Herve Jaouen

 3.8 Sterne bei 18 Bewertungen

Alle Bücher von Herve Jaouen

Herve JaouenPardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?
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Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?
Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?
 (18)
Erschienen am 01.03.2013
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Rezension zu "Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?" von Herve Jaouen

Leo Löwchen 14J. Rezi zu "Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?"
LeoLoewchenvor 3 Jahren

Heute habe ich für euch das Buch “Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?” von Hervé Jaouen aus dem Urachhaus Verlag.

In Véro’s Leben geht gerade alles drunter und drüber.
Sie bekommt bald Ferien, in der Liebe läuft es alles andere als gut und ihr Bruder nervt sie permanent.
Als jetzt auch noch ihre Oma bei Ihnen einziehen soll, nachdem ein großer Brand ihr Haus vernichtet hat, ist das Chaos vorprogrammiert.
Eigentlich mag Véro ihre Oma ja, aber seit sie unter Alzheimer leidet, ist sie nicht mehr die Selbe.
Zu Beginn ist sie nur leicht zerstreut, aber irgendwann kann man kein vernünftiges Gespräch mehr mit ihr führen.
Was Véro’s Oma alles so für verrückte Dinge anstellt und wie Véro diese Dinge wieder in Ordnung bringt…
Das erfahrt ihr in diesem Buch!

Dieses Buch gehört für mich in die Kategorie der Bücher, die wahrscheinlich lange im Gedächtnis bleiben sollten, eine besondere Message vermitteln möchten und in diesen und allen weiteren Aufgaben auf voller Länge scheitern!
Der Schreibstil ist alles andere als fesselnd, die Charaktere waren mir viel zu wenig ausgearbeitet und viel zu schwach in ihren Handlungen und es hat sich permanent dasselbe Schema wiederholt.
Für mich gab es einfach nichts an diesem Buch, das es irgendwie hätte interessant gemacht.
Ich hatte auf eine wirklich schöne leichte Geschichte gehofft, die auch wirklich etwas aussagt und sich gut lesen lässt.
Es wäre auch durchaus Potential für eine solche Geschichte da gewesen, aber leider wurde keine dieser Möglichkeiten ausgearbeitet.
Ab und zu gab es wirklich gute Momente und Szenen von Véro’s Oma, die mir wirklich gefallen haben, aber selten länger als ein paar Sätze anhielten. 
Danach wurde permanent dasselbe Schema wiederholt und ab und zu etwas verschlimmert.
Für mich eine wirkliche Enttäuschung und ein Buch, das man nicht unbedingt lesen muss!

Ich vergebe 2 von 5 Löwchens!

Das war es dann von mir!
Viele Grüsse
Eure
Leo Löwchen

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LettersFromJuliets avatar

Rezension zu "Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?" von Herve Jaouen

Ein sehr unterhaltsames Buch, mit viel Wärme und Witz
LettersFromJulietvor 5 Jahren

Inhalt

Véro ist 13 Jahre alt und lebt zusammen mit ihren Eltern und ihrem großen Bruder. Von einem Tag auf den anderen soll sie hier Zimmer räumen, denn ihre Omama wird zu ihnen ziehen, da diese nun nicht mehr alleine leben kann. Sie hat Alzheimer.
Für die Familie bedeutet das eine ziemliche Umstellung und die Omama sorgt für allerlei Chaos, bringt ihre Lieben allerdings auch zum Lachen – wenn auch unfreiwillig. Sie plündert nach die Küche, versteckt alles mögliche unter ihrer Matratze, telefoniert stundenlang ins Ausland oder schwelgt in Kindheitserinnerungen.

Meine Meinung

Ich bin mit sehr gemischten Gefühlen an dieses Buch herangegangen, da ich genau weiß wie heimtückisch die Krankheit Alzheimer ist. Obwohl das Buch lustig geschrieben ist, hat es mich sehr mitgenommen, da Alzheimer eben nicht so komisch ist wie dort dargestellt. Es werden nur die Anfänge gezeigt, die mitunter wirklich zum Lachen sind, aber wo sind die Schattenseiten? Die Menschen vergessen zu Essen, sie nässen sich ein, sie werden aggressiv und sie erkennen einen überhaupt nicht mehr wieder – nicht mal die eigene Enkelin. Ich weiß wovon ich schreibe, mein Opa hat Alzheimer im Endstadium. Es ist zwar sehr schön, wie hier mit dem Thema umgegangen wird, aber mir fehlt da etwas die Tragik an der Geschichte.
Der Schreibstil von Hervé Jaouen konnte mich absolut begeistern und ich würde sehr gerne weiter Bücher des Autors lesen. Er hat geschafft diesem Buch eine Wärme und einen Witz zugeben, dass ich mich beim Lesen sehr wohlgefühlt habe und das trotz dieses Themas.
Mir haben die Kapitel gefehlt, denn das Buch ist lediglich in 4 Jahreszeiten aufgeteilt, wobei jede Jahrzeit mehrere Absätze hat und so werden die verschiedenen Anekdoten/Abschnitte der Geschichte untergliedert.
Die Geschichte wird in der Ich-Form aus Véros Sicht erzählt. Wer jetzt denkt, dass er es dann mit einem Jugendbuch zu tun hat, da Véro erst 13 Jahre alt ist, der irrt sich. Es geht hauptsächlich um ihre Omama und wie die Familie mit ihrer Krankheit umgeht. Ab und zu fließt mal eine kleinen Schwärmerei oder auch ein Streit mit ihrem Bruder ein, aber das ist ziemlich nebensächlich.
Ich war von den Charakteren sehr angetan, vor allem Maman und Omama konnten mich begeistern. Beide strahlen viel Wärme aus, ganz im Gegensatz zum Onkel und seiner Frau Katha. Die beiden (besonders Tante Katha) könnten gut Eiswürfel darstellen. Wie sie mit Omama umgehen finde ich ganz furchtbar, aber das gehört nun mal zur Geschichte und ohne die beiden würde auch etwas fehlen.
Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht und ich habe sehr gerne (und sehr schnell, was ein gutes Zeichen ist) gelesen. Warum dann keine volle Punktzahl? Mir hat die Tragik an der Krankheit gefehlt, ganz einfach. Wenn man es nur als humorvolles Buch betrachten würde, hätte es die volle Punktzahl absolut verdient. Auf Grund meiner eigenen Erfahren, kann ich aber nicht nur die humorvolle Seite betrachten.

Fazit

Ein sehr unterhaltsames Buch, mit viel Wärme und Witz. Alzheimer wird den Menschen näher gebracht, aber die Schattenseite wird nicht beachtet.

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bookscolorsandflavors avatar

Rezension zu "Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?" von Herve Jaouen

Eine berührende Geschichte über eine an Alzheimer erkrankte alte Dame
bookscolorsandflavorvor 5 Jahren

Das Cover ist zwar lustig aber ich finde es nicht wirklich passend zum Inhalt der Geschichte. Dafür passt es aber wieder mit dem Titel zusammen. 
Hervé Jaouen hat versucht, mit "Pardon, Monsieur, ist dieser Hund blind?" die Krankheit Alzheimer auch an jüngere Leser ranzuführen.
Seine Charaktere hat er allesamt sehr liebevoll gestaltet und ihnen mit seinem charmantem Schreibstil Farbe eingehaucht. Trotz der wenigen Seiten gewinnt man die dreizehnjährige Véro, ihre Eltern und auch die an Alzheimer erkrankte Oma sehr lieb. Das komplette Gegenteil dafür sind allerdings ihr Onkel Charles und ihre Tante Katha. Sie sind sehr materiell eingestellt und haben keine Zeit und vor allem keine Lust sich mit der Krankheit von Charles Mutter auseinander zu setzen.
Die vielen humorvollen Geschichten von Véros Oma lassen aber auch nie die Ernsthaftigkeit dieser Krankheit vergessen, was ich persönlich sehr gut finde. So ein Thema sollte nicht verharmlost werden. Wobei ich glaube, dass Hervé Jaouen sich eher auf die Anfangsphase dieser Krankheit konzentriert hat.

Véro erzählt von den kleinen und großen Problemen, dem alltäglichen Zusammenleben mit ihrer Oma. Die alte Dame macht es der Familie ungewollt nicht ganz einfach. Es ist berührend beschrieben worden wie liebevoll sich doch jeder Einzelne mit der Oma befasst und ihr die ein oder andere spannende Geschichte aus der Vergangenheit entlocken kann und ihr somit ein schönes und auch würdevolles Leben integriert in der Familie ermöglicht wird. Und auch die Familie lernt die alte Dame neu kennen. Es werden alte Schätze und Liebesbriefe wieder ans Tageslicht geholt, die das Gedächtnis der alten Frau für kurze Zeit nochmals auffrischen. 
Hier und da wird auch mal eine Liebelei von Véro oder ein Streit mit ihrem Bruder Guillaume beschrieben, was das Thema noch einmal auflockert. 

Fazit: Ein schönes Buch, welches auch unbedingt Jugendliche lesen sollten, die selbst jemanden mit Alzheimer in der Familie haben, um die Handlungen der Personen vielleicht besser verstehen zu können. 
An und für sich ist hier eine kurze aber dafür sehr humorvolle und berührende Geschichte entstanden, die wohl in Frankreich schon fest als Schullektüre etabliert wurde. Und ich finde auch hier hat dieses Buch durchaus potential als Lektüre unserer Schüler.
Es gibt einen Punkt Abzug für die fehlende Tragik. 


Einen besonderen Dank gilt an der Stelle dem Urachhaus Verlag, der mir das tolle Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat und natürlich auch den Verantwortlichen von Blogg dein Buch.

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