Hermann Hesse Roßhalde

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Inhaltsangabe zu „Roßhalde“ von Hermann Hesse

Was die Ehe des Malers Johann und seiner Frau, der Pianistin Adele Veraguth, noch zusammenhält, ist die Liebe zu ihrem jüngsten Sohn Pierre, sonst leben die beiden getrennt, innerlich wie räumlich, der Maler in seinem Atelier, Adele im Wohngebäude der Roßhalde. Ihre Gemeinsamkeiten sind erschöpft, und die Einsamkeit hat sie verhärtet und wortkarg gemacht. Der plötzlichen Erkrankung des geliebten Sohnes stehen die Eheleute fassungslos gegenüber.

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  • Traurig und schön zugleich

    Roßhalde

    janett_marposnel

    16. January 2016 um 19:19

    Roßhalde - so heißt das idyllische Anwesen, auf welchem ein Künstlerehepaar mit seinen Söhnen um 1910 lebt. Roßhalde ist so groß, dass sich das an Gefühlen vergrämte Ehepaar aus dem Weg gehen kann. Frau Adele wohnt mit dem kleinen Pierre im Haupthaus. Lediglich zu den Mahlzeiten kommt man zusammen. Albert, der die meiste Zeit im Internat verbringt, hat sich komplett von seinem Vater, dem bekannten Maler Johann Veraguth, abgewendet. Er spürt, dass die Mutter, die er über alles liebt, unter der abgestumpften Ehe leidet und gibt dem Vater die Schuld daran. Wenn Albert die Ferien auf Roßhalde verbringt, meiden sich Vater und Sohn genauso wie es die Eltern das ganze Jahr über tun. Hermann Hesse beschreibt die unglückliche Ehe mit wenigen Worten, aber so sensibel, dass der Leser genau das empfindet, was die Entfremdeten füreinander fühlen oder besser gesagt nicht mehr fühlen. Der einzige, der etwas Licht und Freude in dieses trübe nebeneinanderher Leben bringt, ist der kleine Pierre. Johann überfällt immer wieder die Angst, auch Pierre an seine Mutter zu verlieren. So kämpfen Mutter und Vater tonlos um die Gunst des aufgeweckten und altklugen Pierres. Bis Pierre plötzlich erkrankt. Wie kein anderer Autor vermag es Hermann Hesse, Gefühle bildhaft darzustellen. Die Fronten zwischen dem Ehepaar sind in solch einem Maße erkaltet, dass sie gar nicht wissen, wo und wann der emotionale Niedergang zwischen ihnen begonnen hat. Das ist oft so. Jeder kennt das oder hat davon gehört und Hermann Hesse ist in der Lage, dieses Gefühlsknäuel nicht nur aufzulösen, sondern in literarischer Feinheit so zu schildern, dass der Leser wahrlich berührt ist. Das gleiche gilt auch für die Landschaften, die er beschreibt. Das Anwesen Roßhalde gibt Hesse derart wirklichkeitsnah wieder, dass man glaubt, selbst im Garten von Roßhalde, an dem kleinen See oder im Atelier des Malers zu sitzen. Auf Grund der Virtuosität mit der Hesse es versteht zu beschreiben, wirkt diese Geschichte bedrückend. Der Leser sollte sich bewusst sein, dass es um schwermütige Emotionen geht und dass der Autor durchaus im Stande ist, die Gefühle seiner Leser aufzuwühlen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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  • Rezension zu "Roßhalde" von Hermann Hesse

    Roßhalde

    Ofelia

    20. August 2011 um 01:31

    Das erste Buch von Hesse, dass ich gelesen habe und ich war begeistert. Auch wenn das Buch für sich gesehen wenig Handlung hat, da es das Alltagsleben des vereinsamten Malers beschreibt, der sich von seiner Familie entfremdet hat, fesselt es. Die Emotionen aller Beteiligten sind für den Leser offenbar und es fällt sehr leicht sich einzufühlen. Schließlich ist das schönste die wunderbare Sprache, die dazu verleitet, manche Sätze gleich mehrfach zu lesen.

