Herrad Schenk Alle meine Kinder

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Inhaltsangabe zu „Alle meine Kinder“ von Herrad Schenk

Friederike Beaufort, eine Frau in ihren besten Jahren mit bewegter Vergangenheit, steht kurz davor, ihr Landhaus mit Garten gegen eine seniorengerechte Wohnung in der Stadt einzutauschen. Beim Räumen und Ausmisten des großen Hauses werden Erinnerungen wach: an die wilden Studienjahre mit feucht-fröhlichen Festen und wechselnden Liebhabern; an die Demos der Frauengruppen; aber auch an den Verlust von geliebten Menschen und den quälenden Kinderwunsch, der ihr Leben zunehmend beherrschte. Doch es ist nicht die Zeit, irgendwelchen Gedanken nachzuhängen. Mit dem Umzug lässt Friederike die Vergangenheit endgültig hinter sich und startet selbstbewusst durch in ihre Zukunft, in ein komplett neues Leben …

Anstrengend zu lesen

— Leylascrap
Leylascrap

Ein Roman der sich mit den körperlichen und psychischen Leiden beim Thema Kinderwunsch beschäftigt. Sehr gut getroffen

— KleineLulu
KleineLulu

Spannende Geschichte über eine Frau, die mit 60 Jahren versucht, ihr bisheriges Leben loszulassen, um noch einmal durchzustarten.

— hockeytuefeli
hockeytuefeli

So viele (schwere) Ereignisse hätte ich gar nicht vermutet...

— LuiseLou
LuiseLou

Eine Frau zieht Bilanz über ihr Leben und berichtet vom vergeblichen Versuch ein Kind zu bekommen und dem Platzen dieses größten Traumes...

— Angelika123
Angelika123

Ein sehr bewegender Roman, er macht dich traurig und lässt dich doch hoffnungsvoll zurück!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

ehrlich, spannend, ein Buch das zum Nachdenken anregt

— Anneja
Anneja

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— camilla1303
camilla1303

Ein Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte, schmerzhaft, emotional und optimistisch.

— Bibliomarie
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Eine schöne, aber traurige Geschichte um eine ältere Dame, die es nicht immer einfach hatte.

— Julchen77
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  • Alle meine Kinder

    Alle meine Kinder
    Leylascrap

    Leylascrap

    03. October 2016 um 09:57

    Frederike (Ika genannt) ist Ende 60, als sie wegen eines Umzuges zurück blickt auf ihr Leben. Ein Leben zwischen zwei Männer und einen unerfüllten Kinderwunsch. Trotz mehrfacher künstlicher Befruchtungen will es einfach nicht klappen. Ika blickt auf die schwere Zeit zurück mit all den verbundenen Gefühlen.  Nun heißt es los lassen und in ein neues Leben starten.  Das Buch eignet sich prima für gleich gesinnten. Die einfach ähnliches durch gemacht haben. Ich persönlich hatte nie solche großen Probleme und konnte mich glücklich schätzen, dass ich zwei Gesunde Kinder habe und darf mich trotz dem Kampf gegen Krebs wieder auf ein weiteres Wunder freuen. Ich fand es auch eher anstrengend die ersten Kapitel alles zu folgen. Es machte es mir schwer in die Geschichte mich ein zu finden. Erst das Ende hat mich etwas getröstet, denn das ist wirklich gut geschrieben und die Handlung am Ende ist so, wie man sich das wünscht. Gebe dem Buch daher nur 2 Punkte von 5! 

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  • Gefühlvolle Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderwunsch

    Alle meine Kinder
    KleineLulu

    KleineLulu

    27. September 2016 um 16:59

    Alle meine Kinder von Herrad Schenk, nimmt einen mit in die Vergangenheit von Ika. Ika ist eigentlich eine moderne Frau, eine Feministin, aber trotzdem wird eines Tages der Wunsch in ihr geweckt, Mutter zu sein. Aber so leicht wie sie es sich wünscht wird es nicht und so besuchen Sie und ihr Mann Ernst eine Kinderwunschklinik. Es gibt viele neue Methoden. Immer wieder gibt es Rückschläge und das Leben wie sie es hatten verblast immer mehr. Die Schilderungen zum Thema Kinderwunsch finde ich sehr gelungen. Man kann mitfühlen, besonders wenn man selber in der Situation ist oder war. Es kann einem zeigen was passiert, wenn man sich zu sehr auf ein Thema versteift und einen Tunnelblick bekommt. Und das man dadurch oft die schönen Dinge um einen herum nicht mehr wahrnimmt.Aber Ika's Leben wendet sich und lässt uns teilhaben. Ein sehr gefühlvoller und emotional erzählter Roman. Eigentlich möchte man zum Ende weiter an ihrem Leben teilhaben und wissen wie es in dem Haus weitergeht. 

