Hermann Hesse Peter Camenzind

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Inhaltsangabe zu „Peter Camenzind“ von Hermann Hesse

Dieser in unmittelbarer Nachfolge von Gottfried Kellers Der grüne Heinrich stehende »Erziehungsroman« hat mit seinen erfrischenden, allem Pathetischen abholden Naturschilderungen bis heute nichts an Charme und Farbe verloren.

Hesses 1 Buch

— Wihteblack
Wihteblack

Wahrhaftig, mit wunderschönen Beschreibungen der Natur und einem genauen Blick auf die Menschen.

— loveisfriendship
loveisfriendship

So kitschig es klingen mag: Hesse streichelt die Seele. Dies bereits in seiner ersten Erzählung mit dem typisch grandiosen Schreibstil.

— Stehlblueten
Stehlblueten

Der ausdrucksstarke plastische und bildhafte Sprachgebrauch Hermann Hesses ist einfach genial.

— Micha_75
Micha_75

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  • Peter camenzind

    Peter Camenzind
    Wihteblack

    Wihteblack

    26. March 2017 um 21:50

    In diesem Buch geht es um sein Leben wo er aufwächst in einem Dorf von lauter camenzind umgeben. Sein Leben hat paar Schicksale dabei aber wird ihn lehren und zum grossen Glücke führen...

  • "Peter Camenzind" von Hermann Hesse

    Peter Camenzind
    dot

    dot

    30. September 2016 um 14:24

    Der Roman "Peter Camenzind" von Herman Hesse ist eine Geschichte über den naturverbundenen Bauernjungen Peter Camenzind, der nach dem Tod seiner Mutter seine geliebten Alpen verlässt, um sein Glück zu finden. Er sammelt die verschiedensten Erfahrungen, und wird von größtenteils kurzweiligen Beziehungen geprägt wodurch er schließlich zu einem Mann reift, der als Dichter die Welt in der er lebt, beschreibt. [...] "Peter Camenzind" ist ein Klassiker mit einer zum nachdenken anregenden Geschichte über Selbstfindung mit poetischen Schilderungen über Natur und Menschen.

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  • Rezension zu "Peter Camenzind (Bibliothek des 20. Jahrhunderts)" von Hermann Hesse

    Peter Camenzind
    parden

    parden

    16. May 2012 um 22:43

    HESSES ERSTER ROMAN... Peter Camenzind wächst auf in einem kleinen Bergdorf, einsam gelegen, und fast alle Einwohner sind untereinander aufs engste verschwägert. Drei Viertel der Dorfbewohner tragen den Namen Camenzind, und alle führen ein eher karges, beengtes Leben, abhängig von den Naturmächten und in der Kümmerlichkeit eines arbeistvollen Daseins. Als sich ihm nach dem Tode der Mutter die Chance ergibt, das Dorf zu verlassen, ergreift Peter Camenzind diese und beginnt seine Suche. Eine Suche nach dem wahren Leben, dem Sinn des Lebens, der Freundschaft, der Liebe, dem Kern des Menschseins. Er studiert, er reist, er wagt sich zu öffnen und wird enttäuscht - Trost findet er immer wieder in der Natur, die ihm ihm Gegensatz zu den Menschen ihr wahres Wesen nicht vorenthält. In Hesses erstem Roman finden sich in der Ich-Erzählung des Peter Camenzind etliche Parallelen zu Hesses Person selbst. Die Liebe zur Natur, das distanzierte Verhältnis zum Vater, der frühe Tod der Mutter, die Reiselust und zahlreiche Wanderschaften, die Schwermut bis hin zu Gedanken an den Freitod, der Wunsch ein Dichter zu werden - all diese Details sind Hesses Lebenslauf entlehnt. Neben der deutlichen autobiografischen Prägung handelt es sich bei der Erzählung aber auch um einen Entwicklungsroman, in dem die geistige und seelische Reifung des Protagonisten im Kern des Geschehens steht. Auch wenn es sich um ein Frühwerk Hesses handelt, ist bereits hier der Umgang mit der Sprachen beachtlich. Die Naturschilderungen waren so bildhaft, so poetisch, dass ich sie mir teilweise mehrfach durchlas, teilweise sogar laut. Neben den Schilderungen der Natur fallen aber auch die scharfen und genauen Beobachtungen der Menschen ins Auge, die ihre Gültigkeit auch über die Zeit hinaus nicht verlieren. Die Handlung ist nicht spannend, doch es hat mich gefreut, Peter Camenzind auf seiner Suche und bei seinen Begegnungen zu begleiten. Seit vielen Jahren für mich endlich wieder ein Buch von Hermann Hesse, und sicherlich nicht das letzte in der nächsten Zeit. Ein Buch, das einen zu einem anderen Lesetempo zwingt, aber für mich Zeile für Zeile ein Genuss war...

