebt das vollkommene Glück. Doch all das scheint ein Trugschluss zu sein, denn er bedauert, das Studieren in jungen Jahren unterlassen zu haben, das Erlernen eines Berufes. Als junger Mann, damals frei von allen Zwängen, bewunderten ihn die Jungs ob seiner Freiheit; im Alter und mit Krankheit lebt er allein, hat keine Familie, nichts Erreichtes. Am Lebensende lässt Hesse seinen Knulp mit Gott reden: hat er nicht dennoch ein schönes Leben gehabt? Ist er nicht ein wenig undankbar, wenn er jetzt alles verteufelt, was er in jungen Jahren aus Herzenslust gemacht und genossen hat? Dass er aber vielleicht auch kein Mensch für ein konventionelles Leben gewesen wäre, es alsband wieder verlassen hätte? Hesse thematisiert die ewig wichtigen Frage der eigenen Sinnsuche. Wer kommt nicht einmal an Punkte in seinem Leben, wo er zurückschaut, zweifelt, wehmütig vergangener und nicht genutzter Chancen nachsieht, sich fragt, ob man noch auf dem richtigen Weg ist? Hesse bestärkt einen jeden vielmehr darin, seinem Herzen zu folgen, dem innersten Wunsch nachzugeben, sich dahin treiben zu lassen, wo es die eigenen Wünsche und Sehnsüchte hinzieht. Nichts ist tragischer, nichts ist mehr ein vertanes Leben, wenn man gesellschaftlichen Konventionen folgt um ein vermeintlich glückerfülltes Leben zu haben. Glück definiert sich allein durch inneres Wohlbefinden - und nur das ist zu erreichen, wenn man seinem Herzen folgt. Wer dies beherzigt, der wird sein Leben - so Hesse - nicht vertun, der wird es so leben, wie es Gott für einen haben wollte. So gesehen ein inbrünstiges Pladoyer für die Freiheit der eigenen Entfaltung, den Glauben an sich selbst, das Hören auf die innere Stimme. Wer einmal zweifelt, der sucht oder noch nicht gefunden hat, dem empfehle ich Knulp - wie auch das sonstige Werk Hermann Hesses! Er wird sich nicht alleine fühlen.

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  • Rezension zu "Knulp" von Hermann Hesse

    Knulp
    Vampi_77

    Vampi_77

    15. December 2009 um 21:55

    Wieder eine wunderbare Erzählung aus der Feder von Hermann Hesse.
    Voller Gleichnisse über das Leben, die Vergänglichkeit von Liebe, Schönheit und Freundschaft. Voller Lebensfreude, dabei hoffnungsvoll, kindsköpfig naiv und doch unendlich weise, rührend und tröstend zugleich. Ein Schatz der Literatur - einfach zauberhaft und wunderbar.

  • Rezension zu "Knulp" von Hermann Hesse

    Knulp
    Beagle

    Beagle

    20. October 2008 um 10:03

    Klassiker, jedoch ein eher unbekanntes Werk.