Herrad Schenk Für immer Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Für immer Schwestern“ von Herrad Schenk

Seit ihrer Kindheit sind die drei Schwestern eng miteinander verbunden, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Sylvia, um die siebzig, Lektorin in einem Kunstverlag, ist lebenslustig und frisch verliebt. Judith, Bibliothekarin im Ruhestand, kämpft mit beunruhigenden Symptomen der Vergesslichkeit. Elvira ist Lehrerin und ihre Gedanken kreisen fast ausschließlich um ihren erfolgreichen Mann – bis ihre heile Welt plötzlich aus den Fugen gerät: Ihr Mann hat eine Affäre. Als dieser einen Schlaganfall erleidet, kommt ein Familiengeheimnis ans Licht, das die Schwestern in ihre turbulente Jugend zurückführt und ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt …
Ein lebensnaher Roman über das Älterwerden und den Zusammenhalt in einer Familie. Mit Humor, Empathie und Lebensklugheit geschrieben.

Dieses Buch hat für mich zu viele Gedankengänge und Vermutungen und Erinnerungen und zu wenig Handlung. Schade.

— Lissy

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  • Die Geschichte dreier Schwestern, die von ihrer Vergangenheit eingeholt werden

    Für immer Schwestern

    JDaizy

    „Unmöglich, dieses Unglück von sich weg zu halten. Ich sollte wenigstens einen Spaziergang machen, mich bewegen, dachte sie und erhob sich schwerfällig von der Gartenbank, steif, etwas durchgefroren. Gehen vertreibt die düsteren Gedanken. Auf einmal war ihr, als sähe sie die Schwarze Dame wieder am Ende der Straße. Wenn die Schwarze Dame Melancholie an deine Haustür klopft, solltest du ihr freundlich öffnen und sie zum Tee hereinbitten - dann wird sie zu gegebener Zeit höflich von selbst wieder gehen. Doch wehe, du hältst die Tür verschlossen und stellst dich tot- dann wird sie dich unbarmherzig belagern.“ „Seit ihrer Kindheit sind Sylvia, Judith und Elvira eng miteinander verbunden, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Doch dann kommt ein langgehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das die Schwestern in ihre bewegte Jugend zurückführt und ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt.“ (Klappentext) Drei Schwestern jenseits der 60. Drei unterschiedliche Leben. Aber eine (gemeinsame) Vergangenheit. Sylvia, Lektorin in einem Kunstverlag, ist lebenslustig und trotz ihres Alters frisch verliebt. Judith, Bibliothekarin im Ruhestand, quälen erste Anzeichen ihrer Vergesslichkeit, während sich Elviras Leben fast ausschließlich um ihren erfolgreichen Mann Hans-Heinrich dreht. Als dieser plötzlich einen schweren Schlaganfall erleidet, treffen sich die Wege der Schwestern im Krankenhaus. Was war passiert und warum ist Elvira plötzlich so aufgelöst und nicht zu beruhigen? Welches Geheimnis verbirgt Hans-Heinrich und vor wem? Oder will er nur Elvira vor einem langgehüteten Familiengeheimnis schützen? Oder ist alles doch ganz anders als es auf en ersten Blick erscheint? „Sie wissen nicht wie es ist, durch ein Schuldgefühl an jemanden gebunden zu sein. Es schafft die engste Bindung überhaupt.“ Beim Lesen musste ich oft an den Ausspruch: „Gemeinsam und doch einsam“ denken. Wie schnell kann sich von einer Minute auf die andere das Leben ändern! Wie lebt man mit Lügen oder der quälenden Ungewissheit bestimmte Dinge nicht angesprochen zu haben?! Und wie wichtig ist, jeden Tag deshalb so zu leben als wäre es der letzte?! Der Autorin gelingt es mühelos ein Bild von drei Schwestern zu zeichnen, die unterschiedlicher nicht sein können. Besonders mochte ich die schusselige und ab und an mit sich selbst beschäftigte Judith. Etwas antriebslos und vergesslich. Aber herzlich, um Harmonie bemüht und aufopferungsvoll. Bei Elvira und Sylvia fiel es mir dagegen schwerer aufrichtige Sympathien zu entwickeln. Und doch zog mich die Geschichte schnell in ihren Bann. Ich habe (ziemlich zeitig) Vermutungen aufgestellt und wollte am Ende endlich wissen, wie sich alles auflöst.  Besonders gut gefallen haben mir auch die eingeschobenen, verworren erscheinenden Gedanken von Hans-Heinrich. Wenn man sich nicht frei bewegen und artikulieren, nicht selbstständig sein kann und auf fremde Hilfe angewiesen ist … das stelle ich mir schlimm vor. Allerdings empfand ich einige Passagen des Buches als sehr dunkel und negativ. Oft habe ich mich gefragt: „Wer ist jetzt das Opfer in dieser Konstellation?!“ und warum werden einige (interessante) Themen nur angerissen und nicht zu Ende geführt?! Trotzdem hatte ich viel (Lese-)Freude mit diesem Taschenbuch aus dem Inselverlag. Vielleicht auch deshalb, weil ich selbst Geschwister habe und weiß, dass es nicht immer einfach ist. Auch wir sind sehr verschieden und ich kenne die Situation verglichen zu werden. Aber wahrscheinlich auch deshalb, weil der Verlag mit seinen Autoren ein Händchen für emotionale, berührende (Alltags-)Themen hat. Ich jedenfalls habe beim Inselverlag bisher noch nicht daneben gegriffen. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir eine größere Schrift wünschen. Aber das ist natürlich subjektiv.  Fazit: Ein emotionale Familiengeschichte über die Beziehung von drei Schwestern, die von ihrer Vergangenheit eingeholt werden. Worte, die hinter die äußere Fassade - mitten ins Herz - blicken. Turbulent, tiefgreifend, aber leider an einigen Stellen nicht zu Ende gebracht. Trotzdem meine absolute Leseempfehlung!