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  • Rezension zu "Peter Camenzind" von Hermann Hesse

    Peter Camenzind
    rumble-bee

    rumble-bee

    10. August 2011 um 13:26

    Wie gut, dass nicht alle Klassiker der Weltliteratur "dicke Schinken" sind... Ich habe spontan zu diesem Büchlein gegriffen, da ich zwischen zwei Rezensionsexemplaren stecke - wovon das eine noch nicht angekommen ist. Und was soll ich sagen - ich bin überrascht, begeistert, angetan, berührt. Ich mag gar nicht glauben, dass dies das erste (!) veröffentliche Werk von Hesse gewesen sein soll. Denn es ist in sich schon völlig schlüssig, sowohl von Aussage, Stil und Absicht her. Noch dazu hat es eine ganz eigene Frische, einen jugendlichen Witz, der manchen späteren Werken von Hesse abgeht. Doch der Reihe nach. Dieser Text, den ich mich irgendwie scheue, "Roman" zu nennen, bewegt sich stilistisch auf einem ganz eigenen Gebiet, und man merkt von Anfang an, auch wenn man Hesse noch nicht kennen sollte, dass hier ein Schriftsteller versucht, seine eigene Stimme zu finden, sich nicht irgendwelchen gängigen Strömungen anzupassen. Wie Hesse ja selber später bestätigte, steht der "Peter Camenzind" im Großen und Ganzen für ihn selber, für seine Ansichten über Kunst und Künstler. Ich würde das Buch irgendwo zwischen "Entwicklungsroman", Lebensbeichte und Novelle ansiedeln. Denn von allen dreien hat es Charakterzüge. Es ist durchgehend geschrieben in der ersten Person, von Peter Camenzind selber, der sein Leben im Rückblick beschreibt. Doch wird dabei nicht ganz klar, an wen er sich eigentlich richtet. Oft hat man das Gefühl, da säße ein unsichtbarer Gesprächspartner, da sich Camenzind oft auch rechtfertigt, entschuldigt, sich selbst zu deuten versucht. Gleichzeitig rafft er aber auch an manchen Stellen, sagt, dies sei nun nicht so wichtig, oder solle ein andermal erzählt werden. Dann wiederum gibt es wundervoll ausschweifende Passagen der Naturbeschreibung, oder der schicksalhaften Deutung von Ereignissen oder Charakteren. Und schließlich redet Camenzind die ganze Zeit davon, dass er eigentlich eine "große Dichtung" verfassen wolle - sollte damit genau DIESES Buch gemeint sein? Doch man erfährt es nicht. Das ganze Buch verbleibt in einer Art kunstvollen Schwebe, und das verleiht ihm einen eigenen Reiz. Es ist in acht Abschnitte aufgeteilt, was auch inhaltlich sehr logisch ist. Jeder Abschnitt ist einem bestimmten Entwicklungsschritt gewidmet, den Peter Camenzind zu gehen hatte. Oft, ja meist ist dies mit seelischem Ringen, mit Schmerzen verbunden - aber aus nahezu jedem Erleben kann Peter etwas Lehrreiches schöpfen, immer nimmt er etwas Neues in seinen nächsten