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  • Rezension zu "Roßhalde" von Hermann Hesse

    Roßhalde

    Sokrates

    06. March 2011 um 21:48

    Der 1914 erschienene Roman Hermann Hesses ist sicher einer der unbekanntesten unter seinen Werken. Erzählt wird die Geschichte einer Ehe, der Ehe zwischen dem Künstler Veraguth und seiner Frau Adele, die zusammen in das abgelegene Herrenhaus Roßhalde ziehen. Beide haben einen Sohn, den 7jährigen Pierre; der ältere Junge, Albert, geht aufs Internat. Veraguth lebt in seiner eigenen Welt. Er lebt vorwiegend im eigenen Atelier, das vom Haus getrennt ist. Seine Frau bewohnt das Herrenhaus. Beide laufen sich selten über den Weg. Der Sohn lebt zwischen diesen beiden Welten. Die Ehe wird des Kindes wegen aufrecht erhalten. Eine Scheidung lehnt Adele ab, sie wartet vergebens auf eine Umkehr ihres Mannes, zurück zur Familie. Statt dessen trägt er sich mit Flausen im Kopf: er will Malen, sich ganz in der Malerei vertiefen, erwägt sogar, die Familie zu verlassen um in Indien sich ganz der Malerei zu widmen. Er zögert jedoch. Dann wird Pierre schwer krank, eine Gehirnhautentzündung, die am Ende den Tod des Jungen bedeutet. Adele kann Veraguth noch am Krankenbett abringen, dass er bei der Familie bleibt, die Ehe wieder in Gang bringen will, doch als der Junge – das einzige, was sie noch verbunden hat – stirbt, hält Veraguth nichts mehr, er geht nun doch nach Indien. Der Roman ist von einer sehr depressiven, traurigen Stimmung gefangen. Die Handlung treibt den Leser mit interessanter Spannung voran. Sympathien empfindet man für beide, Adele und Veraguth. Ich könnte beim Leser weder dem einen noch dem anderen Schuld zusprechen; die Ehe hätte einfach im Guten geschieden werden müssen. Doch Hesse lässt Adele das Angebot Veraguths auf Scheidung ausschlagen, allein um der Idee wegen, dass die Ehe wegen der Kinder Bestand haben müsse. Die Deutung erscheint mir schwer. Hesse bezweckte offensichtlich darzustellen, wie wenig Künstlertum und traditionelle bürgerliche Familie miteinander vereinbar sind. Doch ist es m.E. nicht unbedingt notwendig, als Künstler für Jahre in Indien zwecks Studienreise zu verschwinden; der künstlerische Schwerpunkt könnte sich verlagern, wenn man sich einmal für Kinder und Familie entschieden hat. Alles in Allem ein sehr schöner, wenn auch unglaublich trauriger Roman.

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  • Rezension zu "Roßhalde" von Hermann Hesse