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  • Leserunde zu "Für immer Schwestern" von Herrad Schenk

    Für immer Schwestern

    aba

    Die Geschichte dreier Schwestern, die von ihrer turbulenten Vergangenheit eingeholt werden Alle, die Familiengeschichten lieben, dürfen sich auf den neuesten Roman von Herrad Schenk freuen: "Für immer Schwestern" ist eine berührende und tiefgehende Geschichte über drei Schwestern, ihre Liebe zueinander und das Älterwerden. Es geht um Erinnerungen an Zeiten, in denen alles ganz anders war, aber auch um ein Geheimnis, das die Schwesternliebe zu zerstören droht... Braucht ihr das perfekte Buch für sommerliche Lesestunden auf dem Balkon oder im Garten? Dann seid ihr hier bei dieser Leserunde zu "Für immer Schwestern" genau richtig! Zum Inhalt Seit ihrer Kindheit sind die drei Schwestern eng miteinander verbunden, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Sylvia, um die siebzig, Lektorin in einem Kunstverlag, ist lebenslustig und frisch verliebt. Judith, Bibliothekarin im Ruhestand, kämpft mit beunruhigenden Symptomen der Vergesslichkeit. Elvira ist Lehrerin und ihre Gedanken kreisen fast ausschließlich um ihren erfolgreichen Mann – bis ihre heile Welt plötzlich aus den Fugen gerät: Ihr Mann hat eine Affäre. Als dieser einen Schlaganfall erleidet, kommt ein Familiengeheimnis ans Licht, das die Schwestern in ihre turbulente Jugend zurückführt und ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt… Leseprobe Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Für immer Schwestern" unter allen, die wissen möchten, was sich hinter dem Familiengeheimnis um Sylvia, Judith und Elvira verbirgt. Wer dieses gefühlvolle Buch im Rahmen einer Leserunde lesen, besprechen und rezensieren möchte, bewirbt sich* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und antwortet bis zum 09.08. auf folgende Frage: Habt ihr selbst Geschwister oder wünscht ihr euch manchmal Geschwister? Was macht das Besondere eurer Beziehung aus oder wie stellt ihr euch eine Geschwisterbeziehung vor? Auf eure Antworten bin ich sehr gespannt. Ich wünsche euch viel Glück! Zur Autorin Herrad Schenk, geboren 1948, hat Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Köln und York (England) studiert und war wissenschaftliche Assistentin am Institut für Sozialpsychologie der Universität Köln. Sie hat zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht und lebt als freie Autorin in der Nähe von Freiburg. * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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  • Familienbande

    Für immer Schwestern

    Tulpe29

    11. September 2015 um 10:56

    Hier zeigt sich mal wieder, dass Blut doch dicker als Wasser ist.  Drei  charakterlich  ganz verschiedene Schwestern erleben , mehr oder weniger gemeinsam, die Turbulenzen des Lebens. Der Zusammenhalt ist meistens gut, bis ein Familiengeheimnis gelüftet wird. Danach verstehen sich zwei von ihnen eine Weile nicht mehr, brechen den  Kontakt ab. Aber das ist nicht das Ende, sondern bald ein neuer Anfang. Trotzdem mischen sich in den Schluß, der einem Happy End recht nahe kommt, ein paar unvermeidliche Wermutstropfen. Das Buch ist sehr realitätsnah,  interessant geschrieben und lesenswert.

