Postkartengroßer Ratgeber der durch umfassende Informationen positiv überrascht.
Zunächst kurzer Überblick darüber - was den Säure-Basen Haushalt stört, wie sich dieses Ungleichgewicht auf unseren Organismus auswirkt und welche Ernährungsfehler dies begünstigen.
Was kann ich ändern, wie ernähre ich mich gesund. All dies wird gut und verständlich erklärt.
Besonders säurehaltige- oder basische Lebensmittel werden aufgeführt und welche Obst- und Gemüsesorten unsere Ernährung bestens unterstützen.
Ein Fastenprogramm mit vielen Tipps und Ratschlägen komplettiert den Ratgeber.
Fazit: Ein Ratgeber, der in kompakter Form Wissen vermittelt - leicht verständlich und viele anwendbare Ernährungstipps gibt.
Hermann Straubinger
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Hermann Straubinger
Übersäuerung
Säure-Basen-Balance. Kompakt-Ratgeber
Das ultimative Bierbuch
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Auch wenn „Übersäuerung“ ein Modethema ist und mancher Heilpraktiker zu oft die vorschnelle Diagnose "Übersäuerung" stellt, ist es meiner Meinung nach ein wichtiges Thema. Das Thema ist inzwischen auch in der Schulmedizin angekommen. Übersäuerung zerstört nicht nur die Darmflora, wenn sie chronisch wird, sondern verhindert auch, dass man abnimmt, weil Übersäuerung die Fettverbrennung verhindert. Der Autor und Gesundheitsredakteur Hermann Straubinger erklärt sehr anschaulich die Zusammenhänge im Körper, also das komplizierte Zusammenspiel von Säuren und Basen.
Die Nährstoffe, die wir über die Nahrung aufnehmen, müssen verbrannt werden, um Bewegung und Energie zu erzeugen. Zu einer Übersäuerung kommt es, wenn nicht genügend Mineralstoffe zur Verfügung stehen oder die Enzyme in einem zu sauren Zellmilieu nicht optimal arbeiten. Jedes unvollständig verbrannte Zucker- oder Fettmolekül säuert unseren Stoffwechsel. Dabei entstehen Milchsäure (aus Glukose) und Ketosäuren (aus Fetten), die nicht mehr so einfach über die Atmung ausgeschieden werden können und sich im Gewebe anreichern. Normalerweise schützt uns ein komplexes Puffersystem vor Übersäuerung. Aber wenn wir über einen längeren Zeitraum zu sauer essen, uns zu wenig bewegen oder zuviel Stress haben, gelangt das Puffersystem an seine Grenzen.
Im Mittelpunkt des Buches steht das A bis Z der Säurekrankheiten, hinter denen man zuerst alles andere vermutet als ein gestörtes Säure-Basen-Gleichgewicht. Von Allergien bis Zwölffingerdarmgeschwüren reicht hier die Bandbreite der Beschwerden. Besonders interessant ist hierbei der Zusammenhang zwischen zu viel saurem Essen (Fleisch!!!) und Magen- und Darmerkrankungen wie Reizdarm, Gastritis, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren. Viele Magenprobleme kann man sich ersparen, wenn man öfter mal einen basischen Obst- und Gemüsetag einlegt.
Im Buch werden auch die verschiedenen Methoden erklärt, wie man seine Übersäuerung feststellen kann. Dabei reicht es nicht, morgens seinen Urin zu messen, weil der Urin morgens sowieso sauer ist. Wichtig ist die Messung zu fünf verschiedenen Tageszeiten. Die Tageskurve, die sich durch die fünf Harnproben ergibt, hat bei einem gesunden Menschen einen typischen Zick-Zack-Verlauf. Abweichungen von diesem Verlauf deuten auf eine saure Stoffwechsellage hin, die einer näheren medizinischen Untersuchung bedarf.
Dabei ist die richtige Ernährung die erste und wichtigste Maßnahme, um einen gestörten Säure-Basen-Haushalt wieder in Ordnung zu bringen. Die Faustregel lautet: Man sollte viermal so viel Basenspender wie Säurebildner essen. Das entspricht in etwa dem Säure-Basen-Verhältnis in einem gesunden Körper. Im Buch gibt es dazu viele Ernährungs- und Fitnesstipps wie zum Beispiel das Basenfasten mit Fruchtsäften oder schmackhafte Rezepte rund um die Kartoffel – dem Basen-Lieferanten Nummer Eins.
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