    Roßhalde

    rumble-bee

    21. February 2011 um 12:24

    Man merkt doch sehr deutlich, dass es sich hier um ein frühes Buch von Hesse handelt. Viele Themen, denen er später eigene Romane widmen sollte, werden hier angerissen und geschildert: eine unglückliche Ehe, der Kampf eines Kindes mit den Erwartungen der Eltern, Erwartungen der Gesellschaft überhaupt, die in sich zerstrittene Künstlerseele, und etliches mehr. Dennoch hat es sich für mich zu einem runden Gesamteindruck zusammengefügt - gerade durch seine Kürze erreicht das Buch eine sehr lesbare Prägnanz, und Unmittelbarkeit des Ausdrucks. Wie bei Hesse üblich, findet man bei genauem Hinlesen viel von der Persönlichkeit des Autors in seinem Protagonisten. Der Titel "Roßhalde" bezieht sich auf den Namen eines Landgutes, wo der Protagonist, der Maler Johann Veraguth, lebt. Er selbst ist in den Anbau, das Atelier, umgezogen; die (Noch-) Ehefrau residiert mit dem jüngsten Sohn im Haupthaus. Der ältere Sohn ist schon ausgezogen, und studiert. Der Kontakt zwischen beiden Parteien ist spärlich, und besteht überhaupt nur noch, weil man sich bislang über das Sorgerecht für den siebenjährigen Pierre nicht einigen konnte. Alle Beteiligten leiden auf ihre Art - wobei der Maler noch die besten Karten hat, da er sich in seine Kunst flüchten kann. Doch als eines Tages der Jugendfreund des Malers, der Kunsthändler Oskar Burkhardt, aus Indien zu Besuch kommt, da werden in Johann Denkprozesse angestoßen, die ausgesprochen schmerzhaft sind. Im Freund sieht er sich gespiegelt, und sieht sich mit der Erbärmlichkeit seiner seelisch verkümmerten Existenz konfrontiert. Doch es braucht noch einen weiteren Schicksalsschlag, um ihn dazu zu bewegen, endlich sein eigenes Leben wieder in die Hand zu nehmen. Man darf es getrost verraten: es ist die tödliche Erkrankung des kleinen Pierre, eine Gehirnhautentzündung. Verschiedene Dinge haben mich an diesem Buch sehr beeindruckt und bewegt. Da ist zum einen die wirklich meisterhafte Schilderung des Alltags eines Künstlers. Wie er Pläne entwirft, sich mit seinen Bildern identifiziert, wie er sich frühmorgens wecken lässt, um ein bestimmtes Motiv im besten Licht zu erwischen. Und vor allem, wie abgelenkt er ist - und wie er gar nicht merkt, dass der kleine Pierre zwischen den Fronten langsam zugrunde geht. Das Buch ist dramatisch auch recht geschickt aufgebaut. Im ersten Drittel lebt der Leser den quälenden Alltag auf Roßhalde sozusagen hautnah mit. Die Sicht einer jeden Figur wird zumindest kurz angerissen. Dann folgt der Besuch des Freundes, welcher einige Kapitel in Anspruch nimmt. Der Freund durchschaut die Situation ganz genau, und versucht Johann zu einer gedanklichen Umkehr zu bewegen. Doch manche Dinge lassen sich eben nicht übers Knie brechen. Im verbleibenden Teil des Buches nimmt die seelische Spannung immer mehr zu, beispielhaft und ergreifend an der Krankheit des kleinen Pierre geschildert. Das Ende ist tragisch: erst durch den Tod des Jungen ist Veraguth wirklich in der Lage, mit seiner verfahrenen Existenz auf Roßhalde abzuschließen, und die Einladung des Freundes nach Indien anzunehmen. Die von Hesse wie immer kunstvoll durchwirkte Sprache tut ihr übriges dazu, um diesem Buch einen sehr prägenden Eindruck zu verleihen. Sicher kann man sich heute über manchen inhaltlichen Aspekt streiten. Das Scheidungsrecht, sowie die Moralvorstellungen der Gesellschaft diesbezüglich, haben sich grundlegend geändert. Auch wäre eine Gehirnhautentzündung heute mit Sicherheit heilbar. Und die Rolle der verheirateten Frau erschöpft sich schon lange nicht mehr in der Kindererziehung. Doch all das macht ja auch nicht den eigentlichen Kern des Buches aus. Der Kern liegt in seelischen Konflikten, in selbst aufgestellten Barrieren, gerade bei hochsensibel veranlagten Künstlern. Die Aussage des Buches liegt darin, dass manchmal schmerzvolle Wege gegangen werden müssen, um der eigenen Bestimmung zu folgen. Und dass diese Wege selbst von den besten Freunden nur begleitet, aber niemals gegangen werden können. Letztlich ist das Buch in dieser Hinsicht auch selbstbezüglich: denn in der Kunst, so sagt uns Hesse, kann sowohl Heil als auch Flucht liegen. Seien wir als Leser dankbar, dass die Literatur für Hesse beides war.

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  • Rezension zu "Roßhalde" von Hermann Hesse

    Roßhalde

    Gruenente

    31. January 2008 um 20:17

    Mein erster Hesse. Ich hatte mich bewusst fürein kurzes Buch von ihm entschieden, falls es mir dann doch zu anstrengend werdn sollte.
    Aber ich fand es toll.
    Eine tolle Sprache!
    Es ist natürlich schon 90 Jahre alt, und deshalb nicht mehr der heutigen Zeit entsprechend. Heute würde man es andersschreiben, die Figuren würden anders handeln.
    Aber literarisch gesehen ein sehr gutes Buch!

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