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  • Für immer Schwestern

    Für immer Schwestern

    kolokele

    09. September 2015 um 20:06

    Das Buch handelt von den drei Schwestern Elvira, Judith und Sylvia. Alle drei haben Kinder aufgezogen,ansonsten aber recht unterschiedliche Leben gehabt mit Höhen und Tiefen und schauen jetzt alle drei dem Rentenalter entgegen. Sie haben ihr ganzes Leben miteinander geteilt, Kontakt gehabt, jedoch erschien mir ihre Beziehung zueinander nicht besonders herzlich. Im Mittelpunkt der Handlung steht H.H., Elviras Mann, der gleich zu Beginn des Buches einen Schlaganfall erleidet - während er bei seiner Geliebten ist, die zudem noch eine Ex-Schülerin von ihm und Jahrzehnte jünger ist als er. Elvira erfährt davon, teilt ihre Informationen auch sofort mit ihren Geschwistern und ist lange Zeit hin- und hergerissen, was zu tun ist...so richtig rund lief ihre Ehe eigentlich nie und eigentlich fühlt sie sich nur von H.H. abgestoßen, zumindest kam das so bei mir als Leser an. Soll sie also die brave Ehefrau spielen oder sich von ihm trennen? Das Buch erzählt in vielen Rückblenden auch vom früheren Leben der drei Schwestern und auch hier, war H.H. schon Bestandteil, er lebte mit allen drei und noch weiteren Personen in einer Kommune. Diese Rückblicke sind wichtig für die Entwicklung des Buches und auch gut eingebaut, denn zuletzt soll alles in der Auflösung eines großen Familiengeheimnisses enden. Beim Lesen wusste ich oft nicht, wohin mich die Autorin führen will, wieso sie das erzählt, was sie erzählt. Dies wird zwar am Ende etwas schlüssiger, aber es bleibt doch der schale Nachgeschmack des Leseerlebnisses das mit einigen Fragezeichen geschmückt war. Die Schreibweise der Autorin ist gut zu lesen, das Buch ist reich bestückt mit Schilderungen vieler Situationen in der Gegenwart und Vergangenheit, man lernt zahlreiche Charaktere kennen und doch ist alles etwas blass. Der Schluss kam mir dann auch etwas zu zackig und das Buch endete mir dann etwas zu übereilt. Vermutlich hätte man einiges anders machen können, den roten Faden deutlicher spinnen, aber da es nun so ist wie es ist, bleibt es ein nettes Buch für alle, die Familiengeschichten mögen - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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  • Für immer Schwestern

    Für immer Schwestern

    Samtpfote

    07. September 2015 um 15:11

    Meine Meinung: Ich habe mich aufgrund des wunderschöne Covers und der spannenden Beschreibung für die Leserunde beworben und war total glücklich, als der Gewinn dann bei mir war. Nur leider hat mich das Buch nicht begeistern können und war vor allem gegen Ende eine echte Enttäuschung. Der Anfang hat mir noch sehr gut gefallen, viele Geheimnisse traten auf und die Geschichte mit dem Schlaganfall von Elviras Mann war wirklich sehr tragisch. Doch schon innerhalb der nächsten Kapitel wusste ich haargenau, wie das Buch ausgehen würde, auch das Geheimnis aus der Vergangenheit war schnell geklärt - obwohl es sich im Buch erst im letzten Abschnitt auflöst, war es für mich sehr vorhersehbar - und als ich die letzte Seite gelesen hatte, war mir leider nicht klar, was mir die Autorin mit dem Buch hatte sagen wollen. Irgendwie hat mich das Buch weder berührt, noch mir eine unvergessliche Geschichte erzählt oder mich in seinen Bann gezogen. Schreibstil und Handlung: Sehr viele meiner Mitleserinnen haben den Schreibstil des Buches scharf kritisiert, da viele Schachtelsätze und auch altmodische Wendungen verwendet worden sind. Mich selber hat dies nicht so gestört. Der Stil war aber leider sehr farblos und oberflächlich gehalten. Ausserdem erfuhr ich trotz grosser Ankündigung nicht wirklich viel über die drei Schwestern und mich hat es vor allem sehr gestört, dass ihre Beziehung gar nicht innig war, obwohl dies so angekündigt worden war. Von der Handlung her muss ich sagen, dass mir eigentlich nur der Anfang der Geschichte gut gefallen hat, ich habe den Einstieg nämlich sofort gefunden und mich dann immer mehr gelangweilt. Ausserdem blieb die ganze Erzählung leider sehr oberflächlich und überladen mit Ideen und Erzählsträngen, die dann doch nicht zu Ende geführt wurden, und konnte mich so gar nicht berühren. Fazit: Das Buch werde ich in meinem Regal stehen lassen, weil mir das Cover sehr gut gefällt. Leider kann ich euch "Für immer Schwestern" aber nicht weiter empfehlen, weil es mich nicht überzeugt hat. Viele gute Ideen alleine ergeben einfach noch keine packende Geschichte. Zusätzliche Infos: Titel: Für immer Schwestern Autorin: Herrad Schenk, geboren 1948, hat Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Köln und York (England) studiert und war wissenschaftliche Assistentin am Institut für Sozialpsychologie der Universität Köln. Sie hat zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht und lebt als freie Autorin in der Nähe von Freiburg. Sprache: Deutsch Taschenbuch: 218 Seiten Verlag: insel taschenbuch Erscheinungsdatum: 08.08.2015 ISBN: 978-3-458-36091-9

