Reisende auf einem Bein

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Inhaltsangabe zu „Reisende auf einem Bein“ von Herta Müller

Nach ihrer Ausreise aus dem Rumänien Ceauçescus könnte für Irene ein neues Leben im Westberlin der späten 80er Jahre beginnen. Aber innerlich ist sie weder ganz abgereist, noch ist sie endgültig im Neuen angekommen. Sie hat die alte Heimat verloren und keine neue gewonnen. Im neuen Land tragen die Dinge Namen, die nicht zu ihnen passen, zersplittert die Welt in unzählige Detailbeobachtungen, die sie orientierungslos und handlungsunfähig zurücklassen. Einsam durchstreift Irene Bahnhofslandschaften und Durchgangsorte, auch in ihren Beziehungen mit Männern bleibt sie innerlich allein.

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  • Rezension zu "Reisende auf einem Bein" von Herta Müller

    Reisende auf einem Bein
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    27. June 2011 um 14:15

    "Seit ich hier lebe ist das Detail größer als das Ganze." (S. 172) Dieser Satz beschreibt dieses Buch eigentlich ziemlich treffend. Die durchweg sehr melancholische Stimmung wird nicht zuletzt auch durch "gut beobachtete" Detailaufnahmen verstärkt, wie z. B. ein plötzlich auftauchender Fingernagel, um sich greifende, raschelnde Sträucher, oder Adern, die sich von Augapfel zu Nase ziehen. Teilweise sind die Beobachtungen der Protagonistin Irene derart verwirrend/verstörend, dass ich mich gewundert habe, dass in ihrer wörtlichen Rede halbwegs "normale" Sätze rauskommen. Alles in allem ist die Handlung auf jeden Fall Nebensache. Einzig und allein das Gefühl der Heimatlosigkeit und der Schwebe wird eindrücklich transportiert. Raffiniert, aber bedrückend.

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