Hermann Knapp

 3.8 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Der Tote, der nicht sterben konnte, Der Auserwählte und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Der Auserwählte

Erscheint am 01.02.2019 als Buch bei Verlag Wortreich.

Alle Bücher von Hermann Knapp

Der Tote, der nicht sterben konnte

Der Tote, der nicht sterben konnte

 (13)
Erschienen am 08.02.2016
Der Auserwählte

Der Auserwählte

 (0)
Erschienen am 01.02.2019
Das geraubte Lachen

Das geraubte Lachen

 (0)
Erschienen am 16.11.2009

Neue Rezensionen zu Hermann Knapp

Neu
Briggss avatar

Rezension zu "Der Tote, der nicht sterben konnte" von Hermann Knapp

Wenn das Absurdgruselige ins Fantasyskurrile übergeht
Briggsvor 2 Jahren

Am Anfang ist das Sterben. Unglaublich gut beschrieben. Und doch ist eben nicht das Sterben der Beginn: Martin Heinz ist gar nicht tot.
Was wie im Film in Zeitlupe beginnt, wird zu einem Buch, das den Leser durch viele Gefühlsstadien schleust.
Der Flug der Leitplanke. Die Langsamkeit des Sterbens. Alles umsonst.

Irgendwas ist anders. Achso. Das Herz schlägt nicht mehr. 

Die Familie und der nicht lebensfähige, aber auch nicht tote Vater: Entsetzlich,nicht zu sterben und doch sein Leben zu verlieren!
Doch es bleibt nicht lange deprimierend und aussichtslos.
Die lebensnah geschriebene Geschichte wandelt sich in eine komplett unerwartete Szenerie; der Autor lässt den Leser galant von Mitleid über Amüsement zur Erleichterung schliddern.

Wer Spaß am österreichischen Humor hat, dem wird das Buch gefallen. Es bietet Überraschung, ist sehr gut geschrieben mit einem interessanten Spannungsbogen und einem Ende, von dem man eben noch dachte, es könne gar keine Lösung geben.

Von mir 5 Sterne für ein schönes Lesevergnügen, über das ich nicht mehr schreiben könnte ohne zu spoilern!

Kommentieren0
45
Teilen
LadyIceTeas avatar

Rezension zu "Der Tote, der nicht sterben konnte" von Hermann Knapp

Gute Idee aber das Ende konnte mich nicht überzeugen
LadyIceTeavor 3 Jahren

Unbemerkt bricht der Ambrosia-Virus aus. Eine Mischung aus Vogel-, Schweine- und Kakerlakengrippe. Er sorgt dafür, dass ein Mensch, der durch Gewalteinwirkung stirbt, untot wird. Seine kompletten Körperfunktionen kommen zum erliegen, nur das Gehirn und die Seele funktionieren wie zuvor. Martin Heinz ist der erste Ambrosianer. Wir erleben viel aus seiner Sicht. Wie er selbst, die Menschheit und die Regierungen damit umgehen und wie der Virus sich ausbreitet. Dann wird Heinz plötzlich auf die Suche nach dem Tod geschickt, um sie alle zu erlösen. Zu Beginn hat mich sofort die Story neugierig gemacht. Ich mag Endzeitgeschichten und Sachen mit Zombies. Besonders wenn auch über die Ursachen geredet wird. Das Buch begann vielversprechend für mich. Ich fand die Symptome, die Ausbreitung und das Drumherum des Virus sehr spannend. Zu lesen wie sich das alles entwickelt und wie alle damit Umgehen ist genau mein Fall. Leider wurde es zum Ende hin immer flacher und mythischer. Mythisch im Sinne von Griechischer Mythologie. Heinz macht sich nämlich auf die Suche nach dem Tod. Ab da ging es für mich bergab. Die Gespräche wurden zunehmend gestelzt und wirkten stark konstruiert und sollten wohl taff wirken. Auch das Mythische Thema hätte eine super Grundlage sein können, wurde aber so schnell abgehandelt, dass es einfach nur flach wirkt und wenig Tiefe hat. Ich habe das Gefühl, als hätte der Autor zwar gute Ideen gehabt aber keine Zeit diese umzusetzen. Was ich sehr schade finde, denn an sich hat die Story echt Potential und Heinz ist ein sympathischer Charakter mit gutem Humor. Guter Anfang - Schlechtes Ende. Schade!