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  • Interessante Geschichte mit mehr Potenzial

    Für immer Schwestern

    Maritahenriette

    06. September 2015 um 18:31

    Die Schwestern Elvira,  Sylvia und Judith wohnen nicht weit auseinander und halten schon immer liebevollen Kontakt zueinander. Als Elvira's Mann Hans - Heinrich einen schweren Schlaganfall erleidet wird nicht nur deren Ehe infrage gestellt.  Viele Geheimnisse belasten auf einmal das Verhältnis der drei Schwestern.  MEINE MEINUNG : Die Grundidee dieser Geschichte ist interessant und macht neugierig.  Das Buch hat eine gewisse Grundspannung und ich konnte es beim lesen nicht aus der Hand legen. Die Autorin gelingt es Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden ohne große Verwirrung aufkommen zu lassen. Am Anfang hatte ich jedoch ein wenig Probleme mit den vielen Personen ; dieses legte sich doch relativ schnell.   Der Schreibstil ist locker und lässt sich flüssig lesen. Auf 219 Seiten gibt es viel Inhalt,  Verwicklungen und Geheimnisse,  wobei zum Schluss einige Fragen offen bleiben. Die drei Schwestern,  aber auch die anderen Protagonisten werden gut charakterisiert und dargestellt. Da gibt es Vorurteile,  Mißverständnisse,  Kränkungen und Erkrankungen. Jedes einzelne für sich hätte vielleicht mehr Potential für das Buch gehabt. Dadurch wirkt es ein wenig als wäre es noch nicht zu Ende geschrieben.  Trotzdem ist das Buch lesenswert,  da die Geschichte recht interessant ist.  Irgendwie hat jeder Protagonisten seine guten und schlechten Seiten - so bunt wie das Leben nun einmal ist.  Das Buch ist in 30 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt und besitzen so gut wie keine Längen. Manche Abschnitte haben mich zum nachdenken angeregt und dadurch auch sehr berührt.   FAZIT : "Für immer Schwestern "von Herrad Schenk wird als E-book und Taschenbuch durch den Inselverlag veröffentlicht. In 219 Seiten wird eine komplexe und durchaus bewegende Geschichte erzählt.  Sie ist interessant,  hätte aber noch Potenzial gehabt und hat mir trotzdem unterhaltsame Lesestunden bereitet.  Ich vergebe hier 4 von 5 Sterne. 

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  • Leider wurde das Potential nicht ausgeschöpft

    Für immer Schwestern

    reading-and-dreaming

    06. September 2015 um 13:39

    Das Cover sieht sehr sommerlich aus. Ein schönes frisches Cover, das jedoch nicht ganz so gut zu der Geschichte passt. Ich assoziiere eher ein Bastelbuch mit dem Cover. Die Idee der Geschichte ist wirklich gut. Drei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein können. Sie müssen sich mit einem plötzlichen Schicksalsschlag auseinandersetzen. Und wenn das schon nicht genug ist, kommt auch noch ein lang gehütetes Familiengeheimnis an die Luft. Tja die Idee war gut, nur leider fand ich die Umsetzung nicht sehr gelungen. Ich konnte mich mit keiner der Schwestern identifizieren und bin nicht wirklich warm geworden mit den Charakteren und der Geschichte. Die Stimmung in der Geschichte war dauerhaft negativ und depressiv, was mich beim Lesen auch runter gezogen hat. Das ist für mich schon einmal keine gute Voraussetzung für ein gutes Buch. Hinzu kam dann auch noch, dass die Beschreibungen der einzelnen Handlungen und der Umgebung mir viel zu detailliert waren. Es hat sich alles zu sehr in die Länge gezogen. Die Geschichte an sich plätscherte, meines Erachtens, die meiste Zeit nur so dahin. Es kam kein richtiger Spannungsbogen auf und das Familiengeheimnis, welches im Klappentext so großartig angekündigt wurde, tauchte auch erst gegen Ende des Buches auf. Das einzig positive an der Geschichte war, dass nicht nur aus der Sicht einer Person erzählt wurde, sondern es viele verschiedene Sichtweisen gab. Dies hat das Ganze etwas interessanter und lockerer gemacht. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Idee des Buches sehr schön ist. Nur leider die Umsetzung nicht gut gelungen ist. Es hätte ein Buch mit viel Potential sein können.

