Hervé Le Tellier

 3.4 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Kein Wort mehr über Liebe, Neun Tage in Lissabon und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hervé Le Tellier

Der französische Autor und Kolumnist Hervé Le Tellier wird am 21.04.1957 in Paris geboren. Er ist vor allem für seine kürzeren literarischen Formen wie Novellen, Fabeln und Gedichte bekannt. Die von ihm veröffentlichten Werke überzeugen in erster Linie mit ihrer Origininalität. Im Verlauf seines Schaffens verfasste Hervé Le Tellier Romane, Erzählungen, Gedichte und Kolumnen. Seit 1992 ist er Mitglied der von François Le Lionnais und Raymond Queneau gegründeten Autorengruppe OuLiPo (Ouvroir de Littérature Potentielle). "Kein Wort mehr über Liebe" ist das erste Buch von Hervé Le Tellier, das auch in deutscher Übersetzung erscheint.

Neue Bücher

Die Sextinische Kapelle

Erscheint am 04.12.2018 als Taschenbuch bei Diaphanes.

All die glücklichen Familien

 (1)
Neu erschienen am 26.10.2018 als Hardcover bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Hervé Le Tellier

Kein Wort mehr über Liebe

Kein Wort mehr über Liebe

 (11)
Erschienen am 01.03.2013
Neun Tage in Lissabon

Neun Tage in Lissabon

 (6)
Erschienen am 19.06.2015
Ich und der Präsident

Ich und der Präsident

 (2)
Erschienen am 04.08.2017
All die glücklichen Familien

All die glücklichen Familien

 (1)
Erschienen am 26.10.2018
Die Sextinische Kapelle

Die Sextinische Kapelle

 (0)
Erschienen am 04.12.2018

Neue Rezensionen zu Hervé Le Tellier

Neu
twentytwos avatar

Rezension zu "Ich und der Präsident" von Hervé Le Tellier

Ich und der Präsident
twentytwovor einem Jahr

Aus einer, im Nachhinein nicht mehr zu definierenden Laune heraus, schickt Hervé Le Tellier eine Postkarte an François Mitterand, um ihm zu seinem, mittlerweile zwei Jahre zurückliegenden, Wahlsieg zu gratulieren. Als er, Monate später, tatsächlich eine Antwort aus dem Élysée-Palast erhält, fühlt Le Tellier sich in der Richtigkeit dieser Maßnahme bestätigt und beschließt die Korrespondenz fortzuführen. Von dieser läßt er sich auch nicht abhalten als Mitterand längst Geschichte ist und so schreibt er unermüdlich weiter, in der Hoffnung jederzeit, von welchem Präsidenten auch immer, wohlwollende Unterstützung zu erhalten.

Fazit
Eine hintergründige Satire, die viele Optionen offen läßt – ein optimales Lesevergnügen für zwischendurch.

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wandablues avatar

Rezension zu "Kein Wort mehr über Liebe" von Hervé Le Tellier

Pariser Lebensgefühl
wandabluevor 5 Jahren

Über diesen Roman habe ich viel nachdenken müssen. Geht es um zwei Frauen, die eventuell aus ihren Ehen ausbrechen, die Weichen sind schon gestellt, oder um zwei Liebhaber, die in Ehen einbrechen oder um zwei Ehemänner, die ihre Frauen mehr lieben als diese sie oder um zwei Dreiecksbeziehungen? Da es ein Roman ist, der in Paris spielt, geht es auch ein bisschen um Paris, um das Pariser Lebensgefühl, um Pariser Frauen, die die schönsten der Welt sind.

In zahlreichen kurzen Tableaus zeigt der Autor Hervé Le Tellier verschiedene Begegnungen auf wie Dates, dazwischen Einkaufslisten, der Inhalt eines kurzen Buches, das der eine Liebhaber für Anna Stein, eine der Angebetenen geschrieben hat, „vierzig Erinnerungen an Anna“, Gedanken und Gefühle, Erotik und Gedichte.

Es könnte wirr sein, weil die Bilder (Dates) anscheind zufällig arrangiert sind, ist es aber nicht, gleichwohl sich die Protagonisten wirr, also verwirrt verhalten. Keiner ist so fest verwurzelt in seinem Dasein wie er glaubte, jeder ist verführbar und verführt. Wieder einmal so ein französisches Experiment, die französischen Experimente laufen mir so zu. Am Ende hat fast jeder etwas weniger als vorher. Es liest sich leicht. Nur die Message ist komplex. Oder doch nicht? Einfach Midlife Crisis?

Fazit: Wer französische Filme mag, mag auch dieses Buch. Wer nicht, sollte die Finger davon lassen.

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walli007s avatar

Rezension zu "Kein Wort mehr über Liebe" von Hervé Le Tellier

Rezension zu "Kein Wort mehr über Liebe" von Hervé LeTellier
walli007vor 6 Jahren

Quartett im Herbst
Yves und Anna; Thomas und Louise - die neuen Liebenden. Gerade erst haben sie sich kennengelernt. Doch so einfach wie es scheint, ist es natürlich nicht, die Frauen sind verheiratet und haben Kinder. Kann dieser Konstellation ein Happyend beschert sein? Yves, der Schriftsteller, und Thomas, der Psychoanalytiker, beide sind ledig. Schwer verliebt, doch wächst die Liebe oder bleibt nur eine kurze Euphorie. Die Frauen hin und her gerissen zwischen der alten Gewohnheit und der neuen Erregung. Doch die Familie verlassen? Schnell stellt sich heraus, dass die Trennung alles andere als leicht ist. Schnell wird auch klar, dass auch das Neue eine Routine bringt, die der alten Routine nicht nachsteht.
Mal ein anderer Ansatz - zwei neue Paare, die sich untereinander vage bekannt sind und so immer wieder erfahren. Die Freundin des einen ist in der Analyse beim anderen. Den gehörnten Ehemännern bleibt nicht lange verborgen, dass da etwas schwelt. Wie reagieren sie darauf. Wie entwickeln sich die neuen Lieben. Seltsam unaufgeregt und kühl verarbeitet der Autor seine Ideen. Man findet sich an ein Buch Yves` erinnert, das dieser im Buch zu schreiben gedenkt. Die Idee nicht schlecht, doch bei einem Buch über die Liebe, zwei neue Lieben, fehlt mir das Gefühl, die Emotionalität der Schilderungen. "Kein Wort mehr über Liebe" heißt es. Ich allerdings habe überhaupt keine Worte der Liebe gefunden und lediglich einige über über Liebe gefunden. Die Idee zwar originell, doch die Ausführung konnte mich nicht berühren.

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Zusätzliche Informationen

Hervé Le Tellier wurde am 20. April 1957 in Paris (Frankreich) geboren.

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