Hernán Rivera Letelier Die Filmerzählerin

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Inhaltsangabe zu „Die Filmerzählerin“ von Hernán Rivera Letelier

In einer entlegenen Minensiedlung inmitten der chilenischen Atacama-Wüste gibt es kaum etwas Aufregenderes als Kino. Die Hollywoodfilme mit Marilyn Monroe, John Wayne oder Charlton Heston bieten eine willkommene Abwechslung vom Alltag der Dorfbewohner. Doch eines Tages erlebt die Siedlung etwas noch Schöneres als Kino: María Margarita, ein zehnjähriges Mädchen, kann Filme so anschaulich und dramatisch nacherzählen, daß das ganze Dorf herbeiströmt, um sich von ihr verzaubern zu lassen …

Kurze Geschichte über den Aufstieg einer zehnjährigen Filmerzählerin in einer Minensiedlung in der chilenischen Atacma-Wüste.

— RitaLeseviel
RitaLeseviel

Eine wunderschöne Geschichte über die Macht der Imagination.

— Milagro
Milagro

Die Geschichte fängt sehr unterhaltsam an und endet super deprimierend. Der Autor hat definitiv sprachliches Talent, aber irgendwas fehlt.

— Flamingo
Flamingo

Eine traurig-schöne Geschichte, die Kino im Kopf verursacht – mit Bildern, die einen so schnell nicht wieder loslassen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Dem tristen Leben in der Wüste mit Worten Farbe geben.

    Die Filmerzählerin
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    14. April 2017 um 16:36

    Zu Hause waren wir fünf Geschwister. Vier Jungs und ich. Als mein Vater auf die Idee mit dem Wettbewerb kam, war ich zehn Jahre alt und in der dritten Klasse Grundschule. Seine Idee bestand darin, uns nacheinander ins Kino zu schicken und uns dann den Film erzählen zu lassen. Wer ihn am besten erzählte, würde jedes Mal gehen dürfen, wenn ein guter Film lief Darf ich vorstellen? Maria Margarita, Tochter eines behinderten Minenarbeiters in der chilenischen Atacama-Wüste. Die Mutter hat sich beizeiten aus dem Staub gemacht, um nicht den Rest ihres jungen Lebens fünf Kinder und einen gelähmten Gatten mittels einer spärlichen Invalidenrente durchzubringen. Da kein Geld vorhanden ist, dem Vater seine tägliche Weinration zuzugestehen und alle Kinder ins Kino zu schicken, kommt dem Vater die Idee, des Wettbewerbs zum Filmerzähler. Obwohl die jüngste in Bunde, setzt sich Maria Margarita durch und versorgt von nun an, zunächst nur die Familie, dann einige Nachbarn und schlussendlich fast das ganze Dorf mit ihren grandiosen Nacherzählungen der Kinofilme. Das Buch von Autor Hernán Rivera Letelier ist mir durch Zufall auf einem Flohmarkt in die Hand gefallen. Es ist ein kleines, schmales Buch von etwas mehr als 100 Seiten, was dem Roman keinen Abbruch tut. Letelier versetzt sich in eine Zehnjährige, die selbst über ihr Talent überrascht ist und darin ihre Zukunft sieht. Mit viel Empathie, einer großen Portion Humor und Situationskomik, aber auch Wehmut, darf der Leser dem Leben der Hauptdarstellerin in anschaulicher Weise folgen. Dass der Roman ein wenig dahin plätschert hat mich dabei wenig gestört. Es gibt keinen riesigen Spannungsbogen, keine Schenkelklopfer oder poetischen Meisterleistungen und doch ist es ein eher leises, lesenswertes Buch, welchem nicht an Realismus fehlt. Es bringt einem das Sprachgefühl einer anderen Kultur näher - ein Perspektivwechsel. Wer sich mit dem Autor Letelier befasst, wird schnell erkennen, dass seine Geschichten nicht reiner fiktiver Natur sind, sondern oftmals seinem Leben entnommen sind. Zum Schreiben kam er aus reiner Not. Ein Radiosender hatte einen Wettbewerb zu einem Gedicht ausgerufen, dessen erster Preis ein Essen in einem teuren Restaurant war. Letelier schrieb ein vierseitiges Liebesgedicht, gewann und ist bis dato kein unbekannter in der spanisch schreibenden Literaturgemeinde. Fazit: Für mich ein überraschendes Kleinod. Eine Geschichte, die nicht mehr als knapp 100 Seiten braucht um einen in kurzer Zeit in eine weit entfernte, andersartige Welt zu entführen. Eigentlich ein schöner Stoff, um daraus einen Film zu machen, der in Programmkinos seine Fans finden würde. Leseempfehlung? Ja. Mich hat die der Roman zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Er ist eine perfekte kurze Ablenkung vom lärmenden, hektischen Alltag. Letelier bringt Dinge auf den Punkt, bedient sich dabei einer klaren Sprache ohne viele Schnörkel, aber mit leiser Hintergrundmelodie.

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  • Imagination

    Die Filmerzählerin
    Milagro

    Milagro

    Der Buchdeckel war es, dieses Mädchen, wie eine Tänzerin schwebt sie über dem Boden, konzentriert und versunken in ihrer Welt; und dann erst der Titel: Die Filmerzählerin. Das ist eine Geschichte wie ich sie liebe, dachte ich und genau so war es. Maria ist zehn, Tochter eines gelähmten Mannes, der mit seiner vielköpfigen Familie in einer abgelegenen kleinen Ortschaft lebt, in der Atacama-Wüste in Chile. Das Geld ist knapp, aber alle lieben Filme und deshalb wird der Tochter eine Aufgabe zuteil, die ihre vier Brüder nicht gut genug ausführen konnten: sie wird die Filmerzählerin der Familie. Sie schaut sich den Film an und spielt zu Hause den anderen die Geschichte vor. Detailliert, geschickt, singend und gestikulierend zieht sie alle in ihren Bann. Die Familie zuerst, dann auch die Nachbarn, die Platz nehmen im Garniturzimmer. Sie erzählt nicht nur, sie lebt die Geschichten. In der Siedlung erlangt sie Ruhm und wird zu Hausbesuchen eingeladen, von alten Damen, die ihr gefesselt lauschen und denen sie viel Glück schenkt. Das Leben ist ungerecht, es schenkt nicht nur Glück, aber Maria wäre nicht die Erzählerin, die man liebgewonnen hat, ließe sie sich von den Geschichten des Lebens unterkriegen. An ihre Geschichte erinnert man sich immer dann, wenn man im Kino ist oder ein Mädchen trifft, dass völlig verzückt eine Geschichte erzählt. Eine viel zu selten beachtete Geschichte eines großartigen Autors.

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    • 7
  • Erzählkünstlerin

    Die Filmerzählerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2014 um 19:36

    „Wie in jeder Salpetersiedlung in der Wüste, so konnte man auch in unserer an der Behausung gleich erkennen, zu welcher der drei sozialen Klassen die Bewohner gehörten: In den Wellblechhäusern lebten die Arbeiter, in den Häusern aus Lehmziegeln die Angestellten, in den Villen mit Holzveranda die Gringos.“ María Margarita ist zehn Jahre alt und lebt mit ihrem Vater und ihren fünf Brüdern in einer Siedlung der chilenischen Atacama-Wüste. Dort ist Kino das Spannendste, das es gibt und für diejenigen, die es sich leisten können, ein wahres Erlebnis. Marías Familie gehört zu den Armen in der Siedlung, der Vater sitzt seit seinem Arbeitsunfall im Rollstuhl und bekommt eine so karge Rente, dass es gerade noch fürs Essen reicht. Das Haus können sie allein deshalb bewohnen, weil der Vater ein vorbildlicher Arbeiter gewesen ist und keinen Tag auf der Arbeit gefehlt hat. Da er jedoch ein großer Filmliebhaber ist, legt er monatlich etwas Geld beiseite, damit sich einige seiner Kinder einen Kinobesuch leisten können. Deren Aufgabe ist es anschließend, den Film so detailiert wie möglich nachzuerzählen, damit die anderen Familienangehörigen auch etwas davon haben. Bis María eines Tages beweist, dass sie eine Erzählkünstlerin ist und fortan jeden Film schauen darf, um ihr Können als Filmerzählerin perfektionieren zu können. Schnell verbreitet sich die Nachricht im Dorf, María könne einen Film so bildhaft nacherzählen, dass es noch schöner sei als ein Besuch im Kino. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf… Hernán Rivera Letelier hat einen sehr leichten, lockeren Schreibstil. Aufgrund der Ich-Perspektive kann man die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin erleben und man empfindet auf Anhieb Sympathie. Es ist ein Mädchen, das vor Selbstbewusstsein strahlt, das mit Energie und Enthusiasmus an das Erzählen von Filmen herangeht. Umso erschreckender sind die Schattenseiten, die aufgezeigt werden. Denn es ist längst nicht alles so schön wie es anfangs noch scheint, so unbefangen und locker. Zum Ende hin legt sich eine bedrückende Traurigkeit auf die Seiten, hält einen fest zwischen den Zeilen, wo sich noch so vieles mehr befindet. All das, was in den 107 Seiten nicht hätte untergebracht werden können. „Die Filmerzählerin“ ist eine traurig-schöne Geschichte, die Kino im Kopf verursacht – mit Bildern, die einen so schnell nicht wieder loslassen. © Bücherstadt Kurier

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  • Ein Leben voller Filme

    Die Filmerzählerin
    dicketilla

    dicketilla

    02. March 2014 um 11:44

    Inmitten der Atacama - Wüste lebt die kleine Maria mit ihrer Familie. Der Vater hatte einen Unfall, und konnte seitdem nicht mehr seine Beine bewegen. Die Mutter hatte danach ihren Mann und die Kinder verlassen.Sie wächst inmitten der vier Brüder auf, und interessiert sich wenig für Mädchensachen.Wenn nach dem Weinkonsum des Vaters noch etwas übrig bleibt,dann darf eines der Kinder ins Kino.Anschließend wird der Film erzählt, und wer es am besten macht, soll der Filmerzähler werden.Maria Margarita gewinnt diesen Wettstreit, sie erzählt nicht nur die Filme,nein sie lebt sie. Da jeder in der Familie einen Namen mit M besitzt,gibt sie sich den Namen Fee Deleine. Und so dauert es auch nicht lange, dass die Bewohner des Ortes sich im Hause der Familie sammeln,um ihren Erzählungen zu lauschen. Es ist ein schmales Buch, manche Kapitel bestehen auch nur aus wenigen Zeilen, aber dennoch ist es ein kleines Kleinod. Nicht einmal eine Stunde, dann hat man die gerade einmal 107 Seiten gelesen,auf denen uns Maria ihre Geschichte erzählt.Ihre Leidenschaft, das Zerbrechen der Familie, die politischen Veränderungen,die Verdrängung des Kinos durch die Flimmerkiste. Und wie sie ihre Filme erzählte macht sie das mit viel Witz,Scharfsinn und mit kindlichem Verständnis,sich immer ermahnend nicht der Handlung vorzugreifen. “…Ich behaupte, das Leben kann gerade so gut aus dem gleichen Stoff sein wie die Filme. Einen Film zu erzählen ist, als erzähle man einen Traum.Ein Leben zu erzählen ist, als erzählte man einen Traum oder einen Film.” ( S, 61 )

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  • Verlosung & Diskussion: Welche Bücher werden die neuen Klassiker?

    muchobooklove

    muchobooklove

    Wir alle lieben die Klassiker unter den Büchern, die immer wieder von Generation zu Generation weitergegeben werden und die jeder kennt, egal wie alt man ist. Der Ravensburger Verlag hat mit Büchern wie "Die Welle" oder als "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" bewiesen, dass er immer wieder ein Gespür für Geschichten hat, die über Jahrzehnte hinweg Leser begeistern können. Aber welche aktuellen Bücher haben ebenfalls Potential, zu Klassikern zu werden? Wir haben aus dem interessanten Ravensburger Programm drei Bücher ausgewählt, die wir uns in Zukunft als Klassiker vorstellen können: Zebraland von Marlene Röder:  "So wurde „Zebraland“ für mich zu einem echten Leseabenteuer, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil mich die Geschichte so fesselte. Gerade weil sie so authentisch wirkt." — Michaela G. Liverpool Street von Anne C. Voorhoeve: "Anne Voorhoeve hat ein bewegendes Mädchenportrait geschrieben und den Überlebenden des Nationalsozialismus eine Stimme verschafft. Großartig, wie sie die widerstreitenden Gefühle eines Kindes schildert."— Buecherstapel Wolfszeit von Nina Blazon: "Ich habe mit den Figuren mitgefiebert, mich in eine fremde Zeit ziehen lassen, der Entwicklung eines jungen Protagonisten zugesehen, einen kriminalistischen Fall mit aufgedeckt und am Ende auch noch eine kleine, aber (fast) kitschfreie Liebesgeschichte verfolgt. Was will das Leserherz mehr?!" — Mausezahn Ihr habt die Möglichkeit, diese Bücher zu gewinnen, denn wir verlosen gemeinsam mit dem Ravensburger Verlag 5 Buchpakete, in denen jeweils diese 3 Titel enthalten sind. Für die Chance auf eines der 5 Buchpakete, müsst ihr nur bis zum 3. Oktober einen Beitrag hier im Thema verfassen und mit den anderen Lesern darüber diskutieren, welche Kinder- oder Jugendbücher eurer Meinung nach zukünftig zu Klassikern werden könnten? Dabei würde uns besonders folgende Frage interessieren: Was macht ein Buch für euch zu einem Klassiker und was braucht dieses Buch, damit ihr es immer wieder in die Hand nehmt? Wir sind schon sehr gespannt auf eure Meinungen!

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    • 289
  • Fragefreitag am 12. April - stellt Debütautorin Lola Renn eure Fragen & Buchverlosung

    Daniliesing

    Daniliesing

    In dieser Woche möchte ich euch ganz herzlich einladen, bei unserem Fragefreitag die Debütautorin Lola Renn und ihren besonderen Jugendroman "Drei Songs später" kennen zu lernen. Dieser ist im Februar im neuen Bloomoon Verlag erschienen. Mehr zur Autorin: Lola Renn wurde in Berlin geboren. Sie hat in London und Freiburg Kunst studiert und arbeitet seit 1998 als Illustratorin. In ihrem Beruf macht sie Bilder für Bücher und Zeitschriften, und gestaltet außerdem Postkarten und Geschenkpapier. "Drei Songs später" ist ihr erster Roman. Mehr zum Buch: Die sechzehnjährige Zeta hat die Nase voll von Schule, sie will Tänzerin werden. Wenn ihre Eltern nicht so am Mathe-Abi hängen würden, könnte das auch klappen, aber wie redet man mit Leuten, die dauernd betrunken sind und bei jedem Gespräch ausrasten? Zeta bekommt Nasenbluten, jede Woche stärker. Sie will abhauen, weiß aber nicht, wohin. Ohne Sarah und Micha wär sie ganz schön allein. --> Leseprobe Ab sofort könnt ihr Lola Renn hier eure Fragen stellen und so noch viel mehr über sie und ihr Debüt erfahren. Wie ist es, wenn man sein erstes Buch in den Händen hält? Was begeistert sie am Schreiben besonders? Das und noch viel mehr, könnt ihr beim morgigen Fragefreitag mit der Autorin herausfinden. Unter allen Fragestellern verlosen wir zusammen mit Bloomoon außerdem 5 Exemplare von "Drei Songs später". Ich wünsche euch viel Spaß!

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    • 259
  • Rezension zu "Die Filmerzählerin" von Hernán Rivera Letelier

    Die Filmerzählerin
    parden

    parden

    28. October 2012 um 00:41

    DER WIRKLICHKEIT ENTKOMMEN... Etwas Aufregenderes als Kino gibt es nicht in der entlegenen Minensiedlung inmitten der chilenischen Atacama-Wüste. Die Hollywoodfilme mit Marilyn Monroe, John Wayne oder Charlton Heston und die mexikanischen Melodramen mit viel Gefühl und Musik bieten eine willkommene Abwechslung vom Alltag der Dorfbewohner. Doch eines Tages erlebt die Siedlung etwas noch Schöneres als Kino: Maria Margarita, ein zehnjähriges Mädchen, kann Filme so anschaulich und dramatisch nacherzählen, dass das ganze Dorf herbeiströmt, um sich von ihr verzaubern zu lassen... Kräftig, mit viel Sinn für Komik, erzählt Letelier vom harschen Leben in der chilenischen Wüste und den Glücksmomenten seiner Hauptfigur als gefeierte Filmerzählerin. Eine Liebeserklärung an das Kino und die Kunst der Imagination. Maria Margarita ist das jüngste von fünf Kindern und die einzige Tochter des Hauses. Der Vater ist Invalide und bezieht eine winzige Rente, die Mutter hat die Familie verlassen. Weil das Geld nicht reicht, kann immer nur höchstens einer die Kinovorstellung besuchen, und so wechseln sich Maria Margarita und ihre Brüder damit ab. Wieder zu Hause, müssen die Kinder den Film nacherzählen - und der Vater beschließt, dasjenige Kind zum "Filmerzähler" zu erklären, das die Aufgabe am besten löst... Ein zauberhaftes schmales Büchlein, das trotz der Kürze der Kapitelchen wortgewandt das Leben in dieser Einöde begreiflich werden lässt. Erzählt wird aus der Sicht der kleinen Maria Margarita, allerdings mit einer gewissen Distanz zum Leser. Am intensivsten ist die Darstellung, wenn von der Kunst des Filmerzählens gesprochen wird: " Ohne mir viele Gedanken darüber zu machen, war ich zu jemandem geworden, der für andere eine Scheinwelt erschafft (...) Meine Filmerzählungen holten die Leute aus dem bitteren Nichts der Wüste und führten sie, wenn auch nur für ein Weilchen, in wunderbare Welten (...)" (S. 77) Ich habe das Buch von einer lieben Freundin zugesandt bekommen, wofür ich mich ganz herzlich bedanke. Ein kleiner Lichtblick und ein kurzes Eintauchen in eine zauberhafte Welt...

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  • Rezension zu "Die Filmerzählerin" von Hernán Rivera Letelier

    Die Filmerzählerin
    Gruenente

    Gruenente

    10. September 2012 um 19:23

    Ein kleines Minendorf in der chilenische Wüste. Die Menschen sind arm, eine der wenigen Abwechslungen bietet das marode Kino im Ort. Eine Familie hatte schon einige Schicksalsschläge hinter sich, das Geld reicht höchstens für eine Kinokarte. Maria Margaritha, die einzige Tochter sieht sich die Filme an und erzählt, singt und spielt sie nachher den anderen vor. Erst der Familie, dann vergrößert sich das Publikum. Bis noch einige Schicksalsschläge eintreffen: sie verliert den Vater und alle Brüder und dann hält der Fernseher Einzug im Dorf… Kurze Geschichte über ein außergewöhnliches Mädchen mit großen Träumen und Talenten. Vom Stil her eher primitiv, den Gegebenheiten angepasst. Ganz nett für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Die Filmerzählerin" von Hernán Rivera Letelier

    Die Filmerzählerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein Mädchen, das in einem kleinen Dorf in Chile zu einer Berühmtheit wird, weil es Filme nacherzählt und die Leute in ihren Bann zieht und sie sich den Film lieber von ihr erzählen lassen, als selbst ins Kino zu gehen. Mich hat das Buch sehr berührt. Maria hat es geschafft, die Menschen in dem Dorf für kurze Augenblicke aus ihrer Trostlosigkeit herauszuholen, indem sie mit der Kraft der Sprache Filme real werden ließ. Und die "schöne Welt", die damit aufbebaut wurde, zerreißt je, denn die Realtität tritt schneller ein, als gedacht. Auch vor negativen Schicksalsschlägen ist Maria nicht sicher. Mit hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es zum Schluss hin etwas traurig wird, hat es mich doch von Anfang an in seinen Bann gezogen und dieses Buch ist eines von denen, die ich noch ein zweites mal lesen würde.

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    • 2
    JackJackson

    JackJackson

    20. June 2012 um 02:01
  • Rezension zu "Die Filmerzählerin" von Hernán Rivera Letelier

    Die Filmerzählerin
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    28. May 2012 um 18:25

    Mal eine ganze andere Rezension: Es fühlt sich komisch an, wenn man sich einige Dinge nicht erzählt, wenn man Geheimnisse voreinander hat. Oder? Genauso ging es mir am 15.05.2012. Arndt erzählt mir, dass er sein Buch, in dem er gerade liest, unterbrochen hat. Er meinte, er hat ein ganz anderes dazwischen geschoben, ein absoluter Lustkauf. Ich war mehr als erstaunt, eigentlich erzählen wir uns beide immer sofort von unseren Lustkäufen bzw. wenn wir eine Buchperle ausgegraben haben. Scheinbar aber ist der 15. Mai ein anderer Tag, eigentlich nur der Tag vor meinem Geburtstag. Kein weiteres Wort wurde mir über den Lustkauf erzählt, nicht mal der Titel wurde mir verraten. Zudem bekam ich das Verbot, auch nur einen Blick in den Artikel zu werfen, welcher gerade im Literatwo-Hintergrund entsteht. Manche Dinge müssen aber eben Geheimnisse sein, sonst gelingen Überraschungen nicht. Stimmts Arndt? Ich konnte mir also zusammen reimen, dass Arndt einen Artikel schreibt, den ich erst zum Geburtstag sehen darf. Dass er diesen mir auch noch widmet und ich das Buch zu diesem Tag in den Händen halten werde, wusste ich nicht. Mehr als sprachlos war ich also, als ich seine Zeilen las. (http://literatwo.wordpress.com/2012/05/16/die-filmerzahlerin-von-hernan-rivera-letelier/) Ich fühlte mich schwebend, fliegend. Ein Buch was auch ich definitiv mitgenommen hätte, ein Buch was auch mich sofort angesprungen, mich gerufen hätte. Die Filmerzählerin – eine absolute Buchperle, ein neues Lieblingsbuch, ein Buch mit festem Literatwo-Zuhause. Bei Arndts Zeilen blühte mir das Herz auf, wie sollte es anders sein. Seine Worte: Dieser Artikel ist jedoch kein normaler Literatwo-Artikel für mich. Es ist ein Geburtagsgeschenk für meine bessere literatwoische Hälfte BIANCA! Das Buch ist bereits unterwegs und all diese Worte gehören heute nur ihr! Herzlichen Glückwunsch, Bini! Er untermalte diese wie immer mit grandiosen stimmungsvollen Bildern. Dazu sollte ich noch Worte finden? Außerdem Worte zu diesem Buch? Heute habe ich Worte – ganz bestimmt und diese sind in erster Linie Arndt gewidmet. In zweiter Linie auch unseren Lesern, die auf der Suche nach Büchern sind die berühren, die bewegen, die nachdenken lassen, die man verschenken kann und die man einfach selbst im Regal haben muss. Die Filmerzählerin von Hernán Rivera Letelier – über den Inhalt muss ich nichts erzählen, denn für diesen hat Arndt Worte gefunden, die ich nur unterschreiben kann. Definitiv unterschreiben kann! Kein einziges Wort habe ich Arndt bisher über das Buch erzählt, kein einziges bis heute, denn der Artikel soll für ihn eine Überraschung sein. Lesen kann man zelebrieren und dieses Buch schrie danach. Eine Tasse Cappuccino, ganz viel Sonnenschein um mich herum, Liegestuhl und ein schlagendes Medaillon – diese speziellen Zutaten sollten bei mir sein. Vor mir der mir gewidmete Artikel mit den emotionalen, liebevoll gestalteten Bildern. Dann tauchte ich ein, in die Welt von Maria. Ich hatte das Gefühl von vielen schönen Farben umgeben zu sein – viel sonniges Gelb, orangene Strahlen und die Worte des Romans brannten sich mehr und mehr in mein Herz. Ich schaue sehr wenige Filme, der Fernsehr ist nicht oft an und doch halte ich ein Buch in der Hand, in welchem Filme eine Rolle spielen. Seit diesem Buch haben Filme für mich eine völlig andere Bedeutung. Meine Gedanken werden fortan sofort zu Maria abschweifen, ich werde sie mir vorstellen, wie sie genau diesen Film vorspielen, nacherzählen wird. Ich sehe sie lachen, weinen, tanzen, reden, singen und sitze vor ihr, im immer mehr wachsenden Publikum und staune über ihr Talent. “Wenn ihre Tochter Filme erzählt, ist Ihre Tochter wie eine Fee. Und ihr Zauberstab ist das Wort. Damit betört sie uns alle.” Ein Buch voller Sonne, aber auch Schattenseiten, ein Buch was fasziniert und aus der Feder des spanischen Autors Hernan Rivera Letelier stammt. Arndt hat mir Fragen zum Buch gestellt, welchen ich beharrlich ausgewichen bin – nun fällt der Fragenvorhang und ich gebe gern Antworten. Ja – ich habe es gelesen. Ja Arndt – ich teile die gleichen Gedanken und Emotionen mit dir. Ja – die Meinung ist vollkommen richtig – es ist ein Buch für JEDEN – absolut JEDEN. Ja – ich liebe es, ich liebe es sehr. Ein Büchlein was sich zum Verschenken absolut eignet, es wird jeden anrühren, berühren, beeindrucken. Ob alt ob jung, ob Mann, ob Frau – mit diesem Buch wird man definitiv immer richtig liegen, eine Buchperle, ein Buchschatz – ein Buch was in die Lebenslesebibliothek gehört und ich bin dankbar, dass dieses Buch in meiner, in unserer Lebenslesebibliothek zu finden ist. DANKE Arndt – für dieses wundervolle Geschenk, mehr als das! P.S. “Ich meine, warum soll man Glühwürmchen sein, wenn man Stern sein kann?”

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  • Rezension zu "Die Filmerzählerin" von Hernán Rivera Letelier