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  • Unterhaltsames Buch für ein kuscheliges Wochenende auf der Couch:)

    Für immer Schwestern

    nicilache

    03. September 2015 um 20:18

    Nah am Leben erzählt , authentische Charaktere - regt zum Nachdenken über das Älter werden an! Der Einstieg in die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist dennoch anspruchsvoll, man taucht sofort ein in die Welt von Judith, Sylvia & Elvira. Das Buch ist nah am Leben uns sehr authentisch. Durch die Gedanken von Henrieke bekommen wir einen interessanten und  authentischen Einblick in die Liebe zwischen Jung und alt. Auch die Demenzkrankheit von Judith wird einfühlsam erzählt. H.H.'s Gedankenfetzen im Koma sind sehr gut beschrieben und bringen mich zum nachdenken, Elviras Charakter ist eher verbittert aber ich kann sie verstehen und ihre Gedanken irgendwie nachvollziehen, auch wenn sie sehr egoistisch handelt und denkt. Das Schicksal von Stephan hat mich schockiert und berührt, auch wenn ich gerne etwa mehr aus seinere Sicht gelesen hätte.  Seine Gefühle? Was trieb ihn wirklich zu dieser Tat? Die beschriebene  Zeit in der Montessori Villa hat mir persönlichnicht so gut gefallen auch wenn es mir für die Geschichte wichtig erschien und die Charaktere der Protagonisten unterstreicht. Für mich ist diese Zeit damals einfach schwer vorstellbar und ich habe mit den genannten Begriffen ein wenig Probleme gehabt weil sie mir einfach nicht bekannt waren. Auch die weiteren Personen, die in diesem ''Montessori - Abschnitt'' benannt werden, lesen sich für mich eher wie ''Fremde'' mt denen ich nicht warm werden kann weil sie einfach eine komplett andere Lebenseinstellung bzw generell ein anderes Leben als ich geführt haben. Insgesamt sind die Charaktere der Geschichte sehr gut ausgearbeitet, jeder mit seinen eigenen Ecken und Kanten und mit einem eigenen Schicksal. Ab dem dritten Teil ist die Geschichte meiner Meinung nach leider ein bisschen eingeschlafen. Es konnte mich nicht mehr sonderlich fesseln , was vielleicht auch an dem großen Altersunterschied zu den Protagonisten lag. Mir fehlt auch ein  bisschen der Bezug vom Cover zu der Story. Dennoch ein unterhaltsames Buch für ein kuscheliges Wochenende auf der Couch:) 3 von 5 Sternen

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  • Eine bewegende Familiengeschichte...

    Für immer Schwestern

    Goldstueck90

    03. September 2015 um 11:34

    Elvira steht vor den Trümmern ihres Lebens - ihr Mann hatte einen Schlaganfall und das auch noch ausgrechnet bei seiner Geliebten. Außerdem machen ihre Kinder schwere Zeiten durch...- Gott sei Dank hat sie ihre beiden Schwestern Sylvia und Judith, die ebenfalls einiges Sorgen im Gepäck haben. Ganz nebenbei werden furchtbare Familiengeheimnisse enthüllt, die die Beziehung der drei Schwestern auf eine harte Probe stellt... Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Der Schreibstil war einfach mal erfrischend anders und packend. Das Cover ist traumhaft schön. Insgesamt ein Buch, was ich durchaus empfehlen kann und mich zum Nachdenken angregt hat. Einzig das Ende empfand ich als etwas befremdlich - einige Seiten mehr hätten der Geschichte gut getan - insgesamt in meinen Augen trotzdem ein lesenswertes Buch! *Herrad Schenk: Für immer Schwestern. Insel Verlag Berlin 2015. 219 S. 12,99€.*

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  • Es hätte so gut werden können...