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  • Langweiliges Buch mit ausführlichen Rückblicken in die Vergangenheit einer jetzt Sechzigjährigen

    Alle meine Kinder
    Federfee

    Federfee

    26. September 2016 um 11:33

    Friederike Beaufort nimmt Abschied von ihrem großen Haus, um in die Stadt zu ziehen, denn:„Im Alter gehört man in die Stadt, muss man mittendrin sein.“ - "Außerdem wer will schon bei leider nicht zu leugnenden nachlassenden Kräften seine ganze Zeit dem Putzen und Instandhalten eines Hauses widmen? Da gibt es in der Tat Schöneres."So weit, so gut. Das klang alles nach vernünftigen An- und Einsichten, ebenso wie das 'Ausmisten', ein Begriff, der die Autorin ebenso stört wie mich. Außerdem schreibt Friederike gerne Listen, wie ich. Das war's dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten.Friederike sortiert ihre Sachen und verliert sich dabei in Erinnerungen an ihre Zeit als junge Frau: an eine Dreiecksliebe, an freie Liebe in den Siebzigern, an eine Abtreibung und an den unerfüllten Kinderwunsch, der dann doch noch auftaucht – und das in epischer Breite *gähn*. So genau wollte ich eigentlich nichts über die fruchtbaren Tage und Inseminationen wissen.Der Anfang des Buches hatte mir vorgespiegelt, dass es um einen Lebensneuanfang ging, um die richtige Haltung zum Alltag im Alter. Das alles kam nach meiner Meinung zu kurz und ich habe mich letztlich geärgert, für dieses dünne Büchlein € 12,99 verschwendet zu haben.

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    • 3
  • Balsam für die Seele

    Alle meine Kinder
    hockeytuefeli

    hockeytuefeli

    14. September 2016 um 08:15

    Friederike Beaufort, Ika genannt, hat beschlossen, von ihrem Haus in eine Wohnung umzuziehen. Da man bei einem solchen Umzug natürlich nicht alles, das sich im Laufe der Jahre im Haus angesammelt hat, mitnehmen kann, beginnt sie mit einer Entrümpelungsaktion. Zu Beginn fällt ihr diese sehr schwer und sie verbringt die Zeit hauptsächlich damit, ihre alten Tagebücher noch einmal zu lesen. Sie durchlebt ihr ganzes bisheriges Leben noch einmal, insbesondere die Zeit, in der sie erfolglos versuchte, schwanger zu werden, lässt sie noch einmal sehr deutlich Revue passieren. Man spürt als Leserin die Verzweiflung von Ika, deren Leben komplett durch Temperaturkurven und geplantem Sex und immer wieder durch Rückschläge dominiert wird. In dieser Phase ihres Lebens interessiert sie kein anderes Thema. Dies bringt die Autorin sehr schön zur Geltung. Man spürt, wie sehr Ika auch beim Lesen der Tagebücher noch mit diesem Thema kämpft und man wünscht ihr sehr, dass sie es schaffen wird, diesen Lebensabschnitt hinter sich zu lassen und in der neuen Wohnung und im neuen Umfeld nochmals richtig durchzustarten. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und verwendet an vielen Stellen genau die richtigen Worte, um Frauen, welche sich in der gleichen Situation befinden wie Ika, Trost zu spenden, bzw. jüngeren Frauen wie mir, welche die Kinderplanung noch vor sich herschieben, auch ein wenig die Angst zu nehmen. 

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  • Rückblick auf einen großen und bewegten Teil des Lebens

    Alle meine Kinder
    LuiseLou

    LuiseLou

    11. September 2016 um 14:21

    Ich hatte mich auf eine Lebensgeschichte eingestellt, die mit dem ein oder anderen ungewöhnlichen Ereignis aufwartet. Dass mich die Geschichte dann aber so gefangen nimmt und ich immer weiterlesen musste, weil ich erfahren wollte, wie die Dinge ausgegangen sind, habe ich nicht gedacht. Wirklich betroffen hat mich der Tod von Ernst und dessen Sohn in den Bergen Sardiniens gemacht, das war fast schon schlimmer als der sich nicht erfüllende KInderwunsch.Viele Sätze tragen ehrlich Wahrheiten in sich, auf was es wirklich ankommt.

