Herta Müller Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel

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Inhaltsangabe zu „Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel“ von Herta Müller

In diesen sehr persönlichen Essays und Erinnerungen schreibt Herta Müller über ihr Leben und darüber, wie aus diesem Literatur wird. Sie weist mit Nachdruck auf vergessene Autoren hin, beschreibt beklemmend die Verfolgung durch den rumänischen Geheimdienst und gibt Auskunft über ihre Arbeit und ihr Verständnis von Politik, Geschichte und Moral. Eine notwendige Begleitlektüre zu den großen Romanen und Erzähltexten der Nobelpreisträgerin. Mit der Nobelpreisrede 2009.

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  • Rezension zu "Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel" von Herta Müller

    Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel

    WinfriedStanzick

    23. August 2011 um 10:11

    Wie auch in ihren Romanen geht es in diesen Essays der Nobelpreisträgerin Herta Müller immer wieder um die Auseinandersetzung mit der politischen Repression, die sich nicht nur auf die Psyche der betroffenen Menschen auswirkt, sondern auch auf ihre Sprache. Für sie ist die Sprache, das Spiel mit den Wörtern, die Literatur, ein Weg, das Überleben zu sichern und die eigene Existenz. Damit wir „uns der eigenen Existenz (…) versichern, brauchen wir die Gegenstände, die Gesten und die Wörter“. Die Wörter, die Literatur, der Schriftsteller - sie alle ändern nichts an den unterdrückenden Verhältnissen, aber sie ermöglichen, „durch Sprache eine Wahrheit erfinden, die zeigt, was in und um uns herum passiert, wenn die Werte entgleisen“. Immer wieder wird deutlich in ihren Essays, in denen sie schreibt von ihrer Kindheit, ihrer Auseinandersetzung mit den Securitate-Akten, der gemeinsamen Arbeit mit ihrem Freund Oskar Pastior und dessen Verwicklungen in die rumänische Staatssicherheit, dass ihr das Schreiben in der Einsamkeit, hervorgerufen von Unterdrückung und Feigheit, einen inneren Halt gab, und sie im Lesen von Büchern einen Dialog führen konnte, für den sonst kein Ort sich gefunden hätte. Die Nobelpreisrede unter dem Titel „Jedes Wort weiß etwas vom Teufelskreis“ eröffnet ein Buch mit neuen und älteren Essays, die man mit großem persönlichem Gewinn liest. Hier reflektiert eine Autorin ehrlich und offen über ihr Leben und ihr Schreiben. Eine Hommage an die Macht der Wörter und der Literatur.

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