    Für immer Schwestern

    MissTalchen

    02. September 2015 um 22:50

    "Sie wissen nicht, Henrike, wie es ist, durch ein Schuldgefühl an jemand gebunden zu sein. Es schafft die engste Bindung überhaupt. Zum Glück wissen Sie es nicht." Ich fand das Cover so erfrischend und sommerlich, dass ich mich bei der Leserunde beworben, das Buch letztendlich auch gewonnen habe und lesen durfte. Alles hätte so schön sein können... Zur Story: Die drei Schwestern Sylvia, Elvira und Judith hatten eine ereignisreiche Vergangenheit und haben daraus ihre ganz eigenen Schlüsse gezogen. Heute trägt jede ihr eigenes Schicksal. Doch als die Familie einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen muss, wird sie von ihrer eigenen Vergangeheit eingeholt und es werden Geheimisse gelüftet, die viel zu lange im Verborgenen lagen. Meine Meinung: Dem Buch liegt eine wirklich schöne Idee zugrunde. Hier werden viele Charaktere mit ihren Schicksalen angesprochen, die berührend, tiefgründig und facettenreich sind. Es hätte eine anrührende, dynamische und ungewöhnliche Familiengeschichte werden können. Doch wenn das große Geheimnis, das im Klappentext groß angekündigt wird, erst knapp 15 Seiten vor Schluss ans Licht kommt und darüber hinaus in der vorigen 200 Seiten der rote Faden fehlt, läuft was falsch. Wie bereits angedeutet mochte ich die Charaktere am Ende eigentlich sehr gerne, doch das wurde mir weiß Gott nicht leicht gemacht. Am Anfang wurden so viele Namen auf einmal genannt, dass ich bis zum Schluss ständig durcheinander kam, wer wer ist. So Symphatien für die Protagonisten aufzubauen, ist äußerst schwierig, wenn man immer mit der Frage beschäftigt ist, aus wessen Perspektive gerade erzählt wird. Darüber hinaus werden so viele verschiedene, interessante Schicksale angesprochen, die später kaum noch Beachtung finden, dass man das Gefühl hat, es gehen viele Handlungsaspekte verloren. So ging leider die Message der Handlung bei mir komplett verloren. Vor allem negativ ist mir aber der Schreibstil aufgefallen. Die Autorin hat das Buch so umgangssprachlich geschrieben, hier werden Wortgruppen zu Sätzen, Neben- zu Hauptsätzen und Haupt- zu Schachtelsätzen. Mich persönlich hat das sehr gestört und genervt. Mein Fazit: Tolle Ideen die nicht konsequent umgesetzt wurden und zuletzt von einem furchtbaren Schreibstil kaputt gemacht werden.

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  • Was nettes für zwischendurch.

    Für immer Schwestern

    Laurawattebausch

    02. September 2015 um 21:32

    Im großen und Ganzen fand ich das Buch toll, es ließ sich gut lesen und war spannend geschrieben, man muss aber auch auf diese Art Bücher stehen, das Ende kam mir persönlich doch leider zu schnell und war mir zu knapp beschrieben. Zum Inhalt: Seit ihrer Kindheit sind die drei Schwestern Sylvia, Judith und Elvira eng miteinander verbunden. Durch einen Schicksalsschlag kommt nun auch noch ein lang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, dass die Geschwister zurück in ihre Vergangeneheit katapultiert und ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt. Den Schreibstil von Herrad Schenk finde ich gut, auch wenn er manchmal zu umganssprachlich ist und die vielen Schachtelsätze mich manchmal verwirrt haben, lässt sich dieses Buch gut und zügig lesen, was auch daran liegt, dass ich die Thematik sehr spannend fand.  Zu Beginn ist es mir sehr schwer gefallen die Personen sowie ihre Zugehörigkeit und die Familienverhältnisse auseinander zu halten, da sofort sehr viele Personen gleichzeitig vorkommen und und beschrieben werden, mit der Zeit und mit jeder Seite die ich las, wurde es aber besser. Im großen und ganzen ist es ein nettes Buch was man so dahinlesen kann. Wenn man erstmal mit den ganzen Personen zurechtkommt ist es ein tolles Buch, dass ich schwer aus der Hand legen konnte. Ich persönlich fand aber, dass das Ende sehr abrupt kam. Plötzlich kam die Auflösung und das ging mir selbst etwas zu schnell. Alles in allem ist es ein gutes Buch, dass ich auch meinen Freunden empfehlen würde.