Kommentieren0
9
Teilen
SaintGermains avatar

Rezension zu "Der Tote, der nicht sterben konnte" von Hermann Knapp

Satire zum Nachdenken
SaintGermainvor 3 Jahren

Ausgerechnet in einer Kleinstadt in Österreich treffen ein Vogelgrippevirus, ein Schweinegrippevirus und ein Kakerlakengrippevirus aufeinander und mutieren zu einem monströsen Supervirus. Martin Heinz ist der erste, der die Auswirkungen zu spüren bekommt. Er wird bei einem Autounfall von einer Leitschiene aufgespießt und erleidet tödliche Verletzungen – aber er stirbt nicht. Die Ärzte im Krankenhaus können ihm nicht helfen, seine Gedärme, der Magen, die Nieren sind Matsch. Sie stopfen, was davon übrig ist, zurück in den Bauch, kleben diesen behelfsmäßig zu und schicken Heinz nach Hause. Während das „Ambrosia“-Virus beginnt, sich auf der Welt auszubreiten, macht er sich auf die Jagd nach dem Tod …

Das Cover des Buches ist sehr düster und makaber, passt aber perfekt zum Buch.

Der Schreibstil des Buches regt zum Nachdenken an, trieft aber nur so vor Satire.

Die Geschichte selbst ist zwar nicht sehr realistisch, trotzdem wäre sie bis etwas über die Hälfte doch möglich. Das Buch hat auch ein Problem mit den Personalpronomen und ich fand es etwas seltsam, dass der Hauptprotagonist immer nur mit Nachnamen angesprochen wird. 

Nichtsdestotrotz konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen und mir das Lachen kaum verkneifen.

Fazit: spannnende, satirische Dystopie zum Nachdenken; eines meiner besten Bücher dieses Genre betreffend

Kommentare: 1
17
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
knapherms avatar
Liebe Leser und Leserinnen

Vielleicht ist ja der eine oder die andere noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk. Für Leute die schrägen Humor lieben würde sich da das "vielleicht schrägste Buch des Jahres" natürlich aufdrängen. "Der Tote, der nicht sterben konnte" so lautet der Titel meines Romans, der im Verlag Wortreich erschienen ist.
Ein Vogelgrippevirus, ein Schweinegrippevirus und ein Kakerlakengrippevirus verbinden sich zu einem monströsen Supervirus. Das Ambroisavirus, benannt nach der Speise, die den griechischen Göttern die Unsterblichkeit verlieh, lässt Menschen, die einen unnatürlichen Tod erleiden, nicht sterben.
Martin Heinz ist der erste, der dies am eigene Leib erfährt. Ein Menschheitstraum wird zum Fluch und ein Mann macht sich auf die Suche nach dem Tod ...
Zum Thema
knapherms avatar
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich möchte Euch herzlich zur Leserunde meines Romans „Der Tote, der nicht sterben konnte“ einladen.
Der Verlag verlost 10 Exemplare und ich bin schon sehr gespannt auf Euer Feedback zu meinem Buch.

Viel Spaß beim Lesen und bis bald!
Hermann Knapp

Heinz hätte längst tot sein müssen, daran gab es keinen Zweifel. Mit dieser Einschätzung war er übrigens nicht allein. Er las sie auch in den entsetzten Augen der Feuerwehrleute, die an der Leitschiene herumhantierten.
„Warum stirbst du nicht?“, fragten ihn ihre anklagenden Blicke. „Warum schreist du stundenlang und machst die ohnehin schon schreckliche Arbeit, dich aus dem Auto zu schneiden, zu einem endlosen Albtraum?“
Wie gerne hätte Heinz ihnen den Gefallen getan und wäre gestorben.
Aber er lebte.
Unerbittlich!

Ausgerechnet in einer Kleinstadt in Österreich treffen ein Vogelgrippevirus, ein Schweinegrippevirus und ein Kakerlakengrippevirus aufeinander und mutieren zu einem monströsen Supervirus.
Martin Heinz ist der erste, der die Auswirkungen zu spüren bekommt. Er wird bei einem Autounfall von einer Leitschiene aufgespießt und erleidet tödliche Verletzungen – aber er stirbt nicht.
Die Ärzte im Krankenhaus können ihm nicht helfen, seine Gedärme, der Magen, die Nieren sind Matsch. Sie stopfen, was davon übrig ist, zurück in den Bauch, kleben diesen behelfsmäßig zu und schicken Heinz nach Hause.
Während das „Ambrosia“-Virus beginnt, sich auf der Welt auszubreiten, macht er sich auf die Jagd nach dem Tod …

###YOUTUBE-ID=tNdfwXd1Ttw###

Briggss avatar
Letzter Beitrag von  Briggsvor 2 Jahren
Da freu ich mich drauf!! :-)
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Hermann Knapp wurde am 08. März 1964 in Österreich geboren.

Community-Statistik

in 16 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks