Hermann Schulz Flucht durch den Winter

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Inhaltsangabe zu „Flucht durch den Winter“ von Hermann Schulz

Spätherbst 1943. Nachdem Ännchen Schwalbes Vater Judensterne auf die jüdischen Bücher seiner Lüneburger Buchhandlung geklebt hat, wird er von der SS abgeholt. Eines Tages ist auch die Mutter verschwunden, und das 14-jährige Ännchen wird zu Bauern nach Bredenbock in die Lüneburger Heide geschickt. Dort lernt sie den russischen Fremdarbeiter Sergej kennen. Als sie erfährt, dass die SS die Fremdarbeiter des Dorfes abholen soll, beschließt sie, mit Sergej zu fliehen. Für die beiden beginnt eine schwere Zeit. Es ist kalt und der ausgepresste Schnee, den sie trinken, vermag ihren Durst kaum zu stillen. Ännchen versucht mit dem wenigen Geld, das sie mitgenommen hat, Essen aufzutreiben. Als Sergej hohes Fieber bekommt, werden sie für eine Weile von einem Pastor aufgenommen, müssen jedoch stets fürchten verraten zu werden. Nach 62 Tagen Flucht werden die beiden schließlich aufgegriffen. Von Engländern - es ist der 12. April 1945.
Hermann Schulz erzählt in diesem Roman eine Geschichte von Mut, Toleranz und Zivilcourage. Ein junges Mädchens schafft es, seine Ängste zu besiegen und über den eigenen Schatten zu springen.

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  • Rezension zu "Flucht durch den Winter" von Hermann Schulz

    Flucht durch den Winter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. December 2012 um 08:48

    Als Ännchen heimlich erfährt das ihr Bruder Christian im Russlandfeldzug vermisst wird, bricht die noch kleine heile Welt Familie Schwalbe zusammen. Der Vater, nie ein Freund der Nazis, protestiert auf seine sehr eigene Weise und klebt auf all seine Bücher, die der Buchhändler im Schaufenster stehen hat, große gelbe Judensterne. Er wird abgeholt und kommt ins Lager. Ännchens Mutter will ihren geliebten Mann aus dem Lager holen und kommt nicht zurück....Ännchen steht nun ganz allein in der kriegerischen Welt und wird nun in einem Dorf bei einer Bauernfamilie untergbracht. Dort lernt sie die Zwangsarbeiterin Anna kennen und den scheinbar stummen Sergej...Als die SS plant alle männlichen Zwangsarbeiter aus dem Dorf abzuholen, schaut Ännchen nicht zu sondern plant eine riskante und gefährliche Flucht für Sergej, die das Leben des Mädchens für immer verändern wird... Mit einfachen kurzen, klaren Worten beschreibt Hermann Schulz, diese unfassbare Zeit aus einer Kinderseele heraus. Das Buch ist spannend aufgebaut und vermittelt gleichzeitig große gesellschaftliche Geschichte in kleinen zwischenmenschlichen Begebenheiten. Ein tolles Buch für Jugendliche wie auch für Erwachsene.

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  • Rezension zu "Flucht durch den Winter" von Hermann Schulz

    Flucht durch den Winter

    Mitschiru

    31. March 2010 um 01:57

    Ein wirklich eindrucksvolles Buch, was einen nicht mehr los lässt! Spätherbst 1943 in Deutschland: Ännchen Schwalbes Leben ändert sich dramatisch. Ihr Vater beklebt in seiner Buchhandlung Bücher jüdischer Autoren mit gelben Sterben um zu protestieren. Das bleibt nicht ohne Folgen: Die SS holt ihn ab. Die Mutter reist hinterher und verschwindet ebenfalls. Ännchen kommt in die Lüneburger Heide auf einen Bauernhof. Hier lernt sie nicht nur Anna Chochowa kennen, die ihr von ihrer Heimat Russland erzählt sondern auch den russischen Zwangsarbeiter Sergej. Als die SS die Zwangsarbeiter des Dorfes abholen will, fasst Ännchen einen tollkühnen Beschluss und flieht mit Sergej durch den bitterkalten Winter- mit unbekanntem Ziel. Dieses Buch hat mich durch seine große Nähe zu den Hauptfiguren und der plastischen Schilderung der Erlebnisse nicht mehr losgelassen. Auf ihrer Reise durch den Winter begegnen Ännchen und Sergej die Schrecken des Krieges. Während die Welt um sie herum jede Menschlichkeit verliert, müssen die beiden sich entscheiden ob sie die ihrige opfern. Ein Buch über Zivilcourage und Freundschaft, nicht nur für junge Leser!

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