Hertha Koenig Die helle Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die helle Nacht“ von Hertha Koenig

Wer weiß, wie lange sie oft auf dem Rasen gelegen hatte und den großen, weißgeballten Wolken zugeschaut; wie sie sich geheimnisvoll ineinander schoben, dicht, verdunkelt, und allmählich sich lösend, um sich mutig in das starke Blau hineinzuwagen. Eine Feier für das ganz Ferne, Geheimnisvolle. Die Erzählungen erinnern an ein vielschichtiges Gemälde und erst später stellt man fast erstaunt fest, mit welcher Klarheit Bilder und Episoden sich im Gedächtnis bewahrt haben.

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    Die helle Nacht

    Eka

    24. October 2013 um 13:21

    Der Pendragon Verlag in Bielefeld hat hier aus dem Nachlass der Schriftstellerin Hertha Koenig 6 Geschichten veröffentlicht, bei denen es sich jeweils um Frauenportraits handelt. Nein, es handelt sich nicht um Porträts etwa berühmter Frauen, alle Gestalten sind frei erfunden. Sie sind aber deshalb nicht weniger interessant, im Gegenteil, mich hat jede einzelne Geschichte sehr beeindruckt und gefesselt. Jede Geschichte erzählt von einer anderen Frauengestalt, wie zum Beispiel  in der Titelgeschichte „Die helle Nacht“ von Dorothea, einer Sängerin, die nach langer Krankheit arm und mittellos auf das Gut ihrer Eltern zurückkehrt und dort von ihrem Bruder und ihrer Schwägerin herablassend behandelt wird und sich doch plötzlich nach einem Liederabend alles ändert. Die Tänzerin Lia-Nora hat sich total der Kunst verschrieben, ist berühmt und findet die wahre Erfüllung im Tanz. Sehr enttäuscht ist sie, als sich Silvi bei ihr vorstellt und sie erkennen muss, dass Silvis Vorstellung nicht von innen heraus kommt. Sie ist zu sehr von sich überzeugt und hochnäsig und findet ihre Darstellung des Tanzes als einzig richtig. In einer weiteren Geschichte geht es in der Beziehung der Protagonistin Brigitte zu ihrem viel ältern Mann Ferdinand. Dieser sieht nur noch seine Frau und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Doch das ist es nicht, was Brigitte sich vorgestellt hat. Sie ist nicht glücklich weil sie es gewöhnt ist, etwas zu tun. In ihr ist noch ein Streben nach etwas anderem, nach einem selbstbestimmenden Leben. Mehr möchte ich hier nun nicht verraten. Jede Geschichte ist für sich abgeschlossen und mit Hertha Koenig habe ich eine wunderbare Schriftstellerin entdeckt, die in diesem kleinen Buch einen poetischen Schreibstil entwickelt hat. Alle Geschichten regen zum Nachdenken an und es lohnt sich, jede einzelne zu lesen. Ein Buch, das ich unbedingt empfehlen kann.

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