Lebensabschnitt mit. Da ist die Kindheit in der ländlichen Schweiz - hier hat er eine erste Ahnung davon, dass es ihn nach "mehr" zieht. Wundervoll beschrieben, wie es gerade der Anblick der Natur ist, der ihm die Augen öffnet! Danach folgen Schul- und Studienzeit, erste unglückliche Lieben, Schicksalsschläge, beginnende Trunksucht, Berufsleben als Journalist, Erlebnisse mit der gehobenen (und leider oberflächlichen und versnobten) Gesellschaft, bis hin zu den Wander- und Freundschaftsjahren sowie der letztendlichen Rückkehr in die Heimat. Der Kreis schließt sich, obwohl das nicht geplant war. Das Ende bleibt angenehm offen, da die Erzählung endet, bevor Peter sich entschieden hat, ob er nun den alten Dorfgasthof übernehmen soll oder nicht... Es sind zwar "nur" 150 Seiten, doch man fühlt sich, als habe man sein halbes Leben an der Seite Peter Camenzinds verbracht. Diese Sprache, dieser Stil sind so gehaltvoll, so inhaltsreich, wie man es sonst selten bei Schriftstellern erlebt. Erst recht nicht in Erstlingswerken! Und noch dazu werden Themenkreise behandelt, die man bei einem so jungen Schriftsteller nicht vermutet hätte. Diverse Dinge sind mir sehr im Gedächtnis geblieben. Peter Camenzind hat einen sehr scharfen Blick für seine Mitmenschen, und in teils wirklich drolligen und komischen Passagen beschreibt er Marotten und Eigenheiten . Sehr lebendig wurde mir auch die damalige Schriftsteller- und Künstler-Szene , und hier geizte er nun wirklich nicht mit manch bissigen Kommentaren. Was Peter Camenzind zum Thema "Freundschaft" zu sagen hat, gehört mit zum Schönsten, was ich je gelesen habe! Auch und gerade die Freundschaft unter Männern wird hier rehabilititert. Was Liebe anrichten kann, wissen wir alle - doch was einem vor allem unerfüllte Liebe an Lektionen zu erteilen hat, das macht uns Peter Camenzind mehr als deutlich. Und schließlich hat mich an diesem Buch die Haltung zu Tod und Sterben sehr beeindruckt. Mehr als eine Person muss Peter Camenzind bis zum Grabe begleiten, doch alles erfüllt ihn mit einer Art stillen Heiterkeit. Der Tod schreckt ihn nicht, vielmehr findet er zu einer tröstlichen Gesamthaltung dem Leben gegenüber, in der auch der Tod seinen Platz hat. Dennoch würde ich dieses Buch nicht uneingeschränkt jedem Leser empfehlen. Man sollte vermutlich schon eine gewisse Reife und Lebenserfahrung mitbringen, sonst findet man sich in diesem Buch nicht wieder. Man sollte ein eher gemächlicher Leser sein, der sich auch an beschreibungsreicher Sprache ergötzen kann. Und man sollte Erfahrung mit etlichen Formen von Kurzprosa haben, wie eben Novellen und Kurzgeschichten. Dann wird man sich diesem Buch sicher herzlich zugetan fühlen.