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  • Leserunde zu "Alle meine Kinder" von Herrad Schenk

    Alle meine Kinder
    Insel_Verlag

    Insel_Verlag

    Eine Frau in den besten Jahren – auf dem Weg in die Zukunft! Herrad Schenk, die Euch vielleicht noch wegen ihres letzten Romans Für immer Schwestern bekannt ist, hat einen neuen Roman herausgebracht – und wir möchten ihn gern mit Euch lesen: Alle meine Kinder.Ganz kurz zum Inhalt: Friederike Beaufort, eine Frau in ihren besten Jahren, steht kurz davor, ihr Landhaus mit Garten gegen eine seniorengerechte Wohnung in der Stadt einzutauschen. Beim Räumen und Ausmisten des großen Hauses werden Erinnerungen wach und sie lässt die prägenden Momente ihres Lebens Revue passieren: die wilden Studienjahre mit feucht-fröhlichen Festen und wechselnden Liebhabern; die Demos der Frauengruppen; den Verlust von geliebten Menschen – vor allem aber den quälenden Kinderwunsch, der ihr Leben zunehmend beherrschte und lange begleitet hat.Zwischen Umzugskisten und alten Tagebüchern, schwankend zwischen der bewegten Vergangenheit und dem Aufbruch in eine neue Episode ihres Lebens berichtet die Erzählerin vom Jetzt und vom Früher.Aber lest doch einfach kurz rein: Hier geht’s zur Leseprobe »Wir laden Euch gemeinsam mit Herrad Schenk ein, ihren Roman Alle meine Kinder im Rahmen dieser Leserunde zu entdecken. Die Autorin nimmt an der Leserunde teil und freut sich auf Eure Fragen und Kommentare. Wenn Ihr Lust auf die Geschichte der Friederike Beaufort habt, dann bewerbt Euch bis zum 10. August über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* und beantwortet uns folgende Frage:Stadt oder Land, Dorf oder Metropole – was scheint Euch im Alter die bessere Wohnsituation und warum?Über die Autorin: Herrad Schenk wurde 1948 geboren. Sie studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Köln und York (England) und war wissenschaftliche Assistentin am Institut für Sozialpsychologie der Universität Köln. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und Sachbücher und lebt als freie Autorin in der Nähe von Freiburg.* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    • 261
  • Neustart ins Leben

    Alle meine Kinder
    Angelika123

    Angelika123

    07. September 2016 um 13:23

    Friederike Beaufort, genannt Ika, blickt als ältere Dame jenseits der 60 ihrer „letzten Lebensphase“ entgegen. Ihr Umzug aus dem schönen, großen Haus mit Garten in eine Drei-Zimmer-Stadtwohnung eines Wohnprojekts für ältere Menschen steht kurz bevor, als sie noch einmal in aller Ruhe über ihr bisheriges Leben mit all seinen Höhen, Tiefen und Turbulenzen nachdenkt. Während sie eigentlich ausmisten und packen sollte, entdeckt Ika auf dem Dachboden ihre alten Tagebücher, die sie in einer ihrer schwierigsten Lebensphasen geschrieben hat und sie nun erneut mit Emotionen überfluten. Denn Ika wünschte sich damals nichts sehnlicher als ein Kind. Dafür war sie sogar bereit, ihre Dreiecksbeziehung mit einem anderen Mann aufzugeben, die sie im Rahmen einer alternativen offenen Beziehung führte. Gemeinsam mit ihrem festen Lebenspartner Ernst unterzog sie sich vielen vergeblichen Kinderwunschbehandlungen, die etliche Jahre lang ihr Leben bestimmten. Bald schon drehte sich alles nur noch um Zyklen, Eisprung, gereifte Follikel, Temperaturkurve und Arzttermine. Die Beziehung stellte das auf eine harte Zerreißprobe. Bis Ika endlich einsehen musste, dass es mit ihrem Kinderwunsch nichts werden wird. Ihr Leben ging weiter, die Beziehung zu Ernst festigte sich sogar und als Trostpreis zogen sie in das Haus, aus dem sie nun ausziehen soll. Vorher jedoch lässt Ika ihr Leben Revue passieren, zieht Billanz und möchte mit dem Baby-Thema soweit abschließen, dass sie den alten Ballast endlich mitsamt ihrem alten Haus hinter sich lassen und unbelastet in die neue Wohnung ziehen und den neuen Lebensabschnitt beginnen kann. Es fällt Ika nicht leicht, doch nach und nach gewöhnt sie sich an den Gedanken, lässt die Vergangenheit hinter sich und bemüht sich frohgemut in die Zukunft zu blicken... „Alle meine Kinder“ ist sprachlich flüssig und angenehm geschrieben und schafft es, die Emotionen der Protagonistin Ika sehr realistisch und empathisch zu vermitteln und die Grundstimmung – eine Mischung aus Verzweiflung, Trauer und Reue über verpasste Chancen – toll einzufangen. Damit gelingt es der Autorin Herrad Schenk den Leser an Ikas Situation teilhaben zu lassen und gewährt ihm intime Einblicke in Ikas Leben. Auch die unterschiedlichen Perspektiven, die zwischen Gegenwart und Rückblenden in die Vergangenheit wechseln, haben mir gut gefallen. Allerdings war mir das Thema Reproduktionsmedizin leider zu präsent und beinahe schon aufdringlich und nervig, da es fast das komplette Buch hindurch nur um die Möglichkeiten und Versuche von Kinderwunschbehandlungen und den darauffolgenden Umgang mit Rückschlägen ging. Teilweise hatte ich das Gefühl, eher einen Ratgeber zum Thema zu lesen als einen Roman. Wer sich für dieses Thema wirklich sehr interessiert, für den mag dieser Roman super sein, aber mir war es einfach zu viel. Ich habe auch einfach mit mehr anderen Themen gerechnet, da der Klappentext irreführenderweise mehr verspricht als die Geschichte einer Frau, die ihr Leben lang vergeblich versucht schwanger zu werden. Vielleicht sollte daher in der Kurzbeschreibung des Buches expliziter auf das eigentliche Thema hingewiesen werden, damit es hier nicht zu weiteren Missverständnissen kommt und die Enttäuschung zukünftiger Leser ausbleibt.

