Hermann Kothe

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Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783866473676)Ines_Muellers avatar

Rezension zu "Utopia" von Thomas Morus

Rezension zu "Utopia" von Thomas Morus
Ines_Muellervor 11 Jahren

Schon seit Ewigkeiten hatte ich es mir in den Kopf gesetzt, Thomas Morus' "Utopia" zu lesen, da ich schon viel davon gehört hatte. Nachdem ich es dann nach langem Warten endlich in der Bücherei entdeckte, habe ich es mir ausgeliehen und sofort angefangen es zu lesen. Die Sprache, die Morus verwendete ist trotz ihrer Altertümlichkeit sehr schön und vorallem ausdrucksstark. Gekonnt gelingt es ihm, die Zustände in Utopia zu beschreiben und zudem Kritik an der englischen Gesellschaft und dem Königstum im Allgemeinen zu üben. Bemerkenswert fand ich, dass Thomas Morus bereits solche Träume hatte, die für die damalige Zeit eher untypischen waren. Der Leser merkt sofort wie viel ihm an dieser Gesellschaftform der Utopier liegt und wie sehr er sich eine neue und bessere Welt wünscht.
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Fazit: Eine wunderschöne Sprache machten "Utopia" zu einem wahren Lesevergnügen. Von mir gibt es vier Sterne für dieses bemerkenswerte Buch!

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Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783866470958)E

Rezension zu "Utopia" von Thomas Morus

Rezension zu "Utopia" von Thomas Morus
Edmont Dantèsvor 13 Jahren

Ich bin ein Fan dieser kleinen aber feinen Reihe im Anacondaverlag und so habe ich mir auch das Werk, das eine ganze Gattung begründet hat, zugelegt, nämlich Thomas Morus Utopia.
Der Hintergrund, vor dem Morus sein Gesellschaftsbild entwirft ist ein Treffen des Autors mit einem fiktiven Begleiter Amerigo Vespuccis namens Raphael Hythlodée. Dieser schildert zuerst seine schlechten Erfahrungen mit der alten Weld des feudalen Europas um dann im zweiten Teil als Gegenmodell von der Gesellschaft der Insel Utopia zu berichten, auf der eigentlich alles perfekt ist.
Im ersten Teil macht man die gleiche Erfahrung wie wohl auch beim Marx lesen: Dinge, die Morus hier berichtet lassen sich fast eins zu eins auf unseren heutigen Kapitalismus ummünzen, wenn etwa Bauern für die Schafherden von Reichen vertrieben werden und dann eine Schafseuche ausbricht und das Vermögen vernichtet. Den zweiten Teil hat mir Jan Fleischhauers Traktat "Unter Linken" etwas versaut, wobei er in seinem Grundtenor recht hat. Das ganze Leben dort klingt recht langweilig. Es kann kein Zweifel bestehen, auf dieser Insel ist alles fast perfekt geregetl, alle leben in Frieden und Wohlstand und es gibt sogar so etwas wie Demokratie. Ansonsten liest sich das ganze aber wie eine Vorhersage der DDR, wenn etwa alle die gleichen Klamotten tragen und in den gleichen Häusern wohnen. In heutigen Begriffen stelt Utopia auf jeden Fall eine höchst kommunitaristische Gesellschaft dar. Ob dort wohnen möchte, bleibt dahingestellt.
Auch wenn das Werk eher kurz ist, darf man jedoch nicht einen Moment lang seinen bahnbrechenden Charakter unterschätzen. Eine Idee, für eine vollkommen andere Gesellschaft, mitten im finsteren Mittelalter. Faszinierend zu lesen.

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