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  • Liebe, Drama, Wahnsinn

    Für immer Schwestern

    leselea

    31. August 2015 um 14:31

    Würde H.H. je wieder völlig gesund werden? Die Erschütterung durch den Schlaganfall würde ihn sicher läutern. Dann könnte sie ihm verzeihen. Was wäre, wenn er als Pflegefall überlebte? Wie um Himmels willen sollte sie damit zurechtkommen, immer mit dem Gedanken im Hintergrund, dass er, wenn es gesund geblieben wäre, die junge Frau vielleicht nicht aufgegeben hätte? Wollte sie ihn überhaupt wieder gesund, ohne zu wissen, wie er sich entschieden hatte? Wenn er stürbe, würde sie weinen können. Wünschte sie seinen Tod? Kann man jemanden in dieser Situation pflegen, ohne ihn zu hassen? (S. 40) Sylvia, Judith und Elvira. Drei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Sylvia, die mit 70 noch arbeitet und gerade wieder frisch verliebt ist; Judith, die seit ihrem Ruhestand immer einsamer wird und gegen das Vergessen kämpft; Elvira, die mit ihrer perfekten Familie in einem perfekten Haus das perfekte Leben führt. Doch dann erleidet Elviras Mann Hans-Heinrich, von allen nur H.H. genannt einen Schlaganfall – im Bett seiner Geliebten! Elviras Glück zerspringt, Judith ist von H.H.s Zerfall erschüttert. Dieser Schicksalsschlag bringt alte Geschichten und schließlich ein dunkles Geheimnis zum Vorschein… Das traumhafte Cover und der Klappentext, der mich ein wenig an Wir sind doch Schwestern von Anne Gesthuysen und an Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena erinnerte, haben mich dazu bewogen, Für immer Schwestern von Herrad Schenk zu kaufen. Vielleicht waren meine Erwartungen daher viel zu groß, denn die Lektüre dieses Buches erweckte bei mir leider nur Gleichgültigkeit. Prinzipiell behandelt das Buch durchaus interessante Themen: Der Ehemann beginnt Ehebruch und wird kurz darauf zum Pflegefall. Welche Pflichten hat die betrogene Frau noch? Welche Rechte darf sie sich herausnehmen? Darf man einen Pflegefall verlassen? Muss man einem kranken Ehebrecher verzeihen? Die Geschichte um Judith thematisiert wiederum auf, wie ich finde, gekonnte und sensible Weise das Thema Demenz: Warum weiß man nicht mehr, wo man sein Fahrrad gelassen hat, erinnert sich aber plötzlich an alte Kinderverse? Hilflosigkeit, Scham und zunehmende Isolation werden an dieser Figur glaubhaft dargestellt. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden in die bewegte Vergangenheit der Schwestern: Ein erschütternder Schicksalsschlag tut sich auf, eine geheimnisvolle Atmosphäre wird greifbar und als Leser merkt man, das noch etwas hinter der Geschichte lauert. Trotz dieser positiven Punkte konnte mich die Geschichte leider nicht erreichen, auch nach 200 Seiten hatte ich immer noch keine Beziehung zum Erzählten und zu den Figuren aufgebaut. Ich weiß nicht warum, aber der Erzählstil kam mir sehr distanziert vor – obwohl die Autorin regelmäßig Einblicke in das Innenleben der Figuren gewährte und die Geschichte durch die verschiedenen Perspektiven aufgelockert wurde. Gerade dieser ständige Wechsel machte es für mich jedoch schwer, sich ganz auf eine Figur einzulassen. Zudem hat mir eindeutig die Perspektive der dritten Schwester Sylvia gefehlt: Hier erschließt sich mir bei Titel und Thema des Buches nicht ganz, warum die Autorin hingegen H.H.s Geliebte so viel Raum einräumt – ihre Gedanken kreisen gefühlt hauptsächlich um ihre gemeinsamen sexuellen Abenteuer, was für die eigentliche Geschichte überhaupt nicht dienlich ist. H.H.s Gedankengänge wiederum wirkten auf mich leider zu gewollt kryptisch, zu bemüht diffus. Zudem fehlte es mir definitiv an Spannung: Die Geschichte entwickelt sich zwar kontinuierlich, trotzdem hatte ich das Gefühl, das über einen großen Zeitraum nichts passierte. Die Rückblicke in die Vergangenheit sind zwar interessant und anregend, waren mir aber häufig zu bedeutungsschwanger präsentiert. Das eigentliche Geheimnis wurde für mich auch zu spät enthüllt: Am Ende überschlagen sich die Ereignisse quasi, sodass das Ende mit persönlich zu versöhnlich war. Für immer Schwestern wird mir leider nicht lange im Gedächtnis bleiben. Das Buch offenbart viele gute Ansätze, aus denen man meiner Meinung nach aber mehr hätte machen können.

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  • Erzählung über drei Schwestern im Alter und deren Geheimnisse

    Für immer Schwestern

    Leserin71

    30. August 2015 um 11:42

    "Für immer Schwestern" handelt von drei Schwestern, die mittlerweile in die Jahre gekommen sind und die seit ihrer Jugend ein Familiengeheimnis miteinander verbindet, das aber nicht alle in vollem Umfang kennen. Relativ unspektakulär - und das meine ich jetzt nicht negativ - erzählt Herrad Schenk von den drei Schwestern Sylvia, Judith und Elvira. Sehr treffend sind die Beschreibungen der Lebensituationen aller Beteiligten. Die Gedanken des Schlaganfallpatientens Hans Heinrich (der Mann von Elvira) mit einer Zugfahrt zu vergleichen, fand ich sehr passend. Das Buch beschreibt sehr gut, wie es ist, wenn man älter wird. Die eine Schwester ist sehr lebenslustig, die andere fürchtet an Demenz zu leiden, der Ehemann der dritten hat eine deutlich Jüngere. Ich verstehe die drei als Beispiele, was aus jungen Frauen werden kann. Einziger Wehmutstropfen für mich ist, dass ich eigentlich mit keiner der drei Frauen so richtig warm geworden bin. Ich hatte mir vom Klappentext gedacht, dass das Familiengeheimnis eher gelüftet wird und dass es viel mehr darum geht, wie die Schwestern damit umgehen, aber leider passiert das Ganze erst am Schluss. Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen, würde es aber nur Lesern mit einer gewissen Lebenserfahrung empfehlen.

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  • Ganz nette und unterhaltsame Familiengeschichte

    Für immer Schwestern

    Julitraum

    28. August 2015 um 20:58

    Die drei Schwestern Syliva, Judith und Elvira pflegen einen guten Kontakt zueinander. Sie sind seit ihrer Kindheit immer noch fest miteinander verbunden. Dabei sind alle 3 Schwestern völlig unterschiedlich. Syliva, die Älteste ist mit ihren 70 Jahren noch äußerst agil. Sie ist seit einiger Zeit neu verliebt und arbeitet noch voll als Lektorin in einem Kunstverlag. Schon seit frühester Zeit steht sie mit beiden Beinen fest im Leben und hat ihre Kinder meist auch alleine groß gezogen. Judith, etwas jünger ist pensionierte Bibliothekarin. Sie ist schon seit vielen Jahren geschieden und erwartet kein Liebesglück mehr. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben und macht sich nur etwas Sorgen um eine ihrer Töchter. Ansonsten stellt sie neuerdings vermehrt Vergesslichkeiten an sich fest, die ihr Sorge machen. Elvira, die Jüngste, ist noch in Teilzeit als Lehrerein tätig. Ihr Eheman, ebenfalls Lehrer, ist bereits pensioniert und erleidet plötzlich einen Schlaganfall. Delikat sind die Umstände seines Schlaganfalls, die Elvira ihren drei besorgten Kinder tunlichst nicht beichten möchte. Ihren Schwestern erzählt sie natürlich davon. Doch für Elvira gibt es noch viele andere Wahrheiten, die sie erfahren muß und auch der Familienzusammenhalt erhält starke Risse. Der Schreibstil dieses Roman ist sehr gut. Die Handlung liest sich flüssig und die Personen sind unterhaltsam skizziert. Der Leser nimmt an den Gedankengängen einiger Protagonisten rege teil und erfährt so in wechselnden Sichtweisen aus dem Leben und der Vergangenheit der Schwestern und ihrer Familie. Dennoch plätschert die Handlung bis über die Mitte des Buches recht unaufgeregt dahin. Es ist nicht uninteressant, aber als Leser beginnt man sich zu fragen, worauf alles hinausläuft. Erst gegen Ende wird vieles klarer und es kommt zu einem gelungenen Abschuss. Ein unterhaltsamer, wenn auch nicht so fesselnder Famlienroman, der durchaus recht lesenswert ist.

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  • Für immer verbunden

    Für immer Schwestern

    jackdeck

    28. August 2015 um 07:52

    Ein unsichtbares Band verbindet die drei Schwestern Elvira, Judith und Sylvia. Sie haben im Leben schon viele Höhen und Tiefen gemeistert und das schweißt zusammen. Auch im Alter sind sie gegenseitiger Anlaufpunkt und Stütze für die Andere. Als eines Tages H.H. der Gatte von Elvira einen Schlaganfall erleidet, sind di beiden anderen sofort zur Stelle und stehen Elvira bei. Der zweite Schock für Elvira sind die äußeren Umstände wie und wo H.H. nach dem Schlaganfall gefunden wurde. Er hatte eine Affäre und brach im Bett zusammen. Elvira will unbedingt den gemeinsamen Kindern diese Sache verschweigen, ihren Schwestern vertraut sie sich an, war es ja nicht das erste Mal, dass sie H.H. betrog. Eine Reise zurück in die Vergangenheit und an Momente und Geheimnisse die man vor der Schwester verheimlicht beginnt. Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil, anfangs hat man als Leser noch einige Probleme die Name zu sortieren, doch hat man alle Protagonisten gedanklich sortiert, ist es interessant dem Familiengeheimnis zu folgen und  wartet auf die Enthüllung.

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