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  • Alle meine Kinder

    Alle meine Kinder
    AgnesM

    AgnesM

    07. September 2016 um 12:38

    Friederike Beaufort, Ende 60, hat sich nach vielen Überlegungen dafür entschieden ihr geliebtes Haus mit Garten zu verkaufen und gegen eine Wohnung in einer netten Hausgemeinschaft einzutauschen. Der Sohn ihrer besten und leider schon verstorbenen Freundin hat sie dazu überredet, indem er ihr die Vorzüge des Lebens in der Stadt und die Risiken des einsamen Lebens einer ältere Frau in einem großen Haus auf dem Lande aufgezeigt hat. Nun sitzt sie vor all den Klamotten, Fotoalben, Tagebüchern, dem Geschirr und den Bettbezügen und versucht so gut es geht auszumisten und ihren Besitz auf drei Zimmer aufzuteilen. Sie erstellt sich Listen, damit nichts vergessen oder übersehen wird, möchte diese strikt abarbeiten, doch die Erinnerungen, die sie mit dem Haus und all ihrem Hab und Gut verbindet, hindern sie hin und wieder daran und versetzen sie in ihre teils schmerzhafte Vergangenheit. Ihre Vergangenheit war eine bewegte und doch von hauptsächlich einem Thema bestimmt: dem Wunsch nach einem Kind. Friederike engagierte sich in Frauenbewegungen, führte leidenschaftlich gerne Diskussionen über Gott und die Welt, machte Karriere und heiratete Ernst, einen Professor, der allerdings nicht ihr einziger Geliebter war. Doch schwanger zu werden und ein gesundes Kind zur Welt zu bringen war ab einem gewissen Zeitpunkt ihr größter Wunsch, der einfach nicht in Erfüllung gehen wollte. Verbissen, verzweifelt und blind von dem Wunsch nach einem Kind wurde sie zur „Stammpatientin“ im Krankenhaus, überredete ihren Mann an diversen Untersuchungen teilzunehmen und sich medikamentösen Therapien zu unterziehen. Von Monat zu Monat ging es nur noch darum den passenden Moment abzupassen, um Follikelbildung und um Insemination. Während die Geschwister, die Freundinnen und andere Bekannte um Friederike herum schwanger wurden, wurde sie immer depressiver, schwermütiger und freudlos. Herrad Schenk hat in dem Buch „Alle meine Kinder“ ein schwieriges Thema angesprochen, welches jedes Paar beschäftigten könnte, das plant Kinder zu bekommen. Schwanger zu werden ist schließlich nicht für jede Frau einfach und es bedarf oft medizinische Hilfe, um schwanger zu werden und das gewünschten Kind zur Welt zu bringen. Das diese Prozedur und die bedrückende Wartezeit, das ständige Hoffen und Bangen eine Frau bzw. das Paar auf eine harte Probe stellt, versteht sich von selber. Mir gefielen die Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit und die damit verbundene Erzählweise. Ich kann nachvollziehen, dass das Thema Kinderwunsch sehr stark im Vordergrund des Buches stehen soll und dies wurde auch entsprechend umgesetzt. Doch meines Erachtens war es besonders im Mittelteil des Buches zu viel des Guten. Ich fand diesen Teil anstrengend zu lesen und musste das Buch hin und wieder zur Seite legen, da mich der Inhalt depressiv gestimmt und ein wenig genervt hat. Hier hätte ich mir gewünscht noch ein wenig mehr von Friederikes Vergangenheit was ihre Freunde, Arbeit, Hobbies etc. angeht kennenzulernen, da ich sie als eine sehr interessante Person empfinde. Die letzten Kapitel haben mich glücklicherweise versöhnlich gestimmt. 

