Hermann Schulz Warum wir Günter umbringen wollten

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Inhaltsangabe zu „Warum wir Günter umbringen wollten“ von Hermann Schulz

März 1947. Eine Zeit zwischen Krieg und Frieden. Für Freddy und seine Freunde hat die Schule wieder begonnen. An den Nachmittagen stromern sie durch die Wiesen, rüber zum Moor. Auch der Flüchtlingsjunge Günter schließt sich ihnen an. Er klebt geradezu an ihnen. 'Der tickt doch nicht richtig', sagen die Jungs über ihn. Denn Günter ist anders. Freddy und die anderen Jungs machen sich über ihn lustig, sie quälen und demütigen ihn, wo sie nur können. Doch dann bekommen sie Angst, dass Günter sie bei den Erwachsenen verraten könnte - und fassen einen ungeheuren Plan.

Hatten wir als Schullektüre. War nicht meins.

— MrsSanders

Eine meisterhafte Novelle über Schuld und Sühne! Großartig!

— OelemannC

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  • Leserunde zu "Unsichtbare Wunden" von Astrid Frank

    Unsichtbare Wunden

    Astrid_Frank

    >>… Manchmal wünschte ich, sie würden mich schlagen. Denn wenn man geschlagen wird, gucken die Leute hin! Nur wegen ein paar gemeiner Worte oder böser Blicke greift niemand ein. Wenn sie mich schlagen würden, dann hätte ich sichtbare Wunden! Dann könnte ich sagen: »Schaut her, diesen blauen Fleck hat Manu mir zugefügt! Und diese Beule Nina! Der blutende Kratzer stammt von Chiara, und die Platzwunde an der Lippe, das war Paul …« Aber ich habe keine blauen Flecken, keine blutenden Kratzer, keine Beulen oder Platzwunden. Meine Wunden sind tiefer. Sie sind unter meiner Haut verborgen und damit unsichtbar. Sie sind in meinem Herzen, in meinem Bauch, meinem Kopf und meiner Seele. Sie zerstören mich von innen heraus. Und niemand bekommt es mit …<< Hallo Lovelybooker! Ich freue mich sehr, Euch zur Leserunde zu meinem neuen Jugendroman Unsichtbare Wunden einzuladen! Ich möchte Eure Meinungen zum Thema Mobbing erfahren und mit Euch über Annas Geschichte diskutieren: Anna ist ein ganz normales Mädchen, hübsch, klug und bei ihren Klassenkameraden beliebt, als sie von ihrem Vater zum 13. Geburtstag ein Tagebuch geschenkt bekommt. „Für deine Geheimnisse“, sagt er. Anna hat keine Geheimnisse. Sie führt ein unbeschwertes Leben und kann sich nicht vorstellen, dass sich daran in Zukunft etwas ändern soll.  Doch 19 Monate später ist Anna tot. Was zunächst aussieht wie ein Verkehrsunfall, entpuppt sich in Annas Tagebucheinträgen als folgenschweres Machtspiel ihrer Klassenkameraden, dessen Opfer Anna geworden ist. Annas Freund Anton kann nicht glauben, dass ihr Tod tatsächlich ein Unfall gewesen sein soll. Für ihn entwickelt sich die Suche nach den wahren Hintergründen des Unglücks zu einer gefährlichen Reifeprüfung … Unsichtbare Wunden ist für mich als Autorin ein ganz besonderes und sehr persönliches Buch. Es ist entstanden aus meinen Erfahrungen als Mutter eines gemobbten Kindes und basiert auf meiner darauffolgenden analytischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Mobbing unter Kindern und Jugendlichen“.  Wenn Ihr Euch mit mir über Annas Geschichte und über das Thema Mobbing in der Schule austauschen wollt, dann bewerbt Euch bis zum 24.02.2016 hier auf lovelybooks mit der Beantwortung folgender Frage: Was fällt Dir spontan zu dem Titel „Unsichtbare Wunden“ ein?  Der Verlag Urachhaus stellt 15 Exemplare der Printausgabe zur Verfügung, die nach der Bekanntgabe der Gewinner am 25.02.1016 (nur innerhalb Europas) verschickt werden. Wie bei lovelybooks-Leserunden üblich bitte ich Euch um rege Teilnahme an der Gesprächsrunde und um eine abschließende Rezension. Weitere Informationen zu dem Buch und zu mir findet Ihr unter www.unsichtbare-wunden.de und unter www.astrid-frank.de.  Eine ausführliche Leseprobe findet Ihr hier: http://www.urachhaus.de/buecher/9783825179663/unsichtbare-wunden  Also bewerbt Euch! Ich freue mich auf Euch!