    Die Filmerzählerin
    Mr. Rail

    Mr. Rail

    18. May 2012 um 12:24

    Chile, eine kleine Wellblechhütte in der Atacama-Wüste. In der erschreckenden Armut einer Salpetersiedlung lebt die zehnjährige Maria Margarita mit ihrem gelähmten Vater und vier Brüdern. Von der Mutter verlassen und von den Minenbesitzern nur noch geduldet, reicht die karge Invalidenrente gerade zum Überleben… Nur einen einzigen Luxus – eine Abwechslung – eine Fluchtmöglichkeit aus dem harten Alltag existiert: Ein kleines Kino… und die Vorführungen sind teuer. Zu teuer, um mit fünf Kindern einen Film anzuschauen und zu unerreichbar für den immobilen Vater, der an seinen Stuhl gefesselt um das letzte Vergnügen seines Lebens gebracht scheint. Wäre da nicht seine kleine Tochter. Maria Margarita verfügt über die wundervolle Begabung, die das Leben ihrer Familie verändert. Sie kann Filme erzählen, die sie vorher im Kino gesehen hat. Schwerelos und traumhaft sicher lässt sie im Wohnzimmer der kleinen Hütte die Filme auferstehen, die für den Rest der Familie unerreichbar sind. So entscheidet man, Maria in die Vorstellungen zu schicken, um sie dann in ihrem Herzen nach Hause zu tragen. Das Kino wirft seinen magischen Schatten auf das junge Mädchen… “Ich drehte den Kopf, um zu sehen, wie die Strahlen durch das Fensterchen des Vorführraums flirrten, die Leere über unseren Köpfen durchmaßen, auf die Leinwand trafen und in Bildern und Tönen zerstäubten.” Das Kino macht aus Margarita einen anderen Menschen – sie leuchtet von innen und wird, nicht nur für ihre Familie, zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Bald schon strömen die Menschen des Dorfes zu ihr, um sich unterhalten zu lassen. Von Ben Hur bis zu mexikanischen Musikfilmen – Maragrita verzaubert ihre Welt. Sie schlüpft in die Rollen der bekanntesten Schauspieler und lebt die Filme nach. Sie singt und tanzt, duelliert sich und kapert fremde Schiffe…. sie bringt das große Kino in die kleine Hütte. Für jeden erschwinglich und auf unnachahmliche Weise. “Mir war als schwebte ich in der Luft…” Doch kein Glück währt ewig… und so ist auch Margaritas Lebenskunst eine Grenze gesetzt, die sie nicht mehr überschreiten kann…. Sie wächst heran und vieles beginnt ihr über den Kopf zu wachsen. Und bei aller Farbe der cineastischen Meisterwerke beginnen ihre eigenen Erinnerungen langsam zu verblassen… das Gesicht ihrer Mutter verschwimmt zu einem Schleier… was bleibt von Maria, wenn der Vorhang zum letzten Mal fällt? “Die Filmerzählerin” – Eine Liebeserklärung an das große Kino dieser Welt – an das sprachlose Staunen von Menschen, für die ein Film der letzte greifbare Traum zu sein scheint und ein großer Roman über Hoffnung und die individuelle Kraft in aussichtslosen Situationen. Ein Buch für ruhige und ein wenig melancholische Stunden. Eine Geschichte, die einen kleinen Kinosaal der Fantasie in unseren Herzen eröffnet. Eine einfach große Geschichte. Ein Roman mit einem Ende, das niemanden kalt lässt… Versprochen! Weiterführende Informationen: http://literatwo.wordpress.com/2012/05/16/die-filmerzahlerin-von-hernan-rivera-letelier/ Hereinspaziert… sie sehen Maria Margarita… “Die Filmerzählerin”…

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  • Rezension zu "Die Filmerzählerin" von Hernán Rivera Letelier

    Die Filmerzählerin
    Chrissie007

    Chrissie007

    30. December 2011 um 09:47

    Der Roman hat zwar nur 106 Seiten, allerdings sind es 106 Seiten, die mich sehr beeindruckt und nachdenklich zurückgelassen haben. Erst einmal war ich sehr traurig, dass das Buch nur so kurz ist, andererseits liegt dieses Mal die Würze in der Kürze. Der Autor hat die Geschichte von dem jungen Mädchen Maria Margarita so einfühlsam und trotzdem mit einer Leichtigkeit erzählt, dass der Leser das Buch gar nicht aus der Hand legen kann. Durch den Erzählstil des Autors kommt einem das Leben der Familie nicht ganz so traurig vor, obwohl sie eigentlich bemitleidenswert ist: Die Mutter ist verschwunden, hat den Vater, der von der Hüfte abwärts gelähmt ist, mit fünf Kindern sitzen gelassen. Aufwachsen müssen die Kinder in einer Wellblechhütte am Rande der Wüste Atacama. Der Autor schafft es auf seine ganz eigene Art und Weise, das Leben der Familie zu schildern, dennoch schafft er es nicht wirklich, Mitleid beim Leser zu erregen.

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  • Rezension zu "Die Filmerzählerin" von Hernán Rivera Letelier

    Die Filmerzählerin
    Nil

    Nil

    29. September 2011 um 21:15

    Eine märchenhafte Erzählung über ein kleines Mädchen das zur Filmerzählerin wird. Dieser schmale Roman von Hernán Rivera Letelier mit dem Titel "Die Filmerzählerin" spielt in der Atacama-Wüste im Norden von Chile in einer Siedlung einer Salpeterabbaumiene. Hier in der Einöde gab es nur ein Kino in dem täglich die neuesten Kinofilme der Welt gezeigt wurden. Das einzige Mädchen einer armen Familie wurde durch einen Wettbewerb mit den eigenen Brüdern zur Filmerzählerin gekürt. Die Familie hatte nämlich nur Geld für maximal eine Kinokarte und der Rest musste den Film erzählt bekommen. Mit der Zeit wurde der Ruhm größer, denn ihr Talent wurde in der Siedlung bekannt. Aber nicht nur die schönen Geschehnisse ihres Lebens werden erzählt, auch die Schicksalsschläge und unvermeidlichen Tragödien, die sie mit erhobenem Haupt meistert. Ein sehr schön geschriebener und auch sehr gut übersetzter Roman. Sehr poetisch, fast märchenhaft erzählt. Man taucht ab in eine wahrlich andere Welt.

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  • Rezension zu "Die Filmerzählerin" von Hernán Rivera Letelier

    Die Filmerzählerin
    sabatayn76

    sabatayn76

    13. April 2011 um 17:28

    Marilyn Monroe, Manuel Medel, Mario Moreno Inhalt: Der Vater der Ich-Erzählerin ist seit einem Arbeitsunfall gelähmt und alleinerziehender Vater von fünf Kindern. Seine große Leidenschaft ist das Kino, doch da er nicht mehr arbeiten und sich keinen Rollstuhl leisten kann, wird schließlich ein Wettbewerb ins Leben gerufen: seine Söhne und seine Tochter gehen nacheinander ins Kino und müssen dann den gesehenen Film möglichst detailreich nacherzählen. María Margarita, die einzige Tochter und jüngste der Kinder, geht als Gewinnerin aus dem Wettbewerb hervor und ist nun nicht nur die beste Filmerzählerin der Familie, sondern auch bald die beste in der Häuserreihe und schließlich des gesamten Minendorfs. Mein Eindruck: Aufgrund der klaren Sprache und der sehr kurzen Kapitel hat man 'Die Filmerzählerin' im Nu durchgelesen. Trotz der Kürze gelingt es dem Autor hervorragend, seinen Protagonisten Leben einzuhauchen und sie glaubwürdig zu charakterisieren. Am Anfang wirkt der Roman noch wie eine unterhaltsame, unschuldige Geschichte, im weiteren Verlauf verliert das Buch jedoch (glücklicherweise) seine etwas naive Leichtigkeit. Mein Resümee: Ein dünnes Büchlein, das sich schnell liest und das dennoch einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Die Filmerzählerin" von Hernán Rivera Letelier

    Die Filmerzählerin
    Girl56

    Girl56

    08. April 2011 um 12:01

    "Die Filmerzählerin" ist ein schmales, feines Bändchen Literatur, ein kleiner Text über große Gefühle und Leidenschaften, über die Schönheit des Augenblicks und über die Vergänglichkeit allen Glücks. Ort der Handlung ist eine Siedlung bei einer Salpetermine irgendwo in der chilenischen Atacama-Wüste. Es gibt noch keine Fernsehapparate in den Häusern der Minenarbeiter, und somit ist ein Kinobesuch der Höhepunkt der Arbeitswoche. Nachdem das Geld in der Familie von Maria Margarita, so heißt unsere Heldin, knapp wird (der Vater kann nach einem Unfall nicht mehr arbeiten, die Mutter ist ihren eigenen Träumen hinterhergelaufen), ergibt ein familieninterner Wettbewerb, dass Maria Margarita den wöchentlichen Kinobesuch "erledigen" muß und anschließend dem Vater und den Brüdern den Film zu erzählen hat. Sie entwickelt dabei solch ungeahnte Talente, dass aus ihren privaten "Filmnacherzählungen" ein Ereignis für die ganze Nachbarschaft und außerdem eine Einnahmequelle für die verarmte Familie wird. Hernán Riverla Letelier läßt in einer ungerührten, fast nüchternen Sprache seine Heldin Maria Margarita von den schönsten Jahren ihres Lebens erzählen, von ihren Erfolgen, ihrem Ruhm, den ihr das Talent des Filmnacherzählens einbringt, aber auch vom Ende dieser Lebensmöglichkeit und vom Zerbrechen der Familie. Die Verzauberung des Alltags durch die Kraft der Filmbilder kann irgendwann den Widrigkeiten des realen Lebens nicht mehr standhalten. "Die Filmerzählerin" ist ein lesenswertes Buch nicht nur für Film- und Kinofreaks!

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