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  • Bewegtes Leben oder verlorenes Leben?

    Alle meine Kinder
    MarjaLethe

    MarjaLethe

    04. September 2016 um 17:08

    "Wovon ich zu viel habe (Fortschreibung der mentalen Liste): Vergangenheit. Wovon ich logischerweise zu wenig habe: Gegenwart. Von Zukunft gar nicht erst zu reden." (S. 11)Dieses Zitat bietet einen perfekten Einblick in die Stimmung und die Gemütslage der Protagonistin aus Herrad Schenks neuem Roman "Alle meine Kinder".  Wir begleiten die Endsechzigerin Friederike Beaufort bei ihrem Umzug aus ihrem Landhaus in eine seniorengerechte Stadtwohnung.Beim Ausräumen ihres alten Dachbodens findet Friederike alte Tagebücher und Erinnerungsstücke, die sie Jahrzehnte zurück versetzen und in Erinnerungen schwelgen lassen. Wir lesen über verpasste Chancen, Erfahrungen in der Liebe, darüber, was Familie bedeutet und wann man weiß, dass man sein Leben richtig gelebt hat - und wie die wunderschöne Aufmachung vermuten lässt: das Thema Kinder und Kinderwunsch.Der Schreibstil in Alle meine Kinder ist - wie von Herrad Schenk gewohnt - sehr anschaulich, leicht verständlich und einfühlsam. Auch die recht kurzen Kapitel tragen zu einem flüssigen Lesefluss bei. Das Empathische findet sich besonders dann, wenn es um die Beschreibung zwischenmenschlicher Beziehungen geht. (So zum Beispiel die Schilderung der Gefühle gegenüber ihrer verstorbenen Freundin, die mich sehr berühren konnte.) Herrad Schenk gibt uns einen spannenden, nachdenklichen Einblick in offene Beziehungen und die Gefühle, die damit zusammenhängen. Einige Aspekte zum Thema Vertrauen habe ich mir markiert, weil sie mir einen neuen Blickwinkel aufzeigen konnten. Leider gab es allerdings auch ein paar Dinge, die mir an diesem Roman nicht gefallen haben. Zu Beginn fiel es mir ziemlich schwer, mich in die Protagonistin hineinzuversetzen; möglicherweise habe ich selbst noch nicht genug Lebenserfahrung, um mich in manche ihrer Gedanken hineinfühlen zu können. Damit war der Einstieg trotz des leichten Schreibstils etwas holprig. Die Stimmung war mir an einigen Stellen zu negativ, allerdings nicht auf eine wehmütige Art.  SPOILER Die Darstellung des unerfüllten Kinderwunsches und der zahlreichen Behandlungen war mir zu wenig emotional. Es hat mir zwar gefallen, dass die Autorin bei dieser Beschreibung kein Blatt vor den Mund nimmt, aber insgesamt hätte ich mir gewünscht, dass noch etwas mehr auf die tatsächlichen Gefühle der Protagonistin eingegangen wird.Alles in allem ist dieser Roman auf jeden Fall eine Empfehlung. Für mich war es aber leider nicht der richtige Zeitpunkt, die Geschichte zu entdecken.