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  • Rezension zu "Peter Camenzind" von Hermann Hesse

    Peter Camenzind
    Sokrates

    Sokrates

    Der erstmals 1904 publizierte Roman Hermann Hesses erzählt aus der Perspektive des Ich-Erzählers Peter Camenzind dessen Leben, beginnend als Knabe, der in den Bergen geboren wird. Zum Vater hat er eine schwierige Beziehung; er wird häufig geschlagen, der Vater ist wenig einfühlsam, die Mutter verstirbt früh. Nach der Schule lernt Peter in Zürich seinen späteren langjährigen Freund Richard kennen, der ihm den Kontakt zu vielen Künstlern und Schriftstellern ermöglicht und letztendlich den Wunsch entstehen lässt, selbst als Schriftsteller und Feuilletonist sein Geld zu verdienen. Beide studieren zusammen, Peter entdeckt in dieser Zeit sein Interesse für die Literatur, das Schreiben eigener Texte. Und er macht Bekanntschaft mit Frauen, verliebt sich unglücklich, wird schließlich abgewiesen, da die Dame bereits einem anderen Mann zugetan ist. Er sinkt tief, verfällt nachhaltig dem Alkohol, bricht schließlich sein Studium ab. Gerade in dieser Zeit der persönlichen Umbrüche ertrinkt auch noch Richard, Peter verfällt in eine Sinnkrise, stellt Gott in Frage. Erst eine erneute Liebe gibt ihm den Lebenssinn zurück, führt ihn aber auch wieder zurück zur Natur, lässt die seit Anbeginn an vorhandene, romantisch-emotionale Naturverbundenheit aufleben. Sie verstärkt sich zusehends und er sieht sich immer mehr zur Schriftstellerei berufen, will der Naturverbundenheit in eigener Lyrik Ausdruck verleihen. Doch auch seine zweite Liebe scheitert an dem Umstand, dass die Auserwählte bereits vergeben ist. Dieser erneute Schicksalsschlag, der einher geht mit dem Wunsch, das eigene Leben zu beenden, treibt ihn schließlich nach Italien, auf eine Bildungsreise. Hier fühlt er sich das erste Mal in seinem Leben heimisch, aufgehoben, glücklich. Nach seiner Rückkehr in die Heimat schöpft er neuen Lebensmut... Ich habe das Buch das erste Mal vor zehn Jahren gelesen – und damals weder verstanden noch konnte ich mit der in ihm heraufbeschworenen Stimmung etwas anfangen; ich habe es natürlich nicht beendet. Mittlerweile hat sich dies sehr geändert. Ich weiß nicht, ob es auch anderen Lesern so erging oder gehen wird. Für die Literatur des Hermann Hesse muss man eine gewisse Reife mitbringen, viele seine Texte lassen sich nur mit einer gewissen Empathie für das Geschriebene, den darin transportierten Sinn begreifen. Einen Hesse einfach nur so lesen, können die wenigstens. Im Übrigen ist seine offen zelebrierte, ehrfurchtsvolle Liebe zur Natur, das innigliche Verbunden-sein nicht jedermanns Sache und kann – so ging es mir zu Anfangs mit diesem Buch – schnell öd werden. Das lebensphilosophische, das dieser Roman in sich trägt, ist – so meine ich – auch nur für denjenigen verständlich, der ähnliches durchlebt hat. Ein rationaler, wenig nachdenkliche Geist, wird mit dem romantischen Sinnieren eines Hermann Hesse alias Peter Camenzind wenig anfangen können. Der Roman steht letztlich sinnbildlich für Hermann Hesse selbst. Und für seine ewige Suche nach der persönlichen Erfüllung, nach dem ganz eigenen Sinn im Leben. Und den sieht Hermann Hesse in der Natur und der Schriftstellerei. Die Sprache im Peter Camenzind – obwohl ein sehr früher Roman – ist bereits formvollendet, offen, klar, ohne Schnörkel, mit einem Spritzer Witz und Ironie. Jedoch kein romantisierendes Gedusel, auch wenn das Themenspektrum von Selbstfindung, Schmerz, Sinnkrise, Depression und Tod beherrscht wird, und die Natur einen zentralen Standpunkt einnimmt. Oder der Autor für das moderne, städtische Leben wenig Sympathie aufbringen kann. Die Abkehr von diesen aktuellen, dem „Mainstream“ folgenden Entwicklungen geht jedoch nicht einher mit einer umfangreichen, verbitterten Zivilisationskritik, sondern geschieht leicht, sehr individuell, sympathisch. Man kann sich in das Lebenskonzept, in das Suchen der eigenen Bahn des Ich-Erzählers einfühlen, es erhält alles einen eigenen individuellen Sinn, ist konsequent-kausale Folge ganz eigener Erkenntnis aus dem Erlebten. Das Buch ist auch keiner der vielen Versuche, das beginnende von Lärm und Schnelligkeit geprägte 20. Jahrhundert zu verteufeln, wie es viele Modernisierungskritiker in Literatur oder Philosophie versucht haben, oftmals angetrieben von eigener Angst, die neuen Entwicklungen einzuschätzen, sie absehen zu können, sich vielleicht sogar von ihnen überrannt zu fühlen. Vielleicht sollte jeder Leser den „Peter Camenzind“ selbst lesen, sich nicht von Rezensionen einschüchtern oder vorprägen lassen. Selbst lesen – und sich fragen, ob man sich (wenn auch in Teilen) in dem Lebensweg des Protagonisten wiederfinden kann, mehr oder weniger. Erst dann überlegen, ob das Buch „etwas für einen wäre“. Aber vielleicht ist das bei fast allen Büchern Hermann Hesses so – sie sprechen nicht viele Menschen an, vielfach nur die Suchenden, die Träumenden, die Naturverbundenen...

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  • Rezension zu "Peter Camenzind" von Hermann Hesse

    Peter Camenzind
    hartel

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