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  • Unnötig in die Länge gezogenes Buch

    Warum wir Günter umbringen wollten

    MrsSanders

    25. May 2015 um 21:01

    Dieses Buch hatte ich letztes Jahr als Schullektüre. Ich muss sagen, das ich das Cover und die Illustrationen fantastisch finde, das war's dann aber auch schon. Die Geschichte ist verdammt langweilig und es werden total viele unnötige Charaktere genannt, welche in der Geschichte größtenteils nicht einmal eine Rolle spielen. Das Buch zieht sich hin und ich war sehr erleichtert als wir es endlich durchgelesen hatten. 

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  • Schuld und Sühne im Wendland

    Warum wir Günter umbringen wollten

    OelemannC

    16. February 2014 um 15:12

    Donnerwetter, was für ein liebevoll ausgestattetes Buch Hermann Schulz bzw. sein Verlag Aladin da herausgebracht hat! Und was für eine Geschichte! ist sicherlich kein Kinderbuch; mir fällt als Gattungsbezeichnung sofort Novelle ein, denn erzählt wird von einer unerhörten Begebenheit aus dem Jahr 1947. Kein Kinderbuch, aber auch Zehnjährige können dieses Buch mit Gewinn lesen! Zu Beginn wird zwar behauptet, wie man es hinlänglich kennt, dass Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen rein zufällig seien, doch darf man dies durchaus bezweifeln, wenn man sich ein wenig in Hermann Schulz’ Lebenslauf auskennt. Ja, eine unerhörte Begebenheit, geht es doch um nichts anderes als einen vorsätzlich geplanten Mord! Mord an einem ostpreußischen Flüchtlingskind, das fünf wendlandischen Jungen beim Eier- bzw. Hühnerklau in die Quere kommt; einer von diesen Fünf ist Freddy, der Ich-Erzähler. Günter stottert, hat stets Rotz an der Nase und benimmt sich sonderbar. Er zieht Gemeinheiten, die sich gegen ihn richten, geradezu an und wundert sich folgerichtig auch kaum, als er von den gleichaltrigen Jungen, denen er den geplanten Diebstahl vermasselt, in einer umgekippten Lore beinahe zu Tode gefoltert wird. Als Günter daraufhin tagelang der Schule fern bleibt, sich die Geschichte seiner Misshandlung jedoch unter der Hand wie ein Lauffeuer verbreitet, bekommen es die fünf Peiniger mit der Angst zu tun. Allen blüht Arges, wenn ruchbar würde, wer an der Aktion gegen Günter beteiligt war. Noch schweigt Günter sich darüber zwar aus, doch kann man sich darauf dauerhaft verlassen? Leonhard, der Wortführer der Fünf, beschließt, dass Günter verschwinden müsse, und zwar dauerhaft. Seine vier Mitstreiter fühlen sich trotz Skrupel zur Solidarität verpflichtet. Dass Günter letztendlich nicht im Moor versenkt, also umgebracht wird, verdankt er – und das ist eine weitere unerhörte Begebenheit, ausgerechnet dem Spätheimkehrer und Waffen-SSler Willi, der die Beinahemörder mit einem gewagten, jedoch erfolgreichen Erziehungsmanöver zum Umdenken bringt. Hermann Schulz versteht es meisterlich, sich der Sprache des zehnjährigen Freddy zu bedienen; ohne Wehmut schildert er eine Zeit der Entbehrungen, die er miterlebt hat. Dass das Werk letztlich in dieser Form vorliegt, verdanken wir Leser übrigens der niederländischen Schriftstellerin Pauline de Bok. Sie war vor Jahren Zeugin einer Lesung, bei der Hermann Schulz den Stoff des Günter-Buches bereits in Form einer kurzen Erzählung vortrug. Sie war es, die ihren Freund und Kollegen ermutigte, den Stoff erneut aufzugreifen und in einem abgeschlossenen Roman zu vollenden. Ein großes Kompliment an Maria Luisa Witte, die die Geschichte mit überaus eindrücklichen Bildern unterstützt und zur Bereicherung dieses rundum großartigen Werks beiträgt! Noch einmal zum Thema Ähnlichkeiten: Ich fragte Hermann Schulz, ob er die wendlandischen Jungen später wiedergesehen habe. Ja, und sie erinnerten sich auch noch an die Vorfälle damals. Günter habe ihnen zufolge später geheiratet, so Schulz. Die Frage, ob er auch Günter später noch einmal gesprochen habe, beantwortete er mit einem lächelnden Kopfschütteln.  

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