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  • Berührende Lebensgeschichte

    Alle meine Kinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. September 2016 um 11:32

    Wir begleiten Friederike Beaufort bei ihrem Umzug aus ihrem "Dornröschenschloss" in die neue 3- Zimmerwohnung.Beim Aussortieren kommen ihre viele Erinnerungen an ihr Leben wieder in den Sinn, von dem Wunsch nach Kinder, bis zum Verlust ihres Mannes.Wie war das alles doch gleich und kann sie nun nochmal einen kompletten Neuanfang wagen?Eine wunderbar berührende Geschichte über ein gelebtes Leben und die wichtigsten Erinnerungen an dieses.Einige Schicksalsschläge hat Friedericke "Ika" in ihrem Leben verarbeiten müssen. Der schlimmste blieb wohl das unerfüllte Mutterglück.Doch es gab auch schöne Zeiten, in ihrer Jugend und den Mittzwanzigern, eine Generation im Aufbruch, die voller Leidenschaft die Welt verändern möchte.Man fühlt mit ihr, ganz deutlich!Freut sich über die schönen, stürmischen Erlebnisse und Liebschaften ihrer früheren Jahre, ihr vertrautes "Dreieck".Man wünscht ihr vom Herzen dieses wohlige Mutterglück und bangt mit bei ihren Versuchen obwohl man doch schon am Anfang erfährt, das es sich leider nie erfüllt hat.Eine wahre Achterbahn der Gefühle.Im Hier und Jetzt bereitet sie ihren Umzug vor, ein Abschluss, ein Neuanfang? Es wird sich zeigen.Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen, es liest sich einfach fix durch. Man ist neugierig auf die früheren Erlebnisse, wie sie sie geprägt haben bis heute und wie nun ihr Leben angeht.Ein Roman, der mich an einigen Stellen unendlich traurig machte und doch so hoffnungsvoll ausklingt! Wunderschön!

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  • Mit 66 fängt das Leben erst richtig an

    Alle meine Kinder
    Anneja

    Anneja

    30. August 2016 um 10:53

    Gibt es Themen in der heutigen Gesellschaft die immer noch nur ungerne angesprochen werden?Vielleicht weil sie einem peinlich sind obwohl sie für einen selbst total normal erscheinen?Oder weil man sich durch deren Nennung eingestehen muss doch nicht perfekt zu sein?Monogamie, Retortenbabys, Eheberatung oder auch die Verarbeitung von Trauer sind heute noch schwierige Themen auch wenn sie schon solange existieren.Diese wiederum in ein Buch zu packen finde ich dann schon recht mutig.Denn im Buch geht es um Friederike welche sich mit alledem auseinandersetzen muss und einen dadurch einen Einblick in ein Leben gibt welches wir so vielleicht garnicht kennen.Zumindest ich kam durch das Lesen oftmals in die Bredouille, da ich garnicht die Kraft hätte um Friederikes Leben zu leben. Schon allein die Vorstellung hin und wieder eine Affäre zu haben von der mein Partner auch weiß und es genauso umgekehrt passiert, ist für mich momentan absolut undenkbar. Vielleicht liegt es daran das aus einer Affäre mehr werden kann aber der Faktor Eifersucht wäre anführend. Paare die dieses Leben leben beneide ich teilweise aber schaue auch mit Argwohn auf sie, auf jeden Fall habe ich kein Problem damit wenn andere diese Art von Beziehung führen. Kommen wir noch einmal zu Friederike welche mit 66 Jahren ihr Haus verkauft und in eine Wohnung zieht. Das gerade bei Umzügen Schätze wieder zum Vorschein kommen, mit denen man nicht gerechnet hat kennt glaube jeder und genauso ist es bei ihr. Sie findet beim ausmisten des Dachbodens ihre alten Tagebücher und lässt sich von ihnen in ihre Vergangenheit zurück gleiten. Wir wechseln nun des öfteren zwischen der jüngeren und der älteren Friederike hin und her und erfahren zum einen was sie alles durchlebt hat und zum anderen wie sie heute darüber denkt. Gerade diese Denkübergänge sind vielschichtig und ließen mich oftmals nachdenklich werden. Denn ich führe zwar kein Tagebuch, aber trotzdem bin ich gespannt wie ich in ein paar Jahrzehnten über mein vergangenes Leben denken werde.Gerade die Beschreibungen wie sie und ihr Mann Ernst in Polygamie leben und damit gegenüber so offen umgehen beeindruckte mich sehr. Zu lesen wie die beiden sich lieben, eine Einheit bilden und doch auch mal mit jemand anders ihren Spaß haben ist erschütternd, aber fesselte mich nur um so mehr. Das zweite große Thema des Buches ist der Versuch des schwanger werden´s. Ein Thema das anderen nur ein müdes lächeln abringt da sie bereits 3 Kinder haben oder aber zur Härteprobe für die Beziehung wird, wenn es einfach nicht klappen will und der Wunsch nach einem Kind einen gerade zu auffrisst. Auch hier wechseln wir immer wieder zwischen den beiden Friederike´s hin und her und können erlesen wie Kräfte zerrend es ist etwas zu bekommen was anderen einfach in den Schoss fällt. Gerade die Passage ließ einen dicken Schleier der Gedanken über mich sinken, da ich selbst schon langsam auf die 30 zu gehe und noch keine Kinder besitze.Allgemein strotzt "Alle meine Kinder" nur so vor Ehrlichkeit, der Wahrheit und Mitgefühl. Ich habe selten ein Buch gelesen welches mich so berührt hat. Nicht einmal jetzt fallen mir die passenden Worte ein, die sagen was ich gerade empfinde. Ich schweife immer noch in Friederikes Welt umher um vielleicht auch nur einen Hauch ihrer Stärke zu bekommen.Denn auch Trauer muss sie verarbeiten und das verlassen geliebter Menschen. Gerade dies ist ein Punkt den jeder selbst bearbeiten muss. Man kann niemanden vormachen wie man trauert oder es ihm erklären.Aber anhand von Friederike erleben wir eine Trauer die einfach nur echt ist.Die Personen um die sie trauert und die die ihr Leben verschönert haben sind zahlreich aber alle einfach sympatisch. Man hat das Gefühl ihre beste Freundin zu sein und alles mit ihr hautnah zu erleben. Man vergoss die ein oder andere Träne und hatte doch am Ende ein Lächeln im Gesicht weil ihre Geschichte einfach nur unbeschreiblich endet.

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  • Rezension zu "Alle meine Kinder" von Herrad Schenk

    Alle meine Kinder
    Rosen-Rot

    Rosen-Rot

    29. August 2016 um 21:48

    Friederike ist 66 Jahre alt und verwitwet. Sie möchte ihr Haus auf dem Land verkaufen und in eine Wohnung in der Stadt ziehen. Beim Ausräumen des Hauses kommen ihr viele Erinnerungen an früher, an ihren Ehemann Ernst, ihren Geliebten Benno und ihren unerfüllten Kinderwunsch. Das ganze Buch ist sehr melancholisch geschrieben. Dabei wechselt die Perspektive immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit. Friederike wird sehr traurig beim Ausräumen des Hauses. Sie liest alte Tagbücher und erinnert sich. Vor allem ihr unerfüllter Kinderwunsch nimmt einen großen Teil der Geschichte ein. In allen Einzelheiten wird beschrieben, wie die Behandlung in der Kinderwunsch-Klinik erfolgte, so dass es stellenweise recht langatmig wurde. Das Buch ist schön geschrieben und lässt sich gut lesen. Es ist melancholisch, traurig und nachdenklich zugleich. Es ist aber sicher eher ein Buch für die ältere Generation.

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  • Vom Loslassen und Neubeginnen

    Alle meine Kinder
    camilla1303

    camilla1303

    29. August 2016 um 21:24

    „Friederike Beaufort, eine Frau in ihren besten Jahren mit bewegter Vergangenheit, steht kurz davor, ihr Landhaus mit Garten gegen eine seniorengerechte Wohnung in der Stadt einzutauschen. Beim Räumen und Ausmisten des großen Hauses werden Erinnerungen wach: an die wilden Studienjahre mit feucht-fröhlichen Festen und wechselnden Liebhabern; an die Demos der Frauengruppen; aber auch an den Verlust von geliebten Menschen und den quälenden Kinderwunsch, der ihr Leben zunehmend beherrschte. Doch es ist nicht die Zeit, irgendwelchen Gedanken nachzuhängen. Mit dem Umzug lässt Friederike die Vergangenheit endgültig hinter sich und startet selbstbewusst durch in ihre Zukunft, in ein komplett neues Leben …“, so die Inhaltsangabe von „Alle meine Kinder“ von Herrad Schenk. Friederike, genannt Ika, gibt ihr Haus auf dem Land auf, um in eine altersgerechte Wohnung in der Stadt zu ziehen. Beim Packen und Ausräumen für den Umzug werden so manche Erinnerungen geweckt und schon sind wir beim wesentlichen Teil des Buches: Ikas unerfüllten Kinderwunsch, der leider die anderen Details aus ihrer Vergangenheit verdrängt. Gerne hätte ich mehr über die Kindheit und Jugend der Friederike Beaufort erfahren. Der ständige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir gut gefallen und das Buch wird durch den Perspektivenwechsel interessant und lässt sich schnell und flüssig lesen. Als zweifache Mama, die das Glück hatte, nicht auf die Kinderwunschmedizin angewiesen zu sein, habe ich bei der Beschreibung der einzelnen Versuche viel über Kinderwunschkliniken und die Strapazen, die Paare mit unerwünschten Kinderwunsch auf sich nehmen, gelernt. Als der Umzug endlich geschafft ist hat Ika eine Menge hinter sich gelassen, die Vergangenheit losgelassen und ist bereit für einen Neustart, die Zukunft. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen, wobei ich mit Mitte 20 vermutlich nicht in die Gruppe Leser passe, die dieses Buch anspricht. Das Thema rund um den Kinderwunsch war mir ein wenig zu langatmig und ich habe vermisst, noch andere Passagen aus Friederikes Leben kennenzulernen.

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  • Loslassen und ein Neubeginn

    Alle meine Kinder
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    27. August 2016 um 19:15

    Ika Beaufort steht vor den offenen Türen ihres Schranks und versucht sich von vielen Dingen zu trennen, aber alles ist mit Erinnerungen belastet und diese Erinnerungen wiegen schwer. Sie taucht in Gedanken in die Vergangenheit ein, ihre Dreiecksbeziehung über viele Jahre, die ihre Partnerschaft wohl doch schwerer belastet hat, als gedacht. Der lange Loslösungsprozess von ihrem Geliebten und vor allem der Schwangerschaftsabbruch, der kurz danach einem leidenschaftlichen Kinderwunsch auslöste, der sich auf natürlichem Weg nicht erfüllen wollte. Ika ist eine Frau fast Ende der Sechzig. Zusammen mit ihrer langjährigen Freundin wollte sie sich in einer neuen Wohnung inmitten der Stadt neu finden. Raus aus dem viel zu großen Haus und dem riesigen Garten, ein Neuanfang ohne den Ballast der Vergangenheit, ganz abgesehen von den praktischen Erwägungen – wie Ärzte, Geschäfte und Kultur in unmittelbarer Nachbarschaft. Doch Hilde verstirbt unerwartet und Ika muss nun allein den Neuanfang wagen. Das Buch wird durch die Rückblicke interessant. Ika ist ein Kind ihrer Zeit, aufgewachsen als die Pille den Frauen neue Freiheit gewährte, als Partnerschaften und Sexualität neu definiert wurden. Die Beziehungen waren offen und Seitensprünge wurden diskutiert und toleriert.  Dieses Zeitbild hat mir ausgesprochen gut gefallen, ich kenne vieles aus eigenem Erleben und die Schilderung hat mich zurück katapultiert in diese Zeit. Die Hauptfigur Ika ist mir sehr nahe gekommen, ja sie war mir sympathisch, wenn ich auch manche ihrer Handlungen nicht gut fand. Fast hatte ich das Gefühl, ich müsste es jetzt mir ihr ausdiskutieren. Das spricht für die lebensnahe Charakterisierung. Die ausufernden Schilderungen der Reproduktionsmedizin fand ich allerdings zu viel. Nicht jeder vergebliche Zyklus hätte in dieser Ausführlichkeit geschildert werden müssen. Wenn ich noch einmal den Begriff „Follikel“ lese, schreie ich – diese Empfindung drängte sich mir beim Lesen auf.Der  verhalten optimistische Schluss hat mich dann aber versöhnt und über diese Klippe getragen. Das Buch hat mich berührt, ich bin der Hauptfigur fast immer gern in ihren Erinnerungen gefolgt.

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  • Kann ein Umzug ein Leben verändern?

    Alle meine Kinder
    Julchen77

    Julchen77

    25. August 2016 um 17:56

    Das Buch habe ich bei einer Leserunde gewonnen. Ika Beaufort, 66 Jahre und alleinstehend, hat sich mir Ihrer Freundin Hilde entschlossen, in ein Wohnprojekt zu ziehen. Somit muss Sie Ihren Hausstand aus einem Einfamilienhaus reduzieren, damit es zukünftig in eine Drei-Zimmer-Wohnung passt. Beim Entrümpeln kommen Ihre Tagebücher zum Vorschein und sie schwelgt in Erinnerungen. "Wie wäre das Leben geworden, wenn..." ist eine der Fragen, die sie beschäftigt. Eine andere ist die, nach der ungewissen Zukunft in der neuen Umgebung. Kann Sie die Vergangenheit hinter sich lassen und bringt ihr der Umzug einen neuen Lebensabschnitt?Herrad Schenk versteht es, wie sie die Leser in den Bann der Geschichte zieht. Durch gut gewählte Rückblicke und Einblicke in die Gegenwart beschreibt sie das Leben mit Höhen und Tiefen